Insider nennen ES die โKiller-Bibelโ โ im Auftrag von Stasi Vizechef Gerhard Neiber verfasste โGoMoPaโ-Mastermind, Ehrenfried Stelzer (โProfessor Mordโ) eine prรคzise Studie, wie man am Besten den perfekten Mord begeht.
http://www.ddrgestapo.de/
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13395385.html
Damit haben die Stelzer-Adepten des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ das richtige โKnow-howโ. Insider verdรคchtigen โGoMoPaโ des Mordes an Heinz Gerlach (siehe unten). Stasi-Oberst Ehrenfried Stelzer ist ein guter Bekannter, ja sogar โOberster Anlegerschรผtzerโ bei der DIAS,ย des โAnlegerschutz-Anwaltesโ Jochen Resch.
ES, die รผber 900 Seiten starke Studie der Humboldt-Universitรคt unter dem Titel “Toxdat” fรผhrt jede erdenkliche Art auf, wie Menschen mit Gift umgebracht werden kรถnnen. Die fรผr die Stasi entstandene Ausarbeitung aus dem Jahr 1988 nennt mehr als 200 toxische und strahlende Substanzen und beschreibt detailliert, wie diese eingesetzt werden kรถnnten. Im Kapitel “Schรคdigung durch Beibringung radioaktiver Stoffe” werden besonders gefรคhrliche Radionuklide genannt: von Strontium-90 bis Plutonium-238, aber auch Mikromengen abgebrannter Brennstรคbe aus Kernkraftwerken.
Aus den Papieren erfuhren die Geheimdienstler, welche Wirkung ein Einsatz dieser Stoffe beim Menschen hรคtte. Von einer kombinierten Schรคdigung war die Rede. Der biologische Effekt resultiere aus einem chemischen Gift und einer physikalischen Wirkung. Beigebracht in Speisen und Getrรคnken kรถnnten sie zu Siechtum fรผhrende Blut-/Knochenmarkschรคden und Krebs bewirken. Das sei natรผrlich abhรคngig gewesen von der psycho-physischen Reaktion der Einzelperson, sagte Fuchs in einem Interview, in dem er die Mรถglichkeit einschloร, daร durch Strahlung gesundheitliche Schรคden verursacht werden kรถnnen, nicht bei allen Gefangenen, aber bei denen, von denen man glaubt, es machen zu mรผssen, zu sollen, zu dรผrfen, auf Befehl. Die Wissenschaftler der Humboldt-Uni nannten das eine Liquidationsmethode mit hohem Verschleierungspotential durch spรคt einsetzende unspezifische Initialsymptomatik.
Die Existenz von Kritikern vernichten, das war eine Aufgabe der Stasi. Der Rechtsmediziner Prof. Thomas Daldrup von der Universitรคt Dรผsseldorf hat die sogenannte .Toxdat.-Studie der DDR untersucht . eine 900 Seiten starke Datenbank รผber Giftmordmรถglichkeiten. Hier ist detailliert beschrieben wie sich selbst Laien Gifte beschaffen kรถnnen und wie man einen Mord am besten verschleiert.
Prof. Thomas Daldrup, Prรคsident Gesellschaft fรผr Toxikologische und Forensische Chemie:
.Hier ist so ein Beispiel fรผr einen Stoff, den will ich nicht erwรคhnen. .Dieser Stoff erfรผllt in hohem Maรe Kriterien fรผr ein zum perfekten Mord geeignetes Gift.. Also, das kann man doch gar nicht anders lesen, als dass hier eine Anleitung zum perfektem Mord mit Gift gegeben wird. Hier ist es mal ganz klar ausgedrรผckt, aber das ganze Buch ist gefรผllt mit solchen Informationen..
Hinweise auf die Verschleierung provozierter Unfรคlle finden sich ebenfalls in Toxdat: .Vortรคuschung von Verkehrsunfรคllen durch Auslรถsung von sekundenschneller Bewusstlosigkeit mittels Minigasgenerator in Belรผftungsschรคchten von PKW..
Da ist zum Beispiel der rรคtselhafte Verkehrsunfall des ehemaligen DDR-Fuรballspielers Lutz Eigendorf im Jahr 1983. Vier Jahre zuvor war er nach einem Spiel in der Bundesrepublik nicht in die DDR zurรผckgekehrt. Er war ein leidenschaftlicher Autofahrer, seine Fahrweise risikovoll, das notierten die Spitzel der Stasi im Westen. Kurz vor seinem Verkehrsunfall stoppt die Stasi seine Fahrtzeit und die genaue Streckenfรผhrung seines tรคglichen Wegs vom Stadion nach Hause.
Zum Unfallhergang tauchen vor zwei Jahren neue Hinweise auf. Wurde Eigendorf gezielt geblendet? In den Giftakten der Stasi heiรt es: .verblitzen, Eigendorf.. Hatte man Eigendorf heimlich ein pupillenerweiterndes Mittel verabreicht?
Die Staatsanwaltschaft Berlin kann Fragen dazu nicht beantworten, da eine Obduktion nicht angeordnet wurde, auch nach Auftauchen der neuen Stasidokumente nicht.
Jรถrg Berger, Fuรballtrainer Alemannia Aachen:
.Hier ist alles gesagt!.
Die Stasi wusste, dass Berger Angst hatte vor einem mรถglichen Auftragsmord, um weitere Fuรballer vor einer Flucht abzuhalten:
.BERGER bekundete angeblich (…), daร es ihm nicht so ergehen soll wie EIGENDORF..
Die Stasi glaubte, dass Berger der Drahtzieher war fรผr die Republikflucht mehrerer Fuรballer. Als Berger dann Mitte der 80er Jahre als Trainer auf dem Sprung in die 1. Bundesliga war und sich die DDR-Sportler Falko Gรถtz und Dirk Schlegel nach Westdeutschland absetzten, schien Berger fรผr die DDR unertrรคglich zu werden.
.Im operativen Vorgang .Ball. wurde operativ herausgearbeitet, daร BERGER wesentlichen Anteil am Verrat von GรTZ und SCHLEGEL hatte..
Jรถrg Berger, Fuรballtrainer:
.Es ist auch in diesen Aussagen zu erkennen, dass man mich berufsunfรคhig machen wollte oder dass man mich kaltstellen wollte in der Richtung, dass ich nicht mehr als Trainer arbeite, um da vielleicht auch nicht mehr die Einflรผsse auf Spieler oder vielleicht sogar auf Trainer zu haben..
1986 litt Berger unter rรคtselhaften Lรคhmungserscheinungen. Der Erklรคrungsversuch damals: eine Virusinfektion. Im Auftrag von report AUS MรNCHEN hat der Rechtsmediziner Prof. Wolfgang Eisenmenger vor dem Hintergrund von Toxdat Bergers Krankenakten analysiert. Jetzt scheint festzustehen: Berger wurde vergiftet.
Prof. Wolfgang Eisenmenger, Klinikum Innenstadt der Universitรคt Mรผnchen, Institut fรผr Rechtsmedizin:
.Wenn man die laborchemischen Befunde aus dem Krankenhaus kritisch wรผrdigt, muss man sagen, es spricht in Nachhinein nichts fรผr eine durchgemachte Virusentzรผndung. Da die Schwermetallvergiftungen nicht gezielt untersucht worden sind, kann man sie aufgrund der Laborbefunde nicht ausschlieรen. (…) Es kommen . wenn man das Krankheitsbild wรผrdigt . vor allem Schwermetalle aus der Gruppe der Bleiverbindungen und der Arsenverbindungen in Betracht..
Die Anleitung, eine Arsenikvergiftung zu verschleiern . liefert ebenfalls wieder die DDR-Giftstudie Toxdat.
Frรผhere Stasi-Mitarbeiter wollten auch ihn ausschalten, das glaubt der Bundestagsabgeordnete Hartmut Bรผttner aus Hannover. 1995 hatte er einen mysteriรถsen Autounfall, der ihn beinahe das Leben kostete. Nach der Wiedervereinigung hatte der Abgeordnete zu den Hintermรคnnern der .Toxdat.-Studie recherchiert und sich sehr fรผr die Offenlegung der Stasi-Akten durch die Gauck-Behรถrde eingesetzt.
Hartmut Bรผttner, CDU-Bundestagsabgeordneter 1991:
.Ich halte es fรผr skandalรถs, dass der mit dem Sektglas parlierende Altsozialist den Insassen von Bautzen vรถllig verdrรคngt hat..
Als Bรผttner ยด95 auf gerader, staubtrockener Straรe verunglรผckte, findet keine Filigranuntersuchung des Wagens statt. Wรคhrend er im Koma liegt, gibt die Polizei das Schrottauto frei. Eine Speditionsfirma zahlt dafรผr eilig das Sechsfache seines Werts. Bรผttner wurde mitgeteilt:
Hartmut Bรผttner, CDU-Bundestagsabgeordneter:
“Dieses Auto ist in der Tat ins .solvente Ausland. . in diesem Fall nach Polen – geschickt worden. Und in Polen wurde dieser Wagen nach einer Woche als gestohlen gemeldet..
Viele Unfรคlle und Erkrankungen von ehemaligen DDR-Systemkritikern scheinen noch lange nicht geklรคrt.
โDie Unterwanderung durch die Cyber-STASI bekommt eine neue Qualitรคt. Die laut Bรผrgel seit mehr als 2 Jahren insolvente โGoMoPaโ GmbH will Unternehmerberatung machen.Was sich wie ein letzter Scherz der Pleite-STASI-Leute anhรถrt, ist tatsรคchlich ernst gemeint, todernstโ, schreiben die SJB-GoMoPa-Opfer auf ihrer Homepage.
โWer sich in die Fรคnge der โGoMoPaโ-STASI-Krake begibt, wird dann ausgequetscht von den Serienbetrรผgern wie eine Zitroneโ , warnt SJB-GoMoPa-Sprecher Heinz Friedrich vor den Machenschaften des Ostberliner โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ.
Hein Friedrich: โGrospurig verkรผndet der dubiose โNACHRICHTENDIENSTโย โGoMoPaโ auf seiner Webpage: Wir beschaffen Informationen und Verbindungen, werten sie aus, kanalisieren die Quintessenz und transferieren diese an unsere Klientel, die mit den Erkenntnissen geldwerte Vorteile erwirtschaftet, welche nicht selten im sechsstelligen Bereich liegen. Ganz einfach also. Diese Art von Dienstleistung ist im deutschsprachigen Raum neu.โ
โDiese Dienstleistung ist so neu denn doch nicht, denn im Geheimen arbeitet der โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ bereits seit Jahren als Cyber-Stasiโ, sagt โGoMoPaโ-Experte Thomas Wilhelm.
โSchon der Grรผnder von โGoMoPaโ, Stasi-Oberst Ehrenfried Stelzerโ, versuchte so die deutsche Wirtschaft zu unterwandern, berichtet Wilhelm.โ
โDas “Internationale Institut fรผr Wirtschaftssicherheit zu Berlin” soll, so versichern der ehemalige Top-Nachrichtendienstler (West) und sein Kompagnon (Ost) unisono, aus “ideellen Motiven” Industriebetriebe in Fragen der Wirtschaftssicherheit beraten. “Selbstlos” (Satzung) wollen Hellenbroich und Stelzer fรผr “stรถrungsfreie wirtschaftliche” Ost-West-Beziehungen eintreten und zum Wohl der Unternehmer wirken: Wirtschaftskriminalitรคt abwehren helfen, รผber Daten- und Banksicherheit aufklรคrenโ,s chreibt der โSpiegeleโ bereits 1990 รผber die damals geplante Zusammenarbeit zwischen Stelzer und Ex-Verfasungschef Hellenbroich (โSpiegelโ Nr.51/1990).
Deep Throat, ein โGoMoPaโ-Insider, berichtet: โDas Konzept stammt noch von Stasi-Oberst Stelzer. Neu daran ist nur, wie viel krimineller Energie das jetzt im Cyberspace umgesetzt wird.โ
ZDF-Doku: โSonderauftrag Mord. Die Geheimnisse der Stasi-Der tรถdliche Arm der DDRโ
In der ZDF-Dokumention โSonderauftrag Mord. Die Geheimnisse der StasiโDer tรถdliche Arm der DDR werden die tรถdlichen Taten der Stasi um den โErsten Kriminologen der DDRโ, Ehrenfried Stelzer, enthรผllt.
โFocusโ schreibt : โIn der Reportage โSonderauftrag Mordโ beleuchten ZDF-Filmemacher die geheimnisvollsten Missionen der geheimnisvollsten Behรถrde der ehemaligen DDR: die Tรถtungseinsรคtze des Ministeriums fรผr Staatssicherheit. Genauer gesagt: die vermeintlichen Tรถtungseinsรคtze. Denn Genaues weiร man (fast) nicht. Zum tรถdlichen Treiben der Stasi gibt es vor allem Mutmaรungen und selten wirklich belastbare Beweise. Was die Sache nur umso mysteriรถser und noch spannender macht… Dass dies nicht alles nur Hirngespinste sind, dokumentiert mindestens ein Fall, in dem ein Mordauftrag der Stasi gerichtsfest belegt ist. Wolfgang Welsch war in der DDR Schauspieler und Regimegegner. Sieben Jahre verbrachte er in Gefรคngnissen, bevor die BRD ihn freikaufte. Im Westen baute Welsch eine Fluchthilfeorganisation auf, die vielen DDR-Bรผrgern ein Entkommen aus dem real existierenden Drangsalismus ermรถglichte โ ihn selbst aber erst recht zum Feind der Stasi stempelte.
Die Ost-Geheimen setzten falsche Freunde auf ihn an. Peter H. einer von ihnen, begleitete Welsch mit Frau und Kind im Urlaub nach Israel. Dort mischte der Agent Rattengift ins Essen, was Welsch beinahe das Leben kostete. Im sogenannten Bulettenprozess wurde dieser Fall konkret juristisch aufgearbeitet. Und weil dies so ist, entspringt das Thema dieser guten und eindrucksvoll inszenierten ZDF-Dokumentation leider nicht einer blรผhenden Phantasie. Sondern gehรถrt ins gesamtdeutsche Geschichtsbuch.โ
Das Gift hat Methode bei den Stasi-Mรถrdern.
Zuerst nahm der aus der DDR geflohene Fuรballlehrer Jรถrg Berger nur ein Kribbeln in den Zehen wahr, dann in den ganzen Fรผรen und Hรคnden. Hinzu kamen Fieber, รbelkeit und ein allgemeines Schwรคchegefรผhl. Hatte die Stasi ihn vergiftet?
Als er seine Gliedmaรen kaum noch spรผrte und nicht mehr laufen konnte, musste Jรถrg Berger fรผr lange Zeit seinen Beruf aufgeben. Eine Erklรคrung fรผr seine schwere Krankheit im Jahr 1986 hatte der populรคre Trainer Berger viele Jahre lang nicht, genauso wenig konnte er sich erklรคren, warum sich an seinem neuen Auto plรถtzlich ein Rad lรถste.
“Frisierte” Akten
Erst als er nach der Wende seine Stasi-Akten sichtete, kam ihm ein schrecklicher Verdacht: Steckte der DDR-Geheimdienst hinter seiner Krankheit und dem mysteriรถsen Autounfall? Wollte man ihn “nur” einschรผchtern? Oder gab es gar einen “offiziellen” Tรถtungsplan?
Wie weit ist die Stasi gegangen? Fรผhrende Stasi-Offiziere bestreiten bis heute Morde im Auftrag des Ministeriums fรผr Staatssicherheit, der Nachweis ist schwierig. Viele Akten wurden kurz vor der Wende “frisiert”, brisantes Material hektisch vernichtet. Doch die Indizienkette, die Mordabsichten plausibel erscheinen lรคsst, wird immer dichter. Jรถrg Berger wird die Wahrheit nie erfahren. Im Juni dieses Jahres ist er an Krebs gestorben.
In den Osten entfรผhrt
Die bisherigen Erkenntnisse fรผhren in die 1950er Jahre zurรผck, als die Stasi “Verrรคter” aus dem Westen in den Osten entfรผhren lieร. Manche wurden nach Schauprozessen hingerichtet, andere blieben fรผr immer verschwunden. Nach dem Bau der Mauer bildete die Stasi dann “Kรคmpfer” aus, die auf einem geheimen Truppenรผbungsplatz das Liquidieren von Menschen รผbten.
Die Stasi experimentierte auch mit Sprengstoff. Fรผr รbungszwecke wird ein Wartburg in die Luft gejagt (nachgestellte Spielszene). Wurde diese Erfahrungen auch bei Anschlรคgen im Westen “angewandt?”
In der Stasiunterlagenbehรถrde in Berlin finden sich konkrete Mordplanungen: Der geflohene Grenzoffizier Rudi Thurow sollte 1963 mit einem 1.000 Gramm schweren Hammer erschlagen werden, bei einem anderen Fahnenflรผchtigen plante die Stasi, einen Sprengsatz unter dem Sattel seines Mopeds zu montieren.
Zitat
โDas Liquidieren beinhaltet die physische Vernichtung von Einzelpersonen oder von Personengruppen. Erreichbar durch: Das Erschieรen, Erstechen, Verbrennen, Zersprengen, Strangulieren, Erschlagen, Vergiften, Ersticken.โ
BStU: Ausbildungsbuch des MfS, 1974
Ex-Stasimitarbeiter berichten
Ab den 1970er Jahren wurden Mordplanungen nicht mehr aufgeschrieben – es gab sie aber dennoch. Gegenรผber dem ZDF berichtet ein ehemaliger MfS-Mitarbeiter von Plรคnen, den geflohenen Geheimdienstagenten Werner Stiller zu ermorden, und in einem anderen Fall gibt es ein Gestรคndnis eines ehemaligen MfS-Offiziers, der den Auftrag hatte, einen Fluchthelfer zu vergiften.
Noch immer kommen Neuigkeiten ans Licht: So hat ein Stasi-Spitzel Anfang dieses Jahres bestรคtigt, dass es tatsรคchlich Mordplรคne gegen den geflohenen Fuรballspieler Lutz Eigendorf gab.
Die ZDF-Dokumentation “Sonderauftrag Mord” widerlegt die Legende der Stasifรผhrung, das MfS hรคtte mit Auftragsmorden nichts zu tun. Zeugenaussagen, Archivfunde und investigative Recherchen beweisen, mit welch tรถdlicher Energie die Stasi gegen “Feinde” des DDR-Regimes vorgegangen ist. Der verstorbene Fuรballtrainer Jรถrg Berger gab fรผr diese ZDF-Produktion sein letztes groรes Interview.
Auch heute noch gehen die alten Seilschaften der Stasi, wie der โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ mit Stasi-Methoen vor. Das beweisen auch ihre Droh-Emails gegen unsere Journalisten (siehe berndpulch.org).
Bei der gezielten Unterwanderung der westdeutschen Wirtschaft und Gesellschaft wird auch heute noch mit der โOperativen Psychologieโ der Stasi gearbeitet. Die alten Stasi-Schergen sind immer noch aktiv, wie das Beispiel des millionenfachen Dioxin-Vergifters und Stasi-Mannes Siegfried Siewert zeigt. Sein Namensvetter Stasi-Mann โSiegfried Sievertโ ist in Wirklichkeit der vorbestrafte Serienbetrรผger Klaus Maurischat.
Deep Throat, Berlin: โFรผrโGoMoPaโ und deren alte Stasi-Kader wie dem psychotischen Peter Ehlers ist jedes Mittel recht, das in ihrem Stasi-Arsenal lagert, um Gegner auszuschalten und die macht im Finanzmarkt zu รผbernehmen.โ
Wie die millionenfache DiOXIN-Vergiftung zeigt schrecken die Stasi-Seilschaften vor nichts zurรผck, wenn sie glauben, es sei ihren dubiosen Zielen nรผtzlich. Ein erschรผtterndes Beispiel hierfรผr ist auch das Schicksal des Stasi-Opfers Joerg Berger.
Joerg Berger wurde von der Stasi mit Arsen und Blei vergiftet. In seiner Biographie schildert, der wohl auch deswegenย viel zu frรผh verstorbenen Fussball-Trainer Jรถrg Berger die Tatumstรคnde.
โMeine zwei Halbzeitenโ โ so heiรt seine Biographie.
Zu seiner Biographie sagt Berger: โEs ist genau der richtige Zeitpunkt, meine deutsch-deutsche Geschichte aufzuschreiben. Weil ich jetzt die Hรคlfte meines Lebens im Osten und die andere Hรคlfte im Westen gelebt habe.โ
Es geht um seine spektakulรคre Flucht 1979 aus der DDR, seine Krebs-Erkrankung, sein Leben als Fuรball-Retter.
Wie die Stasi ihn im Westen jagte.
Seit ich 1979 in den Westen geflohen war, verfolgte ich aufmerksam wie Lutz Eigendorf sich verhielt, der eine Woche vor mir Republikflucht begangen hatte. Er trat sehr provokativ auf, besonders im Fernsehen, kritisierte den Staat drรผben massiv, so dass ich mich fragte, wie lange sich die Stasi das gefallen lassen wรผrde.
Ich hatte ihn gewarnt: โMensch, Lutz, hรถr auf mit diesem Quatsch. Wenn deine alte Mannschaft Dynamo in Hamburg spielt, dann geh nicht zu deinen ehemaligen Kollegen ins Hotel oder an die Bar, nur um ihnen zu zeigen, wie gut es dir im Westen geht.โ
Eigendorf, der sicher einer der talentiertesten von den geflรผchteten DDR-Spielern war, zeigte keine Einsicht, wollte keinen Rat annehmen.
Als er am 5. Mรคrz 1983 einen Autounfall hatte, bei dem er lebensgefรคhrlich verletzt wurde und zwei Tage spรคter starb, konnte ich das nur in einem Zusammenhang mit seinem provokanten Verhalten sehen. Die Obduktion ergab, dass er einen hohen Alkoholgehalt im Blut hatte (2,2 Promille/ d.Red.), am Abend vorher soll er aber laut Aussagen von Vereinskollegen nur wenig getrunken haben.
Eigendorf wurde von der Stasi verblitzt.
Heute, nach รผber 25 Jahren, spricht vieles fรผr einen Stasi-Mord. Einen absoluten Beweis gibt es jedoch nicht. Neue Untersuchungen legen nahe, dass die Stasi Lutz mรถglicherweise heimlich ein pupillenerweiterndes Mittel verabreicht hat, um ihn gezielt zu blenden. In seinen Stasiakten steht โEigendorf verblitztโ.
Von seinem Unfall-Tag an lieร ich regelmรครig mein Auto bei verschiedenen Werkstรคtten รผberprรผfen. Plรถtzlich fielen mir auch einige merkwรผrdige Vorfรคlle wieder ein. Einmal hatte sich bei Tempo 160 ein Rad gelรถst, mehrmals waren meine Reifen zerstochen worden. Jetzt konnte ich mir einen Reim darauf machen. Ich hatte eine Ahnung davon bekommen, wie weit das MfS (Ministerium fรผr Staatssicherheit, die Red.) gehen konnte.
Nur mit Gewalt und Drogen hรคtte man mich in die DDR zurรผckgekriegt
Am 11. Oktober 1984 rief mich vรถllig รผberraschend Bernd Stange von einem Hotel in Luxemburg an. Dort bereitete er als Fuรball-Nationaltrainer der DDR seine Mannschaft auf ein WM-Quali-Spiel vor. (…) Eigentlich hรคtte mich diese Kontaktaufnahme nachdenklich stimmen kรถnnen, doch mir kam dergleichen nicht in den Sinn.
Was ich erst durch das Buch โTrainer zwischen den Weltenโ von Heiko Mallwitz erfuhr: die Staatssicherheit hatte die Absicht, mich mit Stanges Hilfe in die DDR zurรผckzufรผhren, besser gesagt, zu entfรผhren. Ich frage mich das auch noch heute, wie man das bewerkstellige wollte. Rhetorisch war Stange gut, aber so gut, dass er mich mit Worten dazu hรคtte bringen kรถnnen, freiwillig nach drรผben zurรผckzugehen โ nein, das war nicht vorstellbar. Also blieben, in meiner Schlussfolgerung nur Gewalt und Drogen.
Jรถrg Berger wurde am 13. Oktober 1944 in Gotenhafen bei Danzig geboren. Seine Mutter floh mit ihm im Januar 1945 vor der herannahenden Roten Armee, verzichtete im letzten Moment auf die Reise mit der โWilhelm Gustloffโ. Ihr Glรผck. Das Schiff wurde versenkt (9000 Tote).
Seine Flucht, seine Klubs, seine Erfolge Jรถrg Berger wurde am 13. Oktober 1944 in Gotenhafen bei Danzig geboren. Seine Mutter floh mit ihm im Januar 1945 vor der herannahenden Roten Armee, verzichtete im letzten Moment auf die Reise mit der โWilhelm Gustloffโ. Ihr Glรผck. Das Schiff wurde versenkt (9000 Tote).Seine Flucht, seine Klubs, seine Erfolge Er wuchs in Leipzig auf, wurde Jugend-Nationalspieler der DDR, spielte fรผr Lok Leipzig.Seine Flucht, seine Klubs, seine Erfolge 1972 erster Trainer-Job bei Carl Zeiss Jena (mit Hans Meyer), spรคter der B-Jugendauswahl der DDR.Seine Flucht, seine Klubs, seine Erfolge 1979 Flucht bei einem Lรคnderspiel in Jugoslawien.Seine Flucht, seine Klubs, seine Erfolge 12 Klubs als Trainer (Dรผsseldorf, Kassel, Hannover, SC Freiburg, Frankfurt, Kรถln, Schalke, Basel/Schweiz, Karlsruhe, noch mal Frankfurt, Bursaspor/Tรผrkei, Aachen, Rostock).Seine Flucht, seine Klubs, seine Erfolge Grรถรte Erfolge: Last-Minute-Rettung mit Frankfurt (1999), Pokalfinale mit Aachen (2004).
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Meine Gliedmaรen waren wie tot.
1986 war ich vom Zweitligisten Hessen Kassel zum Erstligisten Hannover gewechselt. Das war etwas, was die Stasi kaum gewollt haben konnte. Seitdem stand ich noch mehr in den Schlagzeilen.
Zu diesem Zeitpunkt nahm ich ein Kribbeln wahr, zuerst in der linken Groรzehe, dann insgesamt in den Fรผรen und Hรคnden. Hinzu kam Fieber, รbelkeit und ein allgemeines Schwรคchegefรผhl. Ich dachte, ich hรคtte mir einen Virus eingefangen oder vielleicht zu viel Stress.
Das Kribbeln hรถrte nicht auf, wurde von Tag zu Tag schlimmer. Meine Gliedmaรen spรผrte ich schlieรlich kaum noch, alles war taub, wie tot. Erst als ich nicht mehr laufen konnte, suchte ich einen Spezialisten auf.
Eine Untersuchung nach der anderen wurde unternommen โ doch eine zufriedenstellende Erklรคrung fand sich nicht.
Trotzdem lieร mich fortan das diffuse Gefรผhl nicht mehr los, dass hinter dieser Krankheit vielleicht doch etwas anderes steckte als eine kรถrperliche oder seelische Ursache.
Blei- und Arsenverbindungen wurden mir ins Essen oder Trinken getan.
Nach der Wende forderte man mich auf, meine Krankenakten an Professor Dr. Wolfgang Eisenmenger zu schicken, tรคtig am Institut fรผr Rechtsmedizin der Mรผnchner Ludwig-Maximilians-Universitรคt. Er kam zu dem Ergebnis, dass es sich aufgrund der darin beschriebenen Symptome wahrscheinlich nicht um eine Viruserkrankung, sondern um eine Vergiftung gehandelt habe. Er konkretisierte dies auch noch in Hinsicht auf eine Schwermetallvergiftung aus der Gruppe der Blei- und Arsenverbindungen.
Die Stasi-Akten geben darรผber keine klaren Auskรผnfte. Das einzige, was aus den Akten selber hervorgeht, ist, dass in der Zeit โagressives Verhalten gegenรผber dem Feindbild Bergerโ angesagt war. In meiner Lesart: Es ging ihnen bei mir nicht gerade um Mord, sondern darum, mich beruflich auรer Gefecht zu setzen. Nicht umsonst hatte man mir wohl ein Gift gegeben, das Lรคhmungserscheinungen auslรถst. Dennoch: In zu hoher Dosierung hรคtte es meine Gliedmaรen absterben lassen, aber auch zum Tode fรผhren kรถnnen. Dann wรคre es doch ein Auftragsmord gewesen. Mit groรer Wahrscheinlichkeit hat mir jemand das Mittel in ein Getrรคnk oder ins Essen getan. Ich kann von Glรผck sagen, dass ich nicht Lutz Eigendorfs Schicksal teilte.
Ich kann Stange nicht verzeihen.
Ein Einblick in meine Stasiakten konnte Aufschluss darรผber geben, wer Freund und wer Feind war. Insgesamt zรคhlte ich 21 regelmรครig auftretende offizielle Informelle Mitarbeiter, die man auf mich angesetzt hatte. Davon neun im Osten. Erschreckend war, schwarz auf weiร zu lesen, wie nah die Stasi im Westen an mir dran war. Das Schlimmste jedoch war folgende Gewissheit: Zwei mir nahestehende Menschen hatten mich verraten. Rolf G. (ein Freund, mit dem Berger Ski gefahren ist und zeltete, die Red.) und Bernd Stange.
Stange hat denunziert und verraten, Menschen, die ihm nahestanden, mรถglicherweise in Gefahr gebracht, um daraus persรถnliche Vorteile zu ziehen. Dadurch war er wohl auch DDR-Nationaltrainer geworden.
Beiden kann ich nicht verzeihen. Denn die Enttรคuschung, von zwei Freunden verraten worden zu sein, belastet mich noch heute.โ
Informant: Wie die Stasi die Rentenkasse des โKlassenfeindesโ platt machen will
Ein Informant der SJB-GoMoPa-Opfer spielte brisantes Material zu: โWie die Stasi ihre eigene Republikflucht plante und durchfรผhrte oder Wie machen wir dem Klassenfeind seine Rentenkasse โplattโ.
Auf รผber 30 Seiten wir die Unterwanderung der BRD durch die Stasi in diesem internen Bericht aus dem Jahre 1989 detailliert darlegt. Den Originalbericht finden Sie unter http://sjb-fonds-opfer.com/?p=12919
Vor allem die deutschen Rentenkassen, Stiftungen, Vermรถgensverwalter sollten so unterwandert werden. Im selben Jahr 1989 grรผndet Gerd-Wilhelm Bennewirtz SJB.
Zitat: โโWir saรen unter einem Apfelbaum und beschlossen, es fรผr ein Jahr zu versuchen. Mehr als schief gehen konnte es nichtโ, erinnert sich Bennewirtz.โ 1989 ist auch das erste Jahr in Peter Ehlers Xin-Biographie.
1989 war auch der Startpunkt fรผr viel Stasi-Agenten โrรผberzumachen โ 1989 das Jahr der Wende.
Der โSpiegelโ schreibt: โDie Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) wurden noch 1989 aus der DDR in den Westen geschickt.โ
Zitat in Focusโ: โDer Historiker Hubertus Knabe glaubt, dass die Gesellschaft im Westen intensiver als bisher angenommen von der Stasi beeinflusst war
FOCUS: In Ihrem Buch behaupten Sie, der Westen sei von der Stasi gelenkt und unterwandert gewesen. Muss die Geschichte der Bundesrepublik neu geschrieben werden?
Knabe: Sie muss neu geschrieben werden in Hinblick auf die Aktivitรคten des DDR-Staatssicherheitsdienstes. Die Zeitgeschichtsforschung hat diese konspirative Dimension westdeutscher Vergangenheit bisher mit Schweigen รผbergangen. Doch egal, ob es um Politiker von FDP oder Grรผnen, die Friedensbewegung oder die 68er- Studentenrevolte geht โ die Stasi hatte immer einen Fuร in der Tรผr.
FOCUS: War die Arbeit des MfS tatsรคchlich so effektiv? Ihr Kollege Helmut Mรผller-Enbergs konstatiert, Aufwand und Ergebnis der Stasi-Spionage hรคtten nicht selten in krassem Missverhรคltnis gestanden.
Knabe: Sicher hat es seitens der Stasi auch Wunschdenken รผber ihren Einfluss im Westen gegeben. Aber die Intensitรคt der Unterwanderung ist erschreckend. Acht Bundestagsabgeordnete hatten MfS-Kontakte. Die Liste der als Informanten gefรผhrten Politiker reicht vom Berliner SDS-Sekretรคr Walter Barthel bis zum deutschlandpolitischen Sprecher der Grรผnen, Dirk Schneider. Mit ihrer Hilfe hatte es die DDR-Fรผhrung bis 1989 geschafft, im demokratischen Nachbarstaat zunehmend Akzeptanz zu finden bis hin zur Quasi-Anerkennung durch die Regierung.โ
Zitatende
Der Niedergang der entkrรคfteten SED zog auch den Niedergang des MfS nach sich. Nicht zuletzt deshalb vermochte sich die Staatssicherheit gegenรผber dem drohenden Zusammenbruch nicht zu wehren. Wรคhrend des Umbruchs in der DDR richtete sich der Zorn weiter Kreise in der Bevรถlkerung maรgeblich gegen das MfS, das den Unterdrรผckungsapparat symbolisierte. Bei Demonstrationen wurde die Auflรถsung des MfS gefordert. E. Krenz, der Nachfolger Honeckers, wollte noch im November 1989 ein Gesetz รผber die Befugnisse des MfS erarbeiten lassen. Ministerprรคsident H. Modrow ersetzte im November 1989 das MfS durch ein “Amt fรผr Nationale Sicherheit”. Diese Nachfolgeorganisation wurde auf Druck des “Runden Tisches” durch einen Beschluss des Ministerrates im Dezember 1989 aufgelรถst, wenngleich einzelne Strukturen fortbestanden – etwa bei der Beseitigung von Unterlagen. Die geplante Einrichtung eines “Verfassungsschutzes der DDR” und eines “Nachrichtendienstes der DDR” unterblieb nicht zuletzt aufgrund der Standhaftigkeit der Bรผrgerbewegungen und Bรผrgerkomitees. Der Sturm auf die Zentrale des MfS in der Normannenstraรe am 15.1.1990 dรผrfte maรgeblich durch die Staatssicherheit inszeniert gewesen sein. Unter der Regierung de Maiziรจre erfolgten weitere Maรnahmen zur Auflรถsung der Organe der Staatssicherheit. Als die DDR der BRD beitrat, war das MfS aufgelรถst – ungeachtet des Fortwirkens entsprechender “Seilschaften”.
Diese Seilschaften benutzen und benutzen ihre alten Stasi-Methoden weiter zur Unterwanderung der deutschen Wirtschaft. Dies wird besonders deutlich an dem Versuch des Stasi-Obersten Ehrenfried Stelzer mit Ex-Verfassungsschutz Chef Hellenroich ein gemeinsames โSicherheits-Unternehmenโ zu grรผnden sowie in den Aktivitรคten der โGoMoPaโ.
Deep Throat, Berlin: โAus diesem Stasi-Umfeldโ der alten Seilschaften kommen die โGoMoPaโ-Leute, aber auch der Ex-Stasi-Kader mit dem Tarnnamne โPeter Exxxxโ (anonymisiert), der heute noch mit Stasi-Methoden der โOperativen Psychologieโ arbeitet
Stasi-Oberst Ehrenfried Stelzer, โGoMoPaโ-Mastermind und seine tรถdlichen Methoden
(Investment Magazin, Investment, Das Investment) DAS ORIGINAL – Deep Throat packt aus: โDer grosse Mann im Hintergrund, der โGoMoPaโ erfand, war Ehrenfried Stelzer, der โErste Kriminologe der DDRโ. Stasi-Insider nannten ihn auch โProfessor Mordโ.ย Angeblich verstarb er am 10.2.2010 in Berlin im Alter von 78 Jahren.โ
Der hochdekorierte Stasi-Oberst schrieb unter anderem โKriminalistik und forensische Wissenschaften. Beitrรคge zur Theorie und Praxis der sozialistischen Kriminalistik und der forensischen Wissenschaftenโ. Dabei kannte sich Stelzer vor allem in der Praxis richtig gut aus. In der Praxis des Stasi-Auftragsmordes. Denn seine Stelle als Professor fรผr Kriminologie an der kommunistischen Humbold-Universitรคt war nur tarnung fรผr den โErsten Kriminologen der DDRโ.
Fรผr seine Arbeit wurde Stelzer mehrmals durch das MfS ausgezeichnet (Vgl. HA KuSch: Beurteilung des Genossen Dr. Ehrenfried. Stelzer vom 22.4.1965).
Die wissenschaftliche Erforschung mรถrderischer Todesarten wurde bei der Stasi gelehrt und gelernt (siehe Titelbild) โ auch und gerade mit Dioxin.
Zur Tรถtung von Staatsfeinden gab es in der DDR viele Mรถglichkeiten; versuchen wir hier eine Systematisierung, wie sie sich aus Dokumenten – auch bisher nur uns vorliegenden (so u.a. die Fรคlle Eylert, Geiรler, Hรถppner, Hรผbner, Krรผger, Seum) – ableiten lรครt.
1. Erschieรen oder durch Minen tรถten
Die DDR-Grenztruppen dรผrften bis 1989 weit mehr als 200 Personen umgebracht haben (vgl. Filmer/Schwan 1991, Sauer/Plumeyer 1991). Die Zentrale Erfassungsstelle Salzgitter – die die SPD dem Druck der SED nachkommend schlieรen wollte! – ermittelte bis 1990 4.444 Fรคlle โvon versuchten und vollendeten Tรถtungshandlungenโ, um DDR-Flucht zu verhindern; etwa 700 Verletzte wurden registriert (Sauer/Plumeyer 1991, S. 79; vgl. Fรถhrig 1996).
2. Terrorurteile
Bis 1989 dรผrfte es in der DDR weit mehr als 200.000 politische Urteile und 10.000 Hinrichtungen gegeben haben.
3. Ermordung nach Verschleppung aus dem Operationsgebiet
(in der Regel Bundesrepublik Deutschland)
Fricke (pers. Ausk. 9/1996) schรคtzt die Zahl der vom SED-Sicherheitsdienst aus dem Bundesgebiet in die DDR Entfรผhrten auf 120 รberlรคufer aus dem MfS und 700 andere โStaatsfeindeโ. Von den รberlรคufern dรผrften etwa ein Dutzend hingerichtet worden sein; zu den โStaatsfeindenโ, die ihre Verschleppung nicht รผberlebt haben, gibt es noch keine Zahlen.
4. Direkte Liquidierung im Operationsgebiet und in der DDR
Z.B. durch Erschieรen, Erdrosseln, Ertrรคnken etc. (unter Vortรคuschung eines Unfalls, eines Suizids oder eines โnormalenโ Verbrechens).
5. Tรถten in Haftanstalten
6. Ermordung in Krankenhรคusern
In der DDR wurden nicht nur frรผhgeborene Kinder in Kliniken passiv und aktiv getรถtet, sondern auch Staatsfeinde in Krankenanstalten umgebracht (z.B. bei Operationen und mittels anderer Methoden).
7. Tรถtung im Arbeitsprozeร
Z.B. durch Strahlenexposition, gesundheitsschรคdigende Tรคtigkeit u.a. bei Zwangsarbeit, Arbeitsunfรคlle.
8. Beauftragung westlicher Terroristen sowie anderer Schwerverbrecher
Z.B. mit Mord, Attentaten, Sabotage- und Terrorakten sowie Verschleppungen.
Erich Mielke – er war Mitglied des Politbรผros der SED und oberster MfS-Fรผhrer – wiederholte in einer Kollegiumssitzung am 19. Februar 1982 warnend, was schon seit den 50er Jahren in der DDR gรผltige Praxis war (Tonbandprotokoll; zit. in Stasi intern, 1991, S. 213):
โWir sind nicht davor gefeit, daร wir mal einen Schuft unter uns haben. Wenn ich das schon jetzt wรผรte, wรผrde er ab morgen nicht mehr leben. Kurzen Prozeร. Weil ich Humanist bin. Deshalb hab ich solche Auffassung. […] Das ganze Geschwafel, von wegen nicht hinrichten und nicht Todesurteil – alles Kรคse, Genossen. Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteilโ (Hervorhebung D.V.).
Politbรผromitglied Mielke sagt hier nichts Neues; selten wurde jedoch das โรber-allen-Gesetzen-Stehenโ, wurden die Brutalitรคt und die Skrupellosigkeit dieser kriminellen Organisation von ihrem Chef selbst so treffend und offen gekennzeichnet. Mielke wollte abschrecken, weshalb auch die Verschleppungen und Tรถtungen von โVerrรคternโ im MfS stets bekanntgegeben und โzum Gegenstand einer eingehenden Belehrungโ gemacht wurden (Befehl Nr. 78/54 des Staatssekretรคrs fรผr Staatssicherheit, Ernst Wollweber, vom 5. Mรคrz 1954; zit. bei Fricke 1994, S. 260). Schon 1954/55 hatte Wollweber deutlich gemacht (alles zit. bei Fricke 1994, S. 260):
Szenenwechsel:
Dann nach der Wende versucht Stelzer mit Ex-Verfassungschutz-Chef Hellenbroich ein gemeinsames โSecurityโ-Unternehmen fรผr deutsche Firmen aufzuziehen. Nachdem der โSpiegelโ darรผber berichtet, zieht sich Hellenbroich zurรผck.
