Nawalny aus Koma geweckt – Deutsch-russisches Verhältnis am Boden

Sein Zustand verbessert sich und er ist wieder ansprechbar: Berliner Ärzte haben den Kremlkritiker Alexej Nawalny aus dem künstlichen Koma geholt. Sein Fall hat inzwischen hohe Wellen geschlagen.

Nawalny vergiftet: Statement von Maas und Kramp-Karrenbauer zum Vorfall

Seit mehreren Tagen befindet sich der russische Kreml-Kritiker Alexej Nawalny in der Berliner Charité. Er war dorthin mit Symptomen einer Vergiftung gekommen. Nun gibt es laut Bundesregierung einen “zweifelsfreien Nachweis” für eine Vergiftung mit einem chemischen Nervenkampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe. Das erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert. Ein Speziallabor der Bundeswehr habe eine toxikologische Untersuchung anhand von Proben durchgeführt. Hierbei sei die Vergiftung nachgewiesen worden.

Mögliche Sanktionen gegen Russland – Navalny-Ärzte suchen Hilfe bei Novichok-Forschern

Hilferuf an Bundeswehr - Charité geht von Nervengift-Anschlag auf Nawalny aus - Politik Inland - Bild.de
Deutschlands Außenminister Heiko Maas sagte, Berlin sei bereit, diplomatische Sanktionen gegen Russland einzuführen, wenn sich herausstellen würde, dass die russischen Behörden hinter der Vergiftung des Oppositionspolitikers Alexey Navalny stecken, berichtet Reuters.

Maas unterstrich, dass die deutschen Behörden als Reaktion auf die Ermordung des ehemaligen tschetschenischen Feldkommandanten Zelimkhan Khangoshvili, der im August 2019 in Berlin erschossen wurde, genauso handeln würden. Nachdem ein russischer Staatsbürger wegen des Attentats angeklagt worden war, wies Deutschland zwei russische Diplomaten aus , die angeblich als ausländische Geheimdienstagenten für das russische Verteidigungsministerium tätig waren (Moskau reagierte mit Sachleistungen und vertrieb zwei der deutschen Bevölkerung).

Laut der deutschen Wochenzeitung Der Spiegel haben die Ärzte, die Nawalny im Charité-Krankenhaus in Berlin behandeln, heimlich Hilfe bei der Bundeswehr gesucht, die über ein eigenes Toxikologielabor in München verfügt. Die Ärzte wandten sich auch an Spezialisten des britischen Porton Down-Labors, die für die Untersuchung des versuchten Mordes an Sergey und Yulia Skripal verantwortlich waren, nachdem sie 2018 in Salisbury mit einer Substanz der Novichok-Klasse vergiftet worden waren.

Zuvor berichteten Der Spiegel und das Ermittlungsbüro Bellingcat, dass die deutschen Ärzte wegen möglicher Ähnlichkeiten zwischen der Vergiftung von Navalny und dem versuchten Mord an dem bulgarischen Waffenhändler Emilian Gebrev, der 2015 angeblich mit Novichok vergiftet worden war, auch Ärzte in Bulgarien kontaktiert hatten.

Charité: Kreml-Kritiker Nawalny mit Cholinesterase-Hemmer vergiftet

Die Ärzte der Berliner Charité haben die Wirkung eines Giftstoffs in Alexei Nawalnys Körper nachgewiesen und vermuten, dass der russische Oppositionelle mit einem Cholinesterase-Hemmer vergiftet worden ist. Sie behandeln Nawalny mit dem Gegenmittel Atropin. Wie stark sein Nervensystem geschädigt ist, sei noch nicht klar. Spätfolgen schließen die Charité-Mediziner nicht aus. In einer schriftlichen Erklärung teilten sie zudem mit, dass Alexej Nawalnys Gesundheitszustand nach wie vor ernst sei, es bestehe aber keine akute Lebensgefahr. Der bekannte Kreml-Kritiker wird seit Samstag im Berliner Klinikum Charité behandelt, nachdem er am Donnerstag ins Koma gefallen war. Den Ärzten, die Nawalny zuerst in der russischen Stadt Omsk versorgten, vertraute sein Umfeld nicht. Denn Gift hätten die Ärzte bei Blutanalysen nicht gefunden.

Die toxischen-Anschläge auf Putin-Gegner im Überblick

Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord (Archiv)

Diese Liste ist derzeit aktuell aber nicht vollständig. Da viele Anschläge nicht bekannt werden – aus den unterschiedlichsten Gründen.

