US-Army Hat Microchip Zur Virenerkennung Entwickelt – The “Corona Chip” Unvealed

Their is a new tech being developed by the military. This tech is supposed to “save us” from the current situation. Their is some concerns with this new technology. This questionable tech is supposed to help but only time will tell.

„Es ist wie eine Kontrollleuchte für den Motor“, sagte Colonel Matt Hepburn, Leiter des Projekts, in einem Interview mit „60 Minutes“ von CBS.

Das Pentagon versucht, eine Abwehr gegen das Coronavirus zu entwickeln, die die Empfänger vor allen Varianten schützt. Man setzt auf eine implantierbare Mikrochip-Technologie, die das Virus im Körper erkennen kann.

Der pensionierte Oberst Matt Hepburn, ein Arzt für Infektionskrankheiten der Armee, der die Pandemiebekämpfung der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) des Pentagons leitet, stellte die Technologie vor und hofft, dass sie auch zukünftige Pandemien bekämpfen wird.

Während des CBS „60 Minutes“-Interview, zeigte Hepburn ein grünes gewebeartiges Gel, das zu zukünftigen Impfstoffen als technologische Ergänzung für den Nachweis des Virus hinzugefügt werden soll. Es dient dazu die Viren im Blut zu erkennen bevor Menschen krank werden und es an andere weitergeben können.

„Man legt es unter die Haut und das sagt einem, dass im Körper chemische Reaktionen ablaufen, und dieses Signal bedeutet, dass man morgen Symptome haben wird“, erklärt er. „Es ist wie ein ‚check engine‘ Licht.“ Die Idee ist also, den Menschen genau so zu behandeln, wie einen Motor, der den Raketenwerfer dreht, oder einen Computer, der gerade abgestürzt ist.

Erkennt der Nanochip eine Veränderung könnten Betroffene ihr eigenes Blut abnehmen und sich selbst testen, um schließlich innerhalb von drei bis fünf Minuten Ergebnisse zu erhalten. Das Ziel wäre es, das Virus im Wesentlichen auszulöschen, indem man die Infektion jedes Mal stoppt, bevor sie sich verbreiten kann.

Voraussetzung wäre also, dass jeder Mensch Mikrochips unter der Haut hat, die Viren und andere infektiöse Pathogene erkennen, bevor sie sich verbreiten. Wahrscheinlich braucht man dann mindestens einige Hundert Chips in sich, damit alles was gefährlich werden kann auch sicher erkannt wird.

Die DARPA hat auch einen Filter entwickelt, der das Virus mit Hilfe einer Dialysemaschine aus dem Blut des Patienten entfernen kann, so Hepburn. Er ist bereits von der FDA zugelassen und wurde bei über 300 Patienten eingesetzt.

Alternativen und natürliche Methoden

Die Frage ist allerdings, ob Atemwegsinfektionen im Blut überhaupt früh genug erkannt werden können. Das ist ja auch das Problem jedes Impfstoffes, der in den Muskel gespritzt wird und dann im Blut die Immunabwehr aufbauen soll. In den oberen Atemwegen kann aber die Abwehr nur dann entstehen, wenn es eine natürliche Infektion gibt, oder der Impfstoff in die Nase oder Rachen gesprüht wird.

Und wenn sich das Virus in den Schleimhäuten der oberen Atemwege einnistet und sich dort vermehrt, kann man sehr wohl Viren an andere weitergeben, ohne dass die Impfung wirkt und der Chip im Blut etwas erkennt.

Die klassische, alternative Methode setzt dagegen auf die Stärkung des Immunsystems. Biochemiker, also Naturwissenschaftler, haben schon sehr viel Wissen angesammelt, wie der Körper und insbesondere das Immunsystem funktioniert. Es wird mit allen Gefahren spielend fertig, die dem Körper von außen über die diversen Körperöffnungen und insbesondere die Atemwege drohen. Und wenn es nicht durch Masken geschwächt wird, steht es auch im permanenten Training, wie ein Hochleistungs-Athlet.

Im Körper laufen komplexe biochemische Prozesse ab, die Energie in den Muskeln bereitstellen, abgestorbene Zellen abtransportieren, neue Zellen aufbauen, mit Krebs und Krankheiten fertig werden und Pathogene vernichten. Dazu brauchen wir Aminosäuren um Eiweiß herzustellen, verschiedene Vitamine, Mikronährstoffe und Spurenelemente. Für das Immunsystem wichtig sind insbesondere die Vitamine D, A und C, Quercetin, Selen, Zink, Omega 3 Fettsäuren und N-Acetylcystein (NAC).

