Die Kinder-Sexualaufklaerer von GoMoPa4Kids.net Enttarnt

Weiter geht es im Text wie folgt:

ZITAT

“Beschnittene Jungs können nicht mehr onanieren!

Total falsch! Beschnittene Jungs können genauso onanieren wie unbeschnittene. Sie müssen meistens nur ihre Technik etwas ändern. Etwa jeder fünfte Junge in Deutschland ist beschnitten. Das heißt: Seine Vorhaut wurde bei einem operativen Eingriff so gekürzt, dass seine Eichel dauerhaft frei liegt. Hauptgrund für eine Beschneidung war bei den meisten eine Vorhautverengung (Phimose), die beim Zurückziehen der Vorhaut Schmerzen bereitet hat. Nur wenige lassen sich beschneiden, weil ihnen ein Penis ohne Vorhaut einfach besser gefällt.

Woher das Gerücht kommt:

Die meisten Jungs onanieren, indem sie ihren Penis umfassen und die Vorhaut vor- und zurückschieben. Aber was ist, wenn es keine Vorhaut mehr gibt, die man vor- und zurückschieben kann? Für manche gibt’s da offensichtlich nur eine Konsequenz: Dann klappt das mit der Selbstbefriedigung nicht mehr! Falsch!

Die Wahrheit ist:

Jeder Junge kann sich selbstbefriedigen – egal ob mit oder ohne Vorhaut! Damit die Hand auch ohne Vorhaut über den empfindsamen Penisschaft gleiten kann, benutzen viele Jungs etwas Körperlotion oder Gleitgel. Da ein beschnittener Junge die Eichel nicht mehr durch vor- und zurückschieben der Vorhaut reizen kann, führt er die stimulierenden Handbewegungen bis zur Eichel hin aus. Die ist bei Jungs ohne Vorhaut meistens etwas unempfindlicher.

Klar ist: Nach einer Beschneidung muss jeder Mann seinen kleinen Freund erst wieder neu kennen lernen und ausprobieren, wie er auf Rubbeln oder Streicheleinheiten reagiert. Wenn’s also nicht gleich so lustvoll klappt, wie vor der Beschneidung – nicht verzweifeln! Nach einer Beschneidungs-OP kann es ein paar Monate dauern, bis du dich an die neue Situation gewöhnt hast. Bis dahin hilft eigentlich nur ausprobieren und üben.

Mädchen onanieren mit dem Finger in der Scheide!

Das funktioniert so nicht! Klar, sie können das so tun. Aber wenn sie dabei auch zum Orgasmus kommen wollen, klappt das auf diese Weise nicht.

Woher das Gerücht kommt:

Wohl daher, dass viele Mädchen und Jungs nicht wissen, dass eine Frau im Inneren der Scheide nicht besonders erregbar ist. Das Lustzentrum der Frau ist nicht die Scheide, sondern ihr Kitzler (die Klitoris). Und der liegt nicht in der Scheide, sondern außerhalb, zwischen den Schamlippen – in Richtung Bauchnabel – dort wo die inneren Schamlippen zusammenkommen!

Die Wahrheit ist:

Eine Frau kommt meistens zum Orgasmus, wenn sie ihren Kitzler reibt! Versucht ein Mädchen zu onanieren, indem sie sich den Finger in die Scheide schiebt und ihn hin und her bewegt, macht ihr das vielleicht angenehme Gefühle – aber zum Höhepunkt kommt sie auf diese Weise nicht. Stimuliert sie aber ihren Kitzler und den Bereich drum herum, ist das für sie viel erregender.

Übrigens: Beim Geschlechtsverkehr ist das genauso. Die wenigsten Frauen kommen allein durch die rein-raus Bewegungen des Penis in der Scheide zum Orgasmus. Die meisten brauchen zusätzlich die Stimulation ihres Kitzlers mit der Hand, um dabei auch zum Höhepunkt zu kommen.

Gerücht: Jungs kommen schnell, Mädchen langsam!

Stimmt, jedenfalls meistens! Männer kommen beim Sex sehr oft vor den Frauen.