So habe auch ich Anschläge auf mein Leben erdulden müssen, diese aber bislang nicht publiziert, um weitere Schutzmaßnahmen treffen zu können. (Stichwort Toxdat). Dies werde ich zu gegebener Zeit nachholen.

olitik in Russland ist eine toxische Angelegenheit, oft auch im Wortsinne. Was auch immer der Grund für Alexej Nawalnys Vergiftung war, wer auch immer dahinter stehen mag: Es ist wichtig, dass die Umstände umgehend, sorgfältig und unvoreingenommen aufgeklärt werden. So sollte es sein, doch in der Realität bleiben die vielfältigen Gewaltakte gegen Vertreter der politischen Opposition und gegen Bürgeraktivisten zu oft folgenlos. Das ist einer der Hauptgründe dafür, dass die Toleranz gegenüber politischer Gewalt in Russland extrem hoch ist, und derzeit deutet nichts darauf hin, dass sie sinken wird.

Nawalny wurde im Flugzeug übel, als er am 20. August morgens von Tomsk Richtung Moskau flog. Wie seine Sprecherin Kira Jarmysch berichtete, die Nawalny auf der Reise begleitet hatte, hat er während des Flugs nichts zu sich genommen, er hatte nur zuvor eine Tasse Tee im Flughafencafé getrunken. Das Flugzeug landete in Omsk zwischen, Nawalny wurde im bewusstlosen Zustand auf die Intensivstation des örtlichen Krankenhaus gebracht und dort künstlich beatmet. Er liegt im Koma, die Ärzte in Omsk bewerten seinen Zustand als ernst, aber stabil. Wie Kira Jarmysch mitteilt, ist aus Sicht der Ärzte eine Verlegung in eine andere Klinik derzeit unmöglich. Nawalnys Kollegen glauben, dass der Gründer des Fonds für Korruptionsbekämpfung mit Absicht vergiftet wurde. Sie nehmen an, dass der Giftstoff im Tee gewesen sein könnte. Die Ärzte halten eine Vergiftung für möglich, eine abschließende Diagnose gibt es bislang allerdings nicht.

Das ist nicht die erste ernsthafte Attacke auf Nawalnys Gesundheit. Es ist bezeichnend und auf jeden Fall äußerst gefährlich, dass der Grad der Gewalt zunimmt.

Im Frühjahr 2017 hatte man Nawalny Seljonka ins Gesicht gespritzt (womöglich gemischt mit Säure). Die Folgen der schweren Verätzungen im Auge mussten lange behandelt werden. Der Angreifer ist untergetaucht, ob er gestellt und bestraft wurde, ist nicht bekannt.
Im Sommer 2019 wurde Nawalny während einer Haftstrafe, die er aufgrund einer Ordnungswidrigkeit absaß, mit einer starken allergischen Reaktion in ein Krankenhaus eingeliefert, obwohl er nie zuvor unter Allergien gelitten hatte. Der Allergieauslöser wurde nicht gefunden. (In derselben Zelle hatte zuvor auch Nawalnys Mitstreiter Leonid Wolkow gesessen, bei ihm zeigten sich unmittelbar nach Freilassung ebenfalls Anzeichen einer plötzlichen starken Allergie.)

Vergiftungen von politischen und anderen Aktivisten mit ähnlichen Symptomen wie bei Nawalny sind leider auch keine Seltenheit mehr. [Mediazona-Herausgeber und Pussy Riot-Aktivist – dek] Pjotr Wersilow kam 2018 mit Anzeichen einer schweren Vergiftung ins Krankenhaus, er wurde schließlich zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen. Er hat bereits geäußert, dass ihn das, was mit Nawalny geschehen ist, an seine eigene Geschichte erinnert. Wersilow hatte die Vergiftung damals in Verbindung gebracht zu seinen Recherchen zum Mord an russischen Journalisten in der Zentralafrikanischen Republik. Der Giftagent wurde nicht gestellt. Der stellvertretende Vorsitzende von Open Russia, Wladimir Kara-Mursa junior, wurde zweifach mit ungeklärten Substanzen vergiftet – 2015 und 2017. Er selbst sprach von einem Mordversuch an ihm, aus Rache für seinen Einsatz für den Magnitski-Akt in den USA und in Europa.
Die Journalistin Anna Politkowskaja hatte 2004 im Flugzeug einen Tee getrunken und wurde daraufhin mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert. Sie war damals auf dem Weg nach Beslan, zu der von den Terroristen besetzten Schule. Kollegen der 2006 ermordeten Politkowskaja sehen ebenfalls Ähnlichkeiten zwischen den Vergiftungserscheinungen bei der Journalistin damals und bei Nawalny heute.

In keinem der Vergiftungsfälle wurde je ein Täter identifiziert, Ermittlungen wurden quasi gar nicht aufgenommen oder nie abgeschlossen.

