Die Mauer – Fluchten und Tragödien – Ganzer Film

Die Mauer – Fluchten und Tragödien Unter Lebensgefahr in die Freiheit

In den frühen Morgenstunden des 13. August 1961 beginnt die “Abriegelung” West-Berlins durch DDR-Grenztruppen — die Geburtsstunde der Mauer. Fast drei Jahrzehnte teilt der “antifaschistische Schutzwall” Deutschland in zwei Hälften, und ca. 200 Menschen bezahlen den Versuch, aus der DDR in den Westen zu fliehen, mit dem Leben. Tausenden gelingt die “Republikflucht”, zum Teil auf abenteuerliche Weise: mit Ballons, durch selbst gegrabene Tunnel, im Kofferraum oder mit Tauchausrüstung durch die Ostsee. Der Film blickt zurück auf ein unmenschliches Bollwerk und die vielen Versuche, es zu überwinden. Wie viele Menschen genau ihr Leben bei einem Fluchtversuch über die Grenze der DDR verloren haben, ist auch heute noch ungewiss. Die SED-Führung versuchte nach Kräften, Todesfälle zu verschleiern. Die Abriegelung Westberlins war unblutig verlaufen, wenige Tage später aber erließ das SED-Politbüro einen ersten, noch verklausulierten Schießbefehl an die Grenztruppen. Am 24. August 1961, wenige Wochen nach Ulbrichts Befehl zur “Grenzschließung”, wurde der 24jährige Günter Litwin bei einem Fluchtversuch durch einen gezielten Kopfschuss getötet.