Serie – Die Geheimnisse Der Angela Merkel Enthüllt – The Mysteries of Angela Merkel Exposed – 6 – Merkel & Schnur Under Pressure

Become a Patron!
True Information is the most valuable resource and we ask you to give back

Why Has Angela Merkel Staked Her Legacy on the Refugees? - DER SPIEGEL

„Der Zorn des nach staatlicher Einheit schreienden Volkes entlud sich daher erneut gegen jene, deren »Schild und Schwert« einmal das MfS gewesen war und die nun in den nicht unbegründeten Verdacht gerieten, dass dies jetzt nicht anders sein würde. In den Städten des ganzen Landes demonstrierten Anfang Januar wiederum Hunderttausende und verlangten den Rücktritt des SED-Vorsitzenden Gysi. »Säuberungen«, denen die letzten Parteifunktionäre aus der Honecker-Ära zum Opfer fielen, änderten nichts am Unmut der Bevölkerung. Erst als – vom Neuen Forum organisiert – am 15. Januar Bürgerbewegte, darunter auch Aktivisten des Demokratischen Aufbruchs, die Berliner Stasizentrale stürmten und das Fernsehen der DDR darüber mit Sondersendungen berichtete, beruhigte sich die Volksseele wieder. Was die Menschen damals nicht wussten: Es war alles nur eine Inszenierung.[49] Tatsächlich arbeitete der Geheimdienst bis tief in den Sommer 1990 hinein unbehelligt weiter.“

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“The anger of the people, who were crying out for national unity, was therefore once again discharged against those whose“ shield and sword ”had once been the Stasi and who now came under the not unfounded suspicion that this would not be any different now. Hundreds of thousands again demonstrated in cities across the country at the beginning of January and demanded the resignation of SED chairman Gysi. “Purges”, to which the last party functionaries from the Honecker era fell victim, did nothing to change the resentment of the population. It was only when, on January 15, organized by the New Forum, citizens’ movements, including activists of the Democratic Awakening, stormed the Berlin Stasi headquarters and the GDR television reported about it with special programs, did the people’s soul calm down again. What people didn’t know at the time: It was all just a production. [49] In fact, the secret service continued to work well into the summer of 1990. “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. “The first life of Angela M. (German Edition).”

(Not) Angela Merkel won't be silenced… she's back on Twitter

„Angela Merkel, die gleichsam über Nacht in der Wahrnehmung des westlichen Betrachters eine »Konservative« wurde, sah nun ihre Zukunft in einem sicherlich noch fernen, kapitalistischen Deutschland. In diese Richtung machte ihre Partei – ebenfalls noch an diesem 1. Februar 1990 – einen ersten konkreteren Schritt. Wolfgang Schnur und Rainer Eppelmann fuhren am Abend nach Berlin-Dahlem, um erstmals über ein Wahlbündnis mit der West-CDU zu verhandeln. Im dortigen Gästehaus der Bundesregierung trafen sie mit Helmut Kohl zusammen, der von Volker Rühe und Rudolf Seiters begleitet wurde. Mit dabei waren auch Lothar de Maizière und Martin Kirchner als Vertreter der Ost-CDU sowie Peter-Michael Diestel und Hans-Wilhelm Ebeling für die Deutsche Soziale Union (DSU). Kohl schrieb in seinem Erinnerungsbuch: »Schon nach kurzer Zeit brach ein veritabler Krach aus, weil Kirchner sofort – im Falle eines Wahlsieges der CDU – den Posten des Ministerpräsidenten für Lothar de Maizière beanspruchte. Diestel widersetzte sich diesem Ansinnen energisch. Er wolle mit den ›roten Socken‹ (…) nichts zu tun haben, schimpfte er auf die Ost-CDU und bezeichnete sie sogar als Verräter. Schnur wiederum meinte, das Amt des Ministerpräsidenten stehe ihm zu. De Maizière und Kirchner hielten dagegen. Keiner traute dem anderen (…)“

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“Angela Merkel, who, as it were, became a» conservative «overnight in the perception of the western observer, now saw her future in a capitalist Germany that was certainly still distant. Her party took a first, more concrete step in this direction – also on February 1, 1990. Wolfgang Schnur and Rainer Eppelmann drove to Berlin-Dahlem in the evening to negotiate an electoral alliance with the West CDU for the first time. In the federal government’s guest house there, they met Helmut Kohl, who was accompanied by Volker Rühe and Rudolf Seiters. Also there were Lothar de Maizière and Martin Kirchner as representatives of the Eastern CDU as well as Peter-Michael Diestel and Hans-Wilhelm Ebeling for the German Social Union (DSU). Kohl wrote in his memory book: “A veritable row broke out after a short time because Kirchner immediately – in the event of the CDU winning the election – claimed the post of Prime Minister for Lothar de Maizière. Diestel vigorously opposed this request. He did not want to have anything to do with the ›red socks‹ (…), he grumbled at the Eastern CDU and even called them a traitor. Schnur, in turn, said that he was entitled to the office of prime minister. De Maizière and Kirchner held against it. Nobody trusted the other (…) “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. “The first life of Angela M. (German Edition).”