Die Regelmäßigkeit solcher Vergiftungen und die Straffreiheit der Täter ist beängstigend. Durch die Häufigkeit und die ständig wachsende Gefahrenlage sinkt in der Gesellschaft die Sensibilität für derartige Verbrechen. Gewalt gegen Regierungsgegner oder lediglich unzufriedene Bürger wird zur Routine. Zweifellos festigt sich auch bei denen, die missliebige Personen auf die ein oder andere Art „bestrafen“ wollen, das Gefühl, dass ihnen alles erlaubt ist. Im Fall von Nawalny gibt es von solchen Leuten potentiell sehr viele, angefangen bei den Protagonisten seiner Korruptions-Enthüllungen (darunter sind auch hochrangige Silowiki und Vertreter der Elite) bis hin zu inoffiziellen Helfern der Staatsmacht, die so auf ihre Art mit „Bedrohungen für die Stabilität“ des Regimes umgehen.

Ein Attentat auf einen Staatsvertreter oder eine Person des öffentlichen Lebens (Artikel 277 des Strafrechts der Russischen Föderation) wird in Russland hart bestraft: 12 bis 20 Jahre Freiheitsentzug (die in dem Paragraphen ebenfalls vorgesehene Todesstrafe wird nicht angewendet). Aber solche Fälle sind eine Seltenheit. Nach Angaben der Rechtsdienststelle am Obersten Gericht wurden in den vergangenen zehn Jahren nach diesem Paragraphen drei Menschen verurteilt.

Nawalnys Kollegen haben sich bereits an das Ermittlungskomitee gewendet mit der Forderung, ein Verfahren nach Paragraph 277 Strafgesetzbuch zu eröffnen. Wie die Strafverfolgungsbehörde darauf reagierte, ist bislang nicht bekannt – außer, dass im Omsker Krankenhaus ziemlich viele Vertreter der unterschiedlichsten staatlichen Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden versammelt sind. Indes sind das Hinauszögern der Untersuchung, die Imitation von Ermittlungen, das Abbremsen des ganzen Falls das schlimmste Signal, das die Regierung der Gesellschaft jetzt geben kann. Jetzt, da es um den Anführer der russischen Opposition geht – dessen Namen sein größter Rivale – Wladimir Putin – lieber gar nicht erst laut ausspricht. Es ist zynisch darüber zu diskutieren, wem eine Vergiftung Nawalnys nutzen könnte, aber eine gründliche und professionelle Untersuchung des Vorgangs würde zweifellos auch der Regierung nutzen.

Ja, die Politik ist eine toxische Angelegenheit, aber der politische Kampf darf niemals in politischen Terror ausarten, wenn der Staat nicht selbst zu einem Terrorstaat werden soll.

Video – Boris Nemzow – Tod an der Kremlmauer

Am 27. Februar 2015 ereignete sich der Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow. Die Welle der Empörung und Anteilnahme nach der Ermordung war sowohl in Russland als auch im Ausland hoch. Russlands Präsident Putin versprach umgehende Aufklärung. Was ist seitdem passiert, und was weiß man heute über die Drahtzieher des Mordes?

Spur nach Moskau – Warum musste Litwinenko sterben

“2006 starb in London der ehemalige KGB-Offizier Alexander Litwinenko an einer Vergiftung durch radioaktives Polonium. Indizien deuten auf den russischen Geheimdienst als Auftraggeber. In einem öffentlichen Anhörungsverfahren in London wurden in den letzten Monaten viele Details des Polonium-Mordes bekannt. Russland weigert sich bis heute die beiden mutmaßlichen Mörder Andrei Lugowoi und Dmitri Kowtun nach England auszuliefern. Alexander Litwinenko starb am 23. November 2006 in der Londoner Universitätsklinik. Drei Wochen zuvor war er mit radioaktivem Polonium vergiftet worden, das seinen Körper von innen zerfraß. Die mutmaßlichen Mörder waren schnell identifiziert: Andrei Lugowoi und Dmitri Kowtun, zwei Geschäftsleute mit Verbindungen zum russischen Geheimdienst. Die britische Justiz erließ internationale Haftbefehle, doch der Kreml weigert sich, Lugowoi und Kowtun auszuliefern. In einem öffentlichen Anhörungsverfahren vor den Courts of Justice in London, für das die Witwe Marina Litwinenko jahrelang gekämpft hatte, wurden viele Einzelheiten und Umstände der Tat bekannt. Und die Indizien deuten darauf hin, dass Präsident Putin zumindest davon wusste. Egmont R. Koch geht in seiner Reportage diesen Vorwürfen nach. Er trifft in Moskau, Sankt Petersburg und an der amerikanischen Ostküste Freunde und ehemalige Kollegen von Litwinenko. Sie sind davon überzeugt, dass es sich bei dem Giftanschlag um einen Staatsmord handelte. Litwinenko und Putin trafen sich ein einziges Mal persönlich, im August 1998. Damals versuchte der Offizier des FSB (vormals KGB) seinen obersten Chef, den gerade ernannten FSB-Direktor Wladimir Putin, von der grassierenden Korruption im Geheimdienst zu überzeugen. Putin wollte davon nichts wissen, befahl stattdessen, Litwinenkos Privattelefon anzuzapfen und ihn zu überwachen. Seit diesem Ereignis herrschte eine erbitterte Feindschaft zwischen den beiden. Und blanker Hass. 2000 floh Litwinenko mit seiner Familie nach London, wo er seine Vorwürfe Richtung Kreml verschärfte. Er behauptete, Putin habe in seiner Vergangenheit mit der Russenmafia kooperiert und am Drogenschmuggel partizipiert. Aber waren diese Beschuldigungen gerechtfertigt? Oder hatte er sie erfunden, um dem Präsidenten zu schaden? „Litwinenko war besessen von der Idee, Putin als Präsident stürzen zu können“, erinnert sich sein Freund, der Historiker Juri Felshtinsky. Irgendwann habe der FSB offenbar geglaubt, ihn zum Schweigen bringen zu müssen.”