Damit schützt man sich gegen alle Arten von Krankheiten und Infektionen und man bleibt auch im hohen Alter gesund und beendet sein Leben nicht nach jahrelangem Aufenthalt im Pflegeheim.

Das sind übrigens keine Vermutungen basierend auf irgendwelchen doppelblinden Studien. Wissen über die Biochemie wird durch Messung und naturwissenschaftliche Experimente erworben und formelmäßig dargestellt.

Übrigens: Dass mit der Impfung auch Nanochips in den Körper eingebracht werden sollen, wurde von „Faktencheckern” ja bisher immer als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet.

T-Zellen Erkennen Alle Bekannten Corona Varianten – National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID)

Healthy Human T Cell

Ein Bericht des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), das zu den National Institutes of Health gehört, setzt sich mit der Frage der Immunität bei Veränderungen auseinander. Als Ende 2020 Varianten von SARS-CoV-2 (das Virus, das COVID-19 verursacht) auftauchten, kam die Sorge auf, dass sie sich der schützenden Immunantwort entziehen könnten, die durch eine frühere Infektion oder Impfung erzeugt wurde, was eine erneute Infektion wahrscheinlicher oder eine Impfung weniger effektiv machen könnte. Um diese Möglichkeit zu untersuchen, analysierten Forscher des NIAID und Kollegen Blutzellproben von 30 Personen, die sich vor dem Auftauchen der Virusvarianten mit COVID-19 infiziert und davon erholt hatten. Sie fanden heraus, dass ein Schlüssel in der Immunantwort auf SARS-CoV-2 – die CD8+ T-Zelle – gegen das Virus aktiv blieb.

Das haben mehrere andere Institute auch schon herausgefunden und eine ganze Reihe davon wurden veröffentlicht. 

Die NIAID Forscher wollten wissen, ob CD8 positive T-Zellen im Blut von genesenen COVID-19-Patienten, die mit dem ursprünglichen Virus infiziert waren, noch drei SARS-CoV-2-Varianten erkennen können: B.1.1.7, die zuerst im Vereinigten Königreich entdeckt wurde; B.1.351, die ursprünglich in der Republik Südafrika gefunden wurde; und B.1.1.248, die zuerst in Brasilien gesehen wurde. Jede Variante weist Veränderungen im gesamten Virus auf, insbesondere in der Region des Spike-Proteins des Virus, das es zur Anheftung an und zum Eindringen in Zellen verwendet. Veränderungen in dieser Spike-Protein-Region könnten dazu führen, dass das Virus von T-Zellen und neutralisierenden Antikörpern, die von den B-Zellen des Immunsystems nach einer Infektion oder Impfung gebildet werden, weniger gut erkannt wird.

Obwohl Details über die genauen Mengen und die Zusammensetzung der Antikörper- und T-Zell-Antworten, die für eine Immunität gegen SARS-CoV-2 erforderlich sind, noch nicht bekannt sind, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass starke und breite Antworten sowohl von Antikörpern als auch von T-Zellen erforderlich sind, um eine wirksame Immunantwort aufzubauen. CD8+ T-Zellen begrenzen die Infektion, indem sie Teile des Virusproteins erkennen, die auf der Oberfläche der infizierten Zellen präsentiert werden, und diese Zellen abtöten.

In ihrer Studie an genesenen COVID-19-Patienten stellten die Forscher fest, dass die SARS-CoV-2-spezifischen CD8+ T-Zell-Antworten weitgehend intakt blieben und praktisch alle Veränderungen in den untersuchten Varianten erkennen konnten. Obwohl größere Studien erforderlich sind, weisen die Forscher darauf hin, dass ihre Ergebnisse darauf hindeuten, dass die T-Zell-Antwort bei Rekonvaleszenten und wahrscheinlich auch bei Geimpften von den in diesen drei Varianten gefundenen Veränderungen weitgehend unbeeinflusst bleibt und einen Schutz gegen neue Varianten bieten sollte.

Leider wird dabei die Rolle des angeborenen Immunsystems immer wieder unterschätzt.