Woher das “Gerücht” kommt:

Wer schon Sex mit einem Partner hatte, kennt das aus eigener Erfahrung. Doch der frühere Orgasmus der Männer hat nichts mit männlicher Geilheit oder Ungeduld zu tun. Und der spätere Orgasmus der Frauen ist nicht auf weniger Lust oder eine verkorkste Sexualität zurückzuführen.

Die Wahrheit ist:

Viel einfacher! Männer sind einfach nur schneller erregbar als Frauen. Frauen brauchen mehr Zeit, um zum Orgasmus zu kommen. Das hat biologische Gründe. Bei jungen Männern liegt das vor allem an der hohen Konzentration an Geschlechtshormonen. Dazu kommt die Aufregung und die fehlende Erfahrung, wie sie ihre Erregung selbst steuern können. Deshalb passiert’s immer wieder, dass ein Junge schon abspritzt, kaum dass der seinen Penis angefasst hat. Aber das muss nicht so sein. Jeder Mann kann lernen, seinen Orgasmus ohne Anstrengung etwas hinauszuzögern. Warum das Sinn macht: Weil er dann seine Lust länger genießen kann.

Aber wenn ein Mädchen trotz Anstrengung bei der Selbstbefriedigung lange nicht oder gar nicht zum Höhepunkt kommt, hat das meistens eine andere Ursache: Dann liegt das daran, dass sie beim Onanieren ihr Lustzentrum – den Kitzler – nicht oder nicht ausreichend stimuliert.

Tatsache ist: Jeder kann lernen, seine Erregung selbst zu steuern! Ob jemand schnell kommt oder ewig braucht, um zu kommen, hängt vor allem davon ab, wie gut er seinen Körper und dessen sexuelle Reaktionen kennt. Wer weiß, wo und wie er besonders erregbar ist, kann sich seine Befriedigung schnell holen oder den Genuss seiner Erregung möglichst lang ausdehnen. Das gilt für Mädchen genauso wie für Jungs.

Tipp: Manchmal braucht’s für einen Orgasmus auch mehr als nur ein paar raffinierte Handgriffe an Penis oder Vulva. Denn Lust entsteht ja bekanntlich im Kopf. Drehst du dort in deiner Fantasie bei der Selbstbefriedigung eine erregende Liebesszene mit deinem Traumpartner, heizt das deine körperliche Lust zusätzlich an. So kommst du schneller zum Höhepunkt.

Selbstbefriedigung ist gesundheitsschädlich!

Falsch! Das Gegenteil ist der Fall: Selbstbefriedigung tut dir gut, solang du’s nicht übertreibst und dich dabei selbst verletzt!

Woher das Gerücht kommt:

Wieder so ein Gerücht, das nur ein einziges Ziel verfolgt:
Jugendlichen die Selbstbefriedigung zu verbieten! Und warum? Weil Sex – so
sieht es die katholische Kirche noch heute – nur ein einziges Ziel haben
sollte: Kinder zu machen! Also hat man der Selbstbefriedigung üble Krankheiten angedichtet:
Verrückt soll sie machen und das Gehirn erweichen. Den Körper soll sie
auslaugen und zu Schwindsucht führen . . . Kompletter Unsinn!

Die Wahrheit ist:

Selbstbefriedigung ist gesund! Selbstbefriedigung entspannt dich seelisch und
körperlich! Viele Mädchen und Jungs befriedigen sich, um Stress und Aufregung
abzubauen und sich wieder auf eine Aufgabe konzentrieren zu können. Wer sich
regelmäßig selbst befriedigt, beugt damit sogar verschiedenen Krankheiten vor.
Untersuchungen haben sogar ergeben, dass Menschen, die sich selbstbefriedigen,
länger leben.

Wofür Selbstbefriedigung noch gut ist:
Bei der Selbstbefriedigung lernst du deinen Körper, seine Empfindsamkeit und deine
sexuellen Vorlieben kennen. Erst wenn du selbst weißt, wo du besonders erregbar
bist und deinen Körper und deine sexuellen Vorlieben gut kennst, kannst du auch
deinem Partner zeigen, welche Zärtlichkeiten dich erregen und welche dich eher
abtörnen. Das ist eine Voraussetzung dafür, um guten und befriedigenden Sex zu
haben.

Selbstbefriedigung ist unmoralisch!

