Zyklon B – Das Mittel für den Massenmord – Dokumentation

 

Die Dokumentation zeigt die erste Hinrichtung eines Menschen durch Giftgas, wie das Zyklon B an Menschen und Tieren getestet – und schließlich gegen die Juden eingesetzt wurde.Mit dem vom Frankfurter IG-Farben-Konzern produzierten Granulat Zyklon B ermordeten die Nazis unzählige Menschen.Getestet wurde die verheerende Wirkung von Zyklon B bereits 1941 an Kriegsgefangenen.Die streng geheimen Informationen über die Giftgasproduktion in Deutschland wurden schon früh an die Amerikaner verraten.
Am 3. September 1941 führte die SS im Konzentrationslager Auschwitz ein streng geheimes Experiment durch, das den Beginn des Holocaust markierte.Mehrere Hundert Kriegsgefangene wurden mit Zyklon B ermordet, einem Granulat, das hochgiftige Blausäure freisetzt.Wenige Wochen später übergab der Repräsentant des deutschen IG-Farben-Konzerns in der Schweiz in seiner Villa am Vierwaldstätter See amerikanischen Kurieren streng geheime Dokumente über Hitlers Giftgasproduktion, auch über das von den IG Farben produzierte Zyklon B.Gelangten auf diesem Wege schon früh Informationen über die geplante sogenannte “Endlösung der Judenfrage” in die USA?
In den USA war Blausäure schon 1924 zur Exekution von Menschen eingesetzt worden. Damals starb im Staatsgefängnis von Nevada erstmals ein Straftäter durch das Giftgas.In den 30er Jahren forschte das amerikanische Chemieunternehmen Du Pont über Blausäure als Insektenkiller, aber auch als Mittel der Wahl für Hinrichtungen in der Gaskammer.Du Pont stand dabei in engem Informationsaustausch mit den Experten des IG-Farben-Konzerns in Frankfurt. Diese Beziehungen blieben sogar bestehen, nachdem Amerika im Dezember 1941 in den Krieg gegen Hitler-Deutschland eingetreten war.Der deutsche Wirtschaftsberater Erwin Respondek, der erst an den Kartellvereinbarungen zwischen IG Farben und Du Pont beteiligt war, dann zum Spion wurde versorgte die Amerikaner mit Geheimnissen über Hitlers Giftgasproduktion.