Die Fixierung auf Antikörper übersieht, dass diese diese nicht wie der Deus ex machina Viren verschwinden lassen. Sie unterstützen und verstärken vielmehr die unspezifische Abwehr durch Makrophagen, neutrophile Granulozyten, eosinophile und basophile Granulozyten, diverse Zytokine etc, indem es die Antigene in erster Linie markiert. Die unspezifische Abwehr sorgt dann für die Vernichtung und den Abtransport der markierten Antigene und Viren.

Die zytotoxischen T-Zellen hingegen dienen in erster Linie der viralen Abwehr und können ihren Job mehr oder weniger alleine machen – aber nur solange neben den nötigen Transkriptionsfaktoren und Zytokinen u.a. auch genug Vitamin D im Blutplasma vorhanden ist.

Quelle:

https://www.nih.gov/news-events/news-releases/t-cells-recognize-recent-sars-cov-2-variants

Article

AD Redd et al. CD8+ T cell responses in COVID-19 convalescent individuals target conserved epitopes from multiple prominent SARS-CoV-2 circulating variants. Open Forum Infectious Diseases DOI: 10.1093/ofid/ofab143 (2021).

Who

Anthony S. Fauci, M.D., NIAID Director and Chief, Laboratory of Immunoregulation, is available to comment on this research. Dr. Andrew Redd, staff scientist in the Laboratory of Immunoregulation, is also available.

This work was supported in part by NIAID grants R01AI120938, R01AI120938S1 and R01AI128779 and by National Heart Lung and Blood Institute grant 1K23HL151826-01.

NIAID conducts and supports research—at NIH, throughout the United States, and worldwide—to study the causes of infectious and immune-mediated diseases, and to develop better means of preventing, diagnosing and treating these illnesses. News releases, fact sheets and other NIAID-related materials are available on the NIAID website.

About the National Institutes of Health (NIH): NIH, the nation’s medical research agency, includes 27 Institutes and Centers and is a component of the U.S. Department of Health and Human Services. NIH is the primary federal agency conducting and supporting basic, clinical, and translational medical research, and is investigating the causes, treatments, and cures for both common and rare diseases. For more information about NIH and its programs, visit www.nih.gov.

D-Absurdistan – Tierarzt Wieler Bestimmt Künftig Über Lockdown-Leben Von 83 Millionen Menschen

RKI-Präsident Wieler Archives - Janson-Karikatur

Eine Glosse von Bernd Pulch

Die Akte Wieler: Gates-Mitglied berät deutschen Gesundheitsminister

Vertrauen Sie einem Tierarzt Ihr Leben und das Ihrer Familie an ?

Nein ? Noch nicht, aber sehr bald, wenn es nach der “Geliebten Führerin” Angela Merkel geht.

Tierarzt Wieler vom Robert-Koch-Institut soll dann mit seinen dubiosen Methoden bestimmen, wo es langgeht.

Im Auftrag der Pharma-Lobby schreiben natürlich gleichzeitig einige selbsternannte “Faktenfinder” die Vita des Veterinärs schön. Faktenfinder wie sie die Altmedien beschäftigen…

Und hier die zweite gute News: Künftig gibt es pro Jahr mindestens 2 neue Impfungen hat der Pfizer-Chef gerade kundgetan.

Alles klar soweit ?

Corona-Meister Drosten hat bereits in 2014 im Interview verkündet, dass sein PCR-Test alles mögliche misst…

Sind das alles Amateure und guten Willens oder steckt da mehr dahinter, werden Sie sich jetzt fragen ?

Für wen arbeiten eigentlich der Tierarzt und der Virenclown ?

Big Brother Bills Big Pharma Bande ?

Nonsense !

Alles nur Verschwörungstheorien ?

Ja, natürlich. Ganz Ihrer Meinung, man/frau will schliesslich nicht unangenehm auffallen.

Das mit dem Pentagon-Chip, der Corona, diagnostiziert ?

Natürlich eine Supersache, ebenso wie der Grüne Pass, die Affe-Mensch-Chimären, die neue Villa von Jens Spahn, der Maskendeal des Spahn-Lovers, der Maskendeal von Kohl-junior, von Laschet-junior, Sauter und den anderen CDU-Politikern.

All das ebenso wie die unbürokratische, tolle EU-Politik verdanken wir nur IHR.

Bravo, IM Erika, ähem, “Geliebte Führerin”.

Bitte werden Sie doch Kanzlerin auf Lebenszeit.

Nur, wenn Big Brother Bill und Big Pharma zustimmen ?