„Nachdem schon die meisten Anhänger der Gruppe um Schorlemmer im Januar gegangen waren, kehrten nunmehr auch Nooke, Richter und Neubert der Partei den Rücken. Über seine Parteifreundin Angela Merkel sagte Letzterer: »Sie hatte keine Schwierigkeiten damit, die Macht von der Straße aufzuheben, die wir liegen gelassen haben.«[“

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“After most of the supporters of Schorlemmer’s group had left in January, Nooke, Richter and Neubert also turned their backs on the party. The latter said of his fellow party member Angela Merkel: “She had no difficulty lifting the power from the streets that we left behind.”

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. “The first life of Angela M. (German Edition).”

Wolfgang Schnur: Der Mann, der Angela Merkel entdeckte, ist tot - DER  SPIEGEL
Schnur

„Als Schnur in Magdeburg, das nach Dresden zu einem weiteren Triumph des Bundeskanzlers wurde, diese Worte aussprach, kursierten bereits seit Wochen am Runden Tisch Gerüchte über seine Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter des MfS – Gerüchte, die von den zahlreichen Westberatern in der Geschäftsstelle des DA als gezielte Desinformation der Kommunisten bewertet wurden. Solche Gerüchte hatten sie ja auch über Lothar de Maizière aus der CDU gehört, wo die Verdächtigungen mit demselben Argument zurückgewiesen wurden. Die Mitstreiter stellten sich also an die Seite des Vorsitzenden, der – ganz im Vertrauen auf seine Hintermänner – eine Zusammenarbeit mit dem Mielke-Ministerium vehement bestritt und stattdessen in Phantasien von einem Wahlsieg des Demokratischen Aufbruchs und sich selbst als kommendem Ministerpräsidenten schwelgte.“

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“As Schnur uttered these words in Magdeburg, which after Dresden became another triumph for the Federal Chancellor, rumors about his work as an unofficial employee of the MfS had been circulating for weeks at the round table – rumors from the numerous Western advisors in the office of the DA were judged as deliberate disinformation of the communists. They had heard such rumors about Lothar de Maizière from the CDU, where the suspicions were rejected with the same argument. So the comrades-in-arms stood at the side of the chairman, who – completely trusting his backers – vehemently denied cooperation with the Mielke Ministry and instead indulged in fantasies of an election victory for Democratic Awakening and himself as the future Prime Minister. “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. “The first life of Angela M. (German Edition).”

„Was den Demokratischen Aufbruch anbelangte, so wurden seine Aussichten bei der Volkskammerwahl am 18. März als nicht sonderlich groß eingeschätzt. Nach einer von der DDR-Nachrichtenagentur ADN am 8. März verbreiteten Umfrage des Zentralinstituts für Jugendforschung kam der Demokratische Aufbruch auf sieben Prozent der Stimmen. Natürlich waren da die Zweckoptimisten in der Parteizentrale in der Ost-Berliner Friedrichstraße, die von 20 Prozent redeten. Doch wer ehrlich war, hätte zehn Prozent als Traumergebnis angesehen. Umso schlimmer war die Nachricht, die Abgesandte eines Rostocker Bürgerkomitees am 7. März dem dortigen Büro des Demokratischen Aufbruchs brachten. Danach hätten sich Geheimdienstunterlagen der dortigen Bezirksverwaltung gefunden, die Schnur als Inoffiziellen Mitarbeiter auswiesen. Damit war Gewissheit geworden, was seit Monaten am Zentralen Runden Tisch und auch andernorts an Gerüchten kursierte.
Bevor die Unterlagen dem Rostocker Bürgerkomitee vorlagen, hatten zwei MfS-Mitarbeiter sie der Bild-Zeitung zum Kauf angeboten, zum Preis von 100000 D-Mark.[78] Ob es den Verkäufern um das Geld ging oder ob Schnur wegen seiner großen Nähe zu Kohl von der Spitze des Demokratischen Aufbruchs entfernt werden und die Allianz für Deutschland durch den Skandal geschwächt werden sollte, ist nie aufgeklärt worden; ebenso wenig wie die Frage, wer hinter dem Verkauf steckte[…]“