Ob das richtig oder falsch ist, das ist
Ansichtssache.
 Denn die Moralvorstellungen sind verschieden. Wir sagen:
Selbstbefriedigung ist absolut nicht unmoralisch!

Woher das Gerücht kommt:

Jede Zeit hat ihre Moralvorstellungen. Noch im frühen 19. Jahrhundert, wäre das
Dr.-Sommer-Team für seine Info-Seiten zur Selbstbefriedigung geköpft worden.
Selbst Mitte des 20. Jahrhunderts hätte es dafür noch Knast gegeben. Und noch
vor 30 Jahren wurden noch Ausgaben von Jugendmagazinen zensiert, weil dort
Selbstbefriedigung als normal und moralisch unbedenklich beschrieben wurde!

Die Wahrheit ist:

Ob Selbstbefriedigung moralisch oder unmoralisch ist, ist Ansichtssache! In
einer pluralistischen Gesellschaft wie der unseren gibt es verschiedene
Meinungen dazu, ob etwas moralisch vertretbar oder unmoralisch ist.

Je nachdem, wen du fragst, bekommst du unterschiedliche Antworten. Fast alle
Pädagogen, Psychologen, Mediziner und Wissenschaftler halten die Selbstbefriedigung
heute für einen ganz normalen Bestandteil eines gesunden Sexuallebens. Dagegen
wird die Selbstbefriedigung in manchen religiösen Zusammenhängen immer noch als
unmoralisch verurteilt. So ist das nun mal in einer Demokratie.

Fakt ist aber: Fast alle Menschen
befriedigen sich selbst! Die einen mehr, die anderen weniger. Und selbst die,
die’s nicht tun, sind völlig okay! Selbstbefriedigung gehört zu einer gesunden Sexualentwicklung
dazu. Denn nur so kannst du die sexuellen Reaktionen deines Körpers kennen
lernen und erkennst, was dir gut tut und was nicht!

Du musst also schon selbst herausfinden,
welche Haltung du zur Selbstbefriedigung einnehmen willst. Am besten geht das,
wenn du einfach mal ausprobierst, ob sie dir gut tut. Dafür brauchst du dich nicht
zu schämen.

Zu viel Selbstbefriedigung kann süchtig machen!

Nein! Aber manche können nach der
Entspannung und dem Glücksgefühl süchtig werden, das die Selbstbefriedigung
auslöst.

Woher das Gerücht kommt:

Süchtig sein können Menschen nach vielem: Süchtig nach Liebe, nach Fernsehen
oder Computerspielen, nach Zigaretten, Alkohol, Tabletten oder illegalen
Drogen, süchtig nach Arbeit, nach Anerkennung oder sie sind eifersüchtig. Klar,
dass man dann auch süchtig nach Selbstbefriedigung werden kann. Doch ganz so
einfach ist das nicht. Es lohnt sich, da etwas näher hinzuschauen . . .

Ab wann ist man denn süchtig nach
Selbstbefriedigung?
 Wenn man’s täglich macht? Oder mindestens drei Mal am
Tag? Oder noch öfter? Entscheidend dafür ist nicht die Häufigkeit, sondern die
Absicht, die man mit der Selbstbefriedigung verknüpft.

Tust du’s ständig, weil du damit jedem Stress und allen Problemen ausweichen
willst, wird das auf Dauer zum Problem. Dann benutzt du die Selbstbefriedigung,
um vor deinen Alltagsproblemen wegzulaufen. Das kann zu einer Art Sucht werden.

Machst du’s aber, weil du das Gefühl genießt und SB dein Leben fröhlicher und
entspannter macht, dann hat das mit Sucht nichts zu tun. Auch dann nicht, wenn
du’s ne Zeit lang mehrmals am Tag tust.

Die Wahrheit ist:

Selbstbefriedigung macht kurzfristig glücklich! Das liegt daran, dass bei der
Selbstbefriedigung im Körper Glückshormone ausgeschüttet werden, die
kurzfristig für besonderes Wohlbefinden und Entspannung sorgen.

Klar, dass man das immer wieder haben will. Vor allem dann, wenn dieser Genuss
noch recht neu ist. Dann kann’s durchaus mal sein, dass jemand mehrfach am Tag
onaniert, um sich das schnelle Glücksgefühl zu holen.