โDas herausragendste Beispiel fรผr eine “friedliche Koexistenz” ist die Firma IHS in Berlin.Inhaber:Heribert Hellenbroich, ehemaliger Prรคsident des Bundesamtes fรผr Verfassungsschutz, gestolpert รผber den Fall TIEDGE und Professor Ehrenfried STELZER, besser Oberst Stelzer,ehemals Leiter der Sektion Kriminalistik der Humboldt-Universitรคt Berlin.Professor Stelzer erstellte fรผr Stasi-Oberst Stelzer JEDES von der Stasi gewรผnschte Gutachtenโ, bezeugt Rainer Schubert, Berlin.
Stattdessen grรผndet Stelzer den โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ, so der Insider Deep Throat. Jahrelang halten die Ermittler wie auch die Opfer die Gruppe um das โAushรคngeschildโ, den tatsรคchlich verurteilten Serienstraftรคter nur fรผr eine โnormaleโ Kriminellen-Bande. Die jรผngsten Aufdeckungen zeigen indes, dass hier eine organisierte Gruppe die Wirtschaft unterwanderte. So traute sich in 2009 auch โGoMoPaโ-Mastermind, Stasi-Obrist Ehrenfried Stelzer wieder in die รffentlichkeit.
Das nรคchste รถffentliche Auftreten von Stasi-Oberst Stelzer ist dann wieder im โSpiegelโ ein Thema:
โDas Deutsche Institut fรผr Anlegerschutz (DIAS) hat als neuen geschรคftsfรผhrenden Vorstand Ehrenfried Stelzer berufen. Das berichtet der โSpiegelโ in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Bis zur Wende war Stelzer Leiter der Sektion Kriminalistik an der Ost-Berliner Humboldt-Universitรคt. Die Sektion galt als Stasi-Hochburg, Stelzer selbst diente der Stasi Jahrzehnte als โOffizier im besonderen Einsatzโ, schreibt der Spiegel. Im April war Stelzers Vorgรคnger Volker Pietsch, der als Finanzspezialist von der Verbraucherzentrale Berlin gekommen war, zurรผckgetreten. Die Hintergrรผnde von Pietschs Abgang sind unklar, hรคngen aber mรถglicherweise mit der unsoliden Finanzsituation des DIAS zusammen. Seit der Grรผndung vor fรผnf Jahren ist der Verein wesentlich von Zuwendungen der Berliner Anlegerschutz-Kanzlei Resch abhรคngig. Deren geschรคftsfรผhrender Gesellschafter Jochen Resch ist nicht nur DIAS-Mitglied, sondern auch Vorstand der Verbraucherzentrale Brandenburg โ eine
Doppelfunktion, die Resch dem Vorwurf aussetzt, sich รผber das DIAS Mandanten zu beschaffen. Resch bestreitet das. Das DIAS sei unabhรคngig konzipiert โund nie eine Mandantenschaufelโ gewesen. Auch der neue DIAS-Vorstand Stelzer gilt als Resch-Mann. Man kenne sich โlange Jahreโ, so Resch. Eine von Stelzers ersten Amtshandlungen war es, den gesamten zehnkรถpfigen Beirat, die meisten darin Juristen, abzuberufen.โ
(13.6.2009)
Rechtsanwalt Jochen Resch kennt Stelzer โseit vielen Jahrenโ, wie er selber angibt.
Die Unterwanderung der Stasi hรคlt auch heute noch an:
Der frรผhere
Innenminister Jรถrg Schรถnbohm weist darauf hin, dass Brandenburg eine andere
รberprรผfungspraxis der Stasi-Angehรถrigen hatte als andere Lรคnder, und deswegen
prozentual mehr belastete Bedienstete รผbernommen hat.34 โAllein in den Reihen der
Polizei sind 2009 noch rund 240 ehemalig hauptamtliche und mehr als 1.200 inoffizielle
Stasi-Mitarbeiter tรคtigโ.35 Bei einer Gesamtstรคrke der Polizei in Brandenburg von rund
7.000 Mitarbeitern sind das 20 Prozent.
Unser Rechtsstaat lรคsst es sogar zu, dass Stasi-Angehรถrige zur Desinformation siegessicher
ein sich offiziรถs gebendes Buch mit dem Titel โHauptverwaltung A. Geschichte,
Aufgaben, Einsichtenโ, herausgeben. Der Historiker Thomas Wegener-Friis, erklรคrt
dazu: โDie Beitrรคge belegen, dass die Autoren zur Aufarbeitung der Geschichte nicht
fรคhig und nicht willens sind und dass sich die geistige Verfassung der alten Stasi-Elite
nicht geรคndert hatโ.
Diese Stasi-Leute leben รถffentlich in dem Stolz und brรผsten sich, dass es ihnen gelungen
sei, alle westlichen Geheimdienste zu unterwandern und nicht umgekehrt. Ein zweifelhafter
Stolz auf das eigene Kรถnnen, der sich schnell als ein typisch sozialistischer
entlarvt. Klammert man die ethische Dimension aus, so wird das richtige Maร dieses
Kรถnnens durch einen Vergleich und die Beantwortung der Frage deutlich: Wo kรถnnen
leichter Autoradios gestohlen werden, auf dem Parkplatz einer Universitรคt oder in der
Tiefgarage der Polizei?
Es stellt sich auch die Frage, warum war der Staatssicherheitsdienst mit seiner uneingeschrรคnkten
Machtfรผlle und Allzustรคndigkeit nicht in der Lage, die DDR zu โrettenโ?
Die Stasi wurde schlieรlich nicht von Panzern รผberrollt, sondern vom eigenen Volk
verjagt.
Siegfried Sievert oder Siegfried Siewert โ das ist frei nach Hamlett hier die Dioxin-Frage. Ersterer ist der ehemalige Stasi-Agent und Dioxin-Nahrungsketten-Vergifter โ letzterer Name das โPseudonymโ von Klaus-Dieter Maurischat, dem serienmรคssig vorbestraften โNACHTRICHTENDIENSTโ-โGoMoPaโ-Betrรผge und Erpresser.
Im Netzwerk von โ โGoMoPaโ an prominenter Stelle sind RA Jochen Resch sowie der unter mysteriรถsen Umstรคnden angeblich verstorbene bzw. verschwundene Stasi-Obrist Ehrenfried Stelzer und โDetektivโ Medard Fuchsgruber.
Das Stasi-Problem war mit dem Zusammenbruch der DDR keineswegs beendet. Ehemalige Stasi-Mitarbeiter gelangten nach der Wende in hรถchste Positionen. In Brandenburg hatten es sogar mehrere ehemalige Stasi-Mitarbeiter bis in die aktuelle rot-rote Landesregierung geschafft, um dort die Regierung zu รผbernehmen. Auch in Sachsen-Anhalt kรถnnten nach der Landtagswahl ehemalige Stasi-Mitarbeiter in die Regierung gelangen. Und auch in der Wirtschaft sind viele Stasi-Mitarbeiter in hohe Positionen gelangt. So auch der Herr Sievert. Doch was bezweckte dieser tatsรคchlich mit der Dioxinvergiftung? Handelte er wirklich aus Profitgier, oder war die bundesweite Vergiftung eine verspรคtete Rache der Stasi gegen den ehemaligen Klassenfeind?
Ebenso wie andere osteuropรคischen Geheimdienste, z.B. der Geheimdienst der Ukraine beim Mordanschlag auf Prรคsident Viktor Juschtschenko -, benutzte die Stasi Dioxin und Dioxin-Experten:
Die Akte trรคgt die Registriernummer II 153/71, ist mehrere
Hundert Seiten dick. Auf dem Deckel ein Name: โPlutoโ. Unter
diesem Decknamen spionierte Siegfried Sievert (58), der als Geschรคftsfรผhrer
des Futtermittel-Herstellers Harles und Jentzsch mutmaรlich fรผr
den Dioxin-Skandal verantwortlich ist, 18 Jahre lang fรผr die
Staatssicherheit der DDR. Das berichtet die BILD-Zeitung (Freitagausgabe).
Auf Antrag von BILD gab die zustรคndige Birthler-Behรถrde die Unterlagen
jetzt heraus. Die Akten, so BILD, verraten: 1971 wurde die Stasi
auf den damals 18-jรคhrigen Sievert aufmerksam. Sie beobachtete
sein โdekadentes Aussehenโ, seine hohe Intelligenz und seine
โguten Verbindungen zu anderen jugendlichen Personenkreisenโ.
Sievert wurde angeworben. Aus einem Bericht vom 16. Mรคrz 1971:
โDer Kandidat kann zur Absicherung der Jugend (…) eingesetzt
werden.โ
Sievert wรคhlte laut BILD seinen Decknamen selbst, kassierte fortan
Prรคmien fรผr seine โinoffizielle Mitarbeitโ. In den Unterlagen
finden sich zahlreiche Quittungen, eine vom 6. November 1987:
โHiermit bescheinige ich den Erhalt von 100 Mark fรผr geleistete
Arbeit.โ
Nach dem Abitur studierte Sievert in Greifswald Physik. Er machte
Karriere, spitzelte weiter, berichtete รผber intime Verhรคltnisse
seiner Kollegen. So notierte โIM-Plutoโ am 25. September 1986
รผber zwei Kollegen: โDie beiden beabsichtigen, gemeinsam die
BRD zu besuchen. Fakt ist jedoch, daร zwischen dem Kollegen und
der Kollegin seit langer Zeit Intimbeziehungen bestehen. (…)
Aus dieser Tatsache ist abzuleiten, daร eine gemeinsame Reise
in die BRD mit hoher Wahrscheinlichkeit fรผr eine Flucht benutzt
wird.โ
Skrupel zeigte Sievert laut Stasi-Akte keine. Ein Fรผhrungsoffizier
notierte: โDer IM hatte keinerlei Vorbehalte bei der Belastung
von Personen aus seinem Umgangskreis.โ
1993 stieg Sievert beim Futtermittelhersteller โHarles & Jentzschโ
ein. 2005 wurde er alleiniger Geschรคftsfรผhrer, steigert in nur
fรผnf Jahren den Umsatz von 4,3 auf rund 20 Millionen Euro, vervierfachte
den Gewinn.
In der BRD ermitteln Staatsanwรคlte in 21 Fรคllen gegen Stasi-Offiziere wegen versuchten Mordes oder Verabredung zum Mord. Heinrich S. ist der einzige West-IM (“Rennfahrer”), der in diesem Zusammenhang verurteilt wird. Viereinhalb Jahre Haft kassiert er fรผr die Beteiligung an den Stasi-Operationen “Fรผrst” und “Parasit”.
Bei denen gibt Ost-Berlin die Auftrรคge, Grenzprovokateur Siegfried Sch. und Fluchthelfer Julius L. zu “liquidieren”. Beide Opfer รผberleben. Siegfried Sch., weil beim รberfall auf ihn (nach Karateschlรคgen) den Attentรคtern das Magazin aus der Pistole fรคllt. Er kann flรผchten, gilt danach als verschwunden.
Julius L. kommt davon, weil alle 19 Versuche eines angeheuerten Verbrechers (IM “Karate”) scheitern, eine Bombe an seinem Auto anzubringen. Mal findet er den Wagen nicht, mal gibt es zu viele Zeugen, mal fรคhrt das Auto zu schnell weg. Der Sprengstoff stammt aus Ost-Berlin. Nach dem Verfahren gegen ihn verlรคsst IM “Karate” den Gerichtssaal als unschuldiger und freier Mann. Die Hauptangeklagten bleiben dem Prozessbeginn gleich fern. Mielke-Stellvertreter Gerhard Neiber hat es am Herzen. Stasi-General Albert Schubert leidet unter Bluthochdruck. Die Atteste sind unterschrieben von รrzten aus Wandlitz.
Bis heute wird darรผber gestritten, wie der Begriff “Liquidierung” im Stasi-Jargon zu verstehen ist. Vor Gerichten behaupten fast alle MfS-Mitarbeiter, es habe in ihrem Sprachgebrauch generell nichts mit “tรถten” zu tun. Eher mit “unschรคdlich” machen. Der Fรผhrungsoffizier von “Rennfahrer” dagegen rรคumt ein, dass Siegfried Sch. und Julius L. “beseitigt” werden sollten. So sieht es auch der West-IM, dem Ost-Berlin insgesamt 374 000 Mark zahlt. Er habe die Weisung eindeutig als “Mord-Auftrag” verstanden. Ihn aber nie ausfรผhren wollen. Angeblich will er die Opfer nur erschrecken…
Erich Mielke (geboren im Wedding) ist ab 1957 bis zum Rรผcktritt zwei Tage vorm Mauerfall Minister fรผr Staatssicherheit (Stasi) in der DDR. Er sitzt zudem im Politbรผro, ist Armeegeneral. Der Stasi-Chef ist einer der Hauptverantwortlichen fรผr den Ausbau des flรคchendeckenden รberwachungssystems. Als er den in viele Abteilungen verzweigten Apparat รผbernimmt, hat die Behรถrde 14 000 hauptamtliche Mitarbeiter. 1989 sind es rund 91 000. Sie spionieren, instruieren und verwalten weitere 173 000 inoffizielle Spitzel. Am 13. November 1989 spricht Mielke erstmals vor der DDR-Volkskammer. Er sagt: “Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na, ich liebe doch – Ich setzte mich doch dafรผr ein.” Und erntet lautes Gelรคchter. Mielke wird 1993 wegen eines Doppelmordes im Jahr 1931 zu sechs Jahren verurteilt. Zwischenzeitlich brummt er im ehemaligen Stasi-Gefรคngnis Hohenschรถnhausen. Wegen der schlechten Haftbedingungen verlegt ihn die Justiz spรคter nach Moabit. 1995 kommt er wegen Erkrankungen auf Bewรคhrung frei. Mielke stirbt am 21. Mai 2000 im Alter von 92 Jahren in einem Altenpflegeheim in Hohenschรถnhausen. Viele bezeichnen Mielke als “Herr der Angst”.
โDas Ministerium fรผr Staatssicherheit hatte รผber 100 Spitzel auf die Unterwanderung westdeutscher Menschenrechtsorganisationen angesetzt. Ihre Akten liegen fast vollstรคndig im Archiv der Gauck-Behรถrde. Die Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) wurden noch 1989 aus der DDR in den Westen geschickt.
Sie hatten den Auftrag, etwa die West-Berliner Arbeitsgemeinschaft 13. August und die Gesellschaft fรผr Menschenrechte zu unterwandern. Einige der Stasi-Spitzel stiegen sogar in Fรผhrungspositionen auf oder grรผndeten eigene Ortsgruppen. In den IM-Akten finden sich Schriftwechsel, Hilfeersuchen von DDR-Bรผrgern und detaillierte Berichte รผber geplante Betreuungsmaรnahmen. Auf die frรผher in West-Berlin obligatorischen Vernehmungen durch westliche Geheimdienste waren die Agenten gut vorbereitet. So erzรคhlte ein Spitzel namens “Axel” den Staatsschรผtzern auftragsgemรคร, er sei von der Stasi bei Vernehmungen geschlagen worden.
Andere Mielke-Spitzel wurden Mitglieder von Fluchthilfeorganisationen und verrieten ihre Schรผtzlinge an die Stasi. So lieferte einer der Fluchthelfer der “gerichtsbekannten kriminellen Bande Fรผrch” (Neues Deutschland) fast jeden seiner Schรผtzlinge nicht im Westen, sondern bei der Stasi ab. Auch die Aufnahmelager fรผr DDR-Bรผrger in Gieรen und in West-Berlin wurden mit Hilfe von Stasi-Spรคhern kontrolliert. Einigen gelang es, enge Kontakte zu konservativen West-Politikern zu knรผpfen und sie auszuspรคhen. Der IM “Karl Diener” verschaffte der Stasi “operativ bedeutsame Informationen” zur Deutschlandpolitik. Quelle laut Stasi-Maรnahmeplan: “ein Reprรคsentant der Regierungskoalition der BRD”โ, schribt der โSpiegelโ 1992.
Ab 1989 beginnt auch SJB Fonds Skyline zu arbeiten. 1989 macht Peter Ehlers sein erstes Praktikum. Was zuvor bei diesen Akteuren geschah bleibt im Dunkeln der Geschichte
Im Schlรผsseljahr 1989 sandte die Stasi ihre Mannen in den Westen um dort ihre Unterwanderung weiter zu fรผhren. Wer der Stasi in die Quere kommt wird als feindlich-negative Person eingestuft:
Der Ausdruck feindlich-negative Person bezeichnete im internen Sprachgebrauch des Ministeriums fรผr Staatssicherheit der DDR einen Menschen, der als politischer Gegner des DDR-Systems oder generell des Sozialismus eingestuft war.
Dazu konnte es bereits ausreichen, sich als normaler DDR-Bรผrger mehrfach kritisch im privaten Kreis geรคuรert zu haben, und dass dies von einem Spitzel des MfS (Inoffizieller Mitarbeiter) berichtet wurde. Regelmรครig wurden so Personen bezeichnet, die in der รffentlichkeit wiederholt negativ รผber das politische System oder seine Reprรคsentanten gesprochen hatten. Dazu gehรถrten etwa Dissidenten und kritische Intellektuelle wie Rudolf Bahro und Robert Havemann sowie generell Mitglieder der verschiedenen politischen und kirchlichen Widerstandsgruppen in der DDR.
Entsprechend seinem Selbstverstรคndnis als Schwert und Schild der Partei bekรคmpfte das MfS solche Gegner โ wenn ihre โfeindlicheโ Einstellung bzw. ihre regimekritischen Aktivitรคten eine bestimmte Schwelle รผberschritten โ mit einer Reihe von offenen und verdeckten Maรnahmen. Dazu zรคhlten Inhaftierungen, das Organisieren beruflicher Misserfolge, Rufmord, die Zerstรถrung von privaten Beziehungen durch organisierte Intrigen, und die psychische Zerstรถrung der Zielperson, teilweise mit bewusstem Treiben des Opfers in den Suizid. Diese Maรnahmen wurden beim MfS unter dem Sammelbegriff Zersetzung gefรผhrt. Deren theoretische Grundlage war die Operative Psychologie, die ein eigenes Studienfach an der ministeriumseigenen Hochschule war.
Genau diese Methoden wendet der โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ auch gegen Kritiker ein.
Deep Throat: โDie โGoMoPaโ-Chefs vor allem Stasi-Obrist Ehrenfried Stelzer, der โerste Kriminologe der โDDRโ,ย haben die Stasi-Methoden mit der Muttermilch eingesaugt. Damit wird im engen Kreis sogar geprahlt und wie leicht es ist, den Westen zu unterwandern.โ
Dabei legte die Stasi die Grundlagen mit der sogenannten โOperativen Psychologieโ, wie Sie โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ und der Hamburger Ableger heute noch einsetzen:
Die โOperative Psychologieโ war ein Forschungs- und Lehrfach an der Juristischen Hochschule (JHS) des Ministeriums fรผr Staatssicherheit (MfS) der DDR. Diese beschรคftigte sich mit โden Erscheinungen, Bedingungen, Gesetzmรครigkeiten und des psychischen Erlebens und der psychischen Steuerung des Verhaltens und der Handlungen der Menschen in der politisch-operativen Arbeit des MfSโ. Die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse wurden zur โZersetzungโ politischer Gegner des SED-Regimes genutzt.
Anfangs spielte psychologisches Wissen wรคhrend der Ausbildung an der Juristischen Hochschule keine Rolle. Die erste Schrift zur Operativen Psychologie stammt aus dem Jahr 1960. Erst 1965 richtete das Ministerium fรผr Staatssicherheit ein โInstitut fรผr Psychologieโ ein, welches spรคter als Lehrstuhl umgewandelt in die Sektion โPolitisch-operative Spezialdisziplinโ eingegliedert wurde. Spรคtestens mit Inkrafttreten der โRichtlinie 1/76โ gewannen Faktoren zur Beeinflussung der Persรถnlichkeitsentwicklung von Menschen an Bedeutung. Forschung und Lehre in der โoperativen Psychologieโ waren praxisnah und anwendungsorientiert. Die โOperative Psychologieโ fรถrderte hierbei weniger grundlegend neue psychologische Erkenntnisse zu Tage, sondern beschรคftigte sich vorrangig analytisch mit dem Einsatz bekannter Methoden. Den Studenten wurden hierbei vor allem Grundkenntnisse der Psychologie vermittelt. So sollten Untersuchungsergebnisse zu Gefรผhlen, Bedรผrfnissen und Beziehungen von Menschen, aber auch Erkenntnisse der Gruppenanalyse und zwischenmenschlicher Phรคnomene wie Vertrauen, Bindungen und Leitung fรผr Zersetzungsmaรnahmen nutzbar gemacht werden. โOperative Psychologieโ war Pflichtfach an der Juristischen Hochschule der Staatssicherheit. Der Anteil am Gesamtanteil am Studium betrug 131 von 2.615 Unterrichtsstunden. Insgesamt haben rund 10.000 MfS-Offiziere an der JHS Kurse in Psychologie gehรถrt.[11] Es bestand die Mรถglichkeit, mit Studien zur โoperativen Psychologieโ einen Doktorgrad zu erwerben.[
Die wรคhrend der Ausbildung zum MfS-Diplomjuristen vermittelten Wissensbestรคnde dienten unmittelbar als praktisches Mittel zur Feindbekรคmpfung. Ziel war es, mit psychologischen Mitteln Einfluss auf Personen in der Form zu nehmen, dass โdiese erschรผttert und allmรคhlich verรคndert werden beziehungsweise Widersprรผche sowie Differenzen zwischen feindlich-negativen Krรคften hervorgerufen, ausgenutzt oder verstรคrkt werdenโ um eine โZersplitterung, Lรคhmung, Desorganisierung und Isolierung feindlich-negativer Krรคfteโ zu bewirken. Der โoperativen Psychologieโ kam hierbei die Aufgabe zu, das โSelbstvertrauen und Selbstwertgefรผhl eines Menschen [zu] untergraben, Angst, Panik, Verwirrung [zu] erzeugen, einen Verlust an Liebe und Geborgenheit [hervorzurufen] sowie Enttรคuschung schรผrenโ. Bei politischen Gegnern sollten Lebenskrisen hervorgerufen werden, die diese so stark verunsicherten und psychisch belasteten, dass diesen die Zeit und Energie fรผr staatsfeindliche Aktivitรคten genommen wurde. Das MfS als Drahtzieher der Maรnahmen sollte hierbei fรผr die Opfer nicht erkennbar sein. Psychologische Mittel sollten hierbei helfen, โdie Psyche des Feindes genauer zu erkennen und zu beeinflussenโ, um โErkenntnisse รผber Gedanken oder Gefรผhle, typische Verhaltensweisen und psychische Eigenschaften des Gegners, die wertvolle Hinweise fรผr seine Entlarvung und Liquidierung, Beeinflussung, Zersetzung und รberwachungโ zu erhalten.
Auch wรคhrend Verhรถren fanden Methoden der โoperativen Psychologieโ zur โStimulierung der Aussagebereitschaft von Personen in der Untersuchungsarbeitโ Anwendung. Hierbei kamen auch Gerรคusche und Lichteffekte zur Erzeugung von Schlaflosigkeit, Angstzustรคnden oder Desorientierungen hinzu. Zudem wurde die โoperative Psychologieโ seitens der Fรผhrungsoffiziere bei der Zusammenarbeit mit inoffiziellen Mitarbeitern (IM) eingesetzt, um neue Mitarbeiter anzuwerben sowie Vertrauensverhรคltnisse aufzubauen.
Bei den Opfern von Zersetzungsmaรnahmen auf Grundlage โoperativer Psychologieโ lassen sich hรคufig bis heute Psychosomatische Erkrankungen und posttraumatische Belastungsstรถrungen feststellen. Der Schriftsteller Jรผrgen Fuchs sprach deshalb auch von โpsychosozialen Verbrechenโ und einem โAngriff auf die Seele des Menschenโ, der Psychotherapeut Klaus Behnke bezeichnete diese Methoden als “psychische Folter”.
Weite Bereiche der bundesdeutschen Gesellschaft wurden von der Stasi unterwandert. Ihre “Quellen” in Politik, Militรคr, Wirtschaft, Medien oder Wissenschaft …
Wie die Financial Times Deutschland berichtet, arbeiten noch immer rund 17.000 ehemalige Mitarbeiter des DDR-Ministeriums fรผr Staatssicherheit im รffentlichen Dienst der Bundesrepublik. Die รberprรผfungen nach der Wende seien zu standardisiert und oberflรคchlich gewesen, so Klaus Schroeder, Leiter des Forschungsverbunds SED-Staat der Freien Universitรคt Berlin.
Gleichgรผltigkeit oder Verdrรคngen? Diese Eindrรผcke drรคngen sich auf, wenn man den bisherigen Tatendrang der Berliner Polizei bei der Aufarbeitung mรถglicher Stasi-Verstrickungen im Westteil sieht. 18 Jahre und acht Monate nach der Wiedervereinigung machtee Innensenator Ehrhart Kรถrting (SPD) die Stasi-Aufarbeitung 2009 zur Chefsache. Im Abgeordnetenhaus erklรคrte er, dass Polizeiprรคsident Dieter Glietsch jetzt ein entsprechendes Forschungsvorhaben anschieben wird. Damit soll eine externe Forschungseinrichtung beauftragt werden. Selbst als Ex-Polizist Karl-Heinz Kurras (81) als GM “Otto Bohl” enttarnt wurde, reagierte der Senator nicht sofort mit einem Forschungsauftrag. Seit dem Jahr 2000 gab es nur vier Forschungsantrรคge zu Stasi-Verstrickungen. Sie wurden von ehemaligen und jungen Polizeibeamten gestellt, die aber nicht im Auftrag des Polizeiprรคsidenten gehandelt hatten.
Die Historikerkommission zur Untersuchung der Unterwanderung der West-Berliner Polizei durch die Stasi wird voraussichtlich im Sommer ihre Ergebnisse prรคsentieren. Erst wenn Resultate vorlรคgen, kรถnne darรผber entschieden werden, ob es weitere Untersuchungen oder รberprรผfungen geben mรผsse, sagte Polizeiprรคsident Dieter Glietsch.
Mit der Untersuchung der Unterwanderung der West-Berliner Polizei wurde der Forschungsverbund SED-Staat an der Freien Universitรคt Berlin beauftragt. Ein Anlass dafรผr war das Bekanntwerden der Spitzeltรคtigkeit des West-Berliner Polizisten Karl-Heinz Kurras, der 1967 den Studenten Benno Ohnesorg erschossen hat.
Glietsch sagte, er habe im Juni davon erfahren, dass es bei der Birthler-Behรถrde ein Aktenkonvolut von 180 Bรคnden รผber operative Vorgรคnge bei der West-Berliner Polizei gebe, die noch nicht systematisch erforscht und ausgewertet worden seien. Dafรผr sei ein Jahr Zeit notwendig, worauf das Forschungsprojekt auch ausgerichtet sei. Die Kosten trage zum Groรteil die Berliner Polizei.
Dem Polizeiprรคsidenten zufolge ist es mรถglich, dass die Historiker beim Studium der Akten รผber die Organisation und den Aufbau der Behรถrde auch auf Hinweise zu weiteren West-Berliner Polizisten stoรen, die fรผr die DDR-Staatssicherheit tรคtig gewesen sein kรถnnten. Daraus kรถnne sich die Notwendigkeit zu weiteren Untersuchungen ergeben.
Die Zeit schreibt: โDer Westberliner Polizist Karl-Heinz Kurras, der den Studenten Benno Ohnesorg erschoss, war bei der Stasi. Und er war nicht allein. Unsere Karte (siehe Bild oben) zeigt: Das Ministerium fรผr Staatssicherheit hatte West-Berlin unterwandert.
Gab es West-Berlin wirklich โ diese ummauerte, verwunschene Stadt? Vor zwanzig Jahren in die Vergangenheitsform gesunken, ist sie uns heute so fern und fantastisch wie der Mond. Mitunter dringen noch Signale von dorther. Nachrichten aus einer nachkriegsgrauen, agentendurchsetzten Welt. Die Kurras-Nachricht zuletzt.
Der Todesschuss des Karl-Heinz Kurras am 2. Juni 1967 im Hinterhof des Hauses Krumme Straรe 66/67 in Charlottenburg traf den Studenten Benno Ohnesorg und lรถste die massivste deutsche Revolte seit den zwanziger Jahren zwar nicht aus, befeuerte sie aber stark. Nun ist die Wahrheit รผber Kurras heraus. Der West-Polizist, der da schoss, hรถrte noch auf einen anderen Namen und auf einen anderen Herrn; Kurras war der IM “Otto Bohl”, ein Mann des Ostberliner Ministeriums fรผr Staatssicherheit (MfS). Seitdem streiten diejenigen, die damals dabei waren, darรผber, ob ihre 68er-Mythen umgedichtet werden mรผssen.
Unser Stasi-Stadtplan mรถchte dieser Debatte ein realistisches Panorama zuliefern. Er zeigt erstmals ein Gesamtbild der Stasi-Einsatzorte “im Operationsgebiet”. So hieร West-Berlin im Jargon des MfS. Der Stasi-Stadtplan nennt keine Namen. Aber natรผrlich ist er nur mรถglich, weil es diese gibt.
Mithilfe von Historikern der Birthler-Behรถrde wie Georg Herbstritt und Experten wie Jochen Staadt von der Freien Universitรคt Berlin sowie mit Daten aus einschlรคgigen Publikationen haben wir eine Liste von 90 inoffiziellen Mitarbeitern (IM) des MfS in West-Berlin recherchiert, mit Deck- und meist auch mit Klarnamen, mit Informationen zur Person und zu ihren konkreten Aktivitรคten fรผr das MfS. Unser Stadtplan zeigt die Adressen all der Behรถrden, Parteien, Vereine, in denen diese 90 IM tรคtig waren.
Wir verzichten darauf, die Klarnamen und die IM-Namen zu nennen, weil es nicht darum geht, die Agenten nun en gros und en dรฉtail zwanzig Jahre nach 1989 durch die Stadt zu treiben.
Es geht nur um einen Punkt: Kurras war kein bizarrer Einzelfall. Der Polizist diente in einem regelrechten Agentenheer. Er gehรถrte zu West-Berlin wie der antikommunistische Schrebergรคrtner in Frohnau und der zugereiste linke FU-Student in Dahlem. “Ende der achtziger Jahre waren rund 800 bis 1000 Westberliner als IM fรผr die Stasi tรคtig”, sagt Georg Herbstritt. “Das bedeutet: Rund ein Viertel aller West-IM, die die Stasi in der Bundesrepublik hatte, waren in West-Berlin im Einsatz.”
Wir fรผhren 90 von ihnen auf โ das heiรt, man muss sich den Stasi-Befall West-Berlins zehnmal so stark denken, wie unser Stadtplan ihn zeigt, um eine realistische Vorstellung des geheimdienstlichen DDR-Einflusses in West-Berlin zu erlangen. So waren nach Eigenrecherchen des Gesamtdeutschen Instituts allein in dieser damaligen Einrichtung rund 20 IM aktiv; auf unserer Liste stehen fรผnf davon.
Es gab alle Arten von Agenten, in allen Parteien โ links, ganz links und natรผrlich auch rechts. Es gab dumme und schlaue, geldgierige und รผberzeugte. Manche lieรen sich anwerben, andere dienten sich an. Es gab hocheffektive IM wie den beim Senat, der 1981 dem MfS 35.000 Personaldaten lieferte, รผber den Senatsapparat inklusive aller Mitarbeiter des Westberliner Verfassungsschutzes. Und es gab traurige Figuren wie jenen Sozialarbeiter, den die Stasi als “Perspektiv-IM” in der SPD groร aufbauen wollte und der am Ende vor dem รrzteverein Hartmannbund herumlungerte und Kfz-Kennzeichen aufschrieb.
Schlieรlich gab es die umherschweifenden “Objektbeobachter”, oft Rentner aus West- oder Ost-Berlin (nur DDR-Bรผrger in Rente durften ausreisen). Diese Barfuร-IM waren mit Fotoapparat, Zettel und Stift unterwegs, wohl zu Hunderten, um Personen, Dienstzeiten und -wagen und was sie sonst fรผr berichtenswert hielten, auszuspionieren โ vor US-Kasernen, aber auch in Zentren des linksradikalen Kreuzberger Milieus wie dem Mehringhof.
Liest man ihre Notate, ist man geneigt, das Stasi-Treiben fรผr sinnlos, ja fรผr verrรผckt zu halten. Sorgsam wurden Berichte darรผber getippt, dass die mรคnnlichen Besucher des Mehringhofs “Jeanshosen” (hier verrรคt sich der Rentnerjargon des Ostens) und die weiblichen lange Kleider und Rรถcke trugen.
Dann aber stรถรt man auf Fรคlle von ausgesuchter Bรถsartigkeit. Auf jenen IM etwa, der sich als undogmatischer West-Linker, per Tagesvisa auf Ost-Berlin-Besuch, das Vertrauen einer Arztfamilie erschleichen sollte. Sie erzรคhlte ihm von Fluchtplรคnen, und er verriet sie und lieferte sie der Stasi aus. Nach vollbrachter Tat zog er sich als IM zurรผck und war wieder ein normales Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW), eines Anhรคngsels der SED.
Bis in die sechziger Jahre wurden auch Agenten aus der DDR, getarnt als Flรผchtlinge, nach West-Berlin geschleust. Nach Auftragserfรผllung, oft in Verbรคnden von DDR-Flรผchtlingen, verschwanden sie ebenso klandestin wieder durch die Mauer. Manche wurden dann in Ost-Berlin auf Pressekonferenzen als Kronzeugen fรผr “neonazistische Umtriebe” im Westen prรคsentiert.
Und noch einen Typus gab es, den unwahrscheinlichsten von allen, der selbst Opfer der Stasi gewesen war und nach Jahren in DDR-Haft seine Verpflichtungserklรคrung fรผr das MfS unterschrieb. Manche brachen den Kontakt ab, nachdem man sie in den Westen entlassen hatte. Sie hatten offenbar aus der Not heraus unterschrieben. Aber es gab auch die, welche die Stasi-Haft als lebenslang treue Stasi-Spione verlieรen.
Ein prominenter Fall ist William Borm, jener Grandseigneur der Bundes-FDP und Berliner Landesvorsitzende der sechziger Jahre. Er diente dem MfS seit seiner Haft in Bautzen in den Fรผnfzigern. Mit moralischer Verve spielte er das strategische Spiel der DDR-Westpolitik. Seinem Parteifreund Hans-Dietrich Genscher warf er in den siebziger Jahren vor, mit seiner Entspannungspolitik letztlich das friedensgefรคhrdende Ziel der Wiedervereinigung zu verfolgen. Wichtige Parlamentsreden Borms, etwa die als Altersprรคsident des Deutschen Bundestages โ das war er von 1969 bis 1972 โ, soll Stasi-Chef Markus Wolf selbst redigiert haben.
Ein anderer prominenter Fall ist Dirk Schneider, der die Deutschlandpolitik der Alternativen Liste (AL) und der Grรผnen zu beeinflussen suchte. Ganze IM-Corps waren auf CDU und SPD angesetzt: Funktionรคre, Unternehmer, Abgeordnete, alles dabei. In den machtrelevanten Bereichen zeigt sich, dass das manchmal lรคcherlich erscheinende Sammeln von Unmengen von Informationen durch das MfS von politischer Einflussnahme auf das “Operationsgebiet” nicht zu trennen war.
Was unsere Karte nicht zeigt, ist die Planung des MfS fรผr den Tag X der militรคrischen Eroberung West-Berlins. Nachdem die Panzerspitzen am Sender Freies Berlin zusammengetroffen wรคren, hรคtte man begonnen, MfS-Kreisdienststellen in allen Westbezirken zu errichten. Die MfS-Majore und Oberstleutnants an der Spitze sowie das MfS-Personal standen fest und wurden jedes Jahr bestรคtigt. MfS-Dienststelle Charlottenburg: Major Z. mit 44 Mann. MfS-Dienststelle Kreuzberg: Major L. mit 41 Mann. Und das alles nicht etwa mitten im Kalten Krieg, sondern mitten in den friedensrhetorisch hochaktiven achtziger Jahren.
Ein Gedanke noch zu Kurras. Ist eigentlich jemandem aufgefallen, wie stark das historische Datum des 2. Juni 1967 mit inoffiziellen Mitarbeitern verbunden war? Es war ja nicht nur Kurrasโ Schuss. Ein Reporter der Morgenpost, IM auch er, schoss ein damals bekanntes Foto vom Tatort. Und Till Meyer, spรคter ebenfalls IM, grรผndete die terroristische Bewegung 2. Juni mit. Kurrasโ Schuss verรคnderte Berlin. Und ganz allgemein lรคsst sich sagen, ohne in wilde Spekulation abzugleiten: Wenn es brannte in West-Berlin, war das MfS schneller da als die Feuerwehr.
Entweder hatte er geblufft, Zahlen verwechselt oder die entscheidenden Beweise sind noch nicht gesichtet worden. Auf jeden Fall sorgte DDR-Spionage-Chef Markus Wolf fรผr reichlich Verwirrung. Er brรผstete sich: “Im Bundestag sitzen wir in Fraktionsstรคrke.” Einmal verhinderte die Stasi auf jeden Fall den Sturz von Kanzler Willy Brandt (SPD). Erich Honecker jubelte …
Der 27. April 1972. Willy Brandt ist wegen seiner Friedens-Politik (Entspannung, รffnung) heftig umstritten. Abgeordnete der sozial-liberalen Koalition laufen รผber zu den Fraktionen von CDU und CSU. Rechnerisch hat die Union im Bundestag jetzt eine Mehrheit. Es kommt zum Misstrauensvotum gegen Brandt.
Die CDU will ihren Fraktionsvorsitzenden Rainer Barzel zum Kanzler machen. Es schlรคgt eine der erfolgreichsten Stunden der Stasi. Ost-Berlin dreht am Rad der Geschichte, besticht die Abgeordneten Julius Steiner (CDU, IM “Theodor”) und Leo Wagner (CSU, IM “Lรถwe”). Beide kassieren jeweils 50 000 Mark. In Bonn gibt es den Eklat. Bei der geheimen Abstimmung bekommt Barzel nicht die erforderliche Mehrheit. Nur 247 Abgeordnete stimmen fรผr ihn. Zwei weniger als erforderlich. Brandt bleibt Bundeskanzler. Und setzt seine Ost-Politik fort, fรผr die er 1971 den Friedensnobelpreis bekam. Zwei Wochen spรคter ist SED-Generalsekretรคr Honecker zu Gast beim Staatsbesuch in Rumรคnien. Er sagt stolz: “Wir haben noch kurz vor Behandlung des Misstrauensvotums bestimmte Maรnahmen getroffen, um die Regierung Brandt zu stรผtzen. Und: “Es ist also die groteske Lage eingetreten, dass wir als die stรคrksten Helfer fรผr die Stabilisierung von Brandt auftreten mussten.” Dann: “Wir haben das getan, weil diese Regierung selbstverstรคndlich fรผr uns alle angenehmer ist als eine Regierung unter Leitung von Barzel und Franz Josef Strauร.”
1974 tritt Brandt zurรผck. Die Bundesrepublik wird erschรผttert von ihrem grรถรten Spionagefall. Im Kanzleramt enttarnen Nachrichtendienste Top-Agent Gรผnter Guillaume (47). Er ist Brandts persรถnlicher Referent, viel mit ihm auf Reisen (auch privat), hat Zugang zu Geheimakten, nimmt an Gesprรคchen im engen Kreis der politischen Macht teil. Guillaume soll Brandt zudem mit Frauen bekannt gemacht haben. Ermittler vermuten, dass Tonbรคnder von Brandts Liebesnรคchten in Ost-Berlin gelandet sind: “Der Kanzler ist erpressbar.” Brandt streitet das ab. Seit 1950 steht Hauptmann Guillaume in Diensten der Stasi. Er stammt aus Berlin. Bei der Festnahme sagt er forsch: “Ich bin Bรผrger der DDR und ihr Offizier. Respektieren Sie das!”
Aufgeflogen ist Guillaume durch 17 Jahre alte Kurzwellen-Funksprรผche aus Ost-Berlin, die der BND dechiffriert. Darin gratuliert das MfS seinem Spion zum Geburtstag, sendet Glรผckwรผnsche zur Geburt des Sohnes. Wegen Landesverrats verurteilt ihn das Gericht zu 13 Jahren, seine Ehefrau Christel (Sekretรคrin) zu 8 Jahren Knast. 1981 wird das Spionage-Paar ausgetauscht. Es kehrt nach Ost-Berlin zurรผck.
