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Sven Schmidt (Eagle IT): Der Strassenjunge ist der Architekt des Gomopa-Terrors und seiner Folgen

Sven Schmidt ist das technische Rückgrat des Ganoven-Netzwerkes Klaus-Dieter Maurischat, Mark Vornkahl, Dr. Thomas Schulte und Thomas Bremer · Jetzt wird der Verantwortliche von den Opfern gejagt

Sven-Schmidt-Eagle-IT-Berlin

Sven Schmidt ist jung. Mit 27 Jahren hat er Perspektiven, Wünsche, Träume. Und vielleicht noch Chancen. Wenn er sich endlich von Gomopa lossagt. Sven Schmidt ist Vater. Er hat eine besondere Verantwortung. Für sein Kind, für seine Familie. Für sich selbst. Bis jetzt hat er nichts getan, um seine Situation zu verbessern.

Sven Schmidt ist das technische Rückgrat des Ganoven-Netzwerkes rund um die Kriminellen Klaus-Dieter Maurischat, Mark Vornkahl, Dr. Thomas Schulte und Thomas Bremer. Er ist derjenige, der den Zugriff auf die Erpressungs- und Nötigungsmaschinerie eines Verbrechersyndikats wie Gomopa hat. Er hat das Zusammenspiel mit Deutschlands größtem Cyberkriminellen Thomas Bremer koordiniert und technisch abgestimmt. Er