Serie – Die Geheimnisse Der Angela Merkel Enthüllt – The Mysteries of Angela Merkel Exposed – Teil 1 “Die FDJ Sekretärin”

„Doch verlief das erste Leben der Angela Merkel wirklich so, wie es bislang dargestellt wurde? In der schriftlichen Hinterlassenschaft der DDR nach Antworten zu suchen ist mühevoll. Die Unterlagen sind weitgehend vernichtet worden – diejenigen der kirchlichen Weiterbildungsstätte, die der Vater leitete, ebenso wie die der Organisationen, deren Mitglied er war; und auch die Dokumente der FDJ-Gliederungen, denen Angela Merkel angehörte, ob an der Leipziger Karl-Marx-Universität oder an der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Und das wenige, was die DDR überdauert hat, ist oft aus Datenschutzgründen gesperrt. Ähnlich ernüchternd verhält es sich mit den meisten Zeitzeugen. Wer fragt und von ihnen mehr wissen will, als dass sie als Jugendliche bei einer Moskau-Reise eine Langspielplatte der Beatles gekauft hat, stößt oft auf Misstrauen und Zurückhaltung, mitunter sogar auf Angst. Über die zweite Diktatur in Deutschland redet man eben nicht gern. “

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“But did Angela Merkel's first life really go as it has been portrayed so far? Searching for answers in the written legacy of the GDR is laborious. Most of the documents have been destroyed - those of the church training center that the father directed, as well as those of the organizations of which he was a member; and also the documents of the FDJ organizations to which Angela Merkel belonged, whether at the Karl Marx University in Leipzig or at the Academy of Sciences in Berlin. And the little that survived the GDR is often blocked for data protection reasons. It is similarly sobering with most contemporary witnesses. Anyone who asks and wants to know more about them than when they bought a Beatles long-playing record on a trip to Moscow as a teenager often encountered suspicion and reluctance, sometimes even fear. People don't like to talk about the second dictatorship in Germany. “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. "The first life of Angela M." (German Edition).

„Es geht darum, ob sie während der Wende tatsächlich als »verschärfte Seiteneinsteigerin« agierte, wie sie von sich sagt, oder ob ihr politisches Engagement nicht doch folgerichtig war aus ihrer Tätigkeit als Propagandistin der Betriebsgewerkschaftsleitung und als Funktionärin der FDJ-Grundorganisation an der Akademie der Wissenschaften der DDR.
Und schließlich ist da der kometenhafte Aufstieg der unauffälligen Frau im Faltenrock zur Bundesministerin innerhalb nur eines einzigen Jahres. “

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“


“It is a question of whether she actually acted as a“ tough side entry ”, as she says of herself, or whether her political commitment was not a logical consequence of her work as a propagandist for the works union management and as a functionary of the FDJ basic organization at the academy of the sciences of the GDR. And finally there is the meteoric rise of the inconspicuous woman in a pleated skirt to federal minister within just one year. ” Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. “The first life of Angela M. (German Edition).”

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„In dieser aufgeheizten Stimmung war Angela Merkel als Propagandistin der FDJ-Grundorganisation am ZIPC tätig. Noch im Januar 1980 war sie dort für Kultur zuständig.[79] Als Walther im Oktober 1980 dann für ein Jahr FDJ-Sekretär am Institut und damit oberster FDJler von ein paar Hundert Mitarbeitern wurde, habe sie zu seinem Führungskreis gehört. »Angela Merkel war Sekretärin für Agitation und Propaganda«, sagt Walther[80], wohl wissend, dass sie selbst das heute vehement abstreitet. Aber auch Hans-Jörg Osten sagt es, der im Oktober 1981 für Walther FDJ-Sekretär der Grundorganisation am Institut wurde und damals ebenfalls ein guter Freund von ihr war.[81] Als Beauftragte für Agitation und Propaganda sei sie für das sogenannte Studienjahr zuständig gewesen, beteuern die beiden. »So etwas gab es auch bei der SED, da hieß es genauso«, erinnert sich Walther. “

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“In this heated mood, Angela Merkel worked as a propagandist for the FDJ basic organization at ZIPC. In January 1980 she was responsible for culture there. [79] When Walther then became FDJ secretary at the institute for a year in October 1980 and thus the top FDJ member of a few hundred employees, she was part of his management team. "Angela Merkel was the secretary for agitation and propaganda," says Walther [80], knowing full well that she herself vehemently denies that today. But Hans-Jörg Osten also says it, who in October 1981 became FDJ secretary of the basic organization at the institute for Walther and was also a good friend of hers at the time. As the representative for agitation and propaganda, she was responsible for the so-called academic year, the two assert. "There was something like that at the SED too, it was called the same," recalls Walther. “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. "The first life of Angela M. (German Edition)."

„Angela Merkel will damit nichts zu tun gehabt haben. Sie sagt: »Einer von denen, die damals in der FDJ-Gruppe dabei waren, behauptet immer wieder, ich hätte Agitation und Propaganda betrieben … Agitation und Propaganda? “

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

"Angela Merkel does not want anything to do with it. She says: “One of those who were in the FDJ group at the time kept claiming that I was doing agitation and propaganda ... Agitation and propaganda? “


Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. "The first life of Angela M. (German Edition)." 