Wie viele “IM” im Bundestag sitzen, ist unklar. In den “Rosenholz”-Dateien stehen fรผr die Zeit zwischen 1969 und 1972 die Namen von 43 Abgeordneten. Viele sind ahnungslos. West-IM aus ihrem Umfeld “schรถpfen” sie ab. Lediglich drei Abgeordnete sind laut Birthler-Behรถrde von 1969 bis 1972 “willentlich und wissentlich” Stasi-Informanten. Untersuchungen รผber andere Legislaturperioden gibt es nicht. Die Groรe Koalition lehnt 2007 ab, entsprechende Forschungsauftrรคge zu erteilen. Bekannt ist, dass Gerhard Flรคming (SPD, lieferte tausend Dokumente) und Karl Wienand (SPD) Spitzel sind. Zu den drei IM-Abgeordneten gehรถrt William Borm, von 1960 bis 1969 Berliner FDP-Landesvorsitzender. Er sitzt ab 1950 wegen “Kriegs- und Boykotthetze” in DDR-Haft, wird nach seiner Verpflichtungserklรคrung (IM “Olaf”) entlassen. Borm trifft sich regelmรครig mit Markus Wolf. Bei den Verabredungen flieรt Krim-Sekt. Wolfs Leute schreiben Borms Bundestagsreden. In seinem Bonner Bรผro sitzt als Sekretรคrin Top-Agentin Johanna O. (“Sonja Lรผneburg”). Sogar Borms Sekretรคr stellt das MfS. 1979 fordert der FDP-Mann die Anerkennung der DDR-Staatsbรผrgerschaft, er schimpft gegen die Nato, setzt sich fรผr die Friedensbewegung ein. Vor seinem Tod 1987 wird Borm nicht enttarnt, bekommt das Bundesverdienstkreuz, ein Ehrengrab in Zehlendorf.
In West-Berlin backt die Stasi kleinere Brรถtchen als in Bonn. Bis auf Dirk Schneider (IM “Ludwig”), der von 1983 bis 1985 aus Berlin fรผr die Grรผnen in den Bundestag rotiert und den spรคteren Auรenminister Joschka Fischer ausschnรผffelt, gibt es keine wirklich spektakulรคren Fรคlle. Im Abgeordnetenhaus lauschen die SPD-Abgeordneten Ursula L. (IM “Purzel”) und Bodo T. (IM “Hans”) fรผrs MfS. Bodo T. zerbricht daran. Vorm Prozess 1995 begeht er Selbstmord. Auf die CDU und ihren Regierenden Eberhard Diepgen setzt die Stasi mehr als 80 Agenten an. Einer ist Bauunternehmer und IM “Delphin”, sitzt fรผr die CDU in der BVV Neukรถlln (Diepgens Wahlkreis). “Delphin” plaudert in Ost-Berlin รผber taktische Einzelheiten im Wahlkampf, Diepgens Kritik an der Bundesregierung, die Vorstellungen des Regierenden รผber ein Treffen mit Erich Honecker. Nach der Wende wird das Spionage-Verfahren gegen IM “Delphin” gegen die Zahlung von 12 000 Mark eingestellt.
Die Stasi und ihr Bรผrokraten-Deutsch. In den Akten finden sich verschiedene Varianten von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM). Darunter sind die IMA (โAuslรคnderโ, โArbeitsakteโ), IMB (โmit Feindberรผhrungโ), IME (โim besonderen Einsatzโ),
IMK (โSicherung der Konspirationโ), IMS (โbeauftragt mit der Sicherung eines gesellschaftlichen Bereichsโ), IMV (โvertrauliche Beziehungen zur bearbeitenden Personโ), FIM (โFรผhrungs-IMโ) PIM (โPerspektiv-IMโ), SIM (โSicherungs-IMโ). Auch andere Abkรผrzungen bedรผrfen der รbersetzung. DB โDurchfรผhrungsbestimmungโ), LAP (โlegal abgedeckte Positionโ), KgU (โKampftruppe gegen Unmenschlichkeitโ), KPA (โKontaktperson-Akteโ), KW (โkonspirative Wohnungโ), OibE (โOffizier im besonderen Einsatzโ), Tb (โTonbandโ), VVS (โVertrauliche Verschlusssacheโ).
Sogar die Stasi selbst bekommt von MfSMitarbeitern einen eigenen Namen. Bei ihnen heiรt sie ganz einfach โFirmaโ.
SjB-GoMoPa-Opfer: Fakten und Fragen zu Heinz Gerlach & Peter Ehlers
Heinz Friedrich, Sprecher der SJB-GoMoPa-Opfer, analysiert: โFakt 1: Peter Ehlers war auf Heinz Gerlachs Beerdigung.ย Fakt 2: Wenige Monate vor Gerlachs Tod veranstaltete Ehlers mit Gerlach zusammen ein Seminar. Ein Novum. Fakt 3: Peter Ehlers hatte freien Zugang zu Heinz Gerlach.
Fakt 4: Peter Ehlers Vita auf kress.de ist leer und weist keine Biographie auf. Frage1: Kommt er aus dem Osten Deutschlands wie Stasi-Obrist Ehrenfried Stelzer ?ย Frage 2Ist Peter Ehlers รผberhaupt Peter Ehlers ?โ
Fakt 5: Mit zwei Artikel entstand das Mรคrchen von der Blutvergiftung von Heinz Gerlach:
Das Stasi-Problem war mit dem Zusammenbruch der DDR
keineswegs beendet. Ehemalige Stasi-Mitarbeiter gelangten nach der
Wende in hรถchste Positionen. In Brandenburg hatten es sogar mehrere
ehemalige Stasi-Mitarbeiter bis in die aktuelle rot-rote Landesregierung
geschafft, um dort die Regierung zu รผbernehmen. Auch in Sachsen-
Anhalt kรถnnten nach der Landtagswahl ehemalige Stasi-Mitarbeiter in
die Regierung gelangen. Und auch in der Wirtschaft sind viele Stasi-
Mitarbeiter in hohe Positionen gelangt. So auch der Herr Sievert. Doch
was bezweckte dieser tatsรคchlich mit der Dioxinvergiftung? Handelte er
wirklich aus Profitgier, oder war die bundesweite Vergiftung eine verspรคtete
Rache der Stasi gegen den ehemaligen Klassenfeind?
Mit den Methoden der Stasi arbeitet auch der รคussert dubiose โFinanz-
NACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ. Bespitzelung, Einschรผchterung,
Erpressung, Falschnachrichten, Rufmordmord, Cybermord,
Hacking und wohl auch tatsรคchlicher Mord gehรถren zu dem tรคglichen
Repertoire der serienweise vorbestraften Kriminellen von โGoMoPaโ.
Bereits Monate vor seinem Tode war Heinz Gerlach diesem dubiosen
โNACHRICHTENDIENSTโ aus Ost-Berlin mit Tarnadresse in New York
und Tarnnamen angeblicher jรผdischer Rechtsanwรคlte auf der Spur. Dabei
setzte er von Anfang an sein Leben aufs Spiel.
Denn er wurde mit Stasi-Methoden ausgespรคht, bespitzelt und es
wurden seine Computer gehackt. So hatten die โNACHRICHTENDIENSTโ-
Aufklรคrer immer wieder brisantes Material, das sowohl auf der
โGoMoPaโ-Webseite erschien (mittlerweile gelรถscht) als auch auf der
Gerlach kritisch bis feindlich gesonnenen Webseite Akte-Heinz-Gerlach.
info, deren Verbindungsdaten auffallende Parallen zu dem โGoMoPaโ-
Internet-Schattenreich vorweisen.
– Er kannte die kriminelle Vergangenheit der โGoMoPaโ-Macher
– Er erkannte die Tarnorganisation in New York
– Er erkannte die mutmassliche Erpressung von Immobilienunternehmen durch die
Konstellation โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ und โAnlegerschutzanwaltโ RA Jochen
Resch.
– Er wusste, dass seine Webseite durch Cyber-Attacken lahm gelegt wurden.
– Er war dabei die Rolle von Ehrenfried Stelzer, dem Top-Stasi-Agenten im Hintergrund
zu entschleiern
– All dies fรผhrte wohl zu einem Mordauftrag in klassischer Stasi-Manier mit Dioxin.
– An der Tat massgeblich beteiligt ist mit Sicherheit der vorbestrafte Serienbetrรผger und
mutmassliche Stasi-Agent โSiegfried Siewertโ oder auch โKlaus Maurischatโ etc pp.
– Die genauen Tatumstรคnde aufzuklรคren, ist Sache von BKA, LKA, der Kriminalpolizei
und weiterer Ermittler.
– Aber schon jetzt kann man das Tatszenario erkennen: Auch der Hausarzt von Heinz
Gerlach war wohl misstrauisch, was die Todesursache anbetraf. Er wollte den Totenschein
wohl erst nicht ausstellen mit der Todesursache โnatรผrliche Todesursache.โ
– In der รffentlichkeit indes rollte nach der Todesnachricht das geplante Szenario ab.
Zuerst berichtetet der NACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ von der Todesursache โBlutvergiftungโ
โ nur wenige Stunden nach dem Tode von Heinz Gerlach. Woher konnte
der โNACHRICHTENDIENSTโ dies wissen ? Darรผber gibt es keine Angabe in der numehr
von der Webseite des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ verschwundenen Meldung
vom Tode Heinz Gerlachs.
– Es war auch nicht die Meldung des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ, der die
Branche und die รffentlichkeit von dem angeblich natรผrlichen Tode Heinz Gerlachs
รผberzeugte:
Mit zwei Artikel entstand die Legende von der Blutvergiftung von Heinz Gerlach: Derm
heute verschwundenen โGoMoPaโ-Artikel, der wenige Stunden nach dem Ableben
โBlutvergiftungโ als Todesursache angab und der zunรคchst auch von der รผberaus kritischen
Anti-Gerlach-Webseite Akte-Heinz-Gerlachโ in Zweifel gezogen wurde (Beleg
siehe unten).
Als Heinz Gerlach dann die Zusammenhรคnge zwischen der mutmasslichen
Erpressung des Berliner Immobilienhauses Estavis und โGo-
MoPaโ bzw Rechtsanwalt Jochen Resch erkannte, wusste er endgรผltig
zuviel und wurde fรผr die โGoMoPaโ-Hintermรคnner zu einer grossen Gefahr.
Dan wurde offenbar nachgelegt als die Zweifel an der wahren
Todesursache immer lauter wurden:
Zitat:
โ14. Juli 2010 – Gerlach und die wahre Todesursache
Der selbst ernannte Anlegerschรผtzer Heinz Gerlach starb an einer
zu spรคt erkannten Blutvergiftung
Der Mann, der dubiose Finanzsysteme durchschaute, erkannte das
feindliche System im eigenen Kรถrper nicht
Hameln/Oberursel (wbn). Die Szene der Finanzdienstleister und
Anlageberater ist um eine schillernde Figur รคrmer. Der Anlegerschรผtzer
Heinz Gerlach ist am vergangenen Samstag in seinem Haus im hessischen
Oberursel gestorben.
In wenigen Wochen wรคre er 65 geworden. Gerlach hat mit seiner
Internetseite โDirekter Anlegerschutzโ die Beteiligungsangebote des
Kapitalmarktes bewertet und sich in den 70er Jahren mit dem โGerlach-
Reportโ einen bemerkenswerten Ruf als Brancheninsider erworben. Die
Karriere des Steuergehilfen ist in der Finanzwelt beispiellos. Er hรถrte
das Gras wachsen โ und wieder verwelken. Fรผr die einen war er ein
unbeugsamer Held, fรผr die anderen der Stรถrfaktor schlechthin und erklรคrtes
ketzerisches Feindbild.
Kein Wunder: Es ging stets um viele Millionen Euro und verdeckte
Interessen. In einem Spiegel-Interview sagte er: โIch habe hier jeden
Tag โDallasโ oder โDenverโโ. So kommt es nicht unerwartet, dass sich
jetzt schon Legenden um seinen unerwarteten Tod ranken. Angeblich
habe er sich das Leben genommen, wollen Stimmen aus dem Hintergrund
wissen. Die Wahrheit ist so profan wie traurig: Gerlach, der zu
den Indianern gehรถrte, die niemals weinen und keinen Schmerz kennen,
starb an den Folgen einer unterschรคtzten Nagelbettentzรผndung.
Daraus resultierte eine Blutvergiftung. Dies haben die Weserbergland-
Nachrichten.de aus dem engsten Umfeld des โรคltesten Geldanlageschรผtzersโ
der Republik erfahren.
Die Sepsis (Blutvergiftung) gilt als der weithin unbekannte und meistunterschรคtzte
Killer in Deutschland. Diese auรer Kontrolle geratene
systemische Entzรผndungsreaktion auf eine Infektion fordert ebenso
viele Todesopfer wie der Herzinfarkt. Bis zu 50 Prozent der Erkrankten
sterben trotz intensiver Behandlung im Krankenhaus. In Deutschland
erkranken โ so die Schรคtzungen โ im Jahr 150.000 Menschen an einer
Sepsis. Gerlach hat komplexe Finanzsysteme durchschaut โ den systemisch
angreifenden Feind im eigenen Kรถrper hat er unterschรคtzt.โ
h t t p : / /www.we s e r b e r g l a n d – n a c h r i c h t e n . d e / i n d e x .
php?option=com_content&view=article&id=442:14-juli-2010-gerlachund-
die-wahre-todesursache&catid=1:-weserbergland-nachrichten
Dieser Artikel auf der Webseite der unbedeutenden Provinz-Zeitung
โWeserbergland Nachrichtenโ, die ein Ex-Stasi-Mann lancierte, beruft
sich auf das โengste Umfeldโ von Heinz Gerlach โ ohne auch nur DEN
GERINGSTEN BELEG vorweisen zu kรถnnen.
Somit wir das Mรคrchen von der angeblichen โBlutvergiftungโ als
Agenda festgelegt.
Einen Tag spรคter, am 15. Juli 2010 รผbernahm auch die Gerlachkritische
Webseite, deren Veranwortliche weiter im Dunkeln sind, diese
Agenda aufgriff und schrieben:
โWorte รผber Heinz Gerlach ยป
15.07.10
Heinz Gerlach: Die Todesursache steht offenbar fest
(Eigener Bericht)
Um Heinz Gerlachs plรถtzlichen Tod ranken sich diverse Gerรผchte.
Die kรถnnen nun ad acta gelegt werden. Denn die Weserbergland-
Nachrichten haben โaus dem engsten Umfeldโ des โselbst ernannten
Anlegerschรผtzersโ erfahren, dass Gerlach โan den Folgen einer unterschรคtzten
Nagelbettentzรผndungโ gestorben ist.
Die norddeutsche Tageszeitung schreibt weiter: โDaraus resultierte
eine Blutvergiftung.โ An einer Sepsis sterben demnach jedes Jahr
genauso viele Menschen wie an einem Herzinfarkt.
Heinz Gerlach soll am Dienstag beerdigt werden.
Den Artikel im Original finden Sie hier: http://www.
we s e rbe rgl and-na chr i cht en.de / inde x .php? opt i on=c om_
content&view=article&id=442:14-juli-2010-gerlach-und-die-wahretodesursache&
catid=1:-weserbergland-nachrichtenโ
Ohne EIGENE RECHERCHE-und ohne den geringsten Beleg รผbernahmen
diese โINSIDERโ das Blutvergiftungs-Mรคrchen.
Hinzu kommt die Internetseite http://www.akte-heinz-gerlach.
info/15-07-10-heinz-gerlach-die-todesursache-steht-offenbar-fest/ und
die Webseiten die โGoMoPaโ zuzuordnen sind, weisen auffallende Paralleln
auf.
Die Verbindungsdaten der Akte-Heinz-Gerklach.Info, gehostet in
der anatolische Internet-Klitsche Media-on sowie die der โGoMoPaโ und
deren Hintermรคnner .:
Godaddy ist der Haus-Hoster von โGomopaโ und seit vielen
Jahren der Registrar der โGomopaโ-Homepage. Hier werden auch
zahlreiche โGomopaโ zuzuordnende โForenโ und โBlogsโ zugeordnet,
in denen fiktive Cyber-Aliasse ihr Unwesen treiben, das natรผrlich nie
mit Fakten belegt ist wie z.b. extremnews.com.
Registrant: Goldman Morgenstern an Partners LLC
Registered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.
com)
Domain Name: GOMOPA.NET
Gehostet hier:
Server IP: 67.23.163.233 Server Location: Lockport, NY, 14094,
United States
Gomopa IP: 67.23.163.230 Gomopa server location: Asheville in
United States Gomopa ISP: Netriplex LLC
Pikant auch die Internetseite der immer wieder mit Gomopa in
Verbindung gebrachten Offshore-Firma Baker & Baker, Kรถln, wird
bei Godaddy gehostet.
Server IP: 208.109.181.34 Server Location: Scottsdale, AZ,
85260, United States
Von gekaperten Godaddy-IP-Adressen wurden und werden
auch zahlreiche Flooding-Angriffe gefรผhrt bzw. sogenannte Stalking-
Seiten gehostet, die so die Opfer eine Spezialitรคt von Klaus
Maurischat seien.
Die Baker & Baker wurde bereits in der Schweiz wegen Vermรถgenslosigkeit
liquidiert. Siehe http://www.yasni.de/baker+offshore/
person+information und http://www.moneyhouse.ch/en/u/baker_
baker_consulting_group_ag_CH-170.3.014 .447-7.htm
Dieser Firma war Heinz Gerlach ein besonderes Dorn im Auge
Server IP: 95.0.239.251
Domain ID:D28959891-LRMS
Domain Name:AKTE-HEINZ-GERLACH.INFO
Created On:03-Jul-2009 08:59:55 UTC
Last Updated On:10-May-2010 18:16:59 UTC
Expiration Date:03-Jul-2011 08:59:55 UTC
Sponsoring Registrar:Alantron BLTD (R322-
LRMS)
Status:OK
Registrant ID:DI_11637039
Registrant Name:Linh Wang
Registrant Organization:Linh Wang1273487281
Registrant Street1:3617 Tower 1 Lippo Centre
Registrant Street2:
Registrant Street3:
Registrant City:Hong Kong
Registrant State/Province:Queensway
Registrant Postal Code:0000089
Registrant Country:HK
Registrant Phone:+000.5230064510
Registrant Phone Ext.:
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Registrant FAX Ext.:
Registrant Email:// <![CDATA[
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wie man bei Durchsicht der Seite http://www.akte-heinz-gerlach.info unschwer
erkennen kann. Es geht und ging dabei um die Patenschaft
im grauen Markt der Kapitalanlagen.
Drehsscheibe Mediaon.com Eine wesentliche Rolle bei den illegalen
Offshore-Internet-Aktivitรคten der Cyber-Kriminellen spielt
auch die Briefkastenfirma Linh Wang, Honkong, bei der die Seite
http://www.akte-heinz-gerlach.info registriert wurde, die bei dem dubiosen
Undergrund-Unternehmen Mediaon.com in der Tรผrkei gehostet
wird, so die Opfer. รber diese Schiene wurden Dutzende
betrรผgerischer Erpresser-Sites der Cyber-Kriminellen registriert.
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Admin Name:Linh Wang
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Name Server:NS1.ANADOLUDNS.COM
Name Server:NS2.ANADOLUDNS.COM
Hier der Beleg รผber das Hosting der Anti-Gerlach-
Seite, AKTE-HEINZ-GERLACH.INFO, bei dem
Untergrund-Unternehmen Mediaon.com in der
Tรผrkei gehostet: Linh Wang
Domain ID:D28959891-LRMS
Domain Name:AKTE-HEINZ-GERLACH.INFO
Created On:03-Jul-2009 08:59:55 UTC
Last Updated On:10-May-2010 18:16:59 UTC
Expiration Date:03-Jul-2011 08:59:55 UTC
Sponsoring Registrar:Alantron BLTD (R32
Mediaon Title: Anonymous Hosting โ Privacy
Hosting โ MediaOn.com is leading the marked in
privacy hosting.
Mediaon Keywords: Anonymous hosting, Whois
Protection, Whois privacy services, Privacy Hosting,
anonymous domain registration, managed
vps
Mediaon Description: MediaOn.com is leading in
anonymous hosting and privacy hosting.
Mediaon IP: 95.0.153.245 Mediaon server location:
Turkey Mediaon ISP: Turk Telekom IP:
95.0.153.245 IP Country: Turkey This IP address
resolves to dsl9539413.ttnet.net.tr
Idari Yonetici / Registrant (Admin) Ad / Name
Tekin Karaboga Adres Catalca Yolu Menekse Mevkii
Istanbul 34537 Tel +90.212.8656520
Diese Internet-Operations-Muster โ so die SJB-Opfer โ habe
es in Ihrem Falle, aber auch bei zahlreichen anderen Betrugs-, Erpressungs-
und Verleumdungsopfer in den letzten Jahren gegeben.
Nunmehr liegen und auch des heimtรผckischen Cyber-Mordes an
Heinz Gerlach kรถnnen ermittelt werdenโ, so Heinz. F., Mayen, Sprecher
der Opfer (die Personen-Daten wurden aus Sicherheitsgrรผnden
anonimysiert).
Wenn das BKA, LK, FBI und die Kriminalpolizei diesen Spuren
weiter intensiv nachgehen wรผrden, seien die sowieso laufenden Ermittlungen
in zahlreichen Fรคllen wie auch im Kursmanipulationsfall
โWirecardโ von Erfolg gekrรถnt. Denn groรe Firmen wie Godaddy und
auch Enom, fรผr die der Reseller Arvixe Domains verkauft, kรถnnten
sich anders als โdubiose tรผrkische Untergrund-Internet-Klitschenโ โ
dem Zugriff der Justiz nicht entziehen.
โNeue Erkenntnisse in der Affรคre Resch/GoMoPa-Stasi haben
wir recherchiertโ, erlรคutert SJB.-GoMoPa-Sprecher Heinz Friedrich.
โNeben dem Stasi-Agenten und frรผheren Leiter der Kriminologie
an der Ost-Berliner Humboldt-Universitรคt hat Rechtsanwalt Jochen
Resch den sogenannten โWirtschaftsdetektivโ Medard Fuchsgruber
(Photo oben) als Protegeยด gefรถrdert.
Fuchsgruber spielte eine besonders dubiose Rolle in den letzten
Tagen und Wochen vor dem Tode von Heinz Gerlach. Er sollte im
Auftrag der von โGoMoPaโ erpressten Kasseler Firma Immovation
AG Erkennntnisse รผber โGoMoPaโ sammeln und diese auch dem
โGoMoPaโ-Kritiker Heinz Gerlach zur Verfรผgung stellen. Er hatte
jederzeit freien Zugang zu Heinz Gerlach und dessen Privatrรคumen.
8. Juli 2009 … Der Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber
soll zum neuen Geschรคftsfรผhrer des Deutschen Instituts fรผr Anlegerschutz
(DIAS) gewรคhlt werdenโ, meldete http://www.anlegerschutz.
tv/
Zwei Tage spรคter starb Heinz Gerlach.
Am 10. Juli 2010 starb Heinz Gerlach angeblich an โBlutvergiftungโ.
GoMoPa brachte die Meldung nur wenige Stunden nach dem
Ableben โ mit der Todesursache โBlutvergiftungโ โ diese Todesursache
kann sehr leicht und sher schnell durch Dioxinvergiftung herbeigefรผhrt
werden. Diese โPressemeldungโ ist inzwischen von der
Webseite der โGoMoPaโ verwschwunden.
Aber auch andere Insider, ausser uns haben sie gesehen:
Siehe hier in der Akte Heinz Gerlach::
โZum Tode von Heinz Gerlach ยป
11.07.10 Sondermeldung
HEINZ GERLACH VERSTORBEN
(Eigener Bericht)
Heinz Gerlach ist tot. Am Sonnabend Abend ist der รคuรerst umstrittene
โAnlegerschรผtzerโ in Oberursel verstorben. Das vermeldet
der Finanzmarketingberater Michael Oehme in einem Rundbrief.
Heinz Gerlach wรคre am 9. August 65 Jahre alt geworden.
Auf den Internetseiten der Heinz Gerlach Medien eK ist bislang
keine Bestรคtigung fรผr diese Nachricht zu erhalten.
Die Todesumstรคnde sind vรถllig unklar. Der Finanznachrichtendienst
Gomopa spekuliert, Gerlach sei einer Blutvergiftung erlegen.
Bei allen kritikwรผrdigen Geschรคftsmethoden war Heinz Gerlach
ein Mensch, der eine Familie hinterlรคsst. Unser Mitgefรผhl gilt seinen
Angehรถrigen.
Wie und ob unsere Berichterstattung weitergeht, hรคngt davon
ab, auf welche Weise die Geschรคfte des Unternehmens nach Heinz
Gerlachs Tod gefรผhrt werden.
Bereits vorbereitete Artikel und Enthรผllungen werden wir aus
Pietรคt zunรคchst nicht verรถffentlichen.โ
http://www.akte-heinz-gerlach.info/11-07-10-sondermeldungheinz-
gerlach-verstorben/ (noch ist der Link verfรผgbar)
Wรคhrend selbst die Gerlach-kritische Akte schreibt โdie Todesursache
ist noch vรถllig unklarโ, WEISS โGoMoPaโ BEREITS ZU
DIESEM ZEITPUNKT; das die ANGEBLICHE TODESURSACHE EINE
BLUTVERGIFTUNG WAR.
Von da an nahm die Legende ihren Lauf โ รผber hessische Weserbergland-
Nachrichten, die keine Quelle angaben.
Wir erinnern uns, das Pseudonym von Klaus Maurischat (dessen
Lebenslauf und Identitรคt wohl gefรคlscht sein dรผrften), ist Siegfried
Siewert. Siegfried Sievert ist ein ehemaliger Stasi-Agent und nunmehr
fรผr den DIOXIN-Skandal verantwortlich.
Er gab zu im Auftrag der Stasi, BLUTFETT-VERSUCHE vorgenommen
zu haben.
โDieser Kerl panschte Gift-Fett in unser Essenโ, titelt die Bild-
Zeitung รผber den Chef des Futtermittelherstellers Harles & Jentzsch
aus Uetersen (Kreis Pinneberg). Gemeint ist Siegfried Sievert, 58
Jahre alt. Wer ist der Mann, der fรผr einen der grรถรten Lebensmittelskandale
Deutschlands verantwortlich sein kรถnnte?
Der Unternehmer lebt in einer Villa in Kiebitzreihe (Kreis Steinburg)
und ist seit 16 Jahren bei Harles & Jentzsch in leitender Position
tรคtig. Seit 2005 ist er alleinvertretungsberechtigter Geschรคftsfรผhrer.
Als nach dem Dioxinfund klar wurde, dass die verseuchte
Mischfettsรคure nur fรผr technische Zwecke verwendet werden darf,
erklรคrte Sievert: โWir waren leichtfertig der irrigen Annahme, dass
die Mischfettsรคure, die bei der Herstellung von Biodiesel aus Palm-,
Soja- und Rapsรถl anfรคllt, fรผr die Futtermittelherstellung geeignet
ist.โ
Sievert hat sich fรผr Qualitรคtsstandards stark gemacht
Diese Aussage erstaunt Branchenexperten, die mit Sievert gearbeitet
haben. Christof Buchholz ist Geschรคftsfรผhrer des Deutschen
Verbands des Groรhandels mit รlen, Fetten und รlrohstoffen (Grofor),
in dem 120 Unternehmen organisiert sind, darunter auch
Harles & Jentzsch. Buchholz sagt: โIch kenne Herrn Sievert gut.
Er hat sich seit Jahren fรผr hohe Qualitรคtsstandards stark gemacht,
insbesondere fรผr das hollรคndische System.โ Dabei wรผrden akribisch
all jene Gefahren aufgelistet, die eine mechanische oder chemische
Verunreinigung verursachen kรถnnten – und Standards fรผr die sichere
Produktion von Futtermitteln definiert.
Sievert dรผrfte demnach ein Experte fรผr eine saubere Futtermittelproduktion
sein. Er besuchte auch die jรคhrlichen Grofor-Treffen,
bei denen sich Experten aus ganz Europa austauschen. Wie
glaubwรผrdig ist dann seine Aussage, er habe angenommen, die
Mischfettsรคure verwenden zu dรผrfen – zumal der niederlรคndische
Lieferant Petrotec AG in Vertrรคgen, Lieferscheinen und Rechnungen
darauf hingewiesen haben will, dass diese billigere Fettsรคure ausschlieรlich
zur technischen Verwendung bestimmt sei?
โWir kรถnnen das nicht nachvollziehenโ
Christof Buchholz: โBei uns war die รberraschung groร. Es ist
ein No-go fรผr Futtermittelhersteller, technische Mischfettsรคuren zu
verwenden. Wir kรถnnen das nicht nachvollziehen.โ Er habe deshalb
Siegfried Sievert angerufen. โWir haben ein kurzes Gesprรคch gefรผhrt.
Herr Sievert war verzweifelt und erklรคrte auch mir, dass er
dachte, das sei in Ordnung.โ Wรคhrend des Telefonats sei zudem
besprochen worden, woher die Dioxine gekommen sein kรถnnten.
Christof Buchholz: โHerr Sievert wusste darauf keine Antwort und
klagte, dass es so viele Fragezeichen gebe.โ
Seine erste Aussage hat er mittlerweile revidiert. Dem niedersรคchsischen
Agrarministerium teilte Harles & Jentzsch jetzt mit, das
dioxinverseuchte Industriefett sei versehentlich in die Produktion
gelangt. Ministeriumssprecher Gert Hahne: โDie Darstellung, da
hat einer den falschen Hahn aufgedreht, erscheint uns sehr unglaubwรผrdig.โ
Sievert drohen drei Jahre Gefรคngnis
Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt wegen des Verdachts
einer vorsรคtzlichen Straftat gegen Siegfried Sievert. Ihm drohen
wegen Verunreinigung von Lebens- und Futtermitteln bis zu drei
Jahren Gefรคngnis oder eine Geldstrafe. Auรerdem droht eine Prozess-
Lawine. Auf was dรผrfen Landwirte hoffen, die auf Schadensersatz
klagen?
Die Harles & Jentzsch GmbH ist im Mai 1980 in Pinneberg gegrรผndet
worden, zog 1994 nach Uetersen. Im Handelsregister gibt das
Unternehmen als Geschรคftszweck an: Handel und Veredelung, Im-
und Export von รlen, Fetten, Fettsรคuren und deren Derivaten. Unter
dem Markennamen โHajenolโ verkauft Harles & Jentzsch Futterfett
fรผr Rinder, Schweine, Geflรผgel und Legehennen, produziert aber
auch Industriefette fรผr die Papierverarbeitung. Das Stammkapital
der GmbH betrug 1994 genau 537 800 Mark. Diese Summe scheint
zwischenzeitlich nicht erhรถht worden zu sein, obwohl der Jahresumsatz
des Zwรถlf-Mann-Betriebs zuletzt 20 Millionen Euro betrug.
Sollte Harles & Jentzsch vorsรคtzlich gehandelt haben, wird die
Betriebshaftpflichtversicherung nicht einspringen. Der Bauernverband
geht von einem Millionenschaden aus. Es geht um mehr
als 1000 Landwirte, die ihre Hรถfe schlieรen mussten und deren
Tiere teilweise verbrannt werden. Als Entschรคdigung wird das
Stammkapital und selbst das Gesellschaftsvermรถgen nicht reichen.
Dem Vertriebschef der Firma zufolge soll am Donnerstag eine Bestandsaufnahme
erfolgen. Danach werde entschieden, ob Insolvenz
angemeldet werde. Gegen Sievert und seine Mitarbeiter hat es derweil
Morddrohungen gegeben. Am Telefon seien Mitarbeiter mit den
Worten โWir machen euch fertigโ bedroht worden, so Sievert.
Bild schreibt: โโ Die Akte trรคgt die Registriernummer II 153/71,
ist mehrere Hundert Seiten dick. Auf dem Deckel โ in feiner Schreibschrift
โ ein Name: โPlutoโ. Unter diesem Decknamen spionierte
Siegfried Sievert (58) 18 Jahre lang fรผr die Staatssicherheit der
DDR โ der Futtermittelpanscher, der mutmaรlich fรผr den deutschen
Dioxin-Skandal verantwortlich ist!
Auf Antrag von BILD gab die zustรคndige Birthler-Behรถrde die
Unterlagen jetzt heraus. Die Dokumente zeichnen das Bild eines
Mannes, der rรผcksichtslos ist, skrupellos und vor allem auf eigenen
Profit bedacht.
Rรผckblick. 1971 wird die Stasi auf den 18-jรคhrigen Sievert
aufmerksam. Sie beobachtet sein โdekadentes Aussehenโ, seine
hohe Intelligenz und seine โguten Verbindungen zu anderen jugendlichen
Personenkreisenโ. Sievert wird angeworben. Aus einem
Bericht vom 16. Mรคrz 1971: โDer Kandidat kann zur Absicherung
der Jugend (…) eingesetzt werden.โ
Sievert wรคhlt seinen Decknamen selbst, kassiert fortan Prรคmien
fรผr seine โinoffizielle Mitarbeitโ. In den Unterlagen finden sich zahlreiche
Quittungen, eine vom 6. November 1987: โHiermit bescheinige
ich den Erhalt von 100 Mark fรผr geleistete Arbeit.โ
Nach dem Abitur studiert Sievert in Greifswald Physik. Er macht
Karriere, wird Geschรคftsfรผhrer fรผr โAbsatz und Beschaffungโ in der
โMรคrkischen รlmรผhleโ in Wittenberge (Brandenburg).
Eifrig spitzelt Sievert weiter, berichtet รผber intime Verhรคltnisse
seiner Kollegen.
So notiert โIM-Plutoโ am 25. September 1986: โDie beiden
beabsichtigen, gemeinsam die BRD zu besuchen.โ Zwei Kollegen
hรคtten angegeben, von einem Freund eingeladen worden zu sein.
โFakt ist jedoch, daร zwischen dem Kollegen und der Kollegin seit
langer Zeit Intimbeziehungen bestehen. (…) Aus dieser Tatsache
ist abzuleiten, daร eine gemeinsame Reise in die BRD mit hoher
Wahrscheinlichkeit fรผr eine Flucht benutzt wird.โ
Skrupel zeigte Sievert laut Stasi-Akte keine. Ein Fรผhrungsoffizier
notiert: โDer IM hatte keinerlei Vorbehalte bei der Belastung von
Personen aus seinem Umgangskreis.โ
Nach dem Mauerfall verlรคsst Sievert die รlmรผhle. Ehemalige
Kollegen wundern sich รผber seinen Wohlstand, werfen ihm vor, er
habe Lieferungen der รlmรผhle unterschlagen, dafรผr unter der Hand
kassiert. Ein Vorwurf, fรผr den es derzeit keine Belege gibt.
1993 steigt Sievert beim Futtermittelhersteller โHarles & Jentzschโ
ein. 2005 wird er alleiniger Geschรคftsfรผhrer, steigert in nur
fรผnf Jahren den Umsatz von 4,3 auf rund 20 Millionen Euro, vervierfacht
den Gewinn. Ein Futtermittelmischer aus Niedersachsen zu
BILD: โSolch ein Wachstum ist mit normalen Methoden unmรถglich.โ
Mit Panscherei mรถglicherweise schon: Das dioxinverseuchte
Tierfutter von โHarles & Jentzschโ war durch das Einmischen von
Industriefetten entstanden. Die sind deutlich billiger als Futterfette.
Allein im November und Dezember 2010 soll Sieverts Firma
mindestens 3000 Tonnen verseuchtes Futterfett verarbeitet haben.
Etwa 150 000 Tonnen belastetes Futter kรถnnten so in die Nahrungskette
gelangt sein.
Martin Hofstetter, Agrarexperte von Greenpeace zu BILD:
โWenn man sich die Zahlen von ,Harles & Jentzschโ anschaut und
die bisherigen Erkenntnisse und Verรถffentlichungen berรผcksichtigt,
kann man eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Hier wurde
systematisch betrogen und gepanscht.โ
UND: Stasi-Top-Agent Ehrenfried Stelzer war auch Professor fรผr
Kriminologie an der Berliner Humboldt-Universitรคt zu SED-Zeiten.
SJB-GoMoPa-Sprecher Heinz Friedrich kommentiert: โDer Verdacht
liegt nahe, dass hier eine Verschwรถrung zum Tode von Heinz
Gerlach gefรผhrt hat, der dieser Gruppierung im Wege stand. Auch
wir und unsere Angehรถrigen wurden mit Stas-Methoden bedroht
und eingeschรผchtert.โ Und fรผgt er hinzu: โWie das Dioxin in die
Blutbahn von Heinz Gerlach kam, werden diese Stas-Agenten und
ihre Mitverschwรถrer wohl wissen.โ
Nach dem Tode von Gerlach wechelte Fuchsgruber endgรผltig
und offen die Seiten in das โGoMoPaโ-Team und sollte auch als
DIAS-Geschรคftsfรผhrer den Stasi-Agenten Ehrenfried Stelzer ablรถsen
โ auf Betreiben des โAnlegerschutzโ-Anwaltes RA Jochen Resch
(siehe unten).
Nachstehende Erklรคrung publizierte dann Immovation AG:
โNach den hรถchsterfreulichen gerichtlichen Erfolgen gegen den
u. a. von rechtskrรคftig verurteilten Betrรผgern betriebenen, im Ausland
domizilierten โInformationsdienstโ Gomopa geht die Kasseler
IMMOVATION Immobilien Handels AG auch straf- und zivilrechtlich
gegen den Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber vor.
Dieser hatte den IMMOVATION-Vorstรคnden Lars Bergmann und
Matthias Adamietz im Frรผhjahr 2010 angeboten, unwahre, diffamierende
Verรถffentlichungen auf der Website der gomopa.net beseitigen
zu lassen und weitere rechtswidrige Verรถffentlichungen dieser
Art zu verhindern. Diese beauftragten Medard Fuchsgruber entsprechend
und entrichteten ein Honorar von insgesamt EUR 67.500,00.
Entgegen allen Zusagen von Fuchsgruber erfolgen รผber Gomopa
jedoch โ insbesondere seit Juli diesen Jahres โ weiterhin schwer
diffamierende Verรถffentlichungen, gegen deren wesentlichste das
traditionsreiche Kasseler Unternehmen in der Zwischenzeit bereits
vor Gericht eine einstweilige Verfรผgung durchsetzen konnte (LG
Berlin; Az.: 27 O 658/10).
Fuchsgruber ist โ nach Entgegennahme des Vorabhonorars โ
offenbar seit Juni selbst โKooperationspartnerโ bei Gomopa und
wirbt sogar mit dieser Funktion, auch bei Gomopa wird das Engagement
Fuchsgrubers besonders willkommen geheiรen. Nach Auffassung
der IMMOVATION hat Fuchsgruber damit von Beginn an รผber
sein beabsichtigtes Engagement fรผr die IMMOVATION getรคuscht,
was das Unternehmen im Rahmen einer Strafanzeige und eines
Strafantrags inzwischen von der zustรคndigen Staatsanwaltschaft
รผberprรผfen lรคsst. Zudem hat die IMMOVATION das vorab bezahlte
Honorar zurรผckgefordert und wird erforderlichenfalls den zivilrechtlichen
Klageweg beschreiten.
Absurde Erklรคrungsversuche
Die von Fuchsgruber offenkundig in Journalisten- und Branchenkreisen
zirkulierte Einschรคtzung, er hรคtte auftragsgemรคร fรผr IMMOVATION
gehandelt, zielt vรถllig ins Leere: Denn nach seinem Einstieg
bei Gomopa haben die รผber einen Serverstandort im Ausland
verbreiteten Schmรคhungen nachweislich sogar zugenommen. Und
schlieรlich: Selbst wenn dem so wรคre, wie lieรe sich dann der Umstand
erklรคren, dass Fuchsgruber weiterhin als โKooperationsparterโ
bei Gomopa fungiert, wenn doch nun fรผr Gomopa รถffentlich
bekannt ist, dass Fuchsgruber im Auftrag der diffamierten IMMOVATION
aktiv werden sollte?
Eine unmittelbare Beendigung der Zusammenarbeit Fuchsgruber
und Gomopa wรคre daher die logische Konsequenz, die jedoch
bezeichnenderweise bis heute offenkundig ausgeblieben ist, was
den von der IMMOVATION erhobenen Vorwurf weiter untermauert.
Bemerkenswert ist darรผber hinaus, dass sich der Einstieg Fuchsgrubers
beim โInformationsdienstโ Gomopa laut Medienberichten in
enger zeitlicher Nรคhe zum Scheitern Fuchsgrubers beim Deutschen
Institut fรผr Anlegerschutz (DIAS) vollzog.โ
Und im November 2010 durfte Fuchgruber dann auf der
โGoMoPaโ-Webseite fรผr sich werben:
http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=603&me
ldung=Wucherbeitraege-Medard-Fuchsgruber-gruendete-Aktionsgemeinschaft-
fuer-Versicherte#thumb (Noch ist der Link da)
Hintergrund:
Der Beleg, wie eng โGoMoPaโ und der laut den SJB-GoMoPa-
Opfern hinter โGoMoPaโ stehende Rechtsanwalt Resch stehen,
lesen Sie nachfolgend. Und: RA Resch fรถrdert einen Ex-STASIHauptmann:
Zitat:
โGoMoPa: Warum haben Sie ausgerechnet einen Stasi-Oberst
und zudem noch hochbetagt, nรคmlich Ehrenfried Stelzer (78), als
Nachfolger von Pietsch bei DIAS eingesetzt?
Resch: โDer Verein stand ohne Geschรคftsfรผhrer da. Stelzer war
der einzige, der Zeit hatte. Alle im Verein haben gesagt, 20 Jahre
nach der Wende ist die Stasizeit nicht mehr so wichtig. Schlieรlich
war Stelzer Professor fรผr Kriminalistik an der Humboldt-Uni. Aber im
Nachhinein war das kein so kluger Zug.โ
GoMoPa: Stelzer wurde inzwischen von Wirtschaftsdetektiv
Medard Fuchsgruber abgelรถst, der nach eigenen Worten die aggressive
Verfolgung von Kapitalmarktverbrechen fortsetzen will. Der
Verein soll kรผnftig von mehreren Rechtsanwรคlten bezahlt werden.โ
Zitatende
Mehr unter http://www.sjb-fonds-opfer.com
Ausgrechnet der dubiose Detektiv Fuchsgruber, der die Seiten
von Immovation AG hin zu โGoMoPaโ wechelt ist also ein Resch-
Protegeยด.
