Die DDR hat die Terroristen der Roten Armee Fraktion mit wichtigen Geheimdienst-Erkenntnissen unterstützt. RAF-Mitglieder konnten so bei Flugreisen Kontrollen und Razzien ausweichen.
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Nach FOCUS-Informationen erfuhr das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in den 80er-Jahren regelmäßig von Überwachungsmaßnahmen des westdeutschen Verfassungsschutzes im internationalen Flugverkehr. Ein früherer Terrorfahnder bestätigte FOCUS, die Stasi habe ihre Erkenntnisse über palästinensische Terrororganisationen an die RAF weitergereicht. So konnten Mitglieder der RAF bei ihren Flugreisen geplanten Kontrollen und Razzien ausweichen.
Eine zentrale Rolle bei der Weitergabe der geheimen Infos spielte offenbar das MfS-Büro im jemenitischen Aden. Die Volksrepublik Jemen bot palästinensischen und deutschen Terroristen Unterschlupf.Mitte September hatten verschiedene Medien über eine mögliche Kooperation der RAF und der Stasi bei der Ermordung des Deutsche-Bank-Chefs Alfred Herrhausen 1989 spekuliert.


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