Na, sure.

Vielen Dank, untertänigst und Kompliment.

Es ist doch eine schöne, neue Lockdown-Welt…

Statement der Kritischen Justiz zum Ermächtigungsgesetz – vulgo – “Infektionsschutzgesetz”

Angela Merkel has made a mess of the refugee situation say 81% on Germans |  Daily Mail Online

Ganz Europa fragt sich, was die wahren Hintergründe für Angela Merkels Handeln sind...

Das Regierungskabinett hat den Gesetzesentwurf am 13. April 2021 beschlossen. Er muss nun von Bundestag und Bundesrat angenommen werden, um Gesetz zu werden.

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“ (Art. 20 Abs. 1 GG)

Dem Netzwerk KRiStA wurde dieser Tage eine „Formulierungshilfe der Bundesregierung für die Fraktionen der CDU/CSU und der SPD“ zum dort vorliegenden Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes zugeleitet. Da sich der Entwurf und dessen Inhalt mit den in der Tagespresse dargestellten wesentlichen Punkten deckt, gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt von einem authentischen Dokument aus.

Unserem Selbstverständnis und eigenem Anspruch folgend, haben wir uns auferlegt, das juristische und politische Geschehen in Deutschland zunächst sorgfältig zu prüfen und erst in einem zweiten Schritt mit Stellungnahmen an die Öffentlichkeit zu gehen.

Der vorgenannte Gesetzentwurf ist jedoch so weitreichend und soll in derart kurzer Zeit einer parlamentarischen Abstimmung zugeführt werden, dass wir uns gedrängt sehen, kurzfristig Stellung zu beziehen.

Um es mit den Worten von Jens Gnisa, dem ehemaligen Interessenvertreter von rund 17.000 Richtern in Deutschland, zu sagen:

„Der Bund schießt deutlich über alle VerhältnismäßigkeitsGrenzen hinaus.“

Nach seiner Ansicht

„…dürfte es sich wohl um das am tiefsten in die Grundrechte einschneidende Bundesgesetz der letzten Jahrzehnte handeln”.

Das Netzwerk KRiStA kann diese Auffassung nur unterstreichen. Der im Zentrum des Gesetzentwurfes stehende § 28b Infektionsschutzgesetzes (IfSG) würde die alleinige Kompetenz für die sogenannte „Corona-Notbremse“, mithin die einschneidendsten Maßnahmen für rund 83 Mio. Menschen seit dem Zweiten Weltkrieg, in die Hand der Bundesregierung legen. Dieser würde ein Durchregieren bis in die Wohnzimmer der Menschen ermöglicht werden, in Abhängigkeit zudem von einem Messwert, der zunehmend in der Kritik von Juristen und Medizinern steht.

Zur Erinnerung: Der Föderalismus ist ein leidvoll errungenes Bekenntnis zur Machtbegrenzung und Machtverteilung sowie zum Vorrang der Regelung auf tiefstmöglicher Ebene. Dieses Prinzip hat sich seit 1949 bewährt und unser Land erfolgreich durch jede Krise geführt. Die Pandemiebekämpfung und die zur Erreichung dieses Ziels erforderlichen Maßnahmen haben am sinnvollsten vor Ort in den Ländern zu erfolgen.

Darüber hinaus droht durch das angestrebte Nebeneinander von Bundesgesetz sowie von Verordnungszuständigkeiten von Bund und Ländern sowohl für den Bürger als auch den Verordnungsgeber ein unüberschaubarer Flickenteppich von Regelungen.

Diese Regelungen können sich zudem „über Nacht“ durch einen Automatismus starrer Inzidenzwerte ohne Rücksicht auf die Besonderheiten der Region oder das Zustandekommen dieser Werte ändern. Hierin liegt der zweite grobe Fehler. Die geplante starre Regelung einer bundeseinheitlichen Notbremse ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen ließe vollkommen außer Acht, dass der Inzidenzwert ein nahezu willkürliches Instrument zur Messung des Infektionsgeschehens ist. Die bisherigen Inzidenzzahlen basieren auf wöchentlichen Testungen in der Größenordnung von ca. 1,1 bis 1,6 Mio. Tests pro Woche. Der Positivanteil lag dabei laut RKI zuletzt (KW 13/2001) bei 11,1 Prozent aller Tests. Wenn – wie abzusehen – der Großteil der Arbeitgeber und Schulen eine oder mehrere Testungen der Arbeitnehmer oder Schüler einführt, wird die Anzahl der positiven Tests sprunghaft ansteigen. Zur Erinnerung: Es gibt derzeit allein ca. 10,9 Mio. Schüler in Deutschland. Der neue § 28b IfSG würde ein automatisiertes Durchregieren des Bundes auf unabsehbare Zeit manifestieren. Eine Betrachtung der konkreten Gesundheitsversorgung vor Ort und der verfügbaren Intensivbettenkapazitäten bliebe vollkommen ausgeblendet zu Gunsten eines Verfahrens, das sich zunehmender Kritik ausgesetzt sieht.