Aber: Die Glückshormone für den
schnellen Kick werden auch ausgeschüttet, wenn sich jemand verliebt oder ein
besonderes Erfolgserlebnis hat. Und die meisten merken schnell, dass sie sich
das gute Feeling auch noch anders besorgen können. Deshalb ist die Gefahr, durch
zu viel Selbstbefriedigung süchtig zu werden, sehr gering.

Sexualität ist ein Grundbedürfnis!
Sexualität gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen, so wie Essen, Trinken
oder Schlafen. Deshalb ist es auch ganz natürlich, wenn jemand Lust auf Sex
oder Selbstbefriedigung hat.

Bei Jugendlichen ist die Lust auf Sex deshalb besonders
groß, weil für sie Sex noch etwas Neues ist, das ihre besondere Neugier weckt.
Klar, dass man es dann möglichst oft machen will.

Außerdem ist die Produktion der
Sexualhormone ist in der Pubertät besonders hoch.
 Das bedeutet: Das
Verlangen nach lustvoller Betätigung ist bei Jugendlichen stärker als bei
Erwachsenen. Doch da die meisten noch keinen Sexpartner haben, beschäftigen sie
sich umso intensiver mit sich selbst. Das ist völlig normal. Auch das hat mit
Sucht nichts zu tun.

Selbstbefriedigung machen vor allem die Jungs!

Falsch!

Das hat sich schon lang geändert! Unsere Umfrage auf BRAVO.de unter mehr als
16.000 Mädchen und fast 14.000 Jungs hat ergeben: 96% der Jungen und 82% der
Mädchen befriedigen sich selbst.

Spätestens seit Beginn der Emanzipationsbewegung Ende der 60er Jahre des
vergangenen Jahrhunderts wurde vielen klar, was heute längst selbstverständlich
ist: Auch Frauen haben eine Sexualität! Und das ganz unabhängig von den
Männern.

Woher das Gerücht kommt:

Klingt heute vielleicht komisch. Aber lange Zeit wurde die Sexualität der Frau
durch die sexuellen Bedürfnisse der Männer bestimmt. Das hatte auch zur Folge,
dass Frauen kaum sexuellen Umgang mit ihrem eigenen Körper pflegten.

Erst nach und nach entdeckten Frauen ihre eigenen sexuellen Bedürfnisse und
lernten, dass sie auch ohne Geschlechtsverkehr mit einem Mann, Lust empfinden
können.

Tatsächlich ergab eine Umfrage Mitte der 60er Jahre, dass sich damals nur etwa
jede fünfte Frau (20%) schon mal selbst befriedigt hat. Je selbstbewusster
Frauen mit ihrer Sexualität umzugehen lernten, umso mehr Interesse entwickelten
sie auch an der Selbstbefriedigung.

Die Wahrheit ist:

Heute onanieren fast so viele Mädchen (82%) wie Jungen (96%)! Der einzige
Unterschied: Jungs tun’s im Durchschnitt häufiger als Girls.

Und: Selbstbefriedigung machen nicht
nur Jugendliche! Andere Umfragen unter Erwachsenen kommen zu dem Ergebnis:
Mindestens 90% aller Männer und etwa 75-80% aller Frauen befriedigen sich
selbst.

Nach 1.000 Schuss ist Schluss!

Falsch!

Hinter dieser Falschmeldung steckt die Vorstellung, dass ein Junge in der
Pubertät, wenn die Hoden die Spermaproduktion aufnehmen, ein Mal mit Samenzellen
“voll getankt” wird. Von da an muss er seinen Vorrat an Spermien
einteilen. Denn der reicht angeblich nur für etwa 1.000 Samenergüsse. Das ist
natürlich Quatsch! Der männliche Körper produziert lebenslang Spermien!

Samenergüsse, die haben manche Jungs bereits nach ein oder
zwei Jahren. Wenn das Gerücht stimmen würde, dann wären sie schon mit 15 oder
16 zeugungsunfähig. Also alles Unsinn!

Woher das Gerücht kommt:

Seinen Ursprung hat das Gerücht im 19. Jahrhundert zu Beginn
der Industrialisierung. Die Menschen sollten sich auf ihre Arbeit konzentrieren
und nicht beim Sex unnütz ihre Kräfte verschleudern. Deshalb setzten
Wissenschaftler, Kirchenleute und Ärzte das Gerücht in die Welt, dass jeder
Samenerguss dem Körper unwiederbringlich Energie

entzieht.