Und: Fuchsgruber bemรผhte sich nachweislich um Gerlachs Archiv
in der Insolvenzmasse. Und: er hatte freien Zugang zu Heinz
Gerlachs Privatrรคumen.
Und: Fuchsgruber wechselte erst OFFIZIELL nach Heinz Gerlachs
fรผr alle รผberraschenden Tod zu โGoMoPaโ und wurde ein
Protegeยดvon Resch.
Und: Das Pseudonym von Klaus Maurischat โSiegfried Siewertโ
ist ein Anagramm des Namen des frรผheren Stasi-Agenten und Dioxin
Panschers Siegfried Sievers.
Und: Die Stasi fรผhrte Menschenversuche mit Dioxin durch.
Alles Zufรคlle ? Rein statistisch gesehen wohl kaum.
Dazu passt, dass diese Gruppierung die Publikation dieser Fakten
mit allen Umstรคnden verhindern will. Sie werden wissen weshalb…
Beispiel GMAC:
Laut den SJB-GoMoPa-Opfern versuchte GoMoPa wohl im
Auftrag von Resch die General Motors-Tochter GMAC zu erpressen.
Zitata aus โGoMoPaโ: Der Berliner Anlegerschutzanwalt Jochen
Resch, der zahlreiche Kรคufer von GMAC-RFC-finanzierten Wohnungen
vertritt, sagte dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net: โAnfangs
wurde das Fรผnffache, spรคter sogar das Siebenfache des Nettoverdienstes
eines Kreditnehmers als Kredit vergeben. Wer also
40.000 Euro netto im Jahr verdiente, bekam einen Kredit bis zu
280.000 Euro, obwohl, wie sich nach รberprรผfung herausstellt, die
Immobilie nur 140.000 Euro wert war.
Dazu genรผgte eine Anmeldung beim Internet-Vermittler Creditweb,
und die Kredite wurden bei entsprechender Verdienstbescheinigung
im Eiltempo durchgewunken.
Was die Wohnung wirklich wert war, war nicht mehr das Problem
von GMAC-RFC . Denn sie verschnรผrte die Wohnungen zu Paketen
von 500 Millionen Euro und verkaufte die Pakete zur Refinanzierung
nach Holland.
Nutzniesser der Baufilligenz der GMAC-RFC waren aber nicht
die Kรคufer, die mit dem Kredit รผber dreiรig Jahre eine รผberteuerte
Wohnung abzahlen. Nutzniesser waren die Verkรคufer und Vermittler,
die 50 Prozent auf den wahren Verkehrswert der Wohnung
draufgeschlagen hatten.
Fรผr die Vermittler von Wohnungsfinanzierungen begann ein
wahres Schlaraffenland
Anlegerschutzanwalt Resch beschreibt den Aufstieg der Ami-
Bank so: โVertriebsorganisationen sahen die groรe Chance, ihren
bei anderen Banken nur schwer finanzierbaren Kunden einen Kredit
zu vermitteln. Fรผr den Vertrieb der entscheidende Vorteil. Nur wenn
Geld flieรt, flieรen auch die Provisionen. Bis zu 35 Prozent des Kaufpreises.
Dieses attraktive Angebot lieร die GMAC-RFC Bank innerhalb
kurzer Zeit zu einem ernsthaften Konkurrenten fรผr die รผbrigen fi-
nanzierenden Banken auf dem Schrottimmobilienmarkt aufsteigen.
Innerhalb kurzer Zeit erreichte die GMAC-RFC Bank deshalb ein
Gesamtkreditvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro.
Der Grund fรผr die groรzรผgige Kreditgewรคhrung dรผrfte gewesen
sein, dass die GMAC-RFC Bank das Risiko verkaufte. Sie wollte von
vornherein die Kredite nicht behalten. Sie schnรผrte groรe Kreditpakete
und verkaufte diese an hollรคndische Zweckgesellschaften.
Die GMAC-RFC wurde schnell zum heiรen Tipp auf dem Immobilienmarkt.
Denn Verkรคufer und Vermittler bekamen sogar Antrag-
steller ohne Eigenkapital durch, die bei jeder anderen Bank durchgefallen
wรคren.โ
Die GMAC-RFC Bank feierte sich in einer Pressemitteilung vom
Januar 2007 wie folgt: โMit Einfรผhrung der neuen Baufilligenzยฎ โ
einer Produktinnovation, mit der erstmals in Deutschland standardisierte
Vollfinanzierungen fรผr Eigennutzer und Kapitalanleger bis zu
110 Prozent des Kaufpreises angeboten werden โ haben wir nicht
nur innerhalb kurzer Zeit die Produktfรผhrerschaft erreicht, sie zeichnet
auch als Wachstumstreiber fรผr die Verdoppelung des Neugeschรคftes
gegenรผber 2005 verantwortlich.โ
Im September 2008 war das Innovations-Konzept der GMAC
sowohl in den USA als auch in Deutschland gescheitert. Die GMACRFC
vergibt seitdem keine Hypothekendarlehen mehr.
Anlegerschutzanwalt Resch: โZum 30. September 2008 gab die
GMAC-RFC Bank ihre Lizenz zurรผck. Es wurde den Kunden mitgeteilt,
dass alles beim Alten bleibe. Die GMAC-RFC Servicing GmbH
werde jetzt die Kunden weiter betreuen.
Schon damals entstanden jedoch Zweifel, ob dieses Angebot
ernst gemeint war. Wir hatten befรผrchtet, dass sich die Konditionen
bei der Prolongation des Darlehens verschlechtern wรผrden.โ
Die Befรผrchtungen bestรคtigt die GMAC-RFC indirekt in ihrem
Rundbrief vom 23. September 2010. Der Vorteil einer Umschuldung
auf eine andere Bank sei die Mรถglichkeit einer โbesseren Zinskonditionโ.
Theoretisch dรผrfte die GMAC-RFC damit recht haben. Praktisch
wird es allerdings dazu fรผhren, dass die GMAC-RFC Darlehensnehmer
bei dem Versuch einer Umschuldung bemerken werden, dass sie
wohl keine einzige Bank finden werden, die in das Risiko einsteigt.
Es wird offenbar werden, dass viele Anleger nur durch das institutionelle
Zusammenwirken zwischen Vertrieb, Verkรคufer und
GMAC-RFC Bank einen Kredit bekommen hatten.
Es wird offenbar werden, dass die Hausbank des Kunden die
Umschuldung nur bei Stellung weiterer Sicherheiten vornehmen
wird.
Es wird offenbar werden, dass vielfach die Wohnung sittenwidrig
รผberteuert ist. Sie bringt beim Weiterverkauf nicht einmal die
Hรคlfte dessen, was die GMAC-RFC Bank finanziert hat.
Das einzig Gute ist, dass viele ahnungslose Anleger beim Versuch
einer Umschuldung bemerken, was ihnen seinerzeit angetan
wurde.โ
GoMoPa.net schickte der GMAC-RFC Servicing GmbH folgende
Fragen:
1) Ist es richtig, dass dieses Angebot zur Umschuldung damit
zusammenhรคngt, dass die zur Refinanzierung an hollรคndische
Zweckgesellschaften verkauften Kredite nur unzureichend bedient
werden und durch die Umschuldung die Rรผckzahlung und die
Zinszahlungen fรผr die Anleihen der Zweckgesellschaften gesichert
werden mรผssen?
2) Ist es richtig, dass die GMAC-RFC Bank seit ihrem Auftreten
auf dem deutschen Immobilienmarkt im Jahr 2004 ein Gesamtvolumen
von รผber zwei Milliarden Euro an Krediten ausgereicht hat,
die in fรผnf โPaketenโ an hollรคndische Zweckgesellschaften verkauft
wurden?
3) Ist es richtig, dass ausschlieรlich รผber das Internetportal
Creditweb Darlehensantrรคge bei der GMAC eingereicht werden
konnten? Wenn nein, welche weiteren Internetportale waren dazu
berechtigt?
4.) Ist es richtig, dass die mit der Creditweb kooperierenden
Vertriebe keine Originalunterlagen der Kreditsuchenden, sondern
lediglich Kopien eingereicht haben? Hat sich die GMAC-RFC Bank
seinerzeit Originale der Lohn- und Gehaltsunterlagen der Kreditnehmer
vorlegen lassen?
5.) Ist es richtig, dass in dem Baufilligenzprogramm es lediglich
auf die finanzielle Situation des Darlehensnehmers ankam und dass
Kredite bis zur Hรถhe des siebenfachen Jahresnettoeinkommens fi-
nanziert wurden?
6.) Ist es richtig, dass die Gewรคhrung der Kredite auf der Grundlage
des Pfandbriefgesetzes erfolgte?
7.) Wie erfolgt der Nachweis der Aktivlegitimation der GMAC
Servicing GmbH in Fรคllen, in denen die Vollstreckung bei notleidenden
oder gekรผndigten Darlehen erforderlich wird?
GoMoPa.net ersuchte die GMAC-RFC Servicing GmbH in Wiesbaden
mehrmals, zu dem Rundbrief an die deutschen Kreditnehmer
Stellung zu beziehen. Die Geschรคftsfรผhrerin Jennifer Anderson sei
in den USA, eine Telefonnummer sei nicht bekannt. Die Pressesprecherin
Katharina Dahms sei in Urlaub und hรคtte keine Vertretung.
Und der Prokurist Sven Klรคrner, der noch Auskunft geben kรถnnte,
rief trotz mehrfacher Bitten von GoMoPa.net nicht zurรผck – er wird
wissen warum. โ
Hintergrund:
Die SJB-GoMoPa-Opfer behaupten: โDer abgetauchte Berliner
Zweig der GoMoPa-Gangster will nun zusammen mit ihrem Hausanwalt
RA Jochen Resch, Berlin, die DKB erpressen โ so wie sie dies
vorher mit Immovation versucht haben.
Estavis hat bezahlt, damit ein Grundsatzurteil gegen sie nicht
unter den Kรคufern ihrer Immobilien verbreitet wird. Dasselbe Spiel
versuchen der Knacki Maurischat und sein Kumpan Resch nun auch
bei der DKB durchzuziehen.
Eigengartig, da schliesst ein Finanzforum aus Deutschland mit
Briefkasten in New York einen Vertrag ab mit einem bรถrsenkotierten
Immobilien-Unternehmen aus Berlin, der Estavis AG. Dieser
Vertrag umfasst Dienstleistungen im Marketingbereich fรผr den Abverkauf
Denkmalgeschรผtzter Eigentumswohnungen. Kontraktwert:
โฌ 100โ000 ! Eine sehr eigenartig Vereinbarung.โ
Bรถrse Online: โDer Anlegeranwalt Jochen Resch kommt neuerdings
oft in den Pressemitteilungen vor, die der Finanzdienst Gomopa
ungefragt an Redaktionen verschickt. Als โDeutschlands bekannteste
Anlegerschutzkanzleiโ wird Resch Rechtsanwรคlte in einem
Bericht รผber das Ende der Noa Bankvorgestellt. Zu Schrottimmobilien
รคuรert sich Resch, zu einem Skandal um den Immobilienfondsanbieter
Volkssolidaritรคt. Die Offenheit ist neu. Frรผher ging
Gomopa Resch hart an und konfrontierte ihn mit Vorwรผrfen. Doch
einige Formulierungen in einer Teilhaberinformation zur finanziellen
Situation Gomopas vom Juli 2010 legen nahe, dass der Sinneswandel
vielleicht nicht nur Zufall ist.
Gomopa, eigentlich Goldman Morgenstern & Partners Consulting
LLC mit Sitz in New York, ist seit mehr als zehn Jahren aktiv. Auf
der Website ist unter den Fachautoren der bekannte Bestsellerautor
Jรผrgen Roth aufgelistet. Im Handelsregister der deutschen Zweigniederlassung
ist als Geschรคftszweck an erster Stelle โwirtschaftliche
Beratung, insbesondere des Mittelstandesโ aufgelistet. Dazu gehรถre
โdie Prรคsentation von Firmen im Internet und anderen Medienโ. Die
Verbindung des Dienstes mit einem Nachrichtenportal im Internet
sieht Gomopa-Grรผnder Mark Vornkahl nicht als Problem: โEin Interessenkonflikt
zwischen kostenpflichtiger Beratung, Informationsabonnement
und รถffentlicher Aufklรคrung ist uns seit Bestehen nicht
untergekommen.โ
Doch die Nutzer des Portals erfuhren bislang nicht, ob mit Personen
oder Organisationen, รผber die berichtet wurde, vertragliche
Beziehungen bestehen. Reschs Kanzlei war laut Teilhaberinformation
zeitweise eine wichtige Finanzierungsquelle von Gomopa. Darin
berichtet Gomopa-Mitgrรผnder Klaus Maurischat, dass eine Vereinbarung
mit der Kanzlei โmomentan 7500,- Euro im Monat einbringt
โ rund 25 Prozent unserer monatlichen Kosten!โ. Fรผr โindividuelle
Mandantenanwerbungโ stehe die Gesellschaft mit mehreren Anwaltskanzleien
in Verhandlungen.
Anwalt Resch stellt zum Inhalt der Vereinbarung klar: โWir haben
einen einmaligen Rechercheauftrag erteilt, der im รผblichen
Rahmen honoriert wird.โ Mit Mandantenbeschaffung habe das nichts
zu tun. Was Gomopa von einer Mandantenanwerbung hรคtte, ist
auch unklar. Denn Anwรคlte dรผrfen dafรผr nicht bezahlen. Auf unsere
Anfrage zu dieser und weiteren Fragen gab Vornkahl keine inhaltliche
Antwort beziehungsweise verwahrte sich gegen Zitate aus den
entsprechenden Passagen seiner E-Mail, weil er einem Mitbewerber
โkeine Auskรผnfte zur Ausgestaltung unseres Geschรคftsbetriebes
gebe.โ
Ein Insider: โWas glauben Sie, wer auf die Idee kam, die
ominรถse Briefkasten-Firma Goldman, Morgenstern & Partner LLC,
โGoMoPaโ, einen angeblichen Zusammenschluss jรผdischer Anwรคlte
in den USA zu grรผnden und wer die vielen Anwรคlte wie RA Albrecht
Saร, Hamburg, OLG Richter a.D. Matthias Schillo, Potsdam, und RA
Thomas Schulte, Berlin, zur Reputationsaufbesserung aufbot ?
a) RA Jochen Resch oder b) Ex-Gefรคngnisinsasse Klaus
Maurischat, der kaum Englisch spricht ? Und: Heinz Gerlach war
dicht dran, diese Zusammenhรคnge aufzuklรคren รผber den โEstavisโ-
โBeratungsvertragโ. Seine Tochter, eine Rechtsanwรคltin in New York,
hatte bereits eine eidesstattliche Versicherung รผber die Brifekasetn
Firma โGoldman, Morgenstern & Partner LLCโ und deren Briefkastenadresse
in New York abgegeben und er hatte Strafanzeige wegen
der โEstavisโBeratungs-Affรคreโ abgegeben. Dann wechselt auf einmal
der von Immovation zur Aufklรคrung von โGoMoPaโ beauftragte
โDetektivโ Meinhard Fuchs trotz eines bereits bezahlten Honorares
von รผber โฌ 60.000,- die Seiten hin zu โGoMoPaโ und Heinz Gerlach
stirbt plรถtzlich und fรผr alle unerwartet angeblich an Blutvergiftung,
seltsam…โ
Opfer: โNach Immovation und Estavis versucht GoMoPa nun DKB zu erpressen- GoMoPa-Hintermann RA Resch
Die SJB-GoMoPa-Opfer behaupten: โDer abgetauchte Berliner Zweig der GoMoPa-Gangster will nun zusammen mit ihrem Hausanwalt RA Jochen Resch, Berlin,ย die DKB erpressen โ so wie sie dies vorher mit Immovation versucht haben.
Estavis hat bezahlt, damit ein Grundsatzurteil gegen sie nicht unter den Kรคufer ihrer Immobilien verbreitet wird. Dasselbe Spiel versuchen der Knacki Maurischat und sein Kumpan Resch nun auch bei der DKB durchzuziehen.
Eigengartig, da schliesst ein Finanzforum aus Deutschland mit Briefkasten in New York einen Vertrag ab mit einem bรถrsenkotierten Immobilien-Unternehmen aus Berlin, derESTAVIS AG. Dieser Vertrag umfasst Dienstleistungen im Marketingbereich fรผr den Abverkauf Denkmalgeschรผtzter Eigentumswohnungen. Kontraktwert: โฌ 100โ000 ! Eine sehr eigenartige Vereinbarung.โ
Bรถrse Online: โDer Anlegeranwalt Jochen Resch kommt neuerdings oft in den Pressemitteilungen vor, die der Finanzdienst Gomopa ungefragt an Redaktionen verschickt. Als โDeutschlands bekannteste Anlegerschutzkanzleiโ wird Resch Rechtsanwรคlte in einem Bericht รผber das Ende der Noa Bankvorgestellt. Zu Schrottimmobilien รคuรert sich Resch, zu einem Skandal um den Immobilienfondsanbieter Volkssolidaritรคt. Die Offenheit ist neu. Frรผher ging Gomopa Resch hart an und konfrontierte ihn mit Vorwรผrfen. Doch einige Formulierungen in einer Teilhaberinformation zur finanziellen Situation Gomopas vom Juli 2010 legen nahe, dass der Sinneswandel vielleicht nicht nur Zufall ist.
Gomopa, eigentlich Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC mit Sitz in New York, ist seit mehr als zehn Jahren aktiv. Auf der Website ist unter den Fachautoren der bekannte Bestsellerautor Jรผrgen Roth aufgelistet. Im Handelsregister der deutschen Zweigniederlassung ist als Geschรคftszweck an erster Stelle โwirtschaftliche Beratung, insbesondere des Mittelstandesโ aufgelistet. Dazu gehรถre โdie Prรคsentation von Firmen im Internet und anderen Medienโ. Die Verbindung des Dienstes mit einem Nachrichtenportal im Internet sieht Gomopa-Grรผnder Mark Vornkahl nicht als Problem: โEin Interessenkonflikt zwischen kostenpflichtiger Beratung, Informationsabonnement und รถffentlicher Aufklรคrung ist uns seit Bestehen nicht untergekommen.โ
Doch die Nutzer des Portals erfuhren bislang nicht, ob mit Personen oder Organisationen, รผber die berichtet wurde, vertragliche Beziehungen bestehen. Reschs Kanzlei war laut Teilhaberinformation zeitweise eine wichtige Finanzierungsquelle von Gomopa. Darin berichtet Gomopa-Mitgrรผnder Klaus Maurischat, dass eine Vereinbarung mit der Kanzlei โmomentan 7500,- Euro im Monat einbringt โ rund 25 Prozent unserer monatlichen Kosten!โ. Fรผr โindividuelle Mandantenanwerbungโ stehe die Gesellschaft mit mehreren Anwaltskanzleien in Verhandlungen.
Anwalt Resch stellt zum Inhalt der Vereinbarung klar: โWir haben einen einmaligen Rechercheauftrag erteilt, der im รผblichen Rahmen honoriert wird.โ Mit Mandantenbeschaffung habe das nichts zu tun. Was Gomopa von einer Mandantenanwerbung hรคtte, ist auch unklar. Denn Anwรคlte dรผrfen dafรผr nicht bezahlen. Auf unsere Anfrage zu dieser und weiteren Fragen gab Vornkahl keine inhaltliche Antwort beziehungsweise verwahrte sich gegen Zitate aus den entsprechenden Passagen seiner E-Mail, weil er einem Mitbewerber โkeine Auskรผnfte zur Ausgestaltung unseres Geschรคftsbetriebes gebe.โ
Hier eine vorlรคufige Liste der von RA Resch bearbeiteten Fรคlle:
Liste der bearbeiteten Fรคlle:
ALLWO (Badenia Heinen & Biege)
B & V
BADENIA (Allwo, Heinen&Biege)
BAG, Hamm
BBI Beteiligungsgesellschaft Bayrische Immobilien
Beiรer Gruppe
BEMA / OSPA
Betreutes Wohnen
BHW Bank, Hameln
Brentana Wohnbau
C & C CyberCooperation AG
dieser Eintrag wurde gelรถscht
CFG Grundbesitz GmbH
Contest (heute CFG Grundbesitz GmbH)
Conzeptbau Bagge
DBVI Privatbank Reithinger
Dedimax (S&C Grund & Kapital)
DEGEWO
Deutscher Informationsdienst, Hannover
DM Beteiligungen AG
Dubai Invest Immobilienfonds GmbH & Co. KG / First Real Estate
Eagle Immobilien
EECH Gruppe
EURO Convent AG
EURO-Gruppe
Falk-Fonds
Finanz Concept GmbH
First Real Estate Grundbesitz GmbH
Fondax Beteiligungsfonds 1
Fondax Beteiligungsfonds 2
Fondax Capital โ Select GmbH & Co.KG
Fortissimo
Forum IV GbR
Frankonia Sachwert AG (jetzt Deltoton)
FUNDUS โ Gruppe
GABAU GmbH & Co.KG
Gallinat Bank, Essen
Global Real Estate
Gรถttinger Gruppe
Grรผezi GmbH, Berlin
Grund & Boden
Hansa Grundinvest OHG
Hauser Wohnbau GmbH
HCC Fonds
Heberle & Kollegen, Rostock
Horst Bogatz
IBH โ Immobilienfonds
ISP Internationaler Sachwert Plan
KK Royal Basement
Kรถllner
Madrixx AG, Berlin
Morena GmbH, Berlin
Papenburg Carrรฉ
Plan-Immofonds
Prime Estate GmbH, Berlin
Private Commercial Office โ US Land Banking
Prokon
PS Haus โ & Grundbesitzmarketing GmbH, Berlin
Quadro โ Bau GmbH & Co. KG
R & R First Concept, Berlin
RB Real Estate
RCM Royal Capital Management, Berlin
Rentadomo
RJS Grundstรผck-u. Immobiliengesellschaft mbH
Rolf Albern Vermรถgensverwaltungs GmbH
S & C/ PK Multifonds
Securenta / Gรถttinger Gruppe / Langenbahn AG
Sรผdwestrentaplus
Treuconcept
TREUCONSULT
UVBD
VEAG Immobilienfonds Nr. 298 KG
VermรถgensGarant AG
W K West Finanz Kapital Beteiligungs AG
WBG Leipzig-West
WHe Kommunalfonds Fรผrstenwalde KG
WI โ RN GmbH
Wirtschaftskontor Berlin Kusch & Co. GmbH
WKVI, Dรผsseldorf
Wollenberg & Branke GmbH & Co KG
Ein Insider: โWas glauben Sie, wer auf die Idee kam,ย die ominรถse Briefkastenfirm Goldman, Morgenstern & Partner LLC, โGoMoPaโ, einen angeblichen Zusammenschluss jรผdischer Anwรคlte in den USA zu grรผnden und wer die vielen Anwรคlte wie RA Albrecht Saร, Hamburg, OLG Richter a.D. Matthias Schillo, Potsdam,ย und RA Thomas Schulte, Berlin,ย zur Reputationsaufbesserung aufbot ?
a)ย ย ย RA Jochen Resch oder b) Ex-Gefรคngnisinsasse Klaus Maurischat, der kaum Englisch spricht ? Und: Heinz Gerlach war dicht dran, diese Zusammenhรคnge aufzuklรคren รผber den โEstavisโ-โBeratungsvertragโ. Seine Tochter, eine Rechtsanwรคltin in New York, hatte bereits eine eidesstattliche Versicherung รผber die Brifekasetn Firma โGoldman, Morgenstern & Partner LLCโ und deren Briefkastenadresse in New York abgegeben und er hatte Strafanzeige wegen der โEstavisโBeratungs-Affรคreโ abgegeben. Dann wechselt auf einmal der von Immovation zur Aufklรคrung von โGoMoPaโ beauftrage โDetektivโ Meinhard Fuchs trotz eines bereits bezahlten Honorares von รผber โฌ 60.000,- die Seiten hin zu โGoMoPaโ und Heinz Gerlach stirbt plรถtzlich und fรผr alle unerwartet angeblich an Blutvergiftung, seltsam…โ
Deep Throat: โWie die CYBER-STASI anstรคndige Bรผrger und Unternehmen per Rufmord in den gesundheitlichen und geschรคftlichen RUIN treibtโ
Deep Throat, Berlin, berichtet: โDas Mastermind hinter allen โGoMoPaโ-Aktionen ist der โAnlegerschutzanwaltโ Jochen Resch. Resch hat auch Meridian Capital erpresst, schickt aber immer die Handlanger wie Klaus-Dieter Maurischat vor. Nur vorbestrafte Serienbetrรผger wie Maurischat lassen sich zu solchen Straftaten instrumentalisieren. Er hat auch den Terminus โCyberstalkerโ aus den USA importiert. Maurischat kann das aufgrund mangelnder Bildung sogar nicht einmal korrekt schreiben.โ
Wie Cyberstalking funktioniert:
Ein aufsehenerregender Fall belegt, dass Rufmรถrder keineswegs harmlos sind, sondern Schwerverbrecher, die gar den Tod ihres Opfers billigend in Kauf nehmen. In Sรผdkorea wurde ein Filmstar durch Online-Mobbing in den Freitod getrieben. Die Regierung fordert nun hรคrtere Gesetze zur Internetregulierung. Sรผdkorea will Cybermobbern mit harten Gesetzen beikommen, wie eine brandaktuelle Meldung von pressetext.de berichtet:
Der Selbstmord der populรคren Schauspielerin Choi Jin Sil entwickelt sich in Sรผdkorea zu einer nationalen Affรคre mit weitreichenden Konsequenzen. Diese betreffen vor allem das Internet, das von den sรผdkoreanischen Behรถrden als Ursache des tragischen Ereignisses genannt wird. Wie die Zeitung International Herald Tribune berichtet, habe die Polizei mittlerweile nachweisen kรถnnen, dass die Verzweiflungstat des Filmstars eine direkte Reaktion auf im Web verbreitete rufschรคdigende Gerรผchte gewesen sei. Kurz nach dem Bekanntwerden des nรคheren Tathintergrunds brach im Parlament Sรผdkoreas ein heftiger Streit รผber die bestehenden Internetregulierungsmaรnahmen aus. Wรคhrend die Regierung den aktuellen Todesfall zum Anlass nimmt, um eine verschรคrfte Kontrolle des Internets zu fordern, lehnt die Opposition dies mit der Begrรผndung ab, dass die bestehenden Gesetze gegen sogenanntes โCybermobbingโ vรถllig ausreichend seien.
โDas Internet hat sich in unserem Land zu einer Toilettenwand entwickeltโ, erklรคrt Hong Joon Pyo, Vertreter der sรผdkoreanischen Regierungspartei Grand National Party, gegenรผber dem International Herald Tribune. Verbale รbergriffe im Web seien in Sรผdkorea sehr verbreitet. โWir haben es hier mit einem wachsenden sozialen Problem zu tun, dessen Lรถsung inzwischen ein Hauptanliegen der Regierung geworden istโ, ergรคnzt Pyo. Bereits seit mehreren Monaten beschรคftige die Regierung ein Team aus 900 Agenten des nationalen Cyber Terror Response Centers, das sich speziell mit dem Auffinden von rufschรคdigenden Inhalten und Cybermobbing-Attacken im Web befasse. Im Fokus der Fahnder stehen dabei vor allem Online-Foren und Blogs. โWir brauchen aber ein hรคrteres eigenstรคndiges Gesetz im Kampf gegen Online-Verleumdung, das den Opfern schneller und breiter hilftโ, fordert der Regierungsvertreter.
Die Opposition wirft der Regierung wiederum vor, den aktuellen Fall lediglich zu missbrauchen, um das eigene Ziel einer stรคrkeren Internetregulierung umsetzen zu kรถnnen. โDer Regierung geht es in erster Linie darum, das Web als beliebte Plattform fรผr regierungskritische Proteste zu kontrollierenโ, heiรt es in einer Oppositionserklรคrung. Die gegenwรคrtige Rechtslage sehe aber ohnehin bereits eine hรคrtere Verfolgung von รถffentlichen Rufschรคdigungen vor, wobei auch das Internet miteinbezogen sei. โWenn die Politiker glauben, sie kรถnnten solche Tragรถdien mit einem eigenen Gesetz gegen Cybermobber verhindern, umgehen sie den Ursprung des Problemsโ, kritisiert auch Jeon Jun Hee vom Seoul Metropolitan Mental Health Center. Allein im vergangenen Jahr seien bei der sรผdkoreanischen Polizei รผber 10.000 Cybermobbing-Fรคlle behandelt worden.
Die Schauspielerin Choi Jin Sil wurde am 2. Oktober erhรคngt in ihrem Badezimmer aufgefunden. Ihre Mutter hatte gegenรผber der Polizei bestรคtigt, dass Choi gegen Mitternacht betrunken heimgekommen sei und sich sehr รผber Gerรผchte aufgeregt habe, die im Internet aufgetaucht seien. Darin wurde die Schauspielerin beschuldigt, einen Kollegen, der sich nur wenige Wochen zuvor das Leben genommen hatte, mit Schuldrรผckzahlungsforderungen in den Selbstmord getrieben zu haben. Laut Bericht war Choi vor einigen Jahren schon einmal Opfer von heftigen Cybermobbing-Attacken aus dem Internet. Nach Angaben der Polizei musste sie seitdem sogar Antidepressiva nehmen.
Genau daruf legt es die Cyber-Stasi โGoMoPaโ an. Nachfolgend publizieren wir eine Analyse der Firma Meridian Capital, die Opfer von โGoMoPaโ wurde und dann zurรผckschlug.
Die Cybermord-Opfer Lothar Berresheim, Dipl.-Ing. Paul Bรถsel, Andreas Decker, Herbert Ernst Meridian Capital, Bernd Pulch und Martin Sachs, klรคren รผber den kriminellen und serienmรคssig vorbestraften Ex-Gefรคngnissinsassen Klaus-Dieter Maurischat und seine GoMoPa-Erpresserbande auf:
Deep Throat: โGoMoPaโ & Hintermรคnner: Erpressung, Einschรผchterung, Rufmord und Mord
โErpressung, Einschรผchterung, Rufmord und Mordโ, sind wohl die tรคglichen Waffen des ominรถsen โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ beichtet Deep Throat, ein Ex-Mitarbeiter des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ.
Deep Throat, Berlin packt aus: โSeit einigen Monaten sind alle wichtigen โGoMoPaโ-Figuren wie Klaus-Dieter Maurischat abgetaucht. Da wurde mir klar, dass die Polizei ihnen wegen โWirecardโ und vielen anderen Delikten auf die Spur gekommen ist. Also habe ich so schnell es geht die Kurve gekratzt.โ
Er selber habe nicht an diesen illegalen Aktionen teilgenommen, sondern nur logistische Hilfsdienste erbracht, sagt Hans. J. (der Name wurde aus sicherheitstechnischen Grรผnden anonymsiert).
Merkwรผrdig sei auch das angebliche Ableben von Stasi-Obrist Ehrenfried Stelzer gewesen, sagt J. โMan weiss nicht, ob jemand anders beerdigt wurde.โย Auch der Mord an Heinz Gerlach ging, laut Hans J. auf das Konto der mutmasslichen Kriminellen-Vereinigung โGoMoPaโ.: โDie haben ihre alten Stasi-Verbindungen spielen lassen und mit Dioxin Heinz Gerlach aus dem Weg gerรคumt. Auch ich bin ihnen gefรคhrlich geworden. Deshalb habe ich alle Verbindungen abgebrochen und bin weg.โ
Hans J: โMaurischat ist nur das โAushรคngeschildโ gewesen. Er kann nocht nicht einmal englisch sprechen. Die Organisation haben Stelzer und Rechtsanwalt Jochen Resch aufgezogen. Resch hat auch die โGoMoPaโ-Texte verfasst, in denen es um โAnlegerschutzโ und angebliche Betrรผgereien ging.ย Verantwortlich fรผr die Computer-Kriminalitรคt sind Thomas Promny und Sven Schmidt. โ
Folgt man Hans J., so gab es Verbindungsmรคnner bei den Hostern Media-On, Tรผrkei, und Go-Daddy, USA, sowie bei Google, Hamburg, die bei den Cyberstalking Delikten โnรผtzlichโ gewesen sein sollen und sind.
Derzeit habe eine Spaltung der deutschen Kriminellen-Gruppe eingesetzt โ verursacht durch den Fahnungsdruck sowie die schwindenen Geldreserven. Auch die Verbindung zu den russischen Hackern, die mit Denial of Service Attacken die Server der โGoMoPaโ-Gegner zum Absturz brachten, sei abgebrochen โ mangels Zahlung an die Russen.
Der โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ: Neuer Angriff auf die Immobilienbranche โ Ermittlungen der KRIPO: ST/0148943/2011
Trotz zahlreicher Strafanzeigen, serienmรคssiger Vorstrafen und der mutmasslichen Verwicklung in mindestens einen hochkarรคtigen Mordfall erdreistet sich der โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ die Immobilienzene uter Druck setzen zu wollen.
Unter der Schlagzeile โImmobilienverkรคufer-Szene nervรถs!โ schreibt der โNACHRICHTENDIENSTโ: โDie Berliner Immobilienverkรคuferszene Panik. Unter ihnen muss es einen oder mehrere Verrรคter geben. Wilde Gerรผchte machen die Runde – Zu pikant, zu brisant waren die Informationen …โ.
Und: โDer Artikel mit der รberschrift โNeue Fakten gegen die Bankโ in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Finanztest hat die Berliner Immobilienverkรคuferszene in Panik versetzt. Unter ihnen muss es einen oder mehrere Verrรคter geben. Wilde Gerรผchte machen die Runde โ und die ersten Ratten verlassen das sinkende Schiff. Zu pikant, zu brisant waren die Informationen die der Bericht beinhaltete.
Wer waren wohl die oder Informant(en)?
Was veranlasste diese โauszupackenโ?
Wer ist dieser oftmals……โ
Die wilden Spekulationen sind leicht in das Anwaltskanzlei von โAnlegerschutzanwaltโ Jochen Resch zurรผck zu verfolgen, dem mutmasslichen โGehirnโ des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ. Offensichtlich soll hier durch Presseberichte Druck auf die renommierte DKB Bank ausgeรผbt werden, vorgeschlagene Vergleichsangebote von RA Jochen Resch zu akzeptieren
Deep Throat, Berlin: โResch braucht den Vergleich mit der DKB Bank aus drei Grรผnden. Er braucht das Gekld dringend, er braucht die DKB als fallenden Dominostein, um dann weitere Opfer zu erpressen und drittens um sein โNetzwerkโ aufrecht zu erhalten. Wenn er innerhalb der nรคchsten drei Monate keinen grossen Erfolg vorweisen kann, bricht sein โImperiumโ zusammen.โ
Der Informamnt aus dem Reschen โNetzwerkโ fรคhrt fort: โDer โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ sowie assoziierte Webseiten wie โDie Bewertungโ, aber auch renommierte Medien wie โFinanztestโ sollen die DKB Bank sturmreif schiessen, wenn die DKB Bank diesen Vergleich verweigert, wird es schnell ganz ganz eng fรผr Resch & Co..โ
Story Background:
Dioxin-Tรคter: Die tรถdlichen Waffen des STASI โNACHRICHTENDIENSTESโ: Der perfekte Mord
Siegfried Sievert oder Siegfried Siewert โ das ist frei nach Hamlett hier die Dioxin-Frage. Ersterer ist der ehemalige Stasi-Agent und Dioxin-Nahrungsketten-Vergifter โ letzterer Name das โPseudonymโ von Klaus-Dieter Maurischat, dem serienmรคssig vorbestraften โNACHTRICHTENDIENSTโ-โGoMoPaโ-Betrรผge und Erpresser.
Im Netzwerk von โ โGoMoPaโ an prominenter Stelle sind RA Jochen Resch sowie der unter mysteriรถsen Umstรคnden angeblich verstorbene bzw. verschwundene Stasi-Obrist Ehrenfried Stelzer und โDetektivโ Medard Fuchsgruber.
Das Stasi-Problem war mit dem Zusammenbruch der DDR keineswegs beendet. Ehemalige Stasi-Mitarbeiter gelangten nach der Wende in hรถchste Positionen. In Brandenburg hatten es sogar mehrere ehemalige Stasi-Mitarbeiter bis in die aktuelle rot-rote Landesregierung geschafft, um dort die Regierung zu รผbernehmen. Auch in Sachsen-Anhalt kรถnnten nach der Landtagswahl ehemalige Stasi-Mitarbeiter in die Regierung gelangen. Und auch in der Wirtschaft sind viele Stasi-Mitarbeiter in hohe Positionen gelangt. So auch der Herr Sievert. Doch was bezweckte dieser tatsรคchlich mit der Dioxinvergiftung? Handelte er wirklich aus Profitgier, oder war die bundesweite Vergiftung eine verspรคtete Rache der Stasi gegen den ehemaligen Klassenfeind?
Ebenso wie andere osteuropรคischen Geheimdienste, z.B. der Geheimdienst der Ukraine beim Mordanschlag auf Prรคsident Viktor Juschtschenko -, benutzte die Stasi Dioxin und Dioxin-Experten:
Die Akte trรคgt die Registriernummer II 153/71, ist mehrere
Hundert Seiten dick. Auf dem Deckel ein Name: โPlutoโ. Unter
diesem Decknamen spionierte Siegfried Sievert (58), der als Geschรคftsfรผhrer
des Futtermittel-Herstellers Harles und Jentzsch mutmaรlich fรผr
den Dioxin-Skandal verantwortlich ist, 18 Jahre lang fรผr die
Staatssicherheit der DDR. Das berichtet die BILD-Zeitung (Freitagausgabe).
Auf Antrag von BILD gab die zustรคndige Birthler-Behรถrde die Unterlagen
jetzt heraus. Die Akten, so BILD, verraten: 1971 wurde die Stasi
auf den damals 18-jรคhrigen Sievert aufmerksam. Sie beobachtete
sein โdekadentes Aussehenโ, seine hohe Intelligenz und seine
โguten Verbindungen zu anderen jugendlichen Personenkreisenโ.
Sievert wurde angeworben. Aus einem Bericht vom 16. Mรคrz 1971:
โDer Kandidat kann zur Absicherung der Jugend (…) eingesetzt
werden.โ
Sievert wรคhlte laut BILD seinen Decknamen selbst, kassierte fortan
Prรคmien fรผr seine โinoffizielle Mitarbeitโ. In den Unterlagen
finden sich zahlreiche Quittungen, eine vom 6. November 1987:
โHiermit bescheinige ich den Erhalt von 100 Mark fรผr geleistete
Arbeit.โ
Nach dem Abitur studierte Sievert in Greifswald Physik. Er machte
Karriere, spitzelte weiter, berichtete รผber intime Verhรคltnisse
seiner Kollegen. So notierte โIM-Plutoโ am 25. September 1986
รผber zwei Kollegen: โDie beiden beabsichtigen, gemeinsam die
BRD zu besuchen. Fakt ist jedoch, daร zwischen dem Kollegen und
der Kollegin seit langer Zeit Intimbeziehungen bestehen. (…)
Aus dieser Tatsache ist abzuleiten, daร eine gemeinsame Reise
in die BRD mit hoher Wahrscheinlichkeit fรผr eine Flucht benutzt
wird.โ
Skrupel zeigte Sievert laut Stasi-Akte keine. Ein Fรผhrungsoffizier
notierte: โDer IM hatte keinerlei Vorbehalte bei der Belastung
von Personen aus seinem Umgangskreis.โ
1993 stieg Sievert beim Futtermittelhersteller โHarles & Jentzschโ
ein. 2005 wurde er alleiniger Geschรคftsfรผhrer, steigert in nur
fรผnf Jahren den Umsatz von 4,3 auf rund 20 Millionen Euro, vervierfachte
den Gewinn.
Der beinahe perfekte Dioxin-Mord
Es wรคre beinahe ein perfekter Mord gewesen. รbelkeit, Erbrechen, heftige Schmerzen, ein sich รผber Tage und Wochen verschlimmernder Krankheitszustand, ohne dass die รrzte am Lauf der Dinge etwas Entscheidendes hรคtten รคndern kรถnnen. Der Patient wรคre schlieรlich verstorben, und kein Gerichtsmediziner hรคtte nachweisen kรถnnen, was die Ursache war.
So aber kam alles anders, als es um ein Haar hรคtte sein kรถnnen.
Viktor Juschtschenko, der liberale, westlich orientierte Prรคsidentschaft der Ukraine, ist zwar โ fรผr alle Welt sichtbar โ entstellt und wird wohl noch jahrelang an den Folgen seiner Dioxinvergiftung zu leiden haben, aber er lebt.
Aber es hรคtte um ein Haar anders kommen kรถnnen.