„Neben Walther und Osten sieht auch Günther Krause das ganz anders. Der spätere CDU-Verkehrsminister reagierte vor ein paar Jahren mitunter noch emotional, wenn er darauf angesprochen wurde. Sie sei zweifellos Sekretärin für Agitation und Propaganda gewesen. »Sie hat dort nicht die idealistische Weltanschauung der CDU propagiert, sondern Marxismus-Leninismus (…) Agitation und Propaganda, da ist man verantwortlich für die Gehirnwäsche im Sinne des Marxismus. Das war ihre Aufgabe, und das war keine Kulturarbeit. Agitation und Propaganda, das war die Truppe, die alles, was man in der DDR zu glauben hatte, in die Gehirne der Leute abzufüllen hatte mit allen ideologischen Tricks«, sagt Krause. »Und was mich ärgert an dieser Frau, ist schlicht und einfach der Sachverhalt, dass sie nicht zugibt, in der DDR eine Systemnähe gehabt zu haben. Sie war fachlich nicht unverzichtbar an der Akademie der Wissenschaften. Sie war aber durchaus nutzbar als Pfarrerstochter im Sinne des Marxismus-Leninismus. Und das verdrängt sie. Das ist aber die Wahrheit.«[85]“

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“
“In addition to Walther and Osten, Günther Krause also sees it very differently. The later CDU transport minister sometimes reacted emotionally when asked about it a few years ago. She was undoubtedly the secretary for agitation and propaganda. »There she did not propagate the idealistic worldview of the CDU, but Marxism-Leninism (...) agitation and propaganda, one is responsible for the brainwashing in the sense of Marxism. That was their job, and that wasn't cultural work. Agitation and propaganda, that was the troop that had to pour everything that one had to believe in the GDR into the brains of the people with all kinds of ideological tricks, «says Krause. “And what annoys me about this woman is, quite simply, the fact that she does not admit that she was close to the system in the GDR. It was not technically indispensable at the Academy of Sciences. But she could be used as a pastor's daughter in the sense of Marxism-Leninism. And that suppresses them. But that is the truth. "[85]"

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. "The first life of Angela M. (German Edition)."

„Als Hans-Jörg Osten sie als Frauenministerin an einem Sonntagabend zu Beginn der Neunzigerjahre in der Talkshow »Talk im Turm« sah, musste er sich anschließend in einem Leserbrief an die Tageszeitung Neues Deutschland den Frust von der Seele schreiben. »Ich finde es erschreckend, in welchem Maße sich ein Mensch in wenigen Jahren verändern kann«, schrieb er.[91] »Bis 1987 war ich an einem Berliner Akademie-Institut beschäftigt. An diesem Institut gab es eine rührige FDJ-Leitung mit einer Sekretärin für Agitation und Propaganda, jener heutigen Frau Minister. Frau Merkel organisierte FDJ-Studienjahre, in denen eifrig darüber diskutiert wurde, wie dieser DDR-Sozialismus noch besser und vollkommener zu machen sei.“

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“When Hans-Jörg Osten saw her as Minister for Women on a Sunday evening at the beginning of the 1990s on the talk show“ Talk in the Tower ”, he then had to write a letter to the editor of the daily newspaper Neues Deutschland to get rid of his frustration. "I find it frightening to what extent a person can change in a few years," he wrote. [91] “Until 1987 I was employed at an academy institute in Berlin. At this institute there was an active FDJ leadership with a secretary for agitation and propaganda, today's Minister. Ms. Merkel organized FDJ study years in which there was eager discussion about how this GDR socialism could be made even better and more perfect. "

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. "The first life of Angela M. (German Edition)." 

„Angela Merkel war jedoch nicht nur FDJ-Propagandistin, wie die Angehörigen der Grundorganisation im SED-Jargon damals genannt wurden. Was bislang im Verborgenen lag: Sie gehörte auch der Betriebsgewerkschaftsleitung (BGL) der Akademie an. Die Einheitsgewerkschaft Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) gliederte sich in Unternehmen, Krankenhäusern und Verwaltungen in von der SED kontrollierte betriebliche Grundorganisationen. Im Mittelpunkt der Arbeit der BGL standen die Arbeitsorganisation, die Verteilung von Ferienplätzen, aber auch die ideologische Schulung. “

Auszug aus: Reuth, Ralf Georg. „Das erste Leben der Angela M. (German Edition).“

“Angela Merkel was not just an FDJ propagandist, as the members of the basic organization were called in SED jargon at the time. What was previously hidden: She was also a member of the Academy's works union management (BGL). The unified trade union Free German Trade Union Federation (FDGB) was divided into companies, hospitals and administrations in basic company organizations controlled by the SED. The focus of the work of the BGL was on work organization, the distribution of vacation spots, but also on ideological training. “

Excerpt from: Reuth, Ralf Georg. "The first life of Angela M. (German Edition)."

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