Category Archives: MEDIA

The Great Rockn Roll Swindle – Enyoy the Film

Advertisements

Creepy Horror Clown sightings make its way to New Jersey

NEW JERSEY — Authorities are urging residents to stay calm and be aware of their surroundings after reports of creepy clown sightings in New Jersey in the past two days.

Zersetzung – Wie die STASI die Grünen ausforschte

Der Geheimdienst der DDR spionierte nicht nur die Bürger im eigenen Land aus. Auch in Westdeutschland waren die Agenten der Staatssicherheit unterwegs. Bei den Grünen und der Alternativen Liste (AL) im Westteil Berlins zapften sie bis zu 500 Quellen an.

 

Das DDR-Ministerium für Staatssicherheit hat auch die westdeutschen Grünen intensiv ausgeforscht. Das haben die Potsdamer Historiker Jens Gieseke und Andrea Bahr in einer von der Partei in Auftrag gegeben Studie ermittelt, wie die “Mitteldeutsche Zeitung” (Mittwoch) berichtet.

Bei rund 15 bis 20 Menschen habe es sich um “schwerwiegende Informantenfälle” gehandelt, zitiert das Blatt die beiden Autoren. “Darunter werden solche Quellen verstanden, die zumindest zeitweilig Nachrichten aus dem Inneren des Parteilebens lieferten, die über die öffentliche Berichterstattung hinausgingen und für die DDR-Interessen von besonderem Belang waren.”

Insgesamt aber hätten rund 450 bis 500 Quellen Informationen beigesteuert. Die bekannteste Quelle sei der Berliner Bundestagsabgeordnete Dirk Schneider gewesen, der 1991 enttarnt wurde. Ab 1987 sei es der Stasi laut Studie dann gelungen, mindestens zwei Agenten als Fraktionsmitarbeiter zu platzieren.

 

Die “Berliner Zeitung” (Mittwoch) greift die Frage auf, inwieweit der Grünen-Ableger in West-Berlin, die “Alternative Liste” (AL), von der Stasi ausgeforscht beziehungsweise unterlaufen wurde. In der AL waren auch frühere DDR-Oppositionelle vertreten.  “Fremdgesteuert” durch den Geheimdienst sei die AL nicht gewesen, zitiert die Zeitung die Studie. Es habe dort drei Gruppierungen gegeben:  die SED-treue “Mittwochsrunde” um den Informanten Dirk Schneider, die “AG Berlin- und Deutschlandpolitik”, die SED-kritisch eingestellt gewesen sei, sowie eine Gruppe um die späteren Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wieland und Renate Künast.  Letztere habe die Stasi “Mittelfraktion” genannt. Sie habe den Kontakt zu beiden Seiten gesucht: zur SED wie zu deren Gegnern. So habe sich die AL in West-Berlin auf eine “mittlere Linie” eingependelt.

 

Die Studie mit dem Titel “Die Staatssicherheit und die Grünen -Zwischen SED-Westpolitik und Ost-West-Kontakten” erscheint am Mittwoch als 360 Seiten starkes Buch im Berliner Ch. Links Verlag. Die beiden Autoren Jens Gieseke und Andrea Bahr  gehören zum Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung.

Nach Angaben des Verlags ordnen Gieseke und Bahr das Vorgehen der Stasi in den Kontext der SED-Westpolitik ein und beschreiben die Versuche, grüne Aktivisten geheimdienstlich unter Kontrolle zu bringen.

 

EXPOSED – RSF SUPPORTS LAWSUIT ACCUSING ASSAD REGIME OF MURDERING AMERICAN JOURNALIST MARIE COLVIN

Marie Colvin

Dear members, Dear friends,

In 2012, President Bashar al-Assad’s government deliberately murdered US reporter Marie Colvin in Syria.

Reporters Without Borders (RSF) and other organizations filed a lawsuit in a federal court with significant evidence of the direct responsibility of Syrian government officials for Colvin’s death in a Syrian army bombardment in Homs on 22 February 2012.

Marie Colvin, who was reporting for the London Sunday Times, was killed along with French photographer Rémi Ochlik while French reporter Edith Bouvier, Syrian media defender Wael al-Omar and British photographer Paul Conroy were wounded in the same bombardment.

We now know that these journalists were targeted and killed because they were providing information about the Syrian army’s crimes against civilians.

Together, let us stand to end Impunity for crimes against journalists.

Delphine Halgand
US Director

Reporters WIthout Borders

Publizist von China-STASI entführt und gefoltert


Seit Monaten gibt das Verschwinden von fünf Buchhändlern aus Hongkong große Rätsel auf. Denn: Sie alle stehen in Verbindung mit einer neuen, kritischen Biografie über Chinas Präsidenten Xi Jinping.
Einer der verschleppten Buchhändler hat nun nach seiner Rückkehr ausgepackt – und schwere Vorwürfe gegen Chinas Behörden erhoben.Auf einer Pressekonferenz in Hongkong gab Lam Wing-Kee an, er sei im vergangenen Oktober nach einer Überquerung der Grenze in der chinesischen Hafenstadt Shenzhen von Beamten festgenommen und mit verbundenen Augen in einem Zug in die Stadt Ningbo in der Nähe von Shanghai gebracht worden.

Statt mit den chinesischen Behörden zusammen zu arbeiten und die Namen kritischer Autoren zu verraten, beschloss er, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen
Wurde von den chinesischen Behörden dazu gezwungen, die Namen kritischer Autoren zu verraten: Lam Wing-kee
Foto: AP/dpa

Dort hätten ihn Beamte fünf Monate festgehalten und nach der Identität von Autoren ausgefragt, die Bücher in dem Verlag veröffentlicht hatten, für den Lam arbeitete.