5. September 2004, Geheimdienst
Im Kiewer Haus des stellvertretenden ukrainischen Geheimdienstchefs Volodymyr Satsyuk trifft sich Juschtschenko mit Geheimdienstchef Ihor Smeschko und anderen Geheimen zum Abendessen. Zur Speisenfolge gehรถrten Rahmsuppe, Sushi und Flusskrebse. In der darauf folgenden Nacht klagte Juschtschenko รผber heftige Bauch- und Rรผckenschmerzen, รbelkeit und Erbrechen. Vier Tage danach kam er, noch immer von heftigen Schmerzen geplagt, in einem mitternรคchtlichen Flug von Kiew zur Behandlung nach Wien ins 120 Jahre alte private Nobelspital Rudolfinerhaus. Die Kontakte liefen รผber Nikolai Korpan, einen aus der Ukraine stammenden, seit vielen Jahren in Wien tรคtigen Allgemeinchirurgen, der im Rudolfinerhaus als Belegsarzt ordiniert.
Michael Zimpfer, seit drei Jahren Prรคsident des Aufsichtsrats des Rudolfinerhauses sowie Vorstand der Universitรคtsklinik fรผr Anรคsthesie und Allgemeine Intensivmedizin, der bei Juschtschenkos Aufnahme anwesend war, berichtet, die รrzte hรคtten sich zunรคchst nur auf eine โdeskriptive Diagnostikโ beschrรคnken mรผssen โ so ungewรถhnlich war das Krankheitsgeschehen. Demnach wurde Juschtschenko โin einem kritischen, aber nicht sterbenden Zustandโ eingeliefert. Die Erstdiagnose lautete auf โakutes Abdomenโ (akuter Bauch).
Zunรคchst deutete nichts auf eine Vergiftung oder gar eine Dioxinvergiftung hin, wie sie etwa durch eine charakteristische Chlorakneerkrankung der Gesichtshaut erkennbar wird. Wohl zeigten sich im Gesicht des Patienten Hautrรถtungen, die von zwei hinzugezogenen Hautรคrzten zunรคchst als Rosacea, eine chronisch verlaufende Hauterkrankung unbekannter, vermutlich genetischer Ursache, gedeutet wurden. Weiters diagnostizierten die Mediziner einen Herpes zoster (Gรผrtelrose), eine leichte Gesichtslรคhmung sowie eine Ohrenentzรผndung.
11. September, Blutflecken im Darm
Weit dramatischere Befunde ergaben die Aufnahmen aus dem Computertomografen sowie die endoskopische Untersuchung von Magen und Darm durch den AKH-Gastroenterologen Eduard Penner. Demnach zeigten sich im Magen, im Zwรถlffinger- und im Dickdarm des Patienten geschwollene Blutflecken, auch Leber und Bauchspeicheldrรผse waren stark angeschwollen, die Leberwerte im Blut deutlich erhรถht โ typische Anzeichen einer Leberentzรผndung (Hepatitis) und eines Leberzerfalls. รberdies zeigten sich an den Rรคndern der Bauchspeicheldrรผse Flรผssigkeitsaustritte, deutliches Signal fรผr eine โ von รrzten besonders gefรผrchtete โ Pankreatitis (Entzรผndung der Bauchspeicheldrรผse).
Es bestand akute Lebensgefahr.
Denn die Pankreatitis birgt in sich die Gefahr, dass sich die Entzรผndung โselbst propagiertโ und das Organ โverrรผckt spieltโ, wie es Intensivmediziner Zimpfer formuliert. In solchen Fรคllen sondert die Bauchspeicheldrรผse nicht mehr die รผblichen Verdauungssekrete in den Darm ab, um den Speisebrei in seine Bestandteile aufzulรถsen, sondern beginnt, mittels gewebszersetzender Stoffe, seine Umgebung zu verdauen. Auรerdem bestand auch Gefahr, dass die Leberfunktion zusammenbricht โ fรผr das behandelnde รrzteteam ein Albtraum.
Die Situation war umso dramatischer, als die Ursache von Juschtschenkos Erkrankung nach wie vor unbekannt war. Die Mediziner konnten vorerst nur versuchen, bekannte Erkrankungen nach und nach auszuschlieรen, wie etwa eine Fisch- oder eine andere Lebensmittelvergiftung, eine Immunerkrankung oder eine bakterielle oder virale Infektion. Aber im Blut fand sich bis auf den Herpes zoster keinerlei Erreger, auch lieร sich kein โMorbusโ, also keinerlei Kombinationserkrankung, finden. Die รrzte suchten, fanden aber nichts. Sie verabreichten dem Patienten Infusionen und organstabilisierende Medikamente. Aber damit war ihre Kunst auch schon zu Ende.
18. September, kritische Leberwerte
Acht Tage nach seiner Aufnahme im Rudolfinerhaus flog Juschtschenko zurรผck in die Ukraine, um sich wieder im Prรคsidentschaftswahlkampf zu engagieren โ entgegen dem dringenden Rat der รrzte, die Schlimmes befรผrchteten, weil sich die Leberwerte des Patienten weiter verschlechtert hatten. Am 30. September kehrte Juschtschenko wieder nach Wien zurรผck, um sich einer neuerlichen รคrztlichen Behandlung zu unterziehen. Unterdessen klagte er รผber unertrรคgliche Rรผckenschmerzen, wie sie sonst allenfalls nach einem Unfall oder im Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall auftreten. Doch die Abklรคrung im Kernspintomografen unter Beiziehung des bekannten Neurologen Heinrich Binder, des รrztlichen Leiters des Neurologischen Krankenhauses im Maria-Theresien-Schlรถssl, ergab keinerlei Befund im Bereich der Wirbelsรคule.
2. Oktober, unertrรคgliche Schmerzen
Um die unertrรคglichen Schmerzen zu lindern, verabreichten die รrzte dem Patienten intravenรถs extrem hohe Dosen morphinartiger Medikamente. In einer nicht ungefรคhrlichen Aktion injizierten sie ihm zusรคtzlich mittels Katheter ein Lokalanรคsthetikum neben das Rรผckenmark der Brustwirbelsรคule, weil die durch nichts erklรคrbaren Schmerzen stรคrker wurden, obwohl sich Juschtschenkos Allgemeinzustand inzwischen leicht gebessert hatte. Die Ratlosigkeit der รrzte wurde nur noch grรถรer, nachdem sich auch bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung von Harn- und Blutproben des Patienten โkein Hinweis fรผr toxikologisch relevante Komponentenโ ergeben hatte.
Heute wissen sie, warum: Zwar gilt der Chefchemiker des Instituts fรผr Gerichtsmedizin, Walter Vykudilik, allseits als hervorragender Detektiv mit der Pipette. (Er konnte unter anderem in den neunziger Jahren die von der โschwarzen Witweโ Elfriede Blauensteiner mithilfe des Blutzuckermittels Euglucon begangenen Giftmorde an drei Pensionisten aufklรคren.) Aber es fehlen am gerichtsmedizinischen Institut jene Prรคzisionsgerรคte, die man benรถtigt, um auch eine Dioxinvergiftung zu entdecken. โMan kann so eine Analyse ohne die entsprechenden Gerรคte, ohne die personellen und strukturellen Voraussetzungen nicht machen, das geht nichtโ, sagt Vykudilik.
7. Oktober, รคrztlicher Hilferuf
Weil die behandelnden รrzte schon frรผhzeitig auf eine unbekannte biologische oder chemische Waffe getippt hatten, wandten sie sich weltweit an hรถchste Reprรคsentanten ihres Fachs, an wissenschaftliche Institute und internationale Organisationen um Hilfe bei der Aufklรคrung des schwierigen Falles: โDa die Erkrankung untypisch verlรคuft, ist auch der Verdacht des individuellen Einsatzes eines biologischen Kampfstoffes gegeben. Aufgrund der geschilderten Situation benรถtigen wir Ihre Hilfe und mรถchten Sie herzlich ersuchen, uns diese bezรผglich chemischer Kampfmittel und biologischer Waffen zu gewรคhrenโ, heiรt es in dem von Korpan und Zimpfer unterzeichneten Schreiben. Zugleich setzte sich Zimpfer telefonisch mit Kollegen in weltweit fรผhrenden Instituten der Toxikologie, darunter dem Center of Poison Control in Washington, in Verbindung, um mit ihnen die seltsamen Krankheitssymptome zu erรถrtern. Aber auch diese Gesprรคche blieben vorerst ohne Ergebnis.
Nach neuerlichem zehntรคgigem Aufenthalt im Rudolfinerhaus flog Juschtschenko, begleitet von Zimpfer und einer Wiener รrztin, am 10. Oktober รผber Lemberg, wo Juschtschenko eine Wahlveranstaltung abhielt, nach Kiew, um sich dort in weitere รคrztliche Behandlung zu begeben. Die รrztin blieb als Beratungs- und Auskunftsperson in Kiew zurรผck.
Nun behauptete der vom Westen unterstรผtzte Juschtschenko auch im Parlament in Kiew, er sei von Regierungskreisen vergiftet worden, was nicht ohne Wirkung auf die รถffentliche Meinung in der Ukraine blieb: Der Kandidat der Opposition legte in allen Umfragen deutlich zu und schien gute Aussichten zu haben, nach dem ersten Wahlgang am 31. Oktober in die fรผr 20. November angesetzte Stichwahl zu kommen und seinen Hauptrivalen Viktor Janukowitsch, den Kandidaten des Regierungslagers, zu schlagen. Zum Beleg seiner Behauptung legte Juschtschenko jenes รคrztliche Schreiben vor, das zu den erwรคhnten Erschรผtterungen unter den รrzten des Rudolfinerhauses fรผhrte.
22. November, Dioxin-Verdacht
Einige Wochen spรคter war der Beleg fรผr Juschtschenkos Behauptung auch in seinem Gesicht zu sehen: anthrazitfarben aufgedunsen, zerfurcht und mit Pusteln รผberzogen, die Augen verschwollen. Als der Londoner Toxikologe John A. Henry diese Aufnahmen sah, tippte er sofort auf eine Dioxinvergiftung. Die Furchen und Geschwulste in Juschtschenkos Gesicht seien allem Anschein nach eine Chlorakne, und die sei nun einmal charakteristisch fรผr eine Dioxinvergiftung, sagte Henry gegenรผber einem Redakteur des Londoner โInde-pendentโ.
Er verfรผge zwar รผber keine toxikologische Evidenz zur Untermauerung seines Verdachts, aber seine Diagnose beziehe sich auf diese Bilder sowie auf den medizinischen Bericht, wonach Juschtschenko zwei Monate zuvor vรถllig gesund gewesen wรคre. โEs gibt nur sehr wenige medizinische Konditionen, die innerhalb so kurzer Zeit zu dieser Art Verรคnderung fรผhren kรถnnenโ, sagte Henry, der es fรผr durchaus mรถglich hielt, dass eine einzige hohe Dosis Dioxin, versteckt im Essen, genรผgen wรผrde, um jenen Effekt zu erzeugen, wie er nun in Juschtschenkos Gesicht zu sehen war.
11. Dezember, Dioxin-Bombe
Die Verรคnderungen in Juschtschenkos Gesicht, wie sie im Fernsehen und in Zeitungen zu sehen waren, waren auch รrzten aufgefallen. So etwa tippte auch Hubert Pehamberger, der neue Vorstand der Universitรคtsklinik fรผr Dermatologie, auf eine Chlorakne. Solche Vergiftungen sind zwar รคuรerst selten, aber es gab auch schon Fรคlle in รsterreich, weil Dioxin auch bei normalen Verbrennungs- oder industriellen Produktionsprozessen anfรคllt.
Unterdessen hatten die รrzte an Juschtschenko appelliert, wieder zu kommen, um sich weiteren Untersuchungen zu unterziehen. Schon zuvor wurden ihm in Kiew neuerlich Blutproben abgenommen und von einem bei der Prozedur anwesenden Zeugen in einer eidesstattlichen Erklรคrung als von Juschtschenko stammend bestรคtigt. Diese Proben gingen an mehrere Labors, darunter an ein EU-Referenzlabor in Amsterdam. Am Samstag, den 11. Dezember platzte dann die Bombe: In einer internationalen Pressekonferenz gab das behandelnde รrzteteam in Juschtschenkos Gegenwart die Analyse des Labors in Amsterdam bekannt: Demnach enthielten die Blutproben derart hohe Dioxinwerte, dass eine exakte Bestimmung vorerst unmรถglich war. In der Vorwoche bestรคtigten zwei weitere EU-Referenzlabors, Juschtschenkos Blutproben wรผrden Dioxinwerte zeigen, die etliche tausend Mal hรถher liegen als die im menschlichen Blut vorhandenen Normalwerte.
Allerdings muss man bedenken, dass Juschtschenko eine auรergewรถhnliche, einmalige hohe Dosis Dioxin verabreicht bekam (50.000fach hรถher) und nicht รผber Jahre hinweg kein, gefรคhrliche Dosen. Juschtschenkos Dioxinabbau darf daher nicht als Norm angesehen werden. Sein Kรถrper ist trotz der ansehnlichen “Abbaukurve” nach wie vor verseucht.
Der Mordanschlag auf den ukrainischen Prรคsidentschaftskandidaten Viktor Juschtschenko zeigte der Weltรถffentlichkeit deutlich, welche Gefahr Mordgifte in der Hand von Verbrechern sind.
Dioxine sind ein Sammelsurium hunderter Verbindungen, die hoch toxisch sind und den Stoffwechsel irreversibel ruinieren: Immungifte und Nervengifte.
Da die Laborversuche mit diesen Giften noch viel gefรคhrlicher sind als mit Radioaktivitรคt, kennt man nur die Folgen einiger weniger Verbindungen. Man interessiert sich aber auch nicht dafรผr, da mehrere tausend Menschen bei uns damit vergiftet sind. Am wichtigsten sind die Opfer der Holzgifte PCP und Lindan, die als technisches Abfallprodukt der Industrie zur billigen Entsorgung (!!) jahrzehntelang ungestraft auf die Decken von รผber 100 000 Kinder-
Zimmer gestrichen wurden.
Aufgrund der hohen Giftkonzentrationen im Menschen und in der Muttermilch haben die Arbeitsmediziner die Grenzwerte hoch oben angesetzt.
Arbeitsmedizinische Grenzwerte orientieren sich an den tatsรคchlich gemessenen Werten und nicht an der erforderlichen Schutzhรถhe. So lagen rechtswidrig bei der krebserzeugenden Substanz PCP(Pentachlorphenol) die Grenzwerte im Blut bei 1000 ยตg/l, da nur dann fast alle darunter lagen. Heute liegen sie bei 50 โ obwohl man weiร, dass mit der Nahrung nur maximal ein PCP-Wert im Blut von 5 ยตg/l erreicht werden kann. Zudem dรผrfte es fรผr krebserzeugende Substanzen, die ja nach dem โAlles-oder-nichts-Gesetzโ wirken keine Grenzwerte geben.
So wie der ukrainische Attentรคter vom Geheimdienst sicher straffrei ausgeht, gehen die Nachfolgetรคter sicher auch straffrei aus. Nachweismethoden gibt es bisher nur fรผr die Chlordioxine, die wesentlich giftigeren Fluordioxine, die entstehen, wenn man Fluorzahnpaste oder Fluorsalz geschluckt hatte oder die hochtoxischen Joddioxine, die entstehen, wenn in den Kรถrper synthetisches Jodsalz kam, sind heute noch nicht nachweisbar, aber grosstechnisch federleicht herstellbar.
Dioxin ist im 21. Jahrhundert die Superbombe fรผr Terroristen.
R.F., Berlin, ein intimer Kenner der RA-Kanzlei Resch und des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ legt nach: โFast alle Texte der Webseite โGoMoPaโ werden in der Berliner Anwaltskanzlei von Resch verfasst. โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ hat keine Redaktion. Die Aufgabe des vorbestraften Serienbetrรผgers Klaus Maurischat besteht vielmehr in der Bespitzelung und in der Erpressung. Intellektuell ist er gar nicht in der Lage, einen fehlerfreien Artikel zu schreiben. Meines Wissens her erhielt er seine Ausbildung bei der STASI. Aber selbst fรผr den STASI-Obristen Ehrenfried Stelzer war er nur ein primitives Werkzeug.โ
Nachfolgend ein schรถnes Beispiel fรผr die โredaktionelle Zusammenarbeit zwischen โGoMoPaโ und RA Jochen Resch:
Zitat:
โGoMoPa: Sie bezeichnen sich selbst als Robin Hood, also als Wegelagerer. Doch Robin Hood gab seinen Gewinn den Armen. Sie stรผrzen Ihre Mandanten in Rechtsstreitigkeiten mit starken Gegnern und fraglichen Ausgรคngen. Am Ende sind Ihre Mandanten Ihre Anlage los und haben bei Ihnen auch noch 10.000 bis 20.000 Euro zahlen mรผssen, wenn sie keine Rechtsschutzversicherung haben.
Resch: “Die meisten unserer Mandanten verfรผgen noch รผber eine Rechtsschutzversicherung. Aber, wie kommen Sie auf 10.000 bis 20.000 Euro Honorar, das sind doch Phantasiepreise?!”
GoMoPa: Na, die Streitwerte liegen bei 100.000 Euro. Und wenn es dann durch alle Instanzen geht, รผber mehrere Jahre.
Resch: “Wir haben Streitwerte um die 60.000 bis 80.000 Euro. Manchmal 100.000 Euro. An Gebรผhren kommen da hรถchstens 2.500 Euro zusammen. Und in einigen Fรคllen haben wir auch mittellosen Mandanten unentgeltlich geholfen.”
GoMoPa: Aber 2.500 Euro reichen doch nicht, wenn es durch alle Instanzen geht.
Resch: “Nein, dass reicht nicht. Aber der Verlierer zahlt alles und wir gewinnen meistens die Prozesse. Im Ergebnis nehmen wir es von den Reichen, wie Robin Hood.”
GoMoPa: Nach eigenen Angaben im Internet bearbeiten Sie jรคhrlich 2.500 Fรคlle, wie viele haben Sie schon gewonnen?
Resch: “Wir, die 22 Resch-Rechtsanwรคlte, haben im Schnitt 2000 Fรคlle im Jahr. Die Zahl schwankt erheblich. Wir machen eine kostenlose Ersteinschรคtzung, ob wir den Fall รผberhaupt annehmen. Wir wollen gewinnen oder zu mindestens einen guten Vergleich erzielen kรถnnen. Sonst lehnen wir ab!
รber 90 Prozent unserer Prozesse gewinnen wir. Zunรคchst oft Musterverfahren, danach Vergleiche. In den letzten Monaten รผber tausend Vergleiche gegen Postbank und BAG. Ich kenne, mit Verlaub, keine Kanzlei, die รผber so lange Jahre so erfolgreich arbeitet. Fรผr den Anleger, wohl gemerkt!! Klein und Mittelverdiener.”
GoMoPa: Ihr Insiderwissen und Ihre Argumentationen auf Vortrรคgen und auf Ihren Internetseiten sind sehr beeindruckend. Und die Szenarien bis hin zum 30jรคhrigen Schuldenturm, in dem man als Anlage-Geschรคdigter landen kann, sind beรคngstigend. Allerdings fuรt Ihr gesamtes Argumentations-Konstrukt auf einer These, die Sie nirgendwo beweisen oder belegen. Sie behaupten einfach, dass eine Wohnung nicht zu dem Preis weiterverkauft werden kann, zu dem man diese gekauft hatte. Bitte belegen Sie diese These.
Resch: “Versuchen Sie mal, ein von vornherein schlechtes Geschรคft weiterzuverkaufen. Das geht nicht. Das Ganze lรคuft doch in Kurzfassung so ab. Vermittler rufen Telefonnummern aus Klicktel zwischen 15 und 21 Uhr der Reihe nach an. Die erste Frage lautet: Sind sie mit der Steuerpolitik einverstanden? Wer ist das schon? Die zweite Frage lautet: Wollen Sie jeden Monat 250 Euro haben? Wer will das nicht? Dann kommt der Vorschlag, die Lohnsteuern zu senken und das gewonnene Geld in eine Kapitalanlage zu investieren, eine vermietete Wohnung. Aus der Anlage kรถnne man nach zehn Jahren aussteigen. Die Gemeinheit besteht darin, dass man 1.000 Euro Verluste haben muss und man nur von diesen 1.000 Euro Verlusten bei einem Steuersatz von 25 Prozent 250 Euro zurรผckbekommt. Man bleibt also auf 750 Euro Verlusten selbst sitzen, die man ja irgendwie aufbringen muss. Die reale Frage des Vermittlers hรคtte vollstรคndig lauten mรผssen: Geben Sie mir 1.000 Euro, wenn ich Ihnen dafรผr 250 Euro gebe? Das wรผrde natรผrlich keiner tun. Und der versprochene Ausstieg ist gar nicht mรถglich, weil man nicht mal so viel Geld bekommt, um den Kreditvertrag abzulรถsen. Sobald die Makler die Provision von 20 bis 30 Prozent in der Tasche haben, sind die Kunden nur noch Luft.”
Zitat-Ende
Wie katastrophal Klaus-Maurischat als โJournalistโ wirklich ist, zeigt sich am Besten an seinem Blog โSch***hausfliege.โ
โDie Akte Reschโ โ wird immer spannender โ wie “The Firm” oder “Die Firma”, ein Roman von David Grisham, verfilmt mit Tom Cruise, aber diesmal leider wohl bittere Realitรคt:
โDie Akte Reschโ โ wird immer spannender โ wie “The Firm” oder “Die Firma”, ein Roman von David Grisham, verfilmt mit Tom Cruise, aber diesmal leider wohl bittere Realitรคt:
R.F. in Insider, ein ehemaliger Mitarbeiter in der Kanzlei von โAnlegerschutzanwaltโ RA Jochen Resch, Berlin, behauptet: โSchon seit einiger Zeit lรคuf das grosse Geschรคft mit โSchrottimmobilienโ nicht mehr fรผr die Kanzlei Resch. Deswegen wollte er in neue โGeschรคftsfelder mit โGoMoPaโ expandieren. Gerlach war dabei im Weg.โ
Der Insider: โDurch die Verjรคhrungsfristen und die Aufarbeitung vieler โSchrottimmobilienโ-Fรคlle war die grosse Zeit der โAnlegerschutzkanzleiโ Resch schon seit einiger Zeit vorbei. Auch gegen โGoMoPaโ gab es immer mehr Widerstรคnde im Markt und die Geldbeschaffung fรผr die 60-Leute-Kanzlei-Resch und das Netzwerk aus โAnlegerschรผtzernโย wurde immer schwieriger. Deswegen sollte das โGoMoPaโ-Fondsrating nach dem kalkulierten โAbgangโ von Heinz Gerlach wieder Geld in die Resch-Kasse spรผlen. Einerseits durch die Platzierung eines โGoMoPaโ-Emissionsprospekt durch Private Placement und dann durch ein โGoMoPaโ-Fondsrating. Nach dem Motto: We nicht zahlt, wird durch โGoMoPaโ fertig gemacht.โ
Der Insider fรคhrt fort: โDurch einen Interview-Termin Reschs in der SA-1 Sendung โDie Akteโ kam er auf die Idee, die Webseite โAkte Heinz Gerlach.infoโ zu starten. Damit war der Grundstock fรผr den Rufmord an Gerlach gelegt. Die technische Infrastruktur legte der NACHRICHTENDIENST โGoMoPaโ. Den Inhalt Hamburger Konkurrenten Gerlachs sowie Hacker, die sich รผber Trojaner in Gerlachs Computer einhackten. Durch monatelange Cyber-Attacken russischer Hacker wurde Gerlach sturmreif geschossen, weil seine Webseiten immer wieder offline waren. Zur Verschleierung behauptetete โGoMoPaโ, Gerlach habe diese Angriffe gefahren. Als Gerlach dann der โBeratervertragโ zwischen Estavis und โGoMoPaโ in die Hรคnde gespielt wurde und er die New Yorker Briefkasten-Adresse von โGoMoPaโ durch seine Tochter, eine in New York lebende Rechtsanwรคltin enttarnte, verstand er die Zusammenhรคnge und musste sterben. Dabei spielten wohl der โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ,ย โWirtschaftsdetektivโ Medard Fuchsgruber und Dioxin die Hauptrollen.โ
Huintergrund:
โHeribert Hellenbroich, 53, Ex-Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND) und zuvor Leiter des Bundesamts fรผr Verfassungsschutz, begibt sich in ungewohnte Gesellschaft. Gemeinsam mit dem ehemaligen Stasi-Oberst und Offizier im besonderen Einsatz (OibE) Ehrenfried Stelzer, 58, hat Hellenbroich einen Verein gegrรผndet. Das “Internationale Institut fรผr Wirtschaftssicherheit zu Berlin” soll, so versichern der ehemalige Top-Nachrichtendienstler (West) und sein Kompagnon (Ost) unisono, aus “ideellen Motiven” Industriebetriebe in Fragen der Wirtschaftssicherheit beraten. “Selbstlos” (Satzung) wollen Hellenbroich und Stelzer fรผr “stรถrungsfreie wirtschaftliche” Ost-West-Beziehungen eintreten und zum Wohl der Unternehmer wirken: Wirtschaftskriminalitรคt abwehren helfen, รผber Daten- und Banksicherheit aufklรคrenโ, schreibt der โSPIEGELโ bereits 1990.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13502488.html
Und: โBerรผhrungsรคngste mit dem Ex-Stasi-Offizier hat Hellenbroich nicht. Dessen Vergangenheit sei fรผr die kรผnftige Arbeit “nicht weiter von Interesse”, sagt der ehemalige BND-Chef, der 1985 รผber den Spionagefall Tiedge stolperte. Die rein nachrichtendienstliche Tรคtigkeit der Stasi sehe er ohnehin neutral: “Was haben wir, der BND, denn anderes gemacht?” Ehemalige Kollegen, die unter Stelzers Leitung in der Sektion Kriminalistik an der Ost-Berliner Humboldt-Universitรคt gearbeitet haben, wundern sich รผber soviel Vertrauensseligkeit. Stelzer, seit 1961 Mitarbeiter der Stasi, sei ein Hardliner gewesen – einer, der “nach dem Motto ,Nichts geht รผber den geliebten Genossen Erich Honecker'” verfahren sei, sagt Horst Howorka, stellvertretender Leiter der Sektion Kriminalistik.
Die Humboldt-Universitรคt hat Stelzer beurlaubt und gegen ihn ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Der Ehrenausschuร der Uni hรคlt es fรผr “unzumutbar”, den Hellenbroich-Kompagnon weiter zu beschรคftigen.โ Das war 1990.
Heute ist Ehrenfried Stelzers Vision Realitรคt geworden. Stelzer und seine Mitstreiter und Nachfolger, haben es โ 20 Jahre nach dem Fall der Mauer fast geschaft: Mit demโNACHRICHTENDIENSTโย โGoMoPaโ mutmasslich gesteuert von dem Berliner โAnlegerschutzanwaltโ Jochen Resch, einem wie er selber zugibt, langjรคhrigen Bekannten, ja Intimus Stelzers, ist die CYBER-STASI entstanden, die ihre Gegner gnadenlos ausschaltet โ โWenn es sein muss auch mit Dioxinโ, sagen Insider.
Stelzer, der angeblich mittlerweile verstorben sein soll, war der โERSTE KRIMINOLOGE DER DDRโ. Sein โGoMoPaโ-Erbe ist hoch-toxisch und mit Dioxin verseucht.
โGoMoPaโ โ alleine der Name des ost-Berliner โNACHRICHTENDIENSTESโ lรถst bei Betroffenen und Maurischat Opfern eine Mischung aus Entsetzen und Belustigung aus. Immer mehr aber รผberwiegt die Belustigung รผber den vorbestraften Serienbetrรผger Maurischat alias Holbe alias Siewert. Der Grund: Viele seiner Opfer haben es ihm gleichgetan und zusammen mit anderen Geschรคdigten der mutmasslichenย โGoMoPaโ-Rheinland-Fraktion โSJB-Fondsโ, Neuss die Internet-Plattform http./www.sjb-fonds-opfer.com gegrรผndet.
โWir haben das Rezept aus Kolumbienโ, schmunzelt SJB-Fonds-Opfer-Sprecher Heinz Friedrich (der Name wurde vond er Rdaktion aus Sicherheitsgrรผnden anonymisiert). โ In Kolumbien gab es die โLos Pepesโ, die haben den Drogen-Milliardรคr Pablos Ecobar aus dem Verkehr gezogen. Gegen die CYBER-STASI muss man ebenso vorgehen, denn die normalen Mittel des Staates scheinen gegen diese kriminelle Vereinigung zu versagen.โ
Der CYBER-STASI geht es, wie vom kommunistischen Vordenker und โErsten Kriminologen der DDRโ Ehrenfried Stelzer geplant, um die Infiltration der Wirtschaft.
An denย Beispielen Meridian Capital und Immovation AG zeigt sich am Besten, wie der โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ die Immobilienbramnche erpressen will und wie sich gegen die CYBER-STASI โGoMoPaโ wehrt.
Das von โGoMoPaโ im Auftrag seiner dubiosen Hintermรคnner โ Insider behaupten es sei, die Rechtsanwaltskanzlei Resch, Berlin,ย โ verleumdete Unternehmen Immovation verfolgte eine offene Kommunikationsstrategie, das war der Schlรผssel zu Erfolge gegen die Erpresser von der CYBER-STASI:
โErneut wehrt sich die Kasseler IMMOVATION Immobilien Handels AG, ein seit รผber zwei Jahrzehnten sehr erfolgreiches, bundesweit tรคtiges Unternehmen der Immobilienbranche, gegen die unverรคndert anhaltende Schmutzkampagne des sogenannten “Informationsdienstes” GoMoPa (mit Sitz im Ausland), dessen Grรผnder und “CEO” Klaus Maurischat ebenso wie Mitgrรผnder Mark Vornkahl bereits wegen Betrugs verurteilt wurden. Der 2006 rechtskrรคftig verurteilte Maurischat gab sogar gegenรผber dem Handelsblatt weitere Verurteilungen zu (Handelsblatt vom 07.04.2010), woraufhin das Handelsblatt wรถrtlich konkludierte: “Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass GoMoPa-Vertreter ins Zwielicht geraten”.
GoMoPa suggerierte am 16. August 2010 in einer “Pressemitteilung”, dass IMMOVATION-Vorstandsmitglied Lars Bergmann sogar fรผr den Sturz und das Karriereende des frรผheren brandenburgischen Ministers Professor Dr. Kurt Schelter durch Immobiliengeschรคfte verantwortlich zeichne. In diesem Zusammenhang verweist die IMMOVATION AG auf eine schriftliche Mitteilung von Professor Dr. Kurt Schelter vom 18. August 2010:
“Diesen Zusammenhang gibt es nicht. Ich kenne Herrn Bergmann nicht und habe mit ihm persรถnlich keine Immobiliengeschรคfte abgeschlossen. Mir ist auch nicht bekannt, dass Herr Bergmann etwa mit Verkรคufern der von mir damals erworbenen Immobilien persรถnlich oder institutionell in Verbindung stand oder steht. Ich halte dies fรผr ausgeschlossen.”
Minister a.D. Professor Dr. Kurt Schelter
Die IMMOVATION AG hat dieser eindeutigen Mitteilung von Herrn Professor Schelter nichts hinzuzufรผgen und unterstreicht erneut ihr volles Vertrauen in die Fรคhigkeit ihrer Klienten, Mitarbeiter und Vertriebspartner, sich selbst ein entsprechendes Bild von dieser Schmutzkampagne machen zu kรถnnen, in der es dem Autor dieser verleumderischen GoMoPa-“Pressemitteilung” zudem nicht einmal gelang, das Amt des betreffenden Ministers korrekt zu bezeichnen: Im Gegensatz zu seiner Bezeichnung bei GoMoPa war Herr Professor Schelter nicht Finanzminister, sondern Minister der Justiz und fรผr Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg.
Die IMMOVATION AG hat im Zusammenhang mit dieser und zahlreichen weiteren unzutreffenden Behauptungen in dieser “Pressemitteilung” heute, 24.08.2010, beim Landgericht Berlin eine einstweilige Verfรผgung u. a. gegen Goldmann Morgenstern&Partners Consulting LLC (New York) und die GoMoPa GmbH (Berlin) beantragt. Mit der Verfรผgung soll den Antragsgegnern untersagt werden, die grob diffamierende Pressemitteilung zu verbreiten oder verbreiten zu lassen.โ
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-08/17777077-immovation-ag-frei-erfundene-behauptungen-des-informationsdienstes-gomopa-im-zusammenhang-mit-angeblichem-sturz-des-frueheren-brandenburgischen-min-007.htm
Und
โNach den hรถchsterfreulichen gerichtlichen Erfolgen gegen den u. a. von rechtskrรคftig verurteilten Betrรผgern betriebenen, im Ausland domizilierten “Informationsdienst” Gomopa geht die Kasseler IMMOVATION Immobilien Handels AG auch straf- und zivilrechtlich gegen den Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber vor.
Dieser hatte den IMMOVATION-Vorstรคnden Lars Bergmann und Matthias Adamietz im Frรผhjahr 2010 angeboten, unwahre, diffamierende Verรถffentlichungen auf der Website der gomopa.net beseitigen zu lassen und weitere rechtswidrige Verรถffentlichungen dieser Art zu verhindern. Diese beauftragten Medard Fuchsgruber entsprechend und entrichteten ein Honorar von insgesamt EUR 67.500,00. Entgegen allen Zusagen von Fuchsgruber erfolgen รผber Gomopa jedoch – insbesondere seit Juli diesen Jahres – weiterhin schwer diffamierende Verรถffentlichungen, gegen deren wesentlichste das traditionsreiche Kasseler Unternehmen in der Zwischenzeit bereits vor Gericht eine einstweilige Verfรผgung durchsetzen konnte (LG Berlin; Az.: 27 O 658/10).
Fuchsgruber ist – nach Entgegennahme des Vorabhonorars – offenbar seit Juni selbst “Kooperationspartner” bei Gomopa und wirbt sogar mit dieser Funktion, auch bei Gomopa wird das Engagement Fuchsgrubers besonders willkommen geheiรen. Nach Auffassung der IMMOVATION hat Fuchsgruber damit von Beginn an รผber sein beabsichtigtes Engagement fรผr die IMMOVATION getรคuscht, was das Unternehmen im Rahmen einer Strafanzeige und eines Strafantrags inzwischen von der zustรคndigen Staatsanwaltschaft รผberprรผfen lรคsst. Zudem hat die IMMOVATION das vorab bezahlte Honorar zurรผckgefordert und wird erforderlichenfalls den zivilrechtlichen Klageweg beschreiten.
Absurde Erklรคrungsversuche
Die von Fuchsgruber offenkundig in Journalisten- und Branchenkreisen zirkulierte Einschรคtzung, er hรคtte auftragsgemรคร fรผr IMMOVATION gehandelt, zielt vรถllig ins Leere: Denn nach seinem Einstieg bei Gomopa haben die รผber einen Serverstandort im Ausland verbreiteten Schmรคhungen nachweislich sogar zugenommen. Und schlieรlich: Selbst wenn dem so wรคre, wie lieรe sich dann der Umstand erklรคren, dass Fuchsgruber weiterhin als “Kooperationsparter” bei Gomopa fungiert, wenn doch nun fรผr Gomopa รถffentlich bekannt ist, dass Fuchsgruber im Auftrag der diffamierten IMMOVATION aktiv werden sollte?
Eine unmittelbare Beendigung der Zusammenarbeit Fuchsgruber und Gomopa wรคre daher die logische Konsequenz, die jedoch bezeichnenderweise bis heute offenkundig ausgeblieben ist, was den von der IMMOVATION erhobenen Vorwurf weiter untermauert. Bemerkenswert ist darรผber hinaus, dass sich der Einstieg Fuchsgrubers beim “Informationsdienst” Gomopa laut Medienberichten in enger zeitlicher Nรคhe zum Scheitern Fuchsgrubers beim Deutschen Institut fรผr Anlegerschutz (DIAS) vollzog.โ
http://www.ad-hoc-news.de/immovation-ag-strafanzeige-und-strafantrag-gegen–/de/News/21600105
Nunmehr aber kann niemand mehr bei โGoMoPaโ zustellen. Die Kriminalpolizei ermittelt: ST/0148943/2011
Und:
โFAZ berichtet รผber Gomopa-Machenschaften
Gezielt Gerรผchte gestreut
Nach Informationen der F.A.Z. sollen unter anderem gezielt รผber den Finanznachrichtendienst Gomopa im Internet Gerรผchte รผber Pennystocks gestreut worden sein. Gomopa steht fรผr Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC. Auf ihrer Internetseite hat Gomopa โTransparenz in Sachen Finanzen, Vorsorge und Geldanlageโ versprochen, doch ihr Chef Klaus Maurischat saร als mutmaรlicher Betrรผger schon in Untersuchungshaft.
Seit einigen Tagen ist die Internetseite http://www.gomopa.net offline, und es kursieren Gerรผchte รผber finanzielle Unregelmรครigkeiten. Immer wieder ist Gomopa in juristische Streitigkeiten verwickelt. In einer einstweiligen Verfรผgung des Landgerichts Berlin vom 31. August (Az.: 27 O 658/10) ist das Unternehmen aufgefordert worden, nicht lรคnger Falschinformationen รผber den Kasseler Immobilienhรคndler Immovation AG und seinen Finanzvorstand Lars Bergmann zu verbreiten. โGomopa hat seinen Firmensitz bewusst in New York, weil die Firma dort presserechtlich nicht belangt werden kannโ, sagte ein Kenner des Unternehmens der F.A.Z.โ
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EB5651ECDC72949FF907D2CA89D5AFE72~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Meridian Capital lockte den Zutrรคger von โGoMoPaโ- Erpresser in Berlin in eine Falle und erhielt von diesem dann die Info, wo sich Maurischat gerade aufhielt:
โSeitens der Meridian Capital Enterprises Ltd. gab es รผberhaupt keine Reaktion auf den Erpressungsversuch von GOMOPA. Ende August 2008 auf dem Service http://www.gompa.net sind zahlreiche Artikel/Meldungen erscheinen, welche die Tรคtigkeit der Meridian Capital Enterprises Ltd. in einem sehr negativen Licht dargestellt haben. Nachdem die auf http://www.gomopa.net enthaltenen Informationen ausfรผhrlich und vollstรคndig analysiert worden waren, ergab es sich, dass sie der Wahrheit nicht einmal in einem Punkt entsprechen und potenzielle und bereits bestehende Kunden der Meridian Capital Enterprises Ltd. in Bezug auf die von diesem Finanzinstitut gefรผhrten Geschรคftstรคtigkeit irrefรผhren. Infolge der kriminellen Handlugen von GOMOPA und der mit ihm kooperierenden Services und Blogs im Netz hat die Meridian Capital Enterprises Ltd. beachtliche und messbare geschรคftliche Verluste erlitten. Die Meridian Capital Enterprises Ltd. hat nรคmlich in erster Linie eine wichtige Gruppe von potenziellen Kund verloren. Was sich aber als wichtiger ergab, haben sich die bisherigen Kunden von der Meridian Capital Enterprises Ltd. kaum abgewandt. Diejenigen Kunden haben unsere Dienstleitungen weiterhin genutzt und nutzen die immer noch. In Hinblick auf die bisherige Zusammenarbeit mit der Meridian Capital Enterprises Ltd., werden ihrerseits dem entsprechend keine Einwรคnde erhoben .
…
Die koordinierten Schritte und Maรnahmen der Meridian Capital Enterprises Ltd. und anderer Beschรคdigter, geleitet von der Internationalen Wirtschaftspolizei INTERPOL, dem Bundeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft der Bundesrepublik Deutschland haben zur Aus-, Einarbeitung und Durchfรผhrung der oben beschriebenen Falle beigetragen. Im November 2008 fรผhrte die in Berlin vorbereitete Falle zur Festnahme und Verhaftung des Vertreters des GOMOPA, der nach der Festnahme auf Herrn Klaus Maurichat โ als den Hauptverantwortlichen und Anfรผhrer der internationalen kriminellen Gruppe GOMOPA verwies. Der Festgenommene benannte und zeigte der Bundeskriminalpolizei zugleich den aktuellen Aufenthaltsort des Herrn Klaus Maurischat. โGehirnโ und Grรผnder dieser internationalen kriminellen Gruppe GOMOPA, Herr Klaus Maurischat wurde am selben Tag auch festgenommen und auf Frist verhaftet, wird bald in Anklagezustand gestellt, wird die Verantwortung fรผr eigene Straftaten und die des Forums GOMOPA vor einem zustรคndigen Bundesgericht tragen. Die Meridian Capital Enterprises Ltd. unternahm bereits alle mรถglichen Schritte, damit Herr Klaus Maurischat auch auf der Anklagebank des zustรคndigen Gerichts des Vereinigten Kรถnigsreiches Groรbritannien erscheint…โ
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:8jmni-h2e_4J:www.maurischatinhaft.wordpress.com/+verhaftung+klaus+maurischat&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de&source=www.google.de
und hier
http://othergomopa.blogspot.com/
aus dem Jahre 2009 und nicht wie die von โGoMoPaโgebastelte Fรคlschung aus 2010.
Diese Vorgรคnge kรถnnen gerne bei Meridian Capital รผberprรผft und nachvollzogen werden.
Derย โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPAโ DIE CYBER-STASI DES 21. JAHRHUNDERTS
โLauschen, spรคhen, schnรผffeln: Vor 60 Jahren wurde die DDR-Staatssicherheit gegrรผndet. Mehr als 91.000 hauptamtliche und doppelt so viele inoffizielle Mitarbeiter garantierten der SED die Macht. Ein Geheimdienst im klassischen Sinn war der Apparat nie, eher schon eine kriminelle Vereinigung mit tรถdlichen Methodenโ, schreibt die angesehene Tageszeitung โDIE WELTโ.