Nicht minder problematisch sind die einzelnen Eckpunkte der „Notbremse“. So sollen beispielsweise private Zusammenkünfte auch im privaten Raum mit höchstens einer(!) weiteren Person zulässig sein (§ 28b Abs. 1 Nr. 1 IfSG). Auch soll eine grundsätzliche nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr, die zuletzt von mehreren Gerichten für unwirksam erklärt wurde, bundeseinheitlich eingeführt werden (§ 28b Abs. 1 Nr. 2 IfSG). Dies ist eine Nichtachtung der Judikative. Auch die bisher schon ergriffenen Schließungen weiter Teile der Tourismus-, Freizeit- und Gastronomiebranche würden auf unbestimmte Zeit fortbestehen, wodurch sich eine bereits bestehende finanzielle Not weiter Teile der Wirtschaft verschärfen würde.

In einer Art manipulierbarem Automatismus würde der Exekutive auf Bundesebene eine praktisch nur durch das Bundesverfassungsgericht überprüfbare Macht zur Einschränkung elementarer Grundrechte eingeräumt werden. Gleichzeitig würde durch unmittelbar geltendes Parlamentsgesetz, das keiner Umsetzung durch die Exekutive mehr bedarf, der instanzgerichtliche Rechtsschutz und damit der Grundsatz der Gewaltenteilung ausgeschaltet. All dies hat mit den über Jahrzehnte gewachsenen Institutionen unserer parlamentarischen Demokratie, dem Föderalismus und dem Gebot effektiven Rechtsschutzes nicht mehr viel gemein.

Knapp und treffend von CDU-Politiker Prof. Dr. Max Otte auf Twitter formuliert:

„Wenn das durchgeht, ist die Diktatur vollendet und die klassischen Bürgerrechte sind weg, das sollte jedem klar sein.“

Wir fordern die Abgeordneten des Bundestages nachdrücklich auf, dieser offensichtlichen Entrechtung der Länderparlamente, weiter Teile der Judikative und vor allem der Menschen in diesem Land entgegenzutreten! Springen Sie über den Schatten Ihrer Fraktionsdisziplin und nehmen Sie das Wohl der Menschen in den Blick! 13.04.2021

Verantwortlich und für Rückfragen zuständig:
Thomas Barisic (Sprecher) | Thomas.Barisic@netzwerkkrista.de http://www.netzwerkkrista.de

Charité Prof. Dr. Krüger & Ex. Chef des Globalen Influenza & Pandemieprogrammes der WHO Genf Prof. Dr. Stöhr vs Drosten

COVID-19: Antigentests könnten laut Drosten Nachlassen der...

Diese Webseite publiziert hier veröffentlicht hier den “Offenen Brief unter Embargo bis 00.00 Mittwoch, den 14. April 2021” des ehemaligen Leiters des Instituts für Virologie der Charité Prof. Dr. Detlev H. Krüger sowie des ehemaligen Leiters des Globalen Influenza und Pandemievorbereitungsprogrammes der WHO Genf Prof. Dr. Klaus Stöhr.

“Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Novellierung des IfSG zur bundesweiten Vereinheitlichung des Vorgehens gegen die Corona-Pandemie bedarf verlässlicher Entscheidungsgrundlagen. Wir raten dringend davon ab, bei der geplanten gesetzlichen Normierung die „7-Tages-Inzidenz“ als alleinige Bemessungsgrundlage für antipandemische Schutzmaßnahmen zu definieren.