Der Verlag mit dem Namen „Mighty Current“ hatte Bücher vertrieben, die für ihre Gerüchte über Chinas politische Führer bekannt waren und auf dem chinesischen Festland verboten sind. Zuletzt soll an einem Buch über das Liebesleben des chinesischen Staats- und Parteichefs Xi Jinping gearbeitet worden sein.

Neben Lam waren im vergangenen Jahr innerhalb kurzer Zeit auch vier seiner Kollegen verwunden, was den Verdacht geweckt hatte, dass sie von Agenten entführt und in China unter Druck gesetzt worden sind.

► Lui Bo, Manager des Verlages, entführt am 15. Oktober 2015 in Shenzhen, im März 2016 zurückgekehrt

► Cheung Jiping, Manager des Verlages, entführt am 15. Oktober 2016 in Dongguan, im März 2016 zurückgekehrt

► Lee Bo, Anteilseigner des Verlages, am 30. Dezember 2015 nach eigenen Angaben in Hongkong, laut chinesischen Behörden auf Gebiet der Volksrepublik entführt, zurückgekehrt im März 2016

Alle Männer wurden später von den chinesischen Behörden dazu gezwungen, öffentlich zu gestehen, an einem „illegalen Buchhändlerring“ beteiligt gewesen zu sein.

Gui Minhai, einer der Verleger aus Hongkong, ist noch immer verschwunden
Gui Minhai, einer der Verleger aus Hongkong, ist noch immer verschwunden
Gui Minhai, einer der Verleger aus Hongkong, ist noch immer verschwunden
Foto: CCTV/AFP

► Noch immer verschwunden ist einer der Besitzer des Verlages: Gui Minhai verschwand am 17. Oktober 2015 in Thailand – und tauchte im chinesischen Staatsfernsehen wieder auf.

Bei einem scheinbar erzwungenen Geständnis sagte Gui im Januar 2016 vor laufenden Kameras, er hätte 2003 bei einem Autounfall in der chinesischen Stadt Ningbo Fahrerflucht begangen und sich nun freiwillig den chinesischen Behörden gestellt.

Pikant: Gui Minhai ist schwedischer Staatsbürger, weshalb Beamte des skandinavischen Landes bereits in Thailand sein ungewöhnliches Verschwinden im Oktober untersucht hatten.

Bei seinem absurden TV-Geständnis bat Gui im Januar dann: „Obwohl ich Schwede bin, fühle ich mich noch immer wie ein Chinese und sehe meine Wurzeln in China. Deshalb hoffe ich, dass die schwedische Seite meine persönliche Entscheidung, Rechte und Privatsphäre respektiert und mich selbst meine eigenen Probleme lösen lässt.“

Klartext: Mischt euch auf diplomatischer Ebene nicht ein und kommt den chinesischen Behörden nicht in die Quere.

Aber ob dieser Text tatsächlich von Gui selbst stammt, steht zu bezweifeln.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verurteilte am Freitag das Vorgehen der chinesischen Behörden scharf. Lam habe ihre Lügengeschichten in sich zusammenfallen lassen.

„Er hat offenbart, was viele schon von vornherein vermutet hatten: Es war eine durchgeplante Operation der chinesischen Behörden gegen die Buchhändler“, teilte die Organisation mit.

Die Affäre hat unter den sieben Millionen Hongkongern große Sorgen über die Bürgerrechte und Meinungsfreiheit in der vormaligen britischen Kronkolonie ausgelöst.

► Seit der Rückgabe 1997 an China wird Hongkong nach dem Grundsatz „ein Land, zwei Systeme“ in eigenen Grenzen eigenständig regiert. Chinesische Staatsorgane dürfen in der Hafenmetropole nicht tätig werden.

Drei der Buchhändler, die bereits vor Lam nach Hongkong zurückgekehrt waren, hatten die Polizei gebeten, die Ermittlungen wegen ihres Verschwindens einzustellen – vermutlich auf Geheiß der chinesischen Behörden und aus Angst, erneut entführt zu werden.

Auch Lam gab an, dass er aufgefordert worden sei, in Hongkong Entwarnung zu geben. Zurückkehren durfte er demnach nur unter der Voraussetzung, dass er eine Festplatte mit Kundendaten seines Verlages aushändigt.

Statt dies zu tun, ging der mutige Buchhändler nun an die Öffentlichkeit: „Es hat mich viel Mut und zwei schlaflose Nächte gekostet. Aber ich habe beschlossen, mit Ihnen die ganze Geschichte zu teilen.“

RSF CALLS ON THE AFGHAN AUTHORITIES TO PROVIDE JOURNALISTS WITH MORE PROTECTION

David Gilkey and his Afghan interpreter, Zabihullah Tamanna
Dear RSF Members and Friends,

We heard the very sad news on Sunday that veteran NPR photographer and video reporter, David Gilkey, was killed in Afghanistan along with his Afghan interpreter Zabihulla Tamanna. The Humvee they were riding in was hit by rocket-propelled grenades in an apparent ambush, according to NPR. The driver, a soldier from the Afghan National Army, was also killed.

This tragic news highlights again how journalists and photographers risk their lives every day to bring information out of dangerous areas to the listening world. Our lives would be very different if there were not people in the world like David Gilkey.

As RSF mourns another loss in the journalism community, we share this news with you as members and friends of this same community — one that understands the importance of press freedom around the world. Thank you for your support.

The Reporters Without Borders team

Reporters WIthout Borders