โGenau so verfรคhrt auch der โNACHRICHTENDIENSTโ โ GoMoPaโ , erlรคutert Rainer W. (Name wurde aus Sicherheitsgrรผnden anonymisiert). Er war รผber mehrere Monate โinoffiziellerโ Mitarbeiter des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ, einem angeblichen Zusammenschluss jรผdischer US-Rechtsanwรคlte namens Goldman, Morgenstern & Partner LLC, die noch nie jemand gesehen hat. Stattdessen sehen die Personen, die sich mit โGoMoPaโ beschรคftigen nur die Totenkopfmaske stalinistischer STASI-Hacker, Erpresser und Cyberstalker.
Rainer W.: โDie eigentlichen Kรถpfe von โGoMoPaโ sind meiner Meinung nach wohl RA Jochen Resch und STASI-Oberst Ehrenfried Stelzer. Maurischat (ein Deckname) hat nicht das Format so eine Organisation aufzuziehen.โ
Seit Jahren schon vesuchen die vorbestraften Serien-Kriminellen um das โAushรคngeschildโ Klaus-Dieter Maurischat die deutsche Wirtschaft zu infiltrieren. Doch erst seit dem mutmasslichen Mord an Heinz Gerlach und den monatelangen Attacken gegen Haus sind viele Fakten recherchiert und zu Tage gekommen.
Vor allem รผber die Methoden des โNACHRICHTENDIENSTESโ โ aber auch รผber dessen Hintermรคnner in Berlin, denn in New York existiert sowieso nur eine Briefkastenadresse und auch das โBรผroโ in Berlin ist ein โvirtuelles Regus-Bรผroโ.
Die Fassade soll den โNACHRICHTENDIENSTโ tarnen.
โDIE WELTโ schreibt: โ40 Jahre lang, von der Grรผndung bis zu ihrer schrittweisen Auflรถsung zwischen Dezember 1989 und Mรคrz 1990, war die Staatssicherheit der wichtigste Machtgarant der SED-Herrschaft. In dieser Zeit wucherte der Apparat immer mehr, bis schlieรlich mehr als 91.000 hauptamtliche Mitarbeiter fรผr das MfS tรคtig waren.
Dieses Heer betreute eine Schattenarmee mit 189.000 โInoffiziellen Mitarbeiternโ (IM). Statistisch gesehen kam in der DDR auf 55 erwachsene Bรผrger ein Vollzeit- oder Teilzeit-Stasi-Mann. Zum Vergleich: Im kommunistischen Polen lag das Verhรคltnis bei 1500 zu eins.
Der Apparat hat ungezรคhlte Verbrechen zu verantworten. Darin folgte er seinen sowjetischen Vorbildern, der Tscheka (stolz nannten sich Stasi-Leute โTschekistenโ) und dem KGB. Vor allem aber prรคgte ein Mann das kriminelle Gebaren des MfS: Erich Mielke hatte sich schon als junger Mann 1931 als Attentรคter in Berlin bewรคhrt, als er im Auftrag der KPD zusammen mit einem Mittรคter zwei Berliner Polizeioffiziere erschoss.
Der Doppelmรถrder konnte flรผchten und fรผhrte im Spanischen Bรผrgerkrieg stalinistische Sรคuberungen in den eigenen Reihen durch. Im Sommer 1945 kehrte er nach Berlin zurรผck und รผbernahm sofort eine fรผhrende Position in der neu eingerichteten Polizei โ interessanterweise in jenem Gebรคude, das bis 1990 Sitz und Postanschrift der Staatssicherheit sein sollte.โ
Zu den ungezรคhlten Verrechen zรคhlen Morde, Entfรผhrungen, Raub, Erpressung, Bespitzelung und jahrelange Gefรคngnishaft fรผr Regime-Kritiker.
Jรถrg Berger flรผchtete 1979 aus der DDR. Auch im Westen blieb die Stasi sein stรคndiger Begleiter. Jรถrg Berger berichtete vor seinem frรผhen Tod: โNehmen wir den Fall des Spielers Lutz Eigendorf. Der war kurz vor mir geflรผchtet und hat dann durch viel Medienprรคsenz noch selbst dazu beigetragen, den Rummel anzufachen. Er starb bei einem Unfall auf der Autobahn, hรถchstwahrscheinlich hat ihn die Stasi vor seinem Tod geblendet. Entsprechendes findet sich jedenfalls in seiner Akte. Die Leute um Eigendorf waren die Leute, die ich auch um mich versammelt hatte. Dazu war er ein junger Spieler, ich ein gestandener Trainer. So hat man mir die Autoreifen zerstochen, auf der Autobahn lรถste sich ein Rad โ und monatelang hatte ich Lรคhmungserscheinungen. Vermutlich von einer Bleivergiftung, die die Stasi initiiert hatte. Die haben mir wohl etwas in ein Getrรคnk gemischt.โ
โDer โBlitzโ traf Wilhelm van Ackern am 24. Mรคrz 1955, kurz nach 22.30 Uhr โ in Form von K.-o.-Tropfen in frisch gebrรผhtem Bohnenkaffee. Der vermeintliche Informant Fritz Weidmann hatte den 39-jรคhrigen Fotohรคndler in eine konspirative Wohnung in der Kreuzberger Gneisenaustraรe gelockt und ihm dort den vergifteten Kaffee serviert.
Nach wenigen Minuten wurde van Ackern รผbel; gestรผtzt von Weidmann, verlieร er die Wohnung. Doch auf der Straรe erwartete ein weiterer Mann die beiden mit einem Wagen. Wilhelm van Ackern wurde im Schutz der Dunkelheit hineingestoรen und รผber die noch offene Sektorengrenze von West- nach Ost-Berlin ins Untersuchungsgefรคngnis Hohenschรถnhausen gefahren. Erst neuneinhalb Jahre spรคter, teilweise verbรผรt in der berรผchtigten DDR-Sonderhaftanstalt Bautzen II, kam er frei und durfte zurรผck nach West-Berlin.โ
Von Arsen bis Zyankali:
Der Giftschrank der Staatssicherheit
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21.1.2002
Autoren: Christian Nitsche, Sabina Wolf
Dieter Baumann ist nicht totzukriegen. Nach einer zweijรคhrigen Dopingsperre geht er jetzt wieder an den Start. 1999 eine positive Dopingprobe. Dass er sich selbst gedopt hat, glauben heute nur noch seine Feinde. Und Feinde aus der ehemaligen DDR hatte er genug:
Dieter Baumann 1991:
โTrainer, die eben mit solchen Dingen zu tun hatten, mit Doping, die kรถnnen vom DLV nicht weiter beschรคftigt werden.โ
Dieter Baumann 1994:
โAber die Trainer und die Funktionรคre, die haben es nรคmlich entschieden, dass man es macht. Und diese Leute hat man jetzt wieder.โ
Dieter Baumann 1998:
โFรผr mich als Athlet, das beanspruche ja auch ich fรผr mich selber, gilt als Nachweis eine positive Probe oder ein Gestรคndnis.โ
In Baumanns Zahnpasta fanden Kontrolleure das Dopingmittel Norandrostendion. Wie man Zahnpasta-Tuben mit Gift prรคpariert, kann man in den Stasiakten nachlesen: mit einem Glasrรถhrchen im hinteren Teil der Z-Tube.
Die Zeitschrift โLaufzeitโ im Osten Berlins fragte ein Jahr vor Baumanns Dopingtest nach einem โMessiasโ der Antidopingbewegung und beendete den Kommentar mit dem Satz: โMuร man sich angesichts morgendlicher Hochform eines Tages gar fragen: Ist meine Zahnpasta noch sauber?โ
Laufzeit-Chef Wolfgang Weising, frรผher Leichtathletikautor bei der NVA-Zeitung โVolksarmeeโ โ sagte gegenรผber report AUS MรNCHEN, diese Formulierung sei Zufall gewesen. Baumann, das Opfer eines Komplotts? Selbst die Tรผbinger Kriminalpolizei schlieรt heute aus, dass sich Baumann selbst gedopt hat. Auch wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Er konnte seine Zahnpasta nicht nachtrรคglich manipuliert haben. Baumanns grรถรte Entlastung: die Dosis war niemals leistungssteigernd.
Baumann selbst will nicht รถffentlich spekulieren, wer ihm das Dopingmittel unterjubelte. Es mรผsse aber jemand aus seinem engen Umfeld sein.
Dieter Baumann, Olympiasieger 1992:
โIch glaube schon, dass die Tรคter sich verrechnet haben. Ich glaube, der Wunsch der Tรคter, soviel kann ich sagen, ist mein Eindruck, dass es mich รผberhaupt nicht mehr gibt im Sport. Und ich habโ dann so ein Naturell, wo ich denke: Nee, wenn jemand so einen innigen Wunsch hat, dann sollte man den nicht erfรผllen.โ
Die Existenz von Kritikern vernichten, das war eine Aufgabe der Stasi. Der Rechtsmediziner Prof. Thomas Daldrup von der Universitรคt Dรผsseldorf hat die sogenannte โToxdatโ-Studie der DDR untersucht โ eine 900 Seiten starke Datenbank รผber Giftmordmรถglichkeiten. Hier ist detailliert beschrieben wie sich selbst Laien Gifte beschaffen kรถnnen und wie man einen Mord am besten verschleiert.
Prof. Thomas Daldrup, Prรคsident Gesellschaft fรผr Toxikologische und Forensische Chemie:
โHier ist so ein Beispiel fรผr einen Stoff, den will ich nicht erwรคhnen. โDieser Stoff erfรผllt in hohem Maรe Kriterien fรผr ein zum perfekten Mord geeignetes Gift.โ Also, das kann man doch gar nicht anders lesen, als dass hier eine Anleitung zum perfektem Mord mit Gift gegeben wird. Hier ist es mal ganz klar ausgedrรผckt, aber das ganze Buch ist gefรผllt mit solchen Informationen.โ
Hinweise auf die Verschleierung provozierter Unfรคlle finden sich ebenfalls in Toxdat: โVortรคuschung von Verkehrsunfรคllen durch Auslรถsung von sekundenschneller Bewusstlosigkeit mittels Minigasgenerator in Belรผftungsschรคchten von PKW.โ
Da ist zum Beispiel der rรคtselhafte Verkehrsunfall des ehemaligen DDR-Fuรballspielers Lutz Eigendorf im Jahr 1983. Vier Jahre zuvor war er nach einem Spiel in der Bundesrepublik nicht in die DDR zurรผckgekehrt. Er war ein leidenschaftlicher Autofahrer, seine Fahrweise risikovoll, das notierten die Spitzel der Stasi im Westen. Kurz vor seinem Verkehrsunfall stoppt die Stasi seine Fahrtzeit und die genaue Streckenfรผhrung seines tรคglichen Wegs vom Stadion nach Hause.
Zum Unfallhergang tauchen vor zwei Jahren neue Hinweise auf. Wurde Eigendorf gezielt geblendet? In den Giftakten der Stasi heiรt es: โverblitzen, Eigendorfโ. Hatte man Eigendorf heimlich ein pupillenerweiterndes Mittel verabreicht?
Die Staatsanwaltschaft Berlin kann Fragen dazu nicht beantworten, da eine Obduktion nicht angeordnet wurde, auch nach Auftauchen der neuen Stasidokumente nicht.
Ein weiterer Fall: Fuรballtrainer Jรถrg Berger liest seine Stasiakten. Nach seiner Flucht aus der DDR wurde der Star-Trainer ยด79 zum Staatsfeind.
Jรถrg Berger, Fuรballtrainer Alemannia Aachen:
โHier ist alles gesagt!โ
Die Stasi wusste, dass Berger Angst hatte vor einem mรถglichen Auftragsmord, um weitere Fuรballer vor einer Flucht abzuhalten:
โBERGER bekundete angeblich (…), daร es ihm nicht so ergehen soll wie EIGENDORF.โ
Die Stasi glaubte, dass Berger der Drahtzieher war fรผr die Republikflucht mehrerer Fuรballer. Als Berger dann Mitte der 80er Jahre als Trainer auf dem Sprung in die 1. Bundesliga war und sich die DDR-Sportler Falko Gรถtz und Dirk Schlegel nach Westdeutschland absetzten, schien Berger fรผr die DDR unertrรคglich zu werden.
โIm operativen Vorgang โBallโ wurde operativ herausgearbeitet, daร BERGER wesentlichen Anteil am Verrat von GรTZ und SCHLEGEL hatte.โ
Jรถrg Berger, Fuรballtrainer, Alemannia Aachen:
โEs ist auch in diesen Aussagen zu erkennen, dass man mich berufsunfรคhig machen wollte oder dass man mich kaltstellen wollte in der Richtung, dass ich nicht mehr als Trainer arbeite, um da vielleicht auch nicht mehr die Einflรผsse auf Spieler oder vielleicht sogar auf Trainer zu haben.โ
1986 litt Berger unter rรคtselhaften Lรคhmungserscheinungen. Der Erklรคrungsversuch damals: eine Virusinfektion. Im Auftrag von report AUS MรNCHEN hat der Rechtsmediziner Prof. Wolfgang Eisenmenger vor dem Hintergrund von Toxdat Bergers Krankenakten analysiert. Jetzt scheint festzustehen: Berger wurde vergiftet.
Prof. Wolfgang Eisenmenger, Klinikum Innenstadt der Universitรคt Mรผnchen, Institut fรผr Rechtsmedizin:
โWenn man die laborchemischen Befunde aus dem Krankenhaus kritisch wรผrdigt, muss man sagen, es spricht in Nachhinein nichts fรผr eine durchgemachte Virusentzรผndung. Da die Schwermetallvergiftungen nicht gezielt untersucht worden sind, kann man sie aufgrund der Laborbefunde nicht ausschlieรen. (…) Es kommen โ wenn man das Krankheitsbild wรผrdigt โ vor allem Schwermetalle aus der Gruppe der Bleiverbindungen und der Arsenverbindungen in Betracht.โ
Die Anleitung, eine Arsenikvergiftung zu verschleiern โ liefert ebenfalls wieder die DDR-Giftstudie Toxdat.
Frรผhere Stasi-Mitarbeiter wollten auch ihn ausschalten, das glaubt der Bundestagsabgeordnete Hartmut Bรผttner aus Hannover. 1995 hatte er einen mysteriรถsen Autounfall, der ihn beinahe das Leben kostete. Nach der Wiedervereinigung hatte der Abgeordnete zu den Hintermรคnnern der โToxdatโ-Studie recherchiert und sich sehr fรผr die Offenlegung der Stasi-Akten durch die Gauck-Behรถrde eingesetzt.
Hartmut Bรผttner, CDU-Bundestagsabgeordneter 1991:
โIch halte es fรผr skandalรถs, dass der mit dem Sektglas parlierende Altsozialist den Insassen von Bautzen vรถllig verdrรคngt hat.โ
Als Bรผttner ยด95 auf gerader, staubtrockener Straรe verunglรผckte, findet keine Filigranuntersuchung des Wagens statt. Wรคhrend er im Koma liegt, gibt die Polizei das Schrottauto frei. Eine Speditionsfirma zahlt dafรผr eilig das Sechsfache seines Werts. Bรผttner wurde mitgeteilt:
Hartmut Bรผttner, CDU-Bundestagsabgeordneter:
“Dieses Auto ist in der Tat ins โsolvente Auslandโ โ in diesem Fall nach Polen – geschickt worden. Und in Polen wurde dieser Wagen nach einer Woche als gestohlen gemeldet.โ
Viele Unfรคlle und Erkrankungen von ehemaligen DDR-Systemkritikern scheinen noch lange nicht geklรคrt.
Ebenso wie der Todesfall Heinz Gerlach zur Gรคnze aufgeklรคrt werden muss
โDIE WELTโ berichtet: โMielkes Leute pfuschten in das Leben von Millionen DDR-Bรผrgern hinein, zerstรถrten berufliche oder private Hoffnungen und zersetzten routinemรครig ganze Familien. Auรerdem schรคdigte die Stasi im Laufe der Jahrzehnte Hunderttausende Menschen in der SED-Diktatur vorsรคtzlich, brach unangepasste Charaktere mit psychischem Druck.
In jedem DDR-Bezirk unterhielt das MfS eigene Untersuchungshaftanstalten, in Potsdam zum Beispiel in der Lindenstraรe 54/55. In Berlin gab es neben der Zentrale in Lichtenberg die Stasi-Bezirksverwaltung Berlin, die bis 1985 in einem ehemaligen Krankenhaus an der Prenzlauer Allee und danach in einem 100 Millionen DDR-Mark teuren Neubau am Tierpark Friedrichsfelde amtierte, und das groรe Sperrgebiet in Hohenschรถnhausen, wo neben einem Gefรคngnis auch das streng geheime NS-Archiv der Stasi und technische Abteilungen saรen.
Neben der alltรคglichen Unterdrรผckung stehen die schweren Gewalttaten des MfS; sie umfassen praktisch alle Paragrafen des DDR-Strafgesetzbuchs. So verschleppten Stasi-Kommandos im Laufe der Zeit mindestens 500, vielleicht aber auch bis zu tausend Menschen in die DDR โ westliche Agenten, รberlรคufer aus den eigenen Reihen und SED-Kritiker vor allem. Einige von ihnen, zum Beispiel der vormalige Volkspolizei-Chef Robert Bialek, รผberlebten die Verschleppung nicht; andere, wie die โVerrรคterโ Paul Rebenstock und Sylvester Murau, wurden nach manipulierten Prozessen hingerichtet.
Ein juristisch verbrรคmter Mord war die Hinrichtung des MfS-Hauptmanns Werner Teske 1981. Er hatte mit dem Gedanken gespielt, in den Westen รผberzulaufen, allerdings nie einen konkreten Versuch dazu unternommen. Obwohl selbst das scharfe DDR-Strafrecht die Todesstrafe nur fรผr vollendeten schweren Landesverrat vorsah, den Teske unzweifelhaft nicht begangen hatte, wurde er im Leipziger Gefรคngnis durch Genickschuss getรถtet.
Auch direkte Mordanschlรคge beging die Stasi. So lauerte 1976 ein Spezialkommando der Stasi, die โEinsatzkompanie der Hauptabteilung Iโ, auf westlicher Seite der innerdeutschen Grenze dem Fluchthelfer Michael Gartenschlรคger auf. Er wollte dort eine Splittermine vom Typ SM-70 abmontieren, die berรผchtigte โSelbstschussanlageโ. Vier Mรคnner der Einsatzkompanie erwarteten ihn und erรถffneten sofort das Feuer, als der langjรคhrige politische Gefangene an den Grenzzaun heranschlich. MfS-Generalleutnant Karl Kleinjung, der Chef der Hauptabteilung I, hatte zuvor befohlen, โden oder die Tรคter festzunehmen bzw. zu vernichtenโ.
Auch der Schweizer Fluchthelfer Hans Lenzlinger wurde wohl im Auftrag des MfS 1979 in seiner Zรผricher Wohnung erschossen. Vielleicht war Bruno Beater, der ranghรถchste Stellvertreter Mielkes und Experte fรผr โnasse Jobsโ, in den Anschlag verwickelt; aufgeklรคrt wurde dieser Mord aber nie.
Nicht das befohlene Ziel erreichten dagegen Mordanschlรคge gegen andere Fluchthelfer. Kay Mierendorff, der Hunderten DDR-Bรผrgern gegen fรผnfstellige Summen in die Freiheit verhalf, bekam im Februar 1982 eine Briefbombe zugeschickt, die ihn schwer verletzte und bleibende Schรคden hervorrief.
Einen anderen โHauptfeindโ der SED, den Fluchthelfer Wolfgang Welsch, vergiftete ein in seinen Kreis eingeschleuster Stasi-Agent im Sommer 1981 mit dem extrem toxischen Schwermetall Thallium; den Tod von Welschs Ehefrau und ihrer Tochter nahm der Stasi-IM billigend in Kauf.
Geplant, aber wohl nicht ausgefรผhrt worden sind Mordanschlรคge auf Rainer Hildebrandt, den Kopf der DDR-kritischen โArbeitsgemeinschaft 13. Augustโ, die von ihrem Haus am Checkpoint Charlie aus das Unrecht der Mauer unnachgiebig anprangerte, und auf den Friedrichshainer Pfarrer Rainer Eppelmann, der unter Erich Honecker zeitweise als โStaatsfeind Nummer einsโ der SED galt. Umstritten ist dagegen, ob der DDR-Fuรballstar Lutz Eigendorf 1983 von der Stasi durch einen vorsรคtzlich herbeigefรผhrten Autounfall ermordet wurde. Vieles spricht dafรผr; der letzte Beweis ist in den allerdings bisher nur zum Teil sachgerecht erschlossenen Akten der Birthler-Behรถrde nicht aufgetaucht.
Noch รถfter als potenziell tรถdliche Methoden wandten die Stasi-Experten allerdings das Mittel der Erpressung an. In verschiedenen Hotels fรผr westliche Touristen in der ganzen DDR waren รผber den Betten Kameras eingebaut; auf interessante Auslรคnder wurden gezielt Prostituierte der Stasi angesetzt, um sie spรคter mit kompromittierenden Fotos erpressen zu kรถnnen. Das Gleiche versuchte das MfS auch mit Heinrich Lummer, dem West-Berliner CDU-Politiker. รber Jahre hinweg pflegte er eine geheime Beziehung zu einer Ost-Berlinerin, die in Wirklichkeit wohl von Anfang an als Spitzel auf ihn angesetzt war. 1981/82 versuchte das MfS, Lummer zu erpressen, was aber misslang.
Rund 40 Jahre lang garantierte die Stasi als โSchild und Schwert der Parteiโ die Existenz der SED-Diktatur. Doch manches misslang Mielkes Mannen auch. So erwies sich beispielsweise die Suche nach den Autoren eines anonymen, kritischen Aufrufs als erfolglos, der 1969 an der Humboldt-Universitรคt auftauchte. Trotz enormen Aufwandes und Kosten von rund einer Million DDR-Mark konnte das MfS die Verantwortlichen, die Studenten Rainer Schottlรคnder und Michael Mรผller, nie รผberfรผhren. So wurde ihr Protest zum โteuersten Flugblatt der Weltโ.โ
Insider Rainer W.:โGenau diese Methodenw erden heute von โGoMoPaโ und deren Hintermรคnnern weider angewandt โ natรผrlich verfeinert und mit Internet-Cyberstalking-Taktiken garniert.
Hinzu kommt der systematische Rufmord via Google und mit falschen Gerรผchten, Erpresseranrufen, Morddrohungen, Cyberattacken, Kontoplรผnderungen und die Zerstรถrung von Geschรคftsbeziehung durch
Systematisch gestreutes Misstrauen. Nehmen Sie all dies zusammen, dann haben Sie die STASI von heute: den โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ.โ
Hintergrund:
Die Deutsche Kriminalpolizei hat weitere Ermittlungen gegen
den โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ, deren serienmรคssig
vorbestrafte โMitarbeiterโ sowie mutmassliche Hintermรคnner,
aber auch gegen Google aufgenommen. Das Aktenzeichen
lautet: ST/0148943/2011.
Die Beweislage in dem laut Insider โglasklaren Mordfall Heinz Gerlachโ
verdichtet sich immer mehr.
Derweil versucht die ins Zwielicht geratene โAnlegerschutzanwaltโ Jochen
Resch mithilfe anderer โAnlegerschutzverbรคndeโ Druck auf die angesehene
DKB-Bank auszuรผben.
Kein Wunder, laut eigener Aussage hat RA Resch in seiner Anwaltskanzlei
fast 60 Leute auf der Payroll. Insider sagen: โAuch die โGoMoPaโ-
Aktivitรคten werden von Resch gesteuert und finanziert, da sowohl der
amerikanische Zweig des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ als auch
die deutsche โGoMoPaโ GmbH seit zwei Jahren โlaut Bรผrgel โ insolvent
sind.
Hinzu kommen weitere fragwรผrdige Aktivitรคten im Reschen Netzwerk,
das โ laut eigener Aussage in โGoMoPaโ sehr gut sein soll: โangebliche
Verbrauchervereineโ, angebliche โAnlageschรผtzerโ und angebliche โJournalistenโ.
Kurz und gut: โAnlegerschutzanwalt Resch braucht pro Monat ca. โฌ
400.000,- bis โฌ 500.000,- , glaubt man seinen eigenen Angaben, um den
Laden am Leben zu halten.
Dies kann wohl nur schwerlich von Betrugsopfern finanziert werden…
Die DKB-Bank ist in Reschs Planung wohl der nรคchste โZahlkandidatโ.
Demzufolge brachte dann auch ein dubiose โAnlegerschutzvereinโ, den
niemand kennt, die stolze Meldung, die DKB sei zu Verhandlungen bereit,
bezugnehmend auf den โNACHICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ als Quelle.
Damit sollen wohl DKB und andere โZahlkandidatenโ in die Pflicht
genommen werden, um das Reschsche Netzwerk weiter zu finanzieren.
โSchade, um die berechtigten Anliegen der Anleger, wenn sie auf
solche dubiosen Figuren und deren kriminellen Helfershelfer angewiesen
sindโ, sagen sogar frรผhere Partner von Resch. Jochen Resch und
Heinz Gerlach โ eine Beziehung, die jetzt wohl ganz neu aufgerollt
werden wird.
Ein Insider โWir wissen, dass die Kriminalpolizei den Fall Heinz Gerlach
wieder aufnimmt โ sicher auch mit Unterstรผtzung des Bundeskriminalamtes.
Es gibt ein berechtigtes Interesse vieler Menschen und Institutionen
diesen Fall zur Gรคnze aufzuklรคren.โ
All dies bestรคtigt die bislang gewonnenen Erkenntnisse รผber den
mutmasslichen Kriminalfall Heinz Gerlach:
Eines vorweg zur Klarstellung: Bereits in 1988 hatte unsere Redaktion
damals noch in dem Vorlรคufer-Publikation โImmobilien Magazinโ
รผber die umstrittenen Geschรคftspraktiken von Heinz Gerlach unter dem
Titel โDer Anlegerwolf im Schafspelzโ berichtet. Im darauffolgenden
Prozess konnten wir unsere Darstellung im Wesentlichen durchsetzen.
Wenn es allerdings um Rufmord oder gar Mord geht, gebรผhrt auch
einem zu Lebzeiten umstrittenen Mann wie Heinz Gerlach Gerechtigkeit.
Diesen Selbstereinigungsprozess muss die Branche durchleben,
nur so ist eine positive Zukunft denkbar. Denn das, was Heinz Gerlach
geschah, kรถnnte heute oder morgen auch Ihnen passieren.
Neue Details รผber den Zusammenhang zwischen โAnlegerschutzanwaltโ
RA Jochen Resch, โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ und โAkte-
HeinzGerlach.infoโ zeigen deren enge Zusamnmenarbeit gegen den
umstrittenen โAnlegerschรผtzerโ Heinz Gerlach beginnend mindestens
11 Monate vor seinem unerwarteten Ableben.
In einer Serie von Interviews hat RA Jochen Resch in dem โNACHRICHTENDIENSTโ
โGoMoPaโ sowie in der โAkte-Heinz-Gerlach.infoโ
รผber Heinz Gerlach geschรคftliche Interna verbreitet โ 11 Monate vor
seinem Tode, zumeist als โDer Anwaltโ und einmal sogar offen als โRA
Jochen Reschโ. Beide Webseiten haben Analogien in Bezug auf ihre
Internet-Spuren (siehe weiter unten). Nachfolgende Unterlagen stammen
mindestens teilweise aus Gerlachs PC, der wohl von dem mutmasslichen
Stasi-Hacker Thomas Promny geknackt wurde.
Am 31.7.2009 erscheint folgender Artikel in der Akte-Heinz-Gerlach.
info
Zitat:
โKaufte Schreinemakers Ex Heinz Gerlach frei?โ
31.07.2009
Das Rรคtsel um die Schulden-Million von โAnleger-Papstโ Heinz Gerlach
aus Oberursel (Hessen) bei der insolventen BFI Bank AG Dresden
(Sachsen) scheint endlich gelรถst. Ein Rechtsanwalt aus der milliardenschweren
Fondsmarktszene meldete sich beim Finanznachrichtendienst
http://www.gomopa.net und lรผftete das Geheimnis, das Gerlach bislang so sehr
hรผtete.
Der Anwalt: โDer Retter in der Not war nicht Gerlachs Dreilรคnder-
Fondskumpel Walter Fink (54) aus Stuttgart, der das inzwischen auch
bestreitet und wie es von einigen behauptet wurde. Der Fink ist doch
viel zu klein dafรผr. Der Retter soll Werner Klumpe, der fรผr Fink die Fonds
(40.000 Geschรคdigte) mitkonzipiert hatte gwesen sein. Der 61jรคhrige Ex-
Ehemann von Margarethe Schreinemakers soll Gerlach beim Insolvenzverwalter
der BFI Bank Dresden frei gekauft hat. Klumpe besitzt eine
groรe Rechtsanwaltskanzlei in der Luxemburger Straรe 282 a in Kรถln
(Nordrhein-Westfalen). Einer seiner Anwรคlte soll den Schuldentitel gegen
Gerlach in voller Hรถhe bezahlt haben. Mit Zinsen belief sich die Summe
auf inzwischen rund 1,5 Millionen Euro. Vermittelt soll das Geschรคft im
รbrigen der frรผhere Besitzer der Plenum Finanz AG (Easyfonds.com)
Martin Walter aus Zรผrich. Da war GoMoPa auf der richtigen Spur. Nur der
jetzige Boss der Firma, Raimond Schuster, weiร nichts davon.โ
GoMoPa: Was hat denn Schreinemakers Ex-Mann mit dem selbsternannten
Anlegerschรผtzer Gerlach zu tun, auรer dass Gerlach mehrmals
in der TV-Sendung Schreinemakers live auf Sat.1 (4 Millionen Zuschauer)
Eigenwerbung machen durfte?
Der Anwalt: โGanz einfach. Werner Klumpe ist seit 27 Jahren ein
sehr guter Anwalt fรผr die Erstellung von Fonds-Prospekten. Er hat nur
einen Nachteil. Er ist zu teuer. Und weil er kaum Mandanten sprich Prospekt-
Initiatoren bekommen wรผrde, braucht er einen, der ihm Mandanten
heranschaufelt. Einen Helfer wie Gerlach. Gerlach ist praktisch sein Vertrieb.
Nicht fรผr ihn persรถnlich, sondern fรผr seine Kanzlei. Klumpe selbst
hรคlt sich ja neuerdings รผberwiegend im Ausland auf.โ
GoMoPa: Wie kรถnnte denn die Zusammenarbeit der Klumpe-Kanzlei
mit Gerlach funktionieren?
Der Anwalt: โDie Klumpe-Kanzlei vertritt Gerlach in allen Belangen,
fรผhrt ihn also als Mandanten und hat natรผrlich Schweigepflicht. Gerlach
soll wiederum der Kanzlei Mandanten zuschieben, und das soll so funktionieren.
Jemand plant eine Investition und legt dafรผr einen 100 Millionen
Euro schweren Fonds auf. Dafรผr braucht er einen Prospekt, der
gegen spรคtere und teure Haftungen rechtlich wasserdicht sein muss.
Dafรผr braucht man einen Rechtsanwalt aus dem Anlagenkapitalrecht.
Gerlach bietet dem Fondsinitiator eine Vorprรผfung des Prospektes
an und schlieรt darรผber einen Beratervertrag ab. Der Initiator zahlt das
Honorar zwischen 15.000 und 25.000 Euro, weil ihm Gerlach vielleicht
mit einem schlechten Rating in seiner Anlegerschutz-Postille droht. Hat
der Initiator angebissen, weil er ja nur Geld von Anlegern in dieser
Grรถรenordnung bekommt, wenn die Anleger ihm vertrauen, kommt
von Gerlach eine vernichtende Nachricht. Die Papiere seien Schrott,
behauptet Gerlach. Der Initiator mรผsse einen neuen Prospekt erstellen.
Aber nicht mehr bei seinem bisherigen Anwalt, sondern bei einem
Anwalt, den Gerlach bestimmt.
Und das ist Werner Klumpe und Co. Der Grundpreis fรผr den neuen
Prospekt ist derselbe, wie der alte gekostet hat. Das sind branchenรผblich
100.000 bis 150.000 Euro. Der neue Prospekt von Klumpe hat auch
Hand und Fuร. Aber es sollen noch einmal Kosten von bis zu einem
Prozent des Fondsvolumens dazu kommen. Das sind also bei einem
Fonds von 100 Millionen Euro noch einmal 1 Million Euro Honorar fรผr
50 bis 60 Seiten Prospektbeschreibung. Der Fondsinitiator zahlt das
nicht aus seiner Tasche, das mรผssen die Anleger zahlen. Gerlach wรผrde
so zum Nachteil der Anleger die Fondskosten in die Hรถhe treiben und
wahrscheinlich teilt Klumpe das Extra-Honorar mit Gerlach. Die Kanzlei
richtet ihrem Mandanten ein Anderkonto ein. Darauf gehen die Provisionen,
und man zahlt davon Gerlachs Rechnungen und befriedigt
davon auch Gerlachs Glรคubiger.โ
GoMoPa: Also zahlte Gerlach seine Millionen-Schuld bei der BFI
Bank und den geprellten Anlegern von Anlegergeldern, die er durch
Kostenhochtreiberei bei Fondsinitiatoren verdiente?
Der Anwalt: โInoffiziell ist das so. Offiziell stellt sich Gerlach vor
dem Finanzamt als praktisch pleite dar. Die jetzt verรถffentliche Bilanz des
Einzelkaufmannes Heinz Gerlach und seiner Heinz Gerlach Medien AG
von 2007 gleicht einer Insolvenzverschleppung. Seit mehreren Jahren
fรผhrt Gerlach in der Bilanz einen Fehlbetrag von 1,5 Millionen Euro mit
Zahlungsziel ein Jahr auf. Das entspricht genau dem Betrag, den er der
BFI Bank und jetzt wahrscheinlich der Kanzlei Klumpe schuldet. Denn
er hat den Titel nicht gekauft, sondern wahrscheinlich Klumpe.โ
GoMoPa: Aber warum sollte sich ein so angesehener Fonds-Anwalt
wie Klumpe auf Tricksereien mit einem Steuergehilfen einlassen?
Der Anwalt: โGerlach ist laut und scheut sich nicht, die ganze
Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Einer muss doch die Schmutzarbeit
machen und die Fondsinitiatoren erpressen. Das kann doch Klumpe
schlecht selbst machen. Obwohl Klumpe natรผrlich auch ein gerissener
Typ ist. Der Anwalt verlegte die Produktionsfirma von Schreinemakers
live (1992-1996, Goldene Kamera, Bambi) wรคhrend seiner Ehe (die
Scheidung war 2007) nach Holland und machte sich selbst zum Geschรคftsfรผhrer.
Die Einnahmen aus der in Deutschland ausgestrahlten Sendung
wurden in den Niederlanden zu sehr geringen Sรคtzen versteuert. Daraufhin
ermittelte die deutsche Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung
und durchsuchte Klumpes Privat- und Geschรคftsrรคume. Spรคter
kam noch der Vorwurf der Anstiftung zur Untreue hinzu. Gegen eine
Millionenzahlung an wohltรคtige Zwecke wurde das Verfahren nach zwei
Jahren eingestellt.
Der Klumpe-Anwalt Wolfgang Arndt (58) boxte Gerlach im letzten
Jahr aus einem Insolvenzverfahren gegen die Heinz Gerlach Medien AG
heraus, weil Gerlach einer frรผheren Anwaltskanzlei seit 2003 ein Honorar
in Hรถhe von rund 250.000 Euro (AZ 63 IN 98/08, Insolvenzgericht Bad
Homburg) schuldete. Dreist hatte Gerlach zuvor getรถnt, bei ihm sei nichts
zu holen, sechs mal versuchte der Gerichtsvollzieher zu vollstrecken
โ ohne Erfolg. Zur Abwendung der Insolvenz soll auch hier die Kanzlei
Klumpe eingesprungen sein. Man wollte schlieรlich nicht seinen Vertrieb
fรผr Fonds-Mandanten verlieren.โ
GoMoPa: Aber der Berliner Anlagen-Initiator Detlef Maruhn von
der Maruhn Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung Dresden KG hat doch
am 10. August 2007 vor dem Landgericht Frankfurt Main gegen Heinz
Gerlach (wieder vertreten von Klumpe-Anwalt Wolfgang Arndt) ein Urteil
(AZ: 3-1102/07) erstritten, welches Gerlach bei Strafe von 250.000
Euro oder sechs Monaten Haft verbietet, โInitiatoren von Kapitalanlagen,
die Ihre Unterlagen nicht zur Verfรผgung stellen, ein ??-Rating (unzureichende
Transparenz) mit den entsprechenden Haftungsrisiken fรผr den
Vertrieb zu erteilen und zu verbreiten oder anzudrohenโ.
Der Anwalt: โGerlach lรคsst jetzt die Fragezeichen in seinen Transparenz-
Ratings weg und schreibt einfach nur Rating nicht durchfรผhrbar.
Juristisch ist das dasselbe. Aber dazu mรผsste ein Fondsinitiator erst Mal
erneut klagen. Und wer will schon 100.000 Euro durch alle Instanzen
investieren, wenn am Ende bei Gerlach offiziell gar nichts zu holen ist?
Aber dafรผr steht man dann im Internet bei Gerlach auf einer Achtungsliste:
Rating nicht durchfรผhrbar. Wer will das schon?โ
GoMoPa: Aber das Landgericht hat doch auch festgestellt, dass die
Fondsanbieter gar nicht verpflichtet sind, Gerlachs Einschรคtzung beim
Vertrieb mit anzuheften. Weil Gerlach selbst ein Player im Graumarkt ist,
also ein Mit-Wettbewerber oder Konkurrent. Das Gericht stellte fest: โDie
Heinz Gerlach Medien AG hat ein wirtschaftliches Interesse daran, von
den angeschriebenen Kapitalanlageinitiatoren die angeforderten Unterlagen
zu erhalten, da die Heinz Gerlach Medien AG im Zusammenhang
mit der Erteilung des ยรฃยรฃ-Ratings entgeltliche Dienstleistungen anbietet.โ
Der Anwalt: โDie Fondsanbieter streiten nicht gern รถffentlich und
zahlen lieber Schweigegeld. Das nutzt Gerlach schamlos aus.โ
Heinz Gerlach ist zu einer Stellungnahme nicht bereit.
Doch auf seiner Seite http://www.anlegerschutzauskunft.de/haftung.htm
schreibt Gerlach unter โHaftungsausschlussโ selbst, was wirklich Sache
ist. Gerlach: โWICHTIG: Wir verwenden bei der Durchfรผhrung der
Anlegerschutz-Transparenz-Ratings ausschlieรlich Informationen, die
uns von dritter Seite zur Verfรผgung gestellt werden und die wir nicht
รผberprรผft haben. Eine Haftung fรผr die Richtigkeit, Vollstรคndigkeit und
Aktualitรคt der von uns zur Verfรผgung gestellten Informationen wird daher
nicht รผbernommen.โ
Heinz Gerlach รผberprรผft also keinerlei Informationen, die er mit
groรem Getรถse weitergibt. Wer aber Informationen nicht gegencheckt,
der ist nicht einmal ein ernstzunehmender Journalist (denn das gehรถrt
zum Einmaleins eines jeden Redakteurs) und schon gar kein Anlegerschรผtzer.
Denn von dem erwartet man zu Recht, dass er Informationen
gewissenhaft recherchiert, wertet und รผberprรผft. Gerlach macht
nach eigenen Angaben nichts davon.
Doch nun droht Gerlach von Amts wegen juristischer รrger wegen
Hochstapelei und Verstoรes gegen das Aktiengesetz, weil er eine Fรคlschung
beim Amtsgericht begangen haben soll.
Die Behรถrde hat eine Untersuchung gegen die Heinz Gerlach Medien
AG eingeleitet. Es geht um seinen Aufsichtsrat. Dort hat er seine
Geliebte Lenka Sychrova eintragen lassen und zwar als โInvestment-
Analystinโ. Doch in Wirklichkeit ist seine Freundin (sie stammt aus
Tschechien) Kosmetikerin. Bauchstraffung, Faltenbehandlung, Haarwuchsfรถrderung
und Hautverjรผngung bietet sie in Oberursel an.
Laut einem von Lenka Sychrova persรถnlich unterzeichneten Lebenslauf
war sie den grรถรten Teil ihres Berufslebens als Sekretรคrin tรคtig.
1995 kam sie nach Deutschland und heuerte in Mรผnchen als freie Handelsvertreterin
bei der Staubsauger-Truppe โKirbyโ an. Mit der Finanzbranche
kam sie erstmalig Mitte 1997 in Kontakt, als sie gemeinsam mit
einigen ihrer Staubsaugervertreterkollegen zu einem Versicherungsvertrieb
wechselte. Dort begann sie eine Ausbildung zur Fachwirtin fรผr
Finanzberatung (IHK), die sie jedoch bereits nach wenigen Wochen
wieder abbrach. Offenbar war ihr Versuch, mit dem Verkauf von Versicherungen
ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ebensowenig von Erfolg
gekrรถnt, wie zuvor mit Staubsaugern โ und so schied sie bereits
Mitte 1998 wieder aus der Finanzbranche aus.