Mit „Inzidenz“ bezeichnet das RKI die Zahl der Personen, bei denen unabhängig von einer Erkrankung mittels Diagnostiktest eine Infektion mit SARS-Coronavirus-2 gefunden wurde, pro 100.000 Bevölkerung. Dieser Wert gibt – aufgrund der durchaus erwünschten Ausweitung von Testaktivitäten – zunehmend weniger die Krankheitslast in der Gesellschaft wieder. Zudem unterliegt dieser Wert zunehmend schwankenden Erfassungswahrscheinlichkeiten, die völlig unabhängig vom eigentlichen Infektionsgeschehen sind.

Bewertungsgrundlage für die Auswahl von Schutzmaßnahmen sollte nicht die Inzidenz der Infektionen sein, sondern vielmehr die Häufigkeit der Erkrankungen und ihrer jeweiligen Schwere, also insgesamt die Krankheitslast. Die Krankheitslast berücksichtigt unter anderem Hospitalisierungen, krankheitsbedingten Arbeitsausfall, Behinderung und verlorene Lebensjahre.

Die im Gesetzesvorhaben vorgesehene 7-Tagesinzidenz differenziert nicht, in welchen Altersgruppen, Lebensräumen und Bevölkerungsgruppen Infektionen auftreten. Eine gleich hohe Inzidenz kann dramatisch unterschiedliche Bedeutung haben, je nachdem ob sie zum Beispiel bei primär gesunden Studierenden, bei schwer erreichbaren Bevölkerungsgruppen, bei besonders vulnerablen Menschen, oder diffus in der Gesamtbevölkerung verteilt gemessen wird.

Die 7-Tagesinzidenz eines Landkreises berücksichtigt weder die Dynamik noch die Lage in angrenzenden Landkreisen. Eine gleich hohe 7-Tagesinzidenz kann in einem Szenario (z.B. Verschlechterung der Lage in Nachbarregionen) eine Verschärfung von Maßnahmen erfordern, während sie in einem anderen Szenario (z.B. stark sinkender Trend) gar eine Lockerung erlauben könnte.

Risiken:

In der Konsequenz würde die gesetzlich verbindliche Koppelung von Maßnahmen an die 7-Tagesinzidenz der Infektionen zur Folge haben können, dass selbst dann massive Einschränkungen der Freiheitsrechte mit gravierenden Auswirkungen auf Wirtschaft, Kultur und die körperliche und seelische Gesundheit erfolgen müssten, wenn längst weniger krankenhauspflichtige Erkrankungen als während einer durchschnittlichen Grippewelle resultierten. Ein solches Szenario ist im Falle eines zunehmenden Impferfolgs durchaus realistisch und zeitlich absehbar.

Die öffentlich derzeit verfügbaren Entwürfe zur Novelle des IfSG verschärfen den Mangel an Sachbezug und die Gefahr einer Verletzung der Verhältnismäßigkeit wie bereits in Bundestagsanhörungen am 12.11.2020 und 22.02.2021 erläutert.

Vorgeschlagene Alternative:

Eine leicht zu bestimmende und zu kommunizierende Bemessungsgrundlage wäre die tägliche Anzahl der COVID-bedingten intensivstationären Neuaufnahmen, differenziert nach Landkreis des Patientenwohnortes, Alter und Geschlecht mit Berücksichtigung diesbezüglicher zeitlicher Trends. Dies ist nicht zu verwechseln mit der im DIVI Register derzeit berichteten „Anzahl der mit Covid-19 belegten Intensivbetten“, welche per se auch eine wichtige Information bezüglich der Versorgungslage liefert. Die Zahl intensivstationärer Neuaufnahmen kann die Dynamik des Infektionsgeschehens besser abbilden als die intensivmedizinische Belegungsstatistik.

Damit diese Werte zeitnah, vollständig und integriert in der bestehenden digitalen Meldestatistik den Kommunen, Landesbehörden und des RKI verfügbar werden, müssten lediglich kleinere Anpassungen in den Paragraphen 6 und 11 des IfSG vorgenommen werden.

Wir bitten Sie daher Ihren Einfluss geltend zu machen, die aktuell anstehende Änderung des IfSG so zu gestalten, dass die inzwischen von vielen als schädlich – mindestens als unwirksam – erkannten Folgen des im November geschaffenen §28a IfSG, korrigiert und nicht noch verschärft werden.

Für fachliche Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. med. Detlev H. Krüger*                                                                

Prof. Dr. Klaus Stöhr**

* Direktor i.R. des Instituts für Virologie der Charité Berlin

** Ehem. Leiter des Globalen Influenza und Pandemievorbereitungsprogrammes der WHO Genf