Deshalb wurde Selbstbefriedigung als sinnlose Verschleuderung wertvoller
körperlicher Energie gebrandmarkt, die man mit allen Mitteln verhindern muss.
Obwohl das Unsinn ist, hat sich dieses Gerücht in der Bevölkerung mancherorts
bis heute gehalten.

Die Wahrheit über den Samenerguss:

Die Spermien gehen niemals aus! Die Hoden nehmen zu Beginn der Pubertät die
Produktion von Spermien auf. Ab diesem Zeitpunkt werden in den Samenkanälen der
Hoden pro Sekunde bis zu 1000 Samenzellen hergestellt. Das sind fast 900
Millionen Samenzellen pro Tag. Mit jedem Erguss fließen aber nur etwa 80 bis
200 Millionen Samenzellen ab. Eine Tagesproduktion reicht also für viele
Samenergüsse.

Aber: Wenn du über einen längeren
Zeitraum täglich mehrmals onanierst, sind die Samenzellenlager im Nebenhoden
und in den Samenblasen irgendwann mal leer, weil mehr “verbraucht”
wird als nachproduziert werden kann.

Das führt dazu, dass der Gehalt an Spermien in deiner Samenflüssigkeit abnimmt.
Du erkennst das daran, dass dein Erguss dann durchsichtiger und insgesamt etwas
weniger wird. Das geht so lange, bis du eine Onanierpause einlegst. Innerhalb
von 4 bis 5 Tagen sind dann die Lager wieder gerammelt voll.

Im Gegensatz zur Frau, bei der die Produktion von Eizellen in den Wechseljahren
aufhört, produziert ein gesunder Mann lebenslang Spermien. Sie gehen also
niemals aus.

Vom Onanieren kriegt man Pickel!

Falsch! Auch das ist eine
Falschmeldung übelster Sorte, die nur eine Absicht verfolgt: Jugendliche vom
Onanieren abzuhalten!

Das Gemeine an diesem Gerücht: Es
hält sich! Viele glauben immer noch dran. Denn viele Jugendliche, die
onanieren, haben tatsächlich Pickel. Doch die kommen ganz woanders her.

Woher das Gerücht kommt:

Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts war die Behauptung, es gäbe
einen Zusammenhang zwischen Akne und Selbstbefriedigung, besonders verbreitet.

Deshalb schämten sich Generationen von Jugendlichen doppelt:
Zum einen für ihre unreine Haut, zum anderen dafür, dass die Pickel angeblich
der sichtbare Beweis für ihren “versauten” Lebenswandel war. Dass
sich das Gerücht bei manchen Großeltern, Eltern und ihren Kindern bis heute gehalten
hat, liegt daran, dass die Selbstbefriedigung für viele bis heute noch ein
Tabuthema ist. Das heißt: Kaum einer spricht drüber!

Die Wahrheit ist:

Vom Onanieren bekommt man keine Pickel! Die sind nämlich eine Folge der Hormonumstellung
des Körpers in der Pubertät. Zu Beginn der Pubertät setzt bei Jungs und Mädchen
die Produktion der Geschlechtshormone ein. In Folge der Hormonumstellung kommt
es bei vielen Jugendlichen dann zu einer Verhornung und Entzündung der Hautporen.
Die Folge: Es entstehen Pickel. Dass mit Produktionsbeginn der Sexualhormone
bei den meisten Jugendlichen auch die Lust auf Selbstbefriedigung beginnt, hat
mit dem Entstehen von Pickeln und Akne aber nichts zu tun.

Vom Wichsen wird der Penis krumm!

Falsch! Krümmungen des Penis haben
nichts mit der Selbstbefriedigung zu tun.

Woher das Gerücht kommt:

Täglich bis zum Orgasmus am Penis rumrubbeln, manchmal sogar ein paar Mal
hintereinander – das muss doch Spuren hinterlassen! Davon sind viele
Jugendliche überzeugt. Denn – so glauben viele – ein Penis ist doch
normalerweise kerzengerade. Stimmt nicht!