Mitte 1999 lerne sie Heinz Gerlach kennen. Die beiden sind seitdem
liiert. Ab diesem Zeitpunkt tauchte sie auch in dessen Impressum auf.
Und zwar als โVerantwortliche fรผr den Themenbereich Investment und
Aktienemissionenโ. รber Nacht hatte sie also die Kompetenz erworben,
Konzepte zu beurteilen, die von langjรคhrigen, groรteils studierten
Vollprofis entwickelt worden sind. Das ist auch vor dem Hintergrund
bemerkenswert, weil Gerlach mit Vorliebe Finanzdienstleister gern als
โDilletantenโ abqualifiziert. Nachdem diese Peinlichkeit im Gerlachschen
Impressum bald begann, Kreise zu ziehen, verschwand die Dame
nach einigen Monaten wieder aus dem Impressum des โDirekten Anlegerschutzesโ.
Am Aufsichtsratsamt der Heinz Gerlach Medien AG hat
sich nichts geรคndert.
Lesen Sie im dritten Teil: Fรผr wen schaufelt Gerlach noch Mandanten
herbei, wer gehรถrt zu seinem Netzwerk? Und mit welchen Tricks
frisiert der Steuergehilfe Gerlach vermutlich seine eigenen Bilanzen?
Zitat-Ende
โTreibjagd im Anlegerschutzwald.โ Original-Text vom 4.8.2009:
Zitat:
โFรผr ein Jahressalรคr von 89.000 Euro, monatlich 7.500 Euro, darf
Heinz Gerlach ab sofort drei Immobilien-Fonds betreuen, vor denen er
Jahre lang auf seinem gefรผrchteten schwarzen Laufband im Internet
und seinen Newslettern gewarnt hatโ, verrรคt ein Insider-Anwalt dem
Finanznachrichtendienst http://www.gomopa.net. รber Gerlachs neueste
Trophรคe seiner Treibjagd im Anlegerschutzwald sagt der Anwalt: โDie
Vertrรคge sind noch ganz frisch.โ
GoMoPa: Welche Fonds sind denn betroffen?
Der Anwalt: โEs sind die ersten drei Fonds des heutigen Marktfรผhrers
in Deutschland fรผr geschlossene Fonds, der SHB AG aus Aschheim
bei Mรผnchen in Bayern. Die Bundesanstalt fรผr Finanzdienstleistung-
Dokumente zum Thema
ยป Gerlachs Millionenkredit
ยป Urteil gegen Gerlach
ยป Spiegel รผber Gerlach
Pressemitteilung zum Thema
ยป Teil 1: Heinz Gerlach โ wo ist die Million geblieben?
ยป Teil 3: Heinz Gerlach: Treibjagd im Anlegerschutzwald
Beitrรคge zum Thema
ยป Heinz Gerlach โDirekter Anlegerschutzโ
ยป Alpina KG Icon AG Procenta GmbH Bavaria GmbH
ยป Nepper, Schlepper, Bauernfรคnger
ยป BFI Bank Dresden, Wรผrzburg
ยป Das Geschรคft der Banken
ยป Gerlach Positivbewertung: ACI Alternative Capital Invest Dubai Tower
ยป BGH-Urteil: Klarheit fรผr Anleger, Provisionen offenlegen
ยป Vermeintliche Anlegerschรผtzer kassieren bei Gutglรคubigen ab
ยป Akzenta AG und Gerlach Report
Quelle: http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html? id=289&meldung=
Warum-kaufte-Schreinemakers-Ex-Heinz-Gerlach-frei
saufsicht hatte den drei Fonds Business Park Stuttgart, Carre Gรถttingen
und Erlenhofpark im Jahre 2005 eine Rรผge erteilt, weil sie den 4.500
Anlegern eine 50prozentige Rรผckzahlung auf den Anlagenwert zusagten.
Die BaFin bestand auf eine รnderung der Vertrรคge, dass die Rรผckzahlbarkeit
nur auf den wirtschaftlichen Wert zu leisten sei und auch
nur, wenn die Fonds nicht zahlungsunfรคhig oder รผberschuldet sind. Die
SHB AG hielt sich daran, aber Gerlach hatte nun einen Anlass, sich auf
die Fonds einzuschieรen.โ
GoMoPa: Der Erfinder der Fonds und Grรผndungsgesellschafter der
SHB, Horst Baron (53), sagte erst am 7. Juli 2009 auf der Hauptgesellschafterversammlung,
dass die Fonds tatsรคchlich nur dank der Ratensparer
am Leben sind. Wรถrtlich sagte Baron: โSelbst einen angenommenen
kumulierten Ausfall von 10 Prozent der Ratenzahler kรถnnten die
Fonds aushalten. Bislang fielen noch bei keinem Fonds mehr als sieben
Prozent der Sparplananleger aus.โ Welche Argumente hatte denn Gerlach
da noch?
Der Anwalt: โGar keine. Gerlach warnte in seinen Anlegerschutz-
Reports einfach vor einer angeblich katastrophalen wirtschaftlichen
Situation, warf den Fonds vor, dass sie eine liquide Unterdeckung hรคtten
und die Ausschรผttungen aus der Substanz der Ratensparer kรคmen.
Das war zwar problematisch, war bei diesen Fonds aber so gewollt und
geplant gewesen. Gerlach verlegte sich schlieรlich auf die persรถnliche
Diffamierung des fachlich absolut kompetenten Vorstandsvorsitzenden,
Horst Baron.โ
GoMoPa: Warum war denn der Fondsexperte fรผr den Fondslaien
Gerlach รผberhaupt angreifbar?
Der Anwalt: โ1990, also elf Jahre vor der Grรผndung der SHB AG,
hatte Horst Baron Pech mit einem Geschรคftspartner. Damals hatte
Baron 800.000 D-Mark in eine Firma eingezahlt. Der Geschรคftspartner
unterschlug das Geld und setzte sich damit ins Ausland ab, verjubelte
es, wurde von der Polizei geschnappt und kam ins Gefรคngnis.
Baron musste Konkurs anmelden. Mit diesem Konkursverfahren vom 2.
Januar 1991 (AZ 32N774/90), deren Tilgung sich bis zum Jahre 2004
hinzog, verfolgte Gerlach den Vorstandsvorsitzenden bis zum Gehtnicht-
mehr. Baron trat genervt, offiziell aus familiรคren Grรผnden, am 31.
August 2008 zurรผck.โ
GoMoPa: Hatte die SHB damit Ruhe?
Der Anwalt: โDie drei Fonds sind nach wie vor problematisch und
waren fรผr Gerlach weiter Futter, um Vertriebspartner der SHB zu verschrecken.
Die SHB hatte 2008 einen Verlust von 13 Milionen Euro.โ
GoMoPa: Welche Lรถsung gab es?
Der Anwalt: โDie SHB zauberte als Baron-Nachfolger fรผr den
Vorstandsvorsitz den ehemaligen PR-Chef der Mutter-Gesellschaft Aragon
AG aus Wiesbaden in Hessen, Achim Pfeffer (39), aus dem รrmel.
Der gab beim Amtsantritt offen zu, dass er von Immobilien keine Ahnung
hatte. Aber er wollte den angeschlagenen Konzern SHB mit 62
Mitarbeitern und 1.100 freien Vertriebspartnern sanieren. Und als PRMann
wusste er, wie man den Scheinjournalisten Gerlach ruhig stellen
kann. Seine Idee war, die drei alten problematischen Fonds auszulagern,
damit der Name SHB nicht mehr geschรคdigt werden kann, und
die Betreuung der Fonds an Gerlach zu รผbertragen. Die anderen Fonds
der SHB laufen schlieรlich ganz gut.โ
GoMoPa: Wie soll denn die Auslagerung laufen?
Der Anwalt: โรber die Heliad Equity Partners GmbH und Co. KG
aus Frankfurt/Main. Das ist die zweite Mutter der SHB. Sie hat 13 Finanzunternehmen
mit 4.500 Beschรคftigten und einen Jahresumsatz von
600 Millionen Euro. Sie soll helfen, die drei problematischen Fonds zu
verschleiern und zu verschieben, Hauptsache weg von der SHB. Der
neue SHB-Vorstandschef Pfeffer persรถnlich รผbernahm die Gesprรคche
mit Gerlach. Der nahm die Betreuung der Fonds, die er zuvor verteufelt
hatte, sofort an. Die zusรคtzlichen Kosten von 7.500 Euro monatlich
fรผr Gerlach mรผssen nun die Anleger trotz geringer Rendite obendrauf
zahlen. Und damit Gerlach sagen kann, er habe nie ein Mandat von der
SHB erhalten, lรคuft der Betreuungsvertrag รผber die Heliad. Somit hat
sich die jahrelange Schmiererei Gerlachs gegen den Fondsprimus SHB
gelohnt.โ
GoMoPa: Aber warum musste erst Pfeffer kommen, um den Deal
mit Gerlach einzufรคdeln?
Der Anwalt: โNun, Pfeffer kam von der Aragon. Die Aragon hatte
mit Gerlach schon Ruhigstellungs-Erfahrungen gesammelt. Aragon-
Aktionรคr Christian Angermeyer wollte im Jahre 2002 VCH-Fonds mit
amerikanischen gebrauchten Risikolebensversicherungen an die Bรถrse
bringen. Sie erwiesen sich als Rohrkrepierer. Angermeyer hรคtte das
gern gedeckelt. Doch Gerlach bekam davon Wind und hat Aragon ein
wenig provoziert. Gerlach schoss los: Anlegerverarsche, Schneeballsystem.
Man beruhigte Gerlach schlieรlich mit einem Beratervertrag.
Natรผrlich nicht bei der Aragon, das wรคre ja zu plumb gewesen. Man
fand, dass der Vorstand der Aragon-Tochter BIT Treuhand AG in Frankfurt,
Jan Bรคumler, einen Coach gebrauchen kรถnnte. Ich glaube, Bรคumler
und Gerlach haben sich nie gesehen. Als Bรคumler zum 1. Januar
2009 aber BIT und damit Aragon verlieร, hatte Coach Gerlach keinen
mehr zu coachen. Zum Glรผck holte ihn der Aragon-PR-Chef Pfeffer nun
zur SHB beziehungsweise zu deren Mutter Heliad als Coach fรผr die
schlecht laufenden Fonds.โ
GoMoPa: Aber Gerlach hat doch stets bestritten, dass er je Un-
ternehmerberater-Vertrรคge abgeschlossen habe.
Der Anwalt: โDann sehen Sie sich doch einmal den Beratervertrag
von Gerlach mit der ICC AG und spรคteren Aufina Holding AG an, die
mit 16 Millionen Euro Schulden an die Anleger in Insolvenz ging. Gerlach
stempelte den Vertrag mit seinem Eingangsstempel ab und schrieb
noch ein paar รnderungswรผnsche handschriftlich dazu. Der Vertrag
liegt in der Polizeiakte. Der ICC-Chef Rainer Mรถller wurde spรคter verurteilt,
musste ins Gefรคngnis. Gerlach kassierte laut eigener Aufstellung,
die er der Staatsanwaltschaft (AZ 130Js 88/03) รผberlieร, vom 9. Juni
2000 bis 11. Juli 2002 insgesamt 783.000 D-Mark (400.348 Euro), obgleich
er angeblich gar nichts tat.โ
GoMoPa: Hat Gerlach ein Netzwerk, das ihn schรผtzt?
Der Anwalt: โAuรer der Rechtsanwaltskanzlei Werner Klumpe aus
Kรถln hat Gerlach nicht wirklich ein echtes Netzwerk. Klumpe soll konkurrierende
Ratinghรคuser rigoros abmahnen, wenn Formalien nicht eingehalten
werden. TV-Moderator Friedrich Wanschka versucht, Gerlach regelmรครig
reinzuwaschen. Werden Gerlachs Machenschaften รถffentlich,
darf dieser Stellungnahmen in Wanschkas Wmd-Brokerchannel abgeben.
Gerlach hat am 4. September 2008 zu Pressevorwรผrfen gegen sich
Stellung genommen, ohne die Vorwรผrfe wirklich zu entkrรคften. Wanschka
leitet die nach ihm benannte Consulting GmbH. Das Unternehmen
veranstaltet Wmd-Vertriebsgipfel und Wmd-Exklusivforen (mit Vorliebe
auf Mallorca), bei denen Gerlach seit Jahren Stammgast ist und als angeblicher
Experte Vortrรคge hรคlt sowie Diskussionen moderiert.
Zu Gerlachs Dunstkreis gehรถrt auch der Bund fรผr soziales und ziviles
Rechtsbewusstsein e.V. (BSZ). Der von Horst Roosen geleitete
Verband verbreitet die Presseerklรคrungen auf Fachanwalt-hotline.de,
Kapitalanleger-echo.de, Rechtsboerse.de und Bsz-ev.de. Roosen ist
รผbrigens Pleite.
In รคhnlichem Dienst fรผr Gerlach sollen auch zwei Hamburger Rechtsanwรคlte
stehen. Auch sie sollen die Enten aus dem Direkten Anlegerschutz
aufgreifen und sie รผber das Internet verbreiten.
Und dann wรคre da noch Ove Franz, er nimmt Gerlach regelmรครig
in Schutz. Als das Hamburger Magazin Der Spiegel 2008 Gerlachs Machenschaften
aufdeckte, war Ove Franz der einzige von zahlreichen Befragten,
der Gerlach unterstรผtzte. Der 73jรคhrige Ex-Politiker hatte sich
als Vorstand des Bankhauses Wรถlbern einen seriรถsen Ruf aufgebaut,
den er inzwischen zerstรถrt hat. In Gerlachs Direkten Anlegerschutz schreibt
er bestellte Leserbriefe.โ
GoMoPa: Aber was ist mit den 51 Anwaltsadressen, die Gerlach
auf seiner Seite Anlegerschutzauskunft.de verรถffentlicht?
Der Anwalt: โDie Anwรคlte haben mit Gerlach persรถnlich nichts zu
tun. Sie lassen es zu, dass Gerlach sich mit ihren Namen schmรผckt, weil
sie natรผrlich als Anlegerschutzanwรคlte von Gerlachs negativer Berichterstattung
und der damit verbundenen Anlegerverunsicherung stark profi-
tieren. So bekommen sie viele Mandanten.โ
GoMoPa fragte Anwalt Jochen Resch (59) aus Berlin, der zugleich
Vorsitzender der Verbraucherzentrale Brandenburg ist, was er von Gerlach
hรคlt und warum er auf Gerlachs Webseite steht?
Resch: โIch kenne Gerlach seit vielen Jahren, auch von persรถnlichen
Treffen bei Veranstaltungen. Es ist sehr traurig, er war am Anfang sehr
gut. Bis er sich im Jahre 2002 mit den Drei-Lรคnder-Fonds von Walter Fink
und der BFI Bank Dresden einlieร und wohl dabei zuviel Geld verdiente.
Ich habe zu Gerlach keine geschรคftlichen Beziehungen. Fonds sind auch
nicht mein Metier. Ich werde mir die Seite anschauen, auf der ich erwรคhnt
werde, und gegebenenfalls reagieren.โ
Zitat-Ende.
SJB-GoMoPa-Opfer vermuten, dass Resch diese Interna unter anderem
direkt aus dem von dem mutmasslichen Hacker Thomas Promny
geknackten Computer Heinz Gerlachs bezogen hat und diese dann
zunรคchst รผber den โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ verbreitete.
โRechtsanwรคltin Ludmilla Emilie Giese arbeitet im Bereich sogenannter
Immobiliensteuersparmodelle gegen Initiatoren, Verkรคufer und
Bankenโ, heisst es auf der Homepage der sogenannten Anlegerschutzkanzleiโ
Resch.
Fรผr das GEGEN steht neben Reschs eigener Truppe von 60 Mitarbeitern,
vor allem der stets linientreue โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ,
der sich aus Ex-Stasi-Leuten vor allem aus der ehemaligen โDDRโ rekrutiert.
โNACHRICHTENDIENSTโ hat die Aufgaben. โAufklรคrung, AgitProp,
Bespitzelung, Rufmord, Erpressung und wenn jemand zu gefรคhrlich fรผr
die eigene Truppe wird, wohl auch Mord mit Stasi-Methoden wie mit
Dioxin.
Immer wieder prรคsentiert sich Anwalt Resch auf der Webseite von
โGoMoPaโ einem angeblichen Zusammenschluss jรผdischer Anwรคlte aus
New York mit dem klingenden Namen Goldman, Morgenstern & Partner
LLc. Profan dagegen der Name โGoMoPaโ gebaut nach dem selben
Strickmuster, wie es viele Nachrichtendienste gerne tun โ aus Abkรผrzungen.
In den USA wรผrde es wohl GM & P LLC heissen, in Ostberlin hingegen
โGoMoPaโ. Doch das sind nur Petittesen am Rande.
Den engen Zusammenhang zwischen der โAnlegerschutzkanzleiโ
Resch und dem โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ erkannte auch schon
die Redakteurin Renate Daum und schrieb;
โDer Anlegeranwalt Jochen Resch kommt neuerdings oft in den
Pressemitteilungen vor, die der Finanzdienst Gomopa ungefragt an Redaktionen
verschickt. Als โDeutschlands bekannteste Anlegerschutzkanzleiโ
wird Resch Rechtsanwรคlte in einem Bericht รผber das Ende der
Noa Bank vorgestellt. Zu Schrottimmobilien รคuรert sich Resch, zu einem
Skandal um den Immobilienfondsanbieter Volkssolidaritรคt. Die Offenheit
ist neu. Frรผher ging Gomopa Resch hart an und konfrontierte
ihn mit Vorwรผrfen. Doch einige Formulierungen in einer Teilhaberinformation
zur finanziellen Situation Gomopas vom Juli 2010 legen nahe,
dass der Sinneswandel vielleicht nicht nur Zufall ist.
Gomopa, eigentlich Goldman Morgenstern & Partners Consulting
LLC mit Sitz in New York, ist seit mehr als zehn Jahren aktiv. Auf der
Website ist unter den Fachautoren der bekannte Bestsellerautor Jรผrgen
Roth aufgelistet. Im Handelsregister der deutschen Zweigniederlassung
ist als Geschรคftszweck an erster Stelle โwirtschaftliche Beratung, insbesondere
des Mittelstandesโ aufgelistet. Dazu gehรถre โdie Prรคsentation
von Firmen im Internet und anderen Medienโ. Die Verbindung des Dienstes
mit einem Nachrichtenportal im Internet sieht Gomopa-Grรผnder
Mark Vornkahl nicht als Problem: โEin Interessenkonflikt zwischen
kostenpflichtiger Beratung, Informationsabonnement und รถffentlicher
Aufklรคrung ist uns seit Bestehen nicht untergekommen.โ
Anwalt Resch spricht von Rechercheauftrag
Doch die Nutzer des Portals erfuhren bislang nicht, ob mit Personen
oder Organisationen, รผber die berichtet wurde, vertragliche Beziehungen
bestehen. Reschs Kanzlei war laut Teilhaberinformation zeitweise
eine wichtige Finanzierungsquelle von Gomopa. Darin berichtet Gomopa-
Mitgrรผnder Klaus Maurischat, dass eine Vereinbarung mit der Kanzlei
โmomentan 7500,- Euro im Monat einbringt โ rund 25 Prozent unserer
monatlichen Kosten!โ. Fรผr โindividuelle Mandantenanwerbungโ stehe
die Gesellschaft mit mehreren Anwaltskanzleien in Verhandlungen.
Anwalt Resch stellt zum Inhalt der Vereinbarung klar: โWir haben
einen einmaligen Rechercheauftrag erteilt, der im รผblichen Rahmen
honoriert wird.โ Mit Mandantenbeschaffung habe das nichts zu tun.
Was Gomopa von einer Mandantenanwerbung hรคtte, ist auch unklar.
Denn Anwรคlte dรผrfen dafรผr nicht bezahlen. Auf unsere Anfrage zu dieser
und weiteren Fragen gab Vornkahl keine inhaltliche Antwort beziehungsweise
verwahrte sich gegen Zitate aus den entsprechenden Passagen
seiner E-Mail, weil er einem Mitbewerber โkeine Auskรผnfte zur
Ausgestaltung unseres Geschรคftsbetriebes gebeโ. Das verblรผfft, denn
BรRSE ONLINE betreibt das Anlegerschutzportal http://www.graumarktinfo.
de, ist aber keine Unternehmensberatung. Gomopa betont dagegen,
nichts mit Anlegerschutz zu tun zu haben.
Bautrรคgergesellschaft als wichtige Finanzquelle
Eine wichtige Finanzierungsquelle von Gomopa war laut der Teilha-
berinformation auch eine Bautrรคgergesellschaft, gegen die Anwalt Resch
im Auftrag von Anlegern vorgegangen war. Im Zusammenhang mit deren
Muttergesellschaft Estavis war Gomopa sogar schon mit Nรถtigungsvorwรผrfen
konfrontiert worden. Als ein umstrittener Anlegerschรผtzer einen
Vertrag des Immobilienkonzerns mit Gomopa in die Hรคnde bekam, las
er eine Erpressung hinein. Auf seine Anzeige hin nahm die Staatsanwaltschaft
aber nicht einmal Ermittlungen auf. โEstavis wurde nicht erpresstโ,
stellt ein Sprecher der Immobilienfirma klar. Die Estavis-Tochter
B&V schloss sogar einen neuen Beratungsvertrag ab und zahlte viermal
5000 Euro โ in gegenseitigem Einvernehmen, wie der Estavis-Sprecher
betont.
Jรผngst kam nun der Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber โ Aushรคngeschild
und Kooperationspartner von Gomopa โ ins Gerede. Bevor
das Bรผndnis besiegelt wurde, bekam er im Frรผhjahr 2010 einen Auftrag
aus Kassel, wie die โSรผddeutsche Zeitungโ berichtet. Der Wirtschaftsdetektiv
sollte herausfinden, wer hinter รผblen Angriffen und Erpressungsversuchen
gegen Immovation stecke. In einem zweiten, davon
unabhรคngigen Schritt sollte Fuchsgruber versuchen, bรถse Berichte und
Kommentare bei Gomopa รผber das Immobilienhandelsunternehmen zu
unterbinden. Insgesamt erhielt er dafรผr 67 500 Euro….โ
http://www.graumarktinfo.de/gm/aktuell/diskussion/:Gomopa–Anwaelte-
als-Finanzierungsquelle/616477.html
Dieser Artikel lรถste ein Erdbeben in der Branche aus, bestรคtigt er
doch, was viele insgeheim dachten, aber nicht zu sagen wagten: โResch
benutzt โGoMoPaโ und โDetektivโ Fuchsgruber, um Mandanten zu erpressen.
Genau n dieses Bild passte auch der angebliche โBeratungsvertragโ
zwischen Estavis und โGoMoPaโ, den Heinz Gerlach enthรผllte.
Damit kam der selber nicht unumstrittene Anlageschรผtzer aus Bad
Homburg den Berliner Paten und Ihren Exekutoren gefรคhrlich nahe,
zudem er eine Strafanzeige bei der Berliner Kriminalpolizei stellte und
seinen Kenntnisstand publizierte, Daraufhin wurden seine Webseiten
wochenlang von Cyberattacken lahmgelegt und kurze Zeit spรคter starb
er vรถllig unerwartet…
Stasi-Morde mit Dioxin: Millionen von Menschen kennen das Thema
durch die Berichterstattung รผber den Dioxin-Skandal hervorgerufen durch
Stasi-Top-Agent Siegfried Sievert. Sein Namensvetter Siegfried Siewert
(ein Pseudonym) fรผr einen โGoMoPaโ-Mitarbeiter steht unter Mordverdacht
im Fall Heinz Gerlach.
Bei der Staatsanwaltschaft Mรผnster ist eine Strafanzeige wegen versuchten
Mordes aus Habgier gegen den in den Dioxin-Skandal verwickelten
Futtermittellieferanten Harles und Jentzsch eingegangen. Schwere
Kรถrperverletzung und Giftbeimischung lauteten weitere Vorwรผrfe, sagte
Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer.
Demnach hat ein Arzt aus der Nรคhe von Mรผnster die Firma aus
Schleswig-Holstein angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Mรผnster wird den
Fall vermutlich an die Behรถrden in Oldenburg oder Itzehoe abgeben.
Dort laufen derzeit Ermittlungen wegen Verstรถรen gegen das Lebensmittelbedarfsgegenstรคnde-
und Futtermittel-Gesetz.
Die Firma Harles und Jentzsch aus dem schleswig-holsteinischen
Uetersen hatte seit Mรคrz vergangenen Jahres dioxinbelastetes Futterfett
an Abnehmer in mehreren Bundeslรคndern ausgeliefert. Bundesweit
sind gegenwรคrtig rund 4.700 Betriebe wegen Dioxin-Verdachts
geschlossen
Chef der Firma Harles und Jentzsch ist der ehemalige Stasi-Top-
Agent und Dioxin-Panscher Siegfried Sievert.
Offensichtlich ist Dioxin bereits in der DDR-Zeit von Sievert im
Auftrag der Stasi benutzt worden.
Beweis: โStasi-Akte des Dioxin-Panschers belegt: Harles & Jentzsch-
Geschรคftsfรผhrer Sievert arbeitete 17 Jahre fรผr die Stasi. Er trug
den Decknamen โIM Plutoโ.
Die Akte trรคgt die Registriernummer II 153/71, ist mehrere Hundert
Seiten dick. Auf dem Deckel ein Name: โPlutoโ. Unter diesem Decknamen
spionierte Siegfried Sievert (58), der als Geschรคftsfรผhrer des
Futtermittel-Herstellers Harles und Jentzsch mutmaรlich fรผr den Dioxin-
Skandal verantwortlich ist, 18 Jahre lang fรผr die Staatssicherheit der
DDR.โ
http://infokriegergreifswald.blogspot.com/2011/01/stasi-dioxinpanscher.
html
Die โZeitโ schreibt:
Knapp 200 Seiten hat die Stasi-Akte von Siegfried Sievert. Der Chef
des Fettherstellers Harles und Jentzsch ist fรผr den Staatssicherheitsdienst
der DDR tรคtig gewesen. Das geht aus Akten der Birthler-Behรถrde
hervor, aus denen die Sรผddeutsche Zeitung zitiert. Sievert sei 18 Jahre
lang bis zur Wende als IM Pluto gefรผhrt worden. Schon damals arbeitete
er fรผr fettverarbeitende Betriebe wie dem VEB Mรคrkische รlwerke
in Wittenberge, schrieb die Zeitung weiter.
โDer IM hat keinerlei Vorbehalte bei der Belastung von Personen
aus seinem Umgangskreisโ, zitierte die Sรผddeutsche Zeitung aus seiner
Akte. Weiter heiรt es, dass Sievert nicht aus รberzeugung fรผr die
Stasi arbeite, sondern nur, weil er โpersรถnliche Vorteile/Nachteile in
Erwรคgungโ ziehe. Sievert wollte sich laut der Zeitung auf Anfrage nicht
รคuรern.
Sievert ist Geschรคftsfรผhrer des mittlerweile insolventen Fettherstellers
Harles und Jentzsch im schleswig-holsteinischen Uetersen. Die Firma
hatte dioxinbelastete Fettsรคuren mit unbelasteten Fetten gemischt.
Die Fette wurden zu Futtermitteln verarbeitet und fรผhrten bundesweit
zur Dioxin-Belastung von Hรผhnern und Schweinen.
Derweil schrieb die Berliner Zeitung, dass der Fetthersteller Harles
und Jentzsch regelmรครig und in viel grรถรerem Ausmaร dioxinbelastete
Fettsรคuren gemischt und ausgeliefert haben soll als bislang bekannt.
Die Zeitung berief sich dabei auf Messergebnisse des Niedersรคchsischen
Landesamts fรผr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves).
Insgesamt 92 der 153 รผberprรผften Fettproben haben Laves zufolge den
zulรคssigen Dioxin-Grenzwert von 0,75 Nanogramm pro Gramm รผberschritten.
Ein besonderes Merkmal der Ergebnisse ist, dass sich der Dioxingehalt
in den Proben eklatant voneinander unterscheidet. Der Dioxingehalt
lag bei 1,0, in anderen bei 11,7 und 28,7 Nanogramm, auch Werte
von 48,0 bis 61,6 Nanogramm kamen vor. Fรผr die Ermittler erhรถht sich
damit der Verdacht, dass das erhรถhte Dioxin nicht zufรคllig in den Fetten
vorhanden ist sondern unterschiedlich belastete Fette vorsรคtzlich miteinander
vermengt wurden.
Alle Proben stammen aus der Zeit vom 11. November bis zum 13.
Dezember. Die Behรถrden schรคtzen, dass die Firma Harles und Jentzsch
in diesem Zeitraum rund 2500 Tonnen Futtermischfette hergestellt hat
und diese an 20 niedersรคchsische Futtermittelunternehmer lieferte.
Diese hรคtten dann die Fette mit anderen Futtermitteln weiterverarbeitet.
Daraus ergebe sich fรผr Niedersachsen eine Futtermittelmenge von
25.000 bis 125.000 Tonnen, die auf diese Weise in der Nahrungskette
eingegangen sind.โ
Beweise: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-01/dioxinstasi-
sievert
http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/artikeldetail/
article/111/dioxin-panscher-soll-als-im-pluto-fuer-die-ddr-stasi-gearbeitet.
html
http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/war-fett-dioxin-panscher-
bei-der-stasi-article1094984.html
Das Stasi-Problem war mit dem Zusammenbruch der DDR
keineswegs beendet. Ehemalige Stasi-Mitarbeiter gelangten nach der
Wende in hรถchste Positionen. In Brandenburg hatten es sogar mehrere
ehemalige Stasi-Mitarbeiter bis in die aktuelle rot-rote Landesregierung
geschafft, um dort die Regierung zu รผbernehmen. Auch in Sachsen-
Anhalt kรถnnten nach der Landtagswahl ehemalige Stasi-Mitarbeiter in
die Regierung gelangen. Und auch in der Wirtschaft sind viele Stasi-
Mitarbeiter in hohe Positionen gelangt. So auch der Herr Sievert. Doch
was bezweckte dieser tatsรคchlich mit der Dioxinvergiftung? Handelte er
wirklich aus Profitgier, oder war die bundesweite Vergiftung eine verspรคtete
Rache der Stasi gegen den ehemaligen Klassenfeind?
Mit den Methoden der Stasi arbeitet auch der รคussert dubiose โFinanz-
NACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ. Bespitzelung, Einschรผchterung,
Erpressung, Falschnachrichten, Rufmordmord, Cybermord,
Hacking und wohl auch tatsรคchlicher Mord gehรถren zu dem tรคglichen
Repertoire der serienweise vorbestraften Kriminellen von โGoMoPaโ.
Bereits Monate vor seinem Tode war Heinz Gerlach diesem dubiosen
โNACHRICHTENDIENSTโ aus Ost-Berlin mit Tarnadresse in New York
und Tarnnamen angeblicher jรผdischer Rechtsanwรคlte auf der Spur. Dabei
setzte er von Anfang an sein Leben aufs Spiel.
Denn er wurde mit Stasi-Methoden ausgespรคht, bespitzelt und es
wurden seine Computer gehackt. So hatten die โNACHRICHTENDIENSTโ-
Aufklรคrer immer wieder brisantes Material, das sowohl auf der
โGoMoPaโ-Webseite erschien (mittlerweile gelรถscht) als auch auf der
Gerlach kritisch bis feindlich gesonnenen Webseite Akte-Heinz-Gerlach.
info, deren Verbindungsdaten auffallende Parallen zu dem โGoMoPaโ-
Internet-Schattenreich vorweisen.
– Er kannte die kriminelle Vergangenheit der โGoMoPaโ-Macher
– Er erkannte die Tarnorganisation in New York
– Er erkannte die mutmassliche Erpressung von Immobilienunternehmen durch die
Konstellation โNACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ und โAnlegerschutzanwaltโ RA Jochen
Resch.
– Er wusste, dass seine Webseite durch Cyber-Attacken lahm gelegt wurden.
– Er war dabei die Rolle von Ehrenfried Stelzer, dem Top-Stasi-Agenten im Hintergrund
zu entschleiern
– All dies fรผhrte wohl zu einem Mordauftrag in klassischer Stasi-Manier mit Dioxin.
– An der Tat massgeblich beteiligt ist mit Sicherheit der vorbestrafte Serienbetrรผger und
mutmassliche Stasi-Agent โSiegfried Siewertโ oder auch โKlaus Maurischatโ etc pp.
– Die genauen Tatumstรคnde aufzuklรคren, ist Sache von BKA, LKA, der Kriminalpolizei
und weiterer Ermittler.
– Aber schon jetzt kann man das Tatszenario erkennen: Auch der Hausarzt von Heinz
Gerlach war wohl misstrauisch, was die Todesursache anbetraf. Er wollte den Totenschein
wohl erst nicht ausstellen mit der Todesursache โnatรผrliche Todesursache.โ
– In der รffentlichkeit indes rollte nach der Todesnachricht das geplante Szenario ab.
Zuerst berichtetet der NACHRICHTENDIENSTโ โGoMoPaโ von der Todesursache โBlutvergiftungโ
โ nur wenige Stunden nach dem Tode von Heinz Gerlach. Woher konnte
der โNACHRICHTENDIENSTโ dies wissen ? Darรผber gibt es keine Angabe in der numehr
von der Webseite des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ verschwundenen Meldung
vom Tode Heinz Gerlachs.
– Es war auch nicht die Meldung des โNACHRICHTENDIENSTESโ โGoMoPaโ, der die
Branche und die รffentlichkeit von dem angeblich natรผrlichen Tode Heinz Gerlachs
รผberzeugte:
Mit zwei Artikel entstand die Legende von der Blutvergiftung von Heinz Gerlach: Derm
heute verschwundenen โGoMoPaโ-Artikel, der wenige Stunden nach dem Ableben
โBlutvergiftungโ als Todesursache angab und der zunรคchst auch von der รผberaus kritischen
Anti-Gerlach-Webseite Akte-Heinz-Gerlachโ in Zweifel gezogen wurde (Beleg
siehe unten).
Als Heinz Gerlach dann die Zusammenhรคnge zwischen der mutmasslichen
Erpressung des Berliner Immobilienhauses Estavis und โGo-
MoPaโ bzw Rechtsanwalt Jochen Resch erkannte, wusste er endgรผltig
zuviel und wurde fรผr die โGoMoPaโ-Hintermรคnner zu einer grossen Gefahr.
Dan wurde offenbar nachgelegt als die Zweifel an der wahren
Todesursache immer lauter wurden:
Zitat:
โ14. Juli 2010 – Gerlach und die wahre Todesursache
Der selbst ernannte Anlegerschรผtzer Heinz Gerlach starb an einer
zu spรคt erkannten Blutvergiftung
Der Mann, der dubiose Finanzsysteme durchschaute, erkannte das
feindliche System im eigenen Kรถrper nicht
Hameln/Oberursel (wbn). Die Szene der Finanzdienstleister und
Anlageberater ist um eine schillernde Figur รคrmer. Der Anlegerschรผtzer
Heinz Gerlach ist am vergangenen Samstag in seinem Haus im hessischen
Oberursel gestorben.
In wenigen Wochen wรคre er 65 geworden. Gerlach hat mit seiner
Internetseite โDirekter Anlegerschutzโ die Beteiligungsangebote des
Kapitalmarktes bewertet und sich in den 70er Jahren mit dem โGerlach-
Reportโ einen bemerkenswerten Ruf als Brancheninsider erworben. Die
Karriere des Steuergehilfen ist in der Finanzwelt beispiellos. Er hรถrte
das Gras wachsen โ und wieder verwelken. Fรผr die einen war er ein
unbeugsamer Held, fรผr die anderen der Stรถrfaktor schlechthin und erklรคrtes
ketzerisches Feindbild.
Kein Wunder: Es ging stets um viele Millionen Euro und verdeckte
Interessen. In einem Spiegel-Interview sagte er: โIch habe hier jeden
Tag โDallasโ oder โDenverโโ. So kommt es nicht unerwartet, dass sich
jetzt schon Legenden um seinen unerwarteten Tod ranken. Angeblich
habe er sich das Leben genommen, wollen Stimmen aus dem Hintergrund
wissen. Die Wahrheit ist so profan wie traurig: Gerlach, der zu
den Indianern gehรถrte, die niemals weinen und keinen Schmerz kennen,
starb an den Folgen einer unterschรคtzten Nagelbettentzรผndung.
Daraus resultierte eine Blutvergiftung. Dies haben die Weserbergland-
Nachrichten.de aus dem engsten Umfeld des โรคltesten Geldanlageschรผtzersโ
der Republik erfahren.
Die Sepsis (Blutvergiftung) gilt als der weithin unbekannte und meistunterschรคtzte
Killer in Deutschland. Diese auรer Kontrolle geratene
systemische Entzรผndungsreaktion auf eine Infektion fordert ebenso
viele Todesopfer wie der Herzinfarkt. Bis zu 50 Prozent der Erkrankten
sterben trotz intensiver Behandlung im Krankenhaus. In Deutschland
erkranken โ so die Schรคtzungen โ im Jahr 150.000 Menschen an einer
Sepsis. Gerlach hat komplexe Finanzsysteme durchschaut โ den systemisch
angreifenden Feind im eigenen Kรถrper hat er unterschรคtzt.โ
h t t p : / /www.we s e r b e r g l a n d – n a c h r i c h t e n . d e / i n d e x .
php?option=com_content&view=article&id=442:14-juli-2010-gerlachund-
die-wahre-todesursache&catid=1:-weserbergland-nachrichten
Dieser Artikel auf der Webseite der unbedeutenden Provinz-Zeitung
โWeserbergland Nachrichtenโ, die ein Ex-Stasi-Mann lancierte, beruft
sich auf das โengste Umfeldโ von Heinz Gerlach โ ohne auch nur DEN
GERINGSTEN BELEG vorweisen zu kรถnnen.
Somit wir das Mรคrchen von der angeblichen โBlutvergiftungโ als
Agenda festgelegt.
Einen Tag spรคter, am 15. Juli 2010 รผbernahm auch die Gerlachkritische
Webseite, deren Veranwortliche weiter im Dunkeln sind, diese
Agenda aufgriff und schrieben:
โWorte รผber Heinz Gerlach ยป
15.07.10
Heinz Gerlach: Die Todesursache steht offenbar fest
(Eigener Bericht)
Um Heinz Gerlachs plรถtzlichen Tod ranken sich diverse Gerรผchte.
Die kรถnnen nun ad acta gelegt werden. Denn die Weserbergland-
Nachrichten haben โaus dem engsten Umfeldโ des โselbst ernannten
Anlegerschรผtzersโ erfahren, dass Gerlach โan den Folgen einer unterschรคtzten
Nagelbettentzรผndungโ gestorben ist.
Die norddeutsche Tageszeitung schreibt weiter: โDaraus resultierte
eine Blutvergiftung.โ An einer Sepsis sterben demnach jedes Jahr
genauso viele Menschen wie an einem Herzinfarkt.
Heinz Gerlach soll am Dienstag beerdigt werden.
Den Artikel im Original finden Sie hier: http://www.
we s e rbe rgl and-na chr i cht en.de / inde x .php? opt i on=c om_
content&view=article&id=442:14-juli-2010-gerlach-und-die-wahretodesursache&
catid=1:-weserbergland-nachrichtenโ
Ohne EIGENE RECHERCHE-und ohne den geringsten Beleg รผbernahmen
diese โINSIDERโ das Blutvergiftungs-Mรคrchen.
Hinzu kommt die Internetseite http://www.akte-heinz-gerlach.
info/15-07-10-heinz-gerlach-die-todesursache-steht-offenbar-fest/ und
die Webseiten die โGoMoPaโ zuzuordnen sind, weisen auffallende Paralleln
auf.
Die Verbindungsdaten der Akte-Heinz-Gerklach.Info, gehostet in
der anatolische Internet-Klitsche Media-on sowie die der โGoMoPaโ und
deren Hintermรคnner .:
Godaddy ist der Haus-Hoster von โGomopaโ und seit vielen
Jahren der Registrar der โGomopaโ-Homepage. Hier werden auch
zahlreiche โGomopaโ zuzuordnende โForenโ und โBlogsโ zugeordnet,
in denen fiktive Cyber-Aliasse ihr Unwesen treiben, das natรผrlich nie
mit Fakten belegt ist wie z.b. extremnews.com.
Registrant: Goldman Morgenstern an Partners LLC
Registered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.
com)
Domain Name: GOMOPA.NET
Gehostet hier:
Server IP: 67.23.163.233 Server Location: Lockport, NY, 14094,
United States
Gomopa IP: 67.23.163.230 Gomopa server location: Asheville in
United States Gomopa ISP: Netriplex LLC
Pikant auch die Internetseite der immer wieder mit Gomopa in
Verbindung gebrachten Offshore-Firma Baker & Baker, Kรถln, wird
bei Godaddy gehostet.
Server IP: 208.109.181.34 Server Location: Scottsdale, AZ,
85260, United States
Von gekaperten Godaddy-IP-Adressen wurden und werden
auch zahlreiche Flooding-Angriffe gefรผhrt bzw. sogenannte Stalking-
Seiten gehostet, die so die Opfer eine Spezialitรคt von Klaus
Maurischat seien.
Die Baker & Baker wurde bereits in der Schweiz wegen Vermรถgenslosigkeit
liquidiert. Siehe http://www.yasni.de/baker+offshore/
person+information und http://www.moneyhouse.ch/en/u/baker_
baker_consulting_group_ag_CH-170.3.014 .447-7.htm
Dieser Firma war Heinz Gerlach ein besonderes Dorn im Auge
Server IP: 95.0.239.251
Domain ID:D28959891-LRMS
Domain Name:AKTE-HEINZ-GERLACH.INFO
Created On:03-Jul-2009 08:59:55 UTC
Last Updated On:10-May-2010 18:16:59 UTC
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Sponsoring Registrar:Alantron BLTD (R322-
LRMS)
Status:OK
Registrant ID:DI_11637039
Registrant Name:Linh Wang
Registrant Organization:Linh Wang1273487281
Registrant Street1:3617 Tower 1 Lippo Centre
Registrant Street2:
Registrant Street3:
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Registrant State/Province:Queensway
Registrant Postal Code:0000089
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Registrant FAX:+000.5230064510
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addy68605 = addy68605 + 'xchiang' + '.' + 'com';
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// ]]>info@xchiang.com// Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschรผtzt! Sie mรผssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen kรถnnen.// <![CDATA[
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// ]]>
wie man bei Durchsicht der Seite http://www.akte-heinz-gerlach.info unschwer
erkennen kann. Es geht und ging dabei um die Patenschaft
im grauen Markt der Kapitalanlagen.
Drehsscheibe Mediaon.com Eine wesentliche Rolle bei den illegalen
Offshore-Internet-Aktivitรคten der Cyber-Kriminellen spielt
auch die Briefkastenfirma Linh Wang, Honkong, bei der die Seite
http://www.akte-heinz-gerlach.info registriert wurde, die bei dem dubiosen
Undergrund-Unternehmen Mediaon.com in der Tรผrkei gehostet
wird, so die Opfer. รber diese Schiene wurden Dutzende
betrรผgerischer Erpresser-Sites der Cyber-Kriminellen registriert.
Admin ID:DI_11637039
Admin Name:Linh Wang
Admin Organization:Linh Wang1273487281
Admin Street1:3617 Tower 1 Lippo Centre
Admin Street2:
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Admin City:Hong Kong
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// ]]>info@xchiang.com// Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschรผtzt! Sie mรผssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen kรถnnen.// <![CDATA[
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Billing Name:Tuce Kuyumcu
Billing Organization:Tuce Kuyumcu1273487281
Billing Street1:Market Street 45a
Billing Street2:
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Billing City:Baidoa
Billing State/Province:Victoria Mahe Seychelles
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// ]]>tuce.kuyumcu@somali.com// Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschรผtzt! Sie mรผssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen kรถnnen.// <![CDATA[
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Tech Name:Tuce Kuyumcu
Tech Organization:Tuce Kuyumcu1273487281
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Tech City:Baidoa
Tech State/Province:Victoria Mahe Seychelles
Tech Postal Code:00000
Tech Country:HK
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document.write( '’ );
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Name Server:NS1.ANADOLUDNS.COM
Name Server:NS2.ANADOLUDNS.COM
Hier der Beleg รผber das Hosting der Anti-Gerlach-
Seite, AKTE-HEINZ-GERLACH.INFO, bei dem
Untergrund-Unternehmen Mediaon.com in der
Tรผrkei gehostet: Linh Wang
Domain ID:D28959891-LRMS
Domain Name:AKTE-HEINZ-GERLACH.INFO
Created On:03-Jul-2009 08:59:55 UTC
Last Updated On:10-May-2010 18:16:59 UTC
Expiration Date:03-Jul-2011 08:59:55 UTC
Sponsoring Registrar:Alantron BLTD (R32
Mediaon Title: Anonymous Hosting โ Privacy
Hosting โ MediaOn.com is leading the marked in
privacy hosting.
Mediaon Keywords: Anonymous hosting, Whois
Protection, Whois privacy services, Privacy Hosting,
anonymous domain registration, managed
vps
Mediaon Description: MediaOn.com is leading in
anonymous hosting and privacy hosting.
Mediaon IP: 95.0.153.245 Mediaon server location:
Turkey Mediaon ISP: Turk Telekom IP:
95.0.153.245 IP Country: Turkey This IP address
resolves to dsl9539413.ttnet.net.tr
Idari Yonetici / Registrant (Admin) Ad / Name
Tekin Karaboga Adres Catalca Yolu Menekse Mevkii
Istanbul 34537 Tel +90.212.8656520
Diese Internet-Operations-Muster โ so die SJB-Opfer โ habe
es in Ihrem Falle, aber auch bei zahlreichen anderen Betrugs-, Erpressungs-
und Verleumdungsopfer in den letzten Jahren gegeben.
Nunmehr liegen und auch des heimtรผckischen Cyber-Mordes an
Heinz Gerlach kรถnnen ermittelt werdenโ, so Heinz. F., Mayen, Sprecher
der Opfer (die Personen-Daten wurden aus Sicherheitsgrรผnden
anonimysiert).
Wenn das BKA, LK, FBI und die Kriminalpolizei diesen Spuren
weiter intensiv nachgehen wรผrden, seien die sowieso laufenden Ermittlungen
in zahlreichen Fรคllen wie auch im Kursmanipulationsfall
โWirecardโ von Erfolg gekrรถnt. Denn groรe Firmen wie Godaddy und
auch Enom, fรผr die der Reseller Arvixe Domains verkauft, kรถnnten
sich anders als โdubiose tรผrkische Untergrund-Internet-Klitschenโ โ
dem Zugriff der Justiz nicht entziehen.
โNeue Erkenntnisse in der Affรคre Resch/GoMoPa-Stasi haben
wir recherchiertโ, erlรคutert SJB.-GoMoPa-Sprecher Heinz Friedrich.
โNeben dem Stasi-Agenten und frรผheren Leiter der Kriminologie
an der Ost-Berliner Humboldt-Universitรคt hat Rechtsanwalt Jochen
Resch den sogenannten โWirtschaftsdetektivโ Medard Fuchsgruber
(Photo oben) als Protegeยด gefรถrdert.
Fuchsgruber spielte eine besonders dubiose Rolle in den letzten
Tagen und Wochen vor dem Tode von Heinz Gerlach. Er sollte im
Auftrag der von โGoMoPaโ erpressten Kasseler Firma Immovation
AG Erkennntnisse รผber โGoMoPaโ sammeln und diese auch dem
โGoMoPaโ-Kritiker Heinz Gerlach zur Verfรผgung stellen. Er hatte
jederzeit freien Zugang zu Heinz Gerlach und dessen Privatrรคumen.
8. Juli 2009 … Der Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber
soll zum neuen Geschรคftsfรผhrer des Deutschen Instituts fรผr Anlegerschutz
(DIAS) gewรคhlt werdenโ, meldete http://www.anlegerschutz.
tv/
Zwei Tage spรคter starb Heinz Gerlach.
Am 10. Juli 2010 starb Heinz Gerlach angeblich an โBlutvergiftungโ.
GoMoPa brachte die Meldung nur wenige Stunden nach dem
Ableben โ mit der Todesursache โBlutvergiftungโ โ diese Todesursache
kann sehr leicht und sher schnell durch Dioxinvergiftung herbeigefรผhrt
werden. Diese โPressemeldungโ ist inzwischen von der
Webseite der โGoMoPaโ verwschwunden.
Aber auch andere Insider, ausser uns haben sie gesehen:
Siehe hier in der Akte Heinz Gerlach::
โZum Tode von Heinz Gerlach ยป
11.07.10 Sondermeldung
HEINZ GERLACH VERSTORBEN
(Eigener Bericht)
Heinz Gerlach ist tot. Am Sonnabend Abend ist der รคuรerst umstrittene
โAnlegerschรผtzerโ in Oberursel verstorben. Das vermeldet
der Finanzmarketingberater Michael Oehme in einem Rundbrief.
Heinz Gerlach wรคre am 9. August 65 Jahre alt geworden.
Auf den Internetseiten der Heinz Gerlach Medien eK ist bislang
keine Bestรคtigung fรผr diese Nachricht zu erhalten.
Die Todesumstรคnde sind vรถllig unklar. Der Finanznachrichtendienst
Gomopa spekuliert, Gerlach sei einer Blutvergiftung erlegen.
Bei allen kritikwรผrdigen Geschรคftsmethoden war Heinz Gerlach
ein Mensch, der eine Familie hinterlรคsst. Unser Mitgefรผhl gilt seinen
Angehรถrigen.
Wie und ob unsere Berichterstattung weitergeht, hรคngt davon
ab, auf welche Weise die Geschรคfte des Unternehmens nach Heinz
Gerlachs Tod gefรผhrt werden.
Bereits vorbereitete Artikel und Enthรผllungen werden wir aus
Pietรคt zunรคchst nicht verรถffentlichen.โ
http://www.akte-heinz-gerlach.info/11-07-10-sondermeldungheinz-
gerlach-verstorben/ (noch ist der Link verfรผgbar)
Wรคhrend selbst die Gerlach-kritische Akte schreibt โdie Todesursache
ist noch vรถllig unklarโ, WEISS โGoMoPaโ BEREITS ZU
DIESEM ZEITPUNKT; das die ANGEBLICHE TODESURSACHE EINE
BLUTVERGIFTUNG WAR.
Von da an nahm die Legende ihren Lauf โ รผber hessische Weserbergland-
Nachrichten, die keine Quelle angaben.
Wir erinnern uns, das Pseudonym von Klaus Maurischat (dessen
Lebenslauf und Identitรคt wohl gefรคlscht sein dรผrften), ist Siegfried
Siewert. Siegfried Sievert ist ein ehemaliger Stasi-Agent und nunmehr
fรผr den DIOXIN-Skandal verantwortlich.
Er gab zu im Auftrag der Stasi, BLUTFETT-VERSUCHE vorgenommen
zu haben.
โDieser Kerl panschte Gift-Fett in unser Essenโ, titelt die Bild-
Zeitung รผber den Chef des Futtermittelherstellers Harles & Jentzsch
aus Uetersen (Kreis Pinneberg). Gemeint ist Siegfried Sievert, 58
Jahre alt. Wer ist der Mann, der fรผr einen der grรถรten Lebensmittelskandale
Deutschlands verantwortlich sein kรถnnte?
Der Unternehmer lebt in einer Villa in Kiebitzreihe (Kreis Steinburg)
und ist seit 16 Jahren bei Harles & Jentzsch in leitender Position
tรคtig. Seit 2005 ist er alleinvertretungsberechtigter Geschรคftsfรผhrer.
Als nach dem Dioxinfund klar wurde, dass die verseuchte
Mischfettsรคure nur fรผr technische Zwecke verwendet werden darf,
erklรคrte Sievert: โWir waren leichtfertig der irrigen Annahme, dass
die Mischfettsรคure, die bei der Herstellung von Biodiesel aus Palm-,
Soja- und Rapsรถl anfรคllt, fรผr die Futtermittelherstellung geeignet
ist.โ
Sievert hat sich fรผr Qualitรคtsstandards stark gemacht
Diese Aussage erstaunt Branchenexperten, die mit Sievert gearbeitet
haben. Christof Buchholz ist Geschรคftsfรผhrer des Deutschen
Verbands des Groรhandels mit รlen, Fetten und รlrohstoffen (Grofor),
in dem 120 Unternehmen organisiert sind, darunter auch
Harles & Jentzsch. Buchholz sagt: โIch kenne Herrn Sievert gut.
Er hat sich seit Jahren fรผr hohe Qualitรคtsstandards stark gemacht,
insbesondere fรผr das hollรคndische System.โ Dabei wรผrden akribisch
all jene Gefahren aufgelistet, die eine mechanische oder chemische
Verunreinigung verursachen kรถnnten – und Standards fรผr die sichere
Produktion von Futtermitteln definiert.
Sievert dรผrfte demnach ein Experte fรผr eine saubere Futtermittelproduktion
sein. Er besuchte auch die jรคhrlichen Grofor-Treffen,
bei denen sich Experten aus ganz Europa austauschen. Wie
glaubwรผrdig ist dann seine Aussage, er habe angenommen, die
Mischfettsรคure verwenden zu dรผrfen – zumal der niederlรคndische
Lieferant Petrotec AG in Vertrรคgen, Lieferscheinen und Rechnungen
darauf hingewiesen haben will, dass diese billigere Fettsรคure ausschlieรlich
zur technischen Verwendung bestimmt sei?
โWir kรถnnen das nicht nachvollziehenโ
Christof Buchholz: โBei uns war die รberraschung groร. Es ist
ein No-go fรผr Futtermittelhersteller, technische Mischfettsรคuren zu
verwenden. Wir kรถnnen das nicht nachvollziehen.โ Er habe deshalb
Siegfried Sievert angerufen. โWir haben ein kurzes Gesprรคch gefรผhrt.
Herr Sievert war verzweifelt und erklรคrte auch mir, dass er
dachte, das sei in Ordnung.โ Wรคhrend des Telefonats sei zudem
besprochen worden, woher die Dioxine gekommen sein kรถnnten.
Christof Buchholz: โHerr Sievert wusste darauf keine Antwort und
klagte, dass es so viele Fragezeichen gebe.โ
Seine erste Aussage hat er mittlerweile revidiert. Dem niedersรคchsischen
Agrarministerium teilte Harles & Jentzsch jetzt mit, das
dioxinverseuchte Industriefett sei versehentlich in die Produktion
gelangt. Ministeriumssprecher Gert Hahne: โDie Darstellung, da
hat einer den falschen Hahn aufgedreht, erscheint uns sehr unglaubwรผrdig.โ
Sievert drohen drei Jahre Gefรคngnis
Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt wegen des Verdachts
einer vorsรคtzlichen Straftat gegen Siegfried Sievert. Ihm drohen
wegen Verunreinigung von Lebens- und Futtermitteln bis zu drei
Jahren Gefรคngnis oder eine Geldstrafe. Auรerdem droht eine Prozess-
Lawine. Auf was dรผrfen Landwirte hoffen, die auf Schadensersatz
klagen?
Die Harles & Jentzsch GmbH ist im Mai 1980 in Pinneberg gegrรผndet
worden, zog 1994 nach Uetersen. Im Handelsregister gibt das
Unternehmen als Geschรคftszweck an: Handel und Veredelung, Im-
und Export von รlen, Fetten, Fettsรคuren und deren Derivaten. Unter
dem Markennamen โHajenolโ verkauft Harles & Jentzsch Futterfett
fรผr Rinder, Schweine, Geflรผgel und Legehennen, produziert aber
auch Industriefette fรผr die Papierverarbeitung. Das Stammkapital
der GmbH betrug 1994 genau 537 800 Mark. Diese Summe scheint
zwischenzeitlich nicht erhรถht worden zu sein, obwohl der Jahresumsatz
des Zwรถlf-Mann-Betriebs zuletzt 20 Millionen Euro betrug.
Sollte Harles & Jentzsch vorsรคtzlich gehandelt haben, wird die
Betriebshaftpflichtversicherung nicht einspringen. Der Bauernverband
geht von einem Millionenschaden aus. Es geht um mehr
als 1000 Landwirte, die ihre Hรถfe schlieรen mussten und deren
Tiere teilweise verbrannt werden. Als Entschรคdigung wird das
Stammkapital und selbst das Gesellschaftsvermรถgen nicht reichen.
Dem Vertriebschef der Firma zufolge soll am Donnerstag eine Bestandsaufnahme
erfolgen. Danach werde entschieden, ob Insolvenz
angemeldet werde. Gegen Sievert und seine Mitarbeiter hat es derweil
Morddrohungen gegeben. Am Telefon seien Mitarbeiter mit den
Worten โWir machen euch fertigโ bedroht worden, so Sievert.
Bild schreibt: โโ Die Akte trรคgt die Registriernummer II 153/71,
ist mehrere Hundert Seiten dick. Auf dem Deckel โ in feiner Schreibschrift
โ ein Name: โPlutoโ. Unter diesem Decknamen spionierte
Siegfried Sievert (58) 18 Jahre lang fรผr die Staatssicherheit der
DDR โ der Futtermittelpanscher, der mutmaรlich fรผr den deutschen
Dioxin-Skandal verantwortlich ist!
Auf Antrag von BILD gab die zustรคndige Birthler-Behรถrde die
Unterlagen jetzt heraus. Die Dokumente zeichnen das Bild eines
Mannes, der rรผcksichtslos ist, skrupellos und vor allem auf eigenen
Profit bedacht.
Rรผckblick. 1971 wird die Stasi auf den 18-jรคhrigen Sievert
aufmerksam. Sie beobachtet sein โdekadentes Aussehenโ, seine
hohe Intelligenz und seine โguten Verbindungen zu anderen jugendlichen
Personenkreisenโ. Sievert wird angeworben. Aus einem
Bericht vom 16. Mรคrz 1971: โDer Kandidat kann zur Absicherung
der Jugend (…) eingesetzt werden.โ
Sievert wรคhlt seinen Decknamen selbst, kassiert fortan Prรคmien
fรผr seine โinoffizielle Mitarbeitโ. In den Unterlagen finden sich zahlreiche
Quittungen, eine vom 6. November 1987: โHiermit bescheinige
ich den Erhalt von 100 Mark fรผr geleistete Arbeit.โ
Nach dem Abitur studiert Sievert in Greifswald Physik. Er macht
Karriere, wird Geschรคftsfรผhrer fรผr โAbsatz und Beschaffungโ in der
โMรคrkischen รlmรผhleโ in Wittenberge (Brandenburg).
Eifrig spitzelt Sievert weiter, berichtet รผber intime Verhรคltnisse
seiner Kollegen.
So notiert โIM-Plutoโ am 25. September 1986: โDie beiden
beabsichtigen, gemeinsam die BRD zu besuchen.โ Zwei Kollegen
hรคtten angegeben, von einem Freund eingeladen worden zu sein.
โFakt ist jedoch, daร zwischen dem Kollegen und der Kollegin seit
langer Zeit Intimbeziehungen bestehen. (…) Aus dieser Tatsache
ist abzuleiten, daร eine gemeinsame Reise in die BRD mit hoher
Wahrscheinlichkeit fรผr eine Flucht benutzt wird.โ
Skrupel zeigte Sievert laut Stasi-Akte keine. Ein Fรผhrungsoffizier
notiert: โDer IM hatte keinerlei Vorbehalte bei der Belastung von
Personen aus seinem Umgangskreis.โ
Nach dem Mauerfall verlรคsst Sievert die รlmรผhle. Ehemalige
Kollegen wundern sich รผber seinen Wohlstand, werfen ihm vor, er
habe Lieferungen der รlmรผhle unterschlagen, dafรผr unter der Hand
kassiert. Ein Vorwurf, fรผr den es derzeit keine Belege gibt.
1993 steigt Sievert beim Futtermittelhersteller โHarles & Jentzschโ
ein. 2005 wird er alleiniger Geschรคftsfรผhrer, steigert in nur
fรผnf Jahren den Umsatz von 4,3 auf rund 20 Millionen Euro, vervierfacht
den Gewinn. Ein Futtermittelmischer aus Niedersachsen zu
BILD: โSolch ein Wachstum ist mit normalen Methoden unmรถglich.โ
Mit Panscherei mรถglicherweise schon: Das dioxinverseuchte
Tierfutter von โHarles & Jentzschโ war durch das Einmischen von
Industriefetten entstanden. Die sind deutlich billiger als Futterfette.
Allein im November und Dezember 2010 soll Sieverts Firma
mindestens 3000 Tonnen verseuchtes Futterfett verarbeitet haben.
Etwa 150 000 Tonnen belastetes Futter kรถnnten so in die Nahrungskette
gelangt sein.
Martin Hofstetter, Agrarexperte von Greenpeace zu BILD:
โWenn man sich die Zahlen von ,Harles & Jentzschโ anschaut und
die bisherigen Erkenntnisse und Verรถffentlichungen berรผcksichtigt,
kann man eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Hier wurde
systematisch betrogen und gepanscht.โ
UND: Stasi-Top-Agent Ehrenfried Stelzer war auch Professor fรผr
Kriminologie an der Berliner Humboldt-Universitรคt zu SED-Zeiten.
SJB-GoMoPa-Sprecher Heinz Friedrich kommentiert: โDer Verdacht
liegt nahe, dass hier eine Verschwรถrung zum Tode von Heinz
Gerlach gefรผhrt hat, der dieser Gruppierung im Wege stand. Auch
wir und unsere Angehรถrigen wurden mit Stas-Methoden bedroht
und eingeschรผchtert.โ Und fรผgt er hinzu: โWie das Dioxin in die
Blutbahn von Heinz Gerlach kam, werden diese Stas-Agenten und
ihre Mitverschwรถrer wohl wissen.โ
Nach dem Tode von Gerlach wechelte Fuchsgruber endgรผltig
und offen die Seiten in das โGoMoPaโ-Team und sollte auch als
DIAS-Geschรคftsfรผhrer den Stasi-Agenten Ehrenfried Stelzer ablรถsen
โ auf Betreiben des โAnlegerschutzโ-Anwaltes RA Jochen Resch
(siehe unten).
Nachstehende Erklรคrung publizierte dann Immovation AG:
โNach den hรถchsterfreulichen gerichtlichen Erfolgen gegen den
u. a. von rechtskrรคftig verurteilten Betrรผgern betriebenen, im Ausland
domizilierten โInformationsdienstโ Gomopa geht die Kasseler
IMMOVATION Immobilien Handels AG auch straf- und zivilrechtlich
gegen den Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber vor.
Dieser hatte den IMMOVATION-Vorstรคnden Lars Bergmann und
Matthias Adamietz im Frรผhjahr 2010 angeboten, unwahre, diffamierende
Verรถffentlichungen auf der Website der gomopa.net beseitigen
zu lassen und weitere rechtswidrige Verรถffentlichungen dieser
Art zu verhindern. Diese beauftragten Medard Fuchsgruber entsprechend
und entrichteten ein Honorar von insgesamt EUR 67.500,00.
Entgegen allen Zusagen von Fuchsgruber erfolgen รผber Gomopa
jedoch โ insbesondere seit Juli diesen Jahres โ weiterhin schwer
diffamierende Verรถffentlichungen, gegen deren wesentlichste das
traditionsreiche Kasseler Unternehmen in der Zwischenzeit bereits
vor Gericht eine einstweilige Verfรผgung durchsetzen konnte (LG
Berlin; Az.: 27 O 658/10).
Fuchsgruber ist โ nach Entgegennahme des Vorabhonorars โ
offenbar seit Juni selbst โKooperationspartnerโ bei Gomopa und
wirbt sogar mit dieser Funktion, auch bei Gomopa wird das Engagement
Fuchsgrubers besonders willkommen geheiรen. Nach Auffassung
der IMMOVATION hat Fuchsgruber damit von Beginn an รผber
sein beabsichtigtes Engagement fรผr die IMMOVATION getรคuscht,
was das Unternehmen im Rahmen einer Strafanzeige und eines
Strafantrags inzwischen von der zustรคndigen Staatsanwaltschaft
รผberprรผfen lรคsst. Zudem hat die IMMOVATION das vorab bezahlte
Honorar zurรผckgefordert und wird erforderlichenfalls den zivilrechtlichen
Klageweg beschreiten.
Absurde Erklรคrungsversuche
Die von Fuchsgruber offenkundig in Journalisten- und Branchenkreisen
zirkulierte Einschรคtzung, er hรคtte auftragsgemรคร fรผr IMMOVATION
gehandelt, zielt vรถllig ins Leere: Denn nach seinem Einstieg
bei Gomopa haben die รผber einen Serverstandort im Ausland
verbreiteten Schmรคhungen nachweislich sogar zugenommen. Und
schlieรlich: Selbst wenn dem so wรคre, wie lieรe sich dann der Umstand
erklรคren, dass Fuchsgruber weiterhin als โKooperationsparterโ
bei Gomopa fungiert, wenn doch nun fรผr Gomopa รถffentlich
bekannt ist, dass Fuchsgruber im Auftrag der diffamierten IMMOVATION
aktiv werden sollte?
Eine unmittelbare Beendigung der Zusammenarbeit Fuchsgruber
und Gomopa wรคre daher die logische Konsequenz, die jedoch
bezeichnenderweise bis heute offenkundig ausgeblieben ist, was
den von der IMMOVATION erhobenen Vorwurf weiter untermauert.
Bemerkenswert ist darรผber hinaus, dass sich der Einstieg Fuchsgrubers
beim โInformationsdienstโ Gomopa laut Medienberichten in
enger zeitlicher Nรคhe zum Scheitern Fuchsgrubers beim Deutschen
Institut fรผr Anlegerschutz (DIAS) vollzog.โ
Und im November 2010 durfte Fuchgruber dann auf der
โGoMoPaโ-Webseite fรผr sich werben:
http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=603&me
ldung=Wucherbeitraege-Medard-Fuchsgruber-gruendete-Aktionsgemeinschaft-
fuer-Versicherte#thumb (Noch ist der Link da)
Hintergrund:
Der Beleg, wie eng โGoMoPaโ und der laut den SJB-GoMoPa-
Opfern hinter โGoMoPaโ stehende Rechtsanwalt Resch stehen,
lesen Sie nachfolgend. Und: RA Resch fรถrdert einen Ex-STASIHauptmann:
Zitat:
โGoMoPa: Warum haben Sie ausgerechnet einen Stasi-Oberst
und zudem noch hochbetagt, nรคmlich Ehrenfried Stelzer (78), als
Nachfolger von Pietsch bei DIAS eingesetzt?
Resch: โDer Verein stand ohne Geschรคftsfรผhrer da. Stelzer war
der einzige, der Zeit hatte. Alle im Verein haben gesagt, 20 Jahre
nach der Wende ist die Stasizeit nicht mehr so wichtig. Schlieรlich
war Stelzer Professor fรผr Kriminalistik an der Humboldt-Uni. Aber im
Nachhinein war das kein so kluger Zug.โ
GoMoPa: Stelzer wurde inzwischen von Wirtschaftsdetektiv
Medard Fuchsgruber abgelรถst, der nach eigenen Worten die aggressive
Verfolgung von Kapitalmarktverbrechen fortsetzen will. Der
Verein soll kรผnftig von mehreren Rechtsanwรคlten bezahlt werden.โ
Zitatende
Mehr unter http://www.sjb-fonds-opfer.com
Ausgrechnet der dubiose Detektiv Fuchsgruber, der die Seiten
von Immovation AG hin zu โGoMoPaโ wechelt ist also ein Resch-
Protegeยด.
Und: Fuchsgruber bemรผhte sich nachweislich um Gerlachs Archiv
in der Insolvenzmasse. Und: er hatte freien Zugang zu Heinz
Gerlachs Privatrรคumen.
Und: Fuchsgruber wechselte erst OFFIZIELL nach Heinz Gerlachs
fรผr alle รผberraschenden Tod zu โGoMoPaโ und wurde ein
Protegeยดvon Resch.
Und: Das Pseudonym von Klaus Maurischat โSiegfried Siewertโ
ist ein Anagramm des Namen des frรผheren Stasi-Agenten und Dioxin
Panschers Siegfried Sievers.
Und: Die Stasi fรผhrte Menschenversuche mit Dioxin durch.
Alles Zufรคlle ? Rein statistisch gesehen wohl kaum.
Dazu passt, dass diese Gruppierung die Publikation dieser Fakten
mit allen Umstรคnden verhindern will. Sie werden wissen weshalb…
Beispiel GMAC:
Laut den SJB-GoMoPa-Opfern versuchte GoMoPa wohl im
Auftrag von Resch die General Motors-Tochter GMAC zu erpressen.
Zitata aus โGoMoPaโ: Der Berliner Anlegerschutzanwalt Jochen
Resch, der zahlreiche Kรคufer von GMAC-RFC-finanzierten Wohnungen
vertritt, sagte dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net: โAnfangs
wurde das Fรผnffache, spรคter sogar das Siebenfache des Nettoverdienstes
eines Kreditnehmers als Kredit vergeben. Wer also
40.000 Euro netto im Jahr verdiente, bekam einen Kredit bis zu
280.000 Euro, obwohl, wie sich nach รberprรผfung herausstellt, die
Immobilie nur 140.000 Euro wert war.
Dazu genรผgte eine Anmeldung beim Internet-Vermittler Creditweb,
und die Kredite wurden bei entsprechender Verdienstbescheinigung
im Eiltempo durchgewunken.
Was die Wohnung wirklich wert war, war nicht mehr das Problem
von GMAC-RFC . Denn sie verschnรผrte die Wohnungen zu Paketen
von 500 Millionen Euro und verkaufte die Pakete zur Refinanzierung
nach Holland.
Nutzniesser der Baufilligenz der GMAC-RFC waren aber nicht
die Kรคufer, die mit dem Kredit รผber dreiรig Jahre eine รผberteuerte
Wohnung abzahlen. Nutzniesser waren die Verkรคufer und Vermittler,
die 50 Prozent auf den wahren Verkehrswert der Wohnung
draufgeschlagen hatten.
Fรผr die Vermittler von Wohnungsfinanzierungen begann ein
wahres Schlaraffenland
Anlegerschutzanwalt Resch beschreibt den Aufstieg der Ami-
Bank so: โVertriebsorganisationen sahen die groรe Chance, ihren
bei anderen Banken nur schwer finanzierbaren Kunden einen Kredit
zu vermitteln. Fรผr den Vertrieb der entscheidende Vorteil. Nur wenn
Geld flieรt, flieรen auch die Provisionen. Bis zu 35 Prozent des Kaufpreises.
Dieses attraktive Angebot lieร die GMAC-RFC Bank innerhalb
kurzer Zeit zu einem ernsthaften Konkurrenten fรผr die รผbrigen fi-
nanzierenden Banken auf dem Schrottimmobilienmarkt aufsteigen.
Innerhalb kurzer Zeit erreichte die GMAC-RFC Bank deshalb ein
Gesamtkreditvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro.
Der Grund fรผr die groรzรผgige Kreditgewรคhrung dรผrfte gewesen
sein, dass die GMAC-RFC Bank das Risiko verkaufte. Sie wollte von
vornherein die Kredite nicht behalten. Sie schnรผrte groรe Kreditpakete
und verkaufte diese an hollรคndische Zweckgesellschaften.
Die GMAC-RFC wurde schnell zum heiรen Tipp auf dem Immobilienmarkt.
Denn Verkรคufer und Vermittler bekamen sogar Antrag-
steller ohne Eigenkapital durch, die bei jeder anderen Bank durchgefallen
wรคren.โ
Die GMAC-RFC Bank feierte sich in einer Pressemitteilung vom
Januar 2007 wie folgt: โMit Einfรผhrung der neuen Baufilligenzยฎ โ
einer Produktinnovation, mit der erstmals in Deutschland standardisierte
Vollfinanzierungen fรผr Eigennutzer und Kapitalanleger bis zu
110 Prozent des Kaufpreises angeboten werden โ haben wir nicht
nur innerhalb kurzer Zeit die Produktfรผhrerschaft erreicht, sie zeichnet
auch als Wachstumstreiber fรผr die Verdoppelung des Neugeschรคftes
gegenรผber 2005 verantwortlich.โ
Im September 2008 war das Innovations-Konzept der GMAC
sowohl in den USA als auch in Deutschland gescheitert. Die GMACRFC
vergibt seitdem keine Hypothekendarlehen mehr.
Anlegerschutzanwalt Resch: โZum 30. September 2008 gab die
GMAC-RFC Bank ihre Lizenz zurรผck. Es wurde den Kunden mitgeteilt,
dass alles beim Alten bleibe. Die GMAC-RFC Servicing GmbH
werde jetzt die Kunden weiter betreuen.
Schon damals entstanden jedoch Zweifel, ob dieses Angebot
ernst gemeint war. Wir hatten befรผrchtet, dass sich die Konditionen
bei der Prolongation des Darlehens verschlechtern wรผrden.โ
Die Befรผrchtungen bestรคtigt die GMAC-RFC indirekt in ihrem
Rundbrief vom 23. September 2010. Der Vorteil einer Umschuldung
auf eine andere Bank sei die Mรถglichkeit einer โbesseren Zinskonditionโ.
Theoretisch dรผrfte die GMAC-RFC damit recht haben. Praktisch
wird es allerdings dazu fรผhren, dass die GMAC-RFC Darlehensnehmer
bei dem Versuch einer Umschuldung bemerken werden, dass sie
wohl keine einzige Bank finden werden, die in das Risiko einsteigt.
Es wird offenbar werden, dass viele Anleger nur durch das institutionelle
Zusammenwirken zwischen Vertrieb, Verkรคufer und
GMAC-RFC Bank einen Kredit bekommen hatten.
Es wird offenbar werden, dass die Hausbank des Kunden die
Umschuldung nur bei Stellung weiterer Sicherheiten vornehmen
wird.
Es wird offenbar werden, dass vielfach die Wohnung sittenwidrig
รผberteuert ist. Sie bringt beim Weiterverkauf nicht einmal die
Hรคlfte dessen, was die GMAC-RFC Bank finanziert hat.
Das einzig Gute ist, dass viele ahnungslose Anleger beim Versuch
einer Umschuldung bemerken, was ihnen seinerzeit angetan
wurde.โ
GoMoPa.net schickte der GMAC-RFC Servicing GmbH folgende
Fragen:
1) Ist es richtig, dass dieses Angebot zur Umschuldung damit
zusammenhรคngt, dass die zur Refinanzierung an hollรคndische
Zweckgesellschaften verkauften Kredite nur unzureichend bedient
werden und durch die Umschuldung die Rรผckzahlung und die
Zinszahlungen fรผr die Anleihen der Zweckgesellschaften gesichert
werden mรผssen?
2) Ist es richtig, dass die GMAC-RFC Bank seit ihrem Auftreten
auf dem deutschen Immobilienmarkt im Jahr 2004 ein Gesamtvolumen
von รผber zwei Milliarden Euro an Krediten ausgereicht hat,
die in fรผnf โPaketenโ an hollรคndische Zweckgesellschaften verkauft
wurden?
3) Ist es richtig, dass ausschlieรlich รผber das Internetportal
Creditweb Darlehensantrรคge bei der GMAC eingereicht werden
konnten? Wenn nein, welche weiteren Internetportale waren dazu
berechtigt?
4.) Ist es richtig, dass die mit der Creditweb kooperierenden
Vertriebe keine Originalunterlagen der Kreditsuchenden, sondern
lediglich Kopien eingereicht haben? Hat sich die GMAC-RFC Bank
seinerzeit Originale der Lohn- und Gehaltsunterlagen der Kreditnehmer
vorlegen lassen?
5.) Ist es richtig, dass in dem Baufilligenzprogramm es lediglich
auf die finanzielle Situation des Darlehensnehmers ankam und dass
Kredite bis zur Hรถhe des siebenfachen Jahresnettoeinkommens fi-
nanziert wurden?
6.) Ist es richtig, dass die Gewรคhrung der Kredite auf der Grundlage
des Pfandbriefgesetzes erfolgte?
7.) Wie erfolgt der Nachweis der Aktivlegitimation der GMAC
Servicing GmbH in Fรคllen, in denen die Vollstreckung bei notleidenden
oder gekรผndigten Darlehen erforderlich wird?
GoMoPa.net ersuchte die GMAC-RFC Servicing GmbH in Wiesbaden
mehrmals, zu dem Rundbrief an die deutschen Kreditnehmer
Stellung zu beziehen. Die Geschรคftsfรผhrerin Jennifer Anderson sei
in den USA, eine Telefonnummer sei nicht bekannt. Die Pressesprecherin
Katharina Dahms sei in Urlaub und hรคtte keine Vertretung.
Und der Prokurist Sven Klรคrner, der noch Auskunft geben kรถnnte,
rief trotz mehrfacher Bitten von GoMoPa.net nicht zurรผck – er wird
wissen warum. โ
Hintergrund:
Die SJB-GoMoPa-Opfer behaupten: โDer abgetauchte Berliner
Zweig der GoMoPa-Gangster will nun zusammen mit ihrem Hausanwalt
RA Jochen Resch, Berlin, die DKB erpressen โ so wie sie dies
vorher mit Immovation versucht haben.
Estavis hat bezahlt, damit ein Grundsatzurteil gegen sie nicht
unter den Kรคufern ihrer Immobilien verbreitet wird. Dasselbe Spiel
versuchen der Knacki Maurischat und sein Kumpan Resch nun auch
bei der DKB durchzuziehen.
Eigengartig, da schliesst ein Finanzforum aus Deutschland mit
Briefkasten in New York einen Vertrag ab mit einem bรถrsenkotierten
Immobilien-Unternehmen aus Berlin, der Estavis AG. Dieser
Vertrag umfasst Dienstleistungen im Marketingbereich fรผr den Abverkauf
Denkmalgeschรผtzter Eigentumswohnungen. Kontraktwert:
โฌ 100โ000 ! Eine sehr eigenartig Vereinbarung.โ
Bรถrse Online: โDer Anlegeranwalt Jochen Resch kommt neuerdings
oft in den Pressemitteilungen vor, die der Finanzdienst Gomopa
ungefragt an Redaktionen verschickt. Als โDeutschlands bekannteste
Anlegerschutzkanzleiโ wird Resch Rechtsanwรคlte in einem
Bericht รผber das Ende der Noa Bankvorgestellt. Zu Schrottimmobilien
รคuรert sich Resch, zu einem Skandal um den Immobilienfondsanbieter
Volkssolidaritรคt. Die Offenheit ist neu. Frรผher ging
Gomopa Resch hart an und konfrontierte ihn mit Vorwรผrfen. Doch
einige Formulierungen in einer Teilhaberinformation zur finanziellen
Situation Gomopas vom Juli 2010 legen nahe, dass der Sinneswandel
vielleicht nicht nur Zufall ist.
Gomopa, eigentlich Goldman Morgenstern & Partners Consulting
LLC mit Sitz in New York, ist seit mehr als zehn Jahren aktiv. Auf
der Website ist unter den Fachautoren der bekannte Bestsellerautor
Jรผrgen Roth aufgelistet. Im Handelsregister der deutschen Zweigniederlassung
ist als Geschรคftszweck an erster Stelle โwirtschaftliche
Beratung, insbesondere des Mittelstandesโ aufgelistet. Dazu gehรถre
โdie Prรคsentation von Firmen im Internet und anderen Medienโ. Die
Verbindung des Dienstes mit einem Nachrichtenportal im Internet
sieht Gomopa-Grรผnder Mark Vornkahl nicht als Problem: โEin Interessenkonflikt
zwischen kostenpflichtiger Beratung, Informationsabonnement
und รถffentlicher Aufklรคrung ist uns seit Bestehen nicht
untergekommen.โ
Doch die Nutzer des Portals erfuhren bislang nicht, ob mit Personen
oder Organisationen, รผber die berichtet wurde, vertragliche
Beziehungen bestehen. Reschs Kanzlei war laut Teilhaberinformation
zeitweise eine wichtige Finanzierungsquelle von Gomopa. Darin
berichtet Gomopa-Mitgrรผnder Klaus Maurischat, dass eine Vereinbarung
mit der Kanzlei โmomentan 7500,- Euro im Monat einbringt
โ rund 25 Prozent unserer monatlichen Kosten!โ. Fรผr โindividuelle
Mandantenanwerbungโ stehe die Gesellschaft mit mehreren Anwaltskanzleien
in Verhandlungen.
Anwalt Resch stellt zum Inhalt der Vereinbarung klar: โWir haben
einen einmaligen Rechercheauftrag erteilt, der im รผblichen
Rahmen honoriert wird.โ Mit Mandantenbeschaffung habe das nichts
zu tun. Was Gomopa von einer Mandantenanwerbung hรคtte, ist
auch unklar. Denn Anwรคlte dรผrfen dafรผr nicht bezahlen. Auf unsere
Anfrage zu dieser und weiteren Fragen gab Vornkahl keine inhaltliche
Antwort beziehungsweise verwahrte sich gegen Zitate aus den
entsprechenden Passagen seiner E-Mail, weil er einem Mitbewerber
โkeine Auskรผnfte zur Ausgestaltung unseres Geschรคftsbetriebes
gebe.โ
Ein Insider: โWas glauben Sie, wer auf die Idee kam, die
ominรถse Briefkasten-Firma Goldman, Morgenstern & Partner LLC,
โGoMoPaโ, einen angeblichen Zusammenschluss jรผdischer Anwรคlte
in den USA zu grรผnden und wer die vielen Anwรคlte wie RA Albrecht
Saร, Hamburg, OLG Richter a.D. Matthias Schillo, Potsdam, und RA
Thomas Schulte, Berlin, zur Reputationsaufbesserung aufbot ?
a) RA Jochen Resch oder b) Ex-Gefรคngnisinsasse Klaus
Maurischat, der kaum Englisch spricht ? Und: Heinz Gerlach war
dicht dran, diese Zusammenhรคnge aufzuklรคren รผber den โEstavisโ-
โBeratungsvertragโ. Seine Tochter, eine Rechtsanwรคltin in New York,
hatte bereits eine eidesstattliche Versicherung รผber die Brifekasetn
Firma โGoldman, Morgenstern & Partner LLCโ und deren Briefkastenadresse
in New York abgegeben und er hatte Strafanzeige wegen
der โEstavisโBeratungs-Affรคreโ abgegeben. Dann wechselt auf einmal
der von Immovation zur Aufklรคrung von โGoMoPaโ beauftragte
โDetektivโ Meinhard Fuchs trotz eines bereits bezahlten Honorares
von รผber โฌ 60.000,- die Seiten hin zu โGoMoPaโ und Heinz Gerlach
stirbt plรถtzlich und fรผr alle unerwartet angeblich an Blutvergiftung,
seltsam…โ |
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