Todkranker Kreml-Kritiker Alexej Nawalny in Berlin eingetroffen – Video

Der womöglich vergiftete russische Kremlkritiker Alexej Nawalny ist zur medizinischen Behandlung in Berlin eingetroffen. Ein Spezialflug mit dem im Koma liegenden Oppositionellen sei am Samstag gelandet, sagte eine Sprecherin des 44-Jährigen. Jaka Bizilj von der Organisation Cinema For Peace, die den Transport Nawalnys aus einem Krankenhaus in der sibirischen Stadt Omsk organisiert hatte, bestätigte: «Nawalny ist in Berlin». Vorausgegangen war ein Tauziehen mit den russischen Ärzten des Oppositionellen, die sich gegen seine Verlegung ausgesprochen hatten, weil er ihrer Ansicht nach nicht stabil genug für den Transport war. Anhänger Nawalnys vermuteten dahinter aber politische Gründe und mutmaßten, dass die russische Regierung die Verlegung so lange hinauszögern wollte, bis kein Gift mehr in seinem Blut nachweisbar sei. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies das zurück und sagte, es sei eine rein medizinische Entscheidung gewesen. Nawalny war am Donnerstag auf einem Flug von Sibirien nach Moskau plötzlich zusammengebrochen, das Flugzeug landete daraufhin in Omsk, wo er ins Krankenhaus gebracht wurde. Am Freitag gelangte dann ein Spezialflugzeug mit modernem medizinischen Gerät und deutschen Ärzten nach Omsk, um Nawalny in die Charité zu bringen. Es dauerte aber bis zum frühen Samstagmorgen, bis er dann auch wirklich abfliegen konnte. Nawalnys Anhänger vermuten, dass er vor dem Flug einen vergifteten Tee getrunken habe und dass der Kreml dahinterstecke. Die russischen Ärzte erklärten hingegen, es gebe keine Belege für eine Vergiftung. Die Nachrichtenseite NGS55 in Omsk veröffentlichte eine Videostellungnahme des Chefarzts des örtlichen Krankenhauses, Alexander Murachowski. Dieser sagte, eine Stoffwechselstörung sei die wahrscheinlichste Diagnose. «Sie könnte durch einen starken Abfall des Blutzuckers im Flugzeug angestoßen worden sein, was den Verlust des Bewusstseins verursacht hat», sagte er. Nawalnys Anhänger wiesen diese Theorie zurück. «Sie erlauben den Transport von Alexej nicht wegen einer Stoffwechselstörung und eines Abfalls des Blutzuckers?!», fragte der Chef von Nawalnys Stiftung für den Kampf gegen Korruption, Iwan Schdanow, auf Twitter. Auch einige Toxikologen zeigten sich skeptisch, wie man so schnell eine Vergiftung ausschließen könne. So etwas brauche Zeit, sagte Alastair Hay, ein emeritierter Professor und Experte von der Universität von Leeds. Besonders wenn es eine hochgiftige Substanz sei, wäre diese nur in geringer Konzentration im Blut und deshalb durch Tests nicht so leicht nachweisbar.

AGAIN: A MURDER THREAT FOR THE PUBLICATION OF THE STASI LISTS WITH CLEAR NAMES

Hello Bernd Pulch,

You know very well about Toxdat.

Then, according to the theory, it is time for practical experience.

A loyal reader

Annotation:

Toxdat is the murder study of the GDR by GDR murder expert Ehrenfried Stelzer, bosom friend of RA Resch, business friend of Resch and co-founder of GoMoPa.

The study describes how people can be murdered without the murder being discovered.