Die Wahrheit ist:

Kein Penis wird von zu viel Selbstbefriedigung krumm! Ob schlapp oder steif:
Kein Penis ist kerzengerade! Egal, ob dein steifer Penis nach links oder
rechts, nach oben oder unten gekrümmt ist. Oder ob er bei einer Erektion nach
oben, unten oder etwas zur Seite zeigt: Das alles sind weder Missbildungen noch
die Folgen exzessiver Selbstbefriedigung. Das sind ganz normale Variationen der
Natur. Du brauchst dich dafür nicht zu schämen und kannst damit problemlos Sex
haben.

Wo Krümmungen im Penis herkommen:

Für die Versteifung des Penis sind drei parallel verlaufende Schwellkörper
verantwortlich. Zwei davon verlaufen an der Oberseite des Penis, der dritte –
der auch die Harnröhre umschließt – in der Mitte der Unterseite.

Bei Erregung füllen sich die Schwellkörper mit Blut und versteifen so den
Penis. Ist nun einer der Schwellkörper etwas kürzer als die anderen – was
häufig der Fall ist – dann verbiegt sich der Penis bei einer Erektion leicht in
diese Richtung. Auf diese Weise können Krümmungen in alle möglichen Richtungen
zustande kommen. Mit der Selbstbefriedigung hat das nichts zu tun!

Nur Singles machen Selbstbefriedigung!

Falsch! Selbstbefriedigung ist eine
ganz eigene Form der Sexualität, die du durch partnerschaftlichen Sex nie ganz
ersetzen kannst. Deshalb onanieren die meisten Menschen auch dann noch, wenn
sie eine Beziehung haben. Das ist ganz normal und völlig okay!

Woher das Gerücht kommt:

Selbstbefriedigung ist nur eine
Notlösung, bis man einen Partner für den Sex hat.
 Oder auch andersherum
betrachtet: Wer sich selbst befriedigt,
obwohl er eine sexuelle Beziehung hat, geht fremd!
 So denken manche
Jugendliche noch heute. Wir sagen: Das ist Unsinn!

Manche Menschen glauben immer noch: “Wenn
mein Partner sich noch selbstbefriedigt, dann reich ich ihm/ihr wohl nicht. Ich
bin ihm/ihr nicht attraktiv und reizvoll genug, sodass er/sie sich’s auch noch
selbst machen muss . . .”
 Solche Schlüsse zu ziehen ist Quatsch!

Die Wahrheit ist:

Fast jede/r macht Selbstbefriedigung – auch dann noch, wenn er/sie einen
Sexpartner hat! Lust auf Sex ist ein ganz natürliches menschliches Bedürfnis –
genauso wie Schlaf, Hunger und Durst. Wird es nicht befriedigt, führt das auf
Dauer zu Unzufriedenheit und Stress.

Solang du noch keinen Sexpartner hast, kannst du deine Lust nur beim Onanieren
befriedigen. Doch Selbstbefriedigung ist mehr als nur ein Sex-Ersatz, bis du
einen Freund oder eine Freundin hast, mit der/dem du schlafen kannst.

Selbstbefriedigung ist eine ganz eigene
Form von Sexualität,
 die man nicht einfach durch partnerschaftlichen Sex
ersetzen kann. Die Lust zu onanieren begleitet dich ein Leben lang. So geht’s
fast allen Männern und Frauen.

Lust auf Sex lässt sich nicht einfach so
steuern.
 Sie ist nicht nur dann da, wenn’s gerade die Gelegenheit gibt, sie
mit dem Partner auszuleben. Also warum solltest du auf deiner Lust sitzen
bleiben und warten, bis du deinen Schatz wieder triffst?“

ZITATENDE

Als Beruf gibt der Autor scirocco “CEO“ an…

Der Geburtstag ist mit dem von Klaus Maurischat identisch, waehrend Maurischaft am 4.12.1956 geboren ist, ist scirocco genau 9 Jahre juenger.

 

Und das Impressum ist mit dem von gomopa.net identisch

Die Mitgliederliste

Administrator ist Sven Schmidt

Und es gibt den User gigaphil

Nachschlag

Noch 2013 bedient sich Maurischat des Alias scirocco

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Updated Date: 17-sep-2009
Creation Date: 02-jul-2009
Expiration Date: 02-jul-2011