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“As far as the democratic awakening was concerned, its prospects in the Volkskammer election on March 18 were not considered to be particularly great. According to a survey carried out by the Central Institute for Youth Research by the GDR news agency ADN on March 8, the democratic awakening received seven percent of the votes. Of course there were the optimists in the party headquarters in East Berlin’s Friedrichstrasse, who talked about 20 percent. But if you were honest, ten percent would have been a dream result. All the worse was the news that representatives of a Rostock Citizens’ Committee brought to the Office of the Democratic Awakening there on March 7th. After that, secret service documents from the local district administration were found that identified Schnur as an unofficial employee. This made it clear what rumors had been circulating at the Central Round Table and elsewhere for months.
Before the documents were presented to the Rostock Citizens’ Committee, two MfS employees had offered them to the Bild newspaper for sale at a price of 100,000 D-Marks. [78] Whether the sellers were concerned with the money or whether Schnur should be removed from the top of the democratic awakening because of his close proximity to Kohl and the alliance for Germany weakened by the scandal has never been clarified; just as little as the question of who was behind the sale […] “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. “The first life of Angela M. (German Edition).”

„Schnur, der sich mehrmals geweigert hatte, seiner Parteiführung Rede und Antwort zu stehen, war unterdessen abgetaucht. Er wollte es nicht wahrhaben, dass er enttarnt werden könnte, und hatte dabei auf einen Beschluss des Modrow-Ministerrats gesetzt, dem zufolge alle Akten des Staatssicherheitsdienstes erst einmal unter Verschluss bleiben sollten. Im Vertrauen darauf lehnte er auch jegliche Stellungnahmen zu den Unterlagen ab. Stattdessen erklärte er schriftlich und »verbindlich, ich habe nie für die Staatssicherheit gearbeitet, ich habe nie einen Orden des Ministeriums für Staatssicherheit empfangen«.[79] Mit einer ähnlichen Beteuerung war er schon einmal durchgekommen, als er in Bonn auf die um seine Person kreisenden Gerüchte angesprochen worden war. Rühe und der Bremer Landesvorsitzende Bernd Neumann berichteten daraufhin, es sei in »genereller Form« über das Problem geredet worden. Herausgekommen sei dabei, dass Anwälte in der DDR natürlich mit den Vertretern des MfS sprechen mussten, wenn sie die Interessen ihrer Mandanten ernsthaft vertreten wollten. Neumann fasste zusammen: Der Beschuldigte habe ein völlig reines Gewissen.[80]
Nachdem am Montag vor der Volkskammerwahl der Spiegel ausführlich über Schnurs MfS-Tätigkeit berichtet und sich dabei auf die Aussagen seines MfS-Führungsoffiziers berufen hatte[81], fuhr Eppelmann zum Bürgerkomitee nach Rostock.

Dort konnte er es dann schwarz auf weiß lesen: »Die Haupteinsatzrichtung des IM besteht in der aktiven Bearbeitung negativ-feindlicher Kräfte in der DDR, unter besonderer Beachtung von Pastor Eppelmann.«[82] “

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“Schnur, who had repeatedly refused to answer questions from his party leadership, had meanwhile disappeared. He did not want to admit that he could be exposed, and had relied on a decision by the Modrow Council of Ministers, according to which all files of the State Security Service should remain under lock and key for the time being. In reliance on this, he also refused to comment on the documents. Instead, he declared in writing and “bindingly, I have never worked for the State Security, I have never received a medal from the Ministry for State Security”. He had already got away with a similar affirmation when he was approached in Bonn about the rumors surrounding him. Rühe and the Bremen state chairman Bernd Neumann then reported that the problem had been discussed in a “general manner”. The result was that lawyers in the GDR naturally had to speak to the representatives of the MfS if they wanted to seriously represent the interests of their clients. Neumann summarized: The accused had a completely clear conscience. [80]
After Der Spiegel reported in detail on Schnur’s MfS activities on the Monday before the Volkskammer election and cited the statements of his MfS command officer [81], Eppelmann went to the citizens’ committee in Rostock.

There he could then read it in black and white: “The main direction of operation of the IM consists in the active processing of negative-hostile forces in the GDR, with special attention to Pastor Eppelmann.” [82] “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. “The first life of Angela M. (German Edition).”

Wolfgang Schnur: Angela Merkels Entdecker stirbt mit 71 Jahren an Krebs -  WELT

„Die »Tagesthemen« der ARD zeigten sie, wie sie an diesem Abend das »Haus der Demokratie« verließ. »Eine schwere Tür ging auf. Aus der Tür kam eine zornige junge Frau herausgelaufen, die die Tür dann sehr wütend wieder zuschmiss.«[85]
Die DA-Pressesprecherin zeigte erstmals Nerven, befand sie sich doch als engste Mitarbeiterin Schnurs in einer prekären Lage. Würde ihre eigene politische Karriere durch dessen Verstrickung mit dem Staatssicherheitsdienst Schaden nehmen? Zu allem Überfluss hatte sie für den darauffolgenden Morgen zusammen mit dem Berliner DA-Landesvorsitzenden Apelt ein Pressegespräch zum Thema »Europapolitik« terminiert. Es wurde die erste brisante Pressekonferenz, die sie leitete. Der Andrang war groß. Doch für Europa interessierte sich jetzt, angesichts des Skandals um Schnur, niemand mehr. Wie sollte sie sich verhalten? Was sollte sie auf die eventuelle Frage antworten, weshalb die DA-Führung so lange nicht gehandelt hatte? Angela Merkel suchte in dieser Situation den Rat ihres Lebensgefährten Joachim Sauer. »Weil er einen klaren Kopf hatte und Ruhe bewahrte«, sagt sie.[86] Unter den vielen Fragen, die dann am nächsten Morgen auf sie einprasselten, war auch die, ob sie denn wisse, dass Eberhard Diepgen gerade am Krankenbett von Schnur sitze und dieser ein Geständnis ablege. Der entlarvte[…]“

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“The ARD’s“ Tagesthemen ”showed her how she left the“ House of Democracy ”that evening. “A heavy door opened. An angry young woman came running out of the door, who then angrily slammed the door shut again. “[85]
The DA press spokeswoman showed her nerves for the first time, as she was in a precarious position as Schnur’s closest colleague. Would her own political career be damaged by his involvement with the State Security Service? To make matters worse, she had scheduled a press conference on the subject of “European politics” for the following morning together with the Berlin DA regional chairman Apelt. It became the first explosive press conference that she chaired. The rush was great. But now, in view of the Schnur scandal, no one was interested in Europe anymore. How should she behave? What should she answer to the question why the DA leadership had not acted for so long? In this situation, Angela Merkel sought the advice of her partner Joachim Sauer. “Because he had a clear head and was calm,” she says. [86] Among the many questions that rained down on her the next morning was whether she knew that Eberhard Diepgen was sitting at Schnur’s bedside and that he was making a confession. The exposed […] “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. “The first life of Angela M. (German Edition).”

„Gegenüber Diepgen und Neumann, die Schnurs Aufenthaltsort ausfindig gemacht hatten und in der Mittagszeit an diesem 14. März 1989 bei ihm eintrafen, bestätigte er in Ansätzen, was in den Rostocker Akten über ihn zu lesen war: Ja, er habe zwanzig Jahre mit dem Staatssicherheitsdienst zusammengearbeitet, aber immer im Interesse der Bedrängten und Hilflosen.[88] Schnur, dessen Vertrauen in die Wendemacher tief erschüttert war, schwieg über seine Rolle als DA-Politiker. Wohl damit dies auch so bleiben würde, kam zu dem Anwalt, der erleichtert gewesen sein soll, dass alles vorüber war, an diesem Tag noch ein anderer Besucher. Es war kein Geringerer als der Kopf der Perestroika in der DDR, Hans Modrow. Dieser teilte nach der von den Kommentatoren als »menschliche Geste« gewerteten Visite mit, er sei nicht als Ministerpräsident zu Schnur gegangen, sondern »als Hans Modrow«, zu dem er (Schnur) »Vertrauen hat«.[89]
Das Vertrauen des Wahlvolks in den Demokratischen Aufbruch war allerdings dahin. Dies war umso mehr der Fall, da die allerwenigsten verstanden, weshalb ausgerechnet jener Mann, der am lautesten von der deutschen Einheit sprach, ein Geheimdienstmitarbeiter gewesen sein sollte. Die Aussichten für den Demokratischen Aufbruch bei diesen ersten freien Wahlen im Osten Deutschlands seit 1932 konnten also[…]“

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“Opposite Diepgen and Neumann, who had found out Schnur’s whereabouts and arrived at his place at lunchtime on March 14, 1989, he partially confirmed what could be read about him in the Rostock files: Yes, he had been with him for twenty years State Security Service worked together, but always in the interests of the oppressed and helpless. [88] Schnur, whose trust in the turning makers was deeply shaken, was silent about his role as a DA politician. Probably so that it would stay that way, another visitor came to the lawyer, who is said to have been relieved that it was all over, that day. It was none other than the head of perestroika in the GDR, Hans Modrow. After the visit, which the commentators regarded as a “human gesture,” he said that he had not gone to Schnur as Prime Minister, but “as Hans Modrow,” in whom he (Schnur) “has confidence.”
The confidence of the electorate in the democratic awakening, however, was gone. This was all the more the case since very few understood why the man who spoke the loudest about German unity should have been a secret service agent. The prospects for the democratic awakening in these first free elections in eastern Germany since 1932 could therefore […] “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. “The first life of Angela M. (German Edition).”

To be continued

Become a Patron!
True Information is the most valuable resource and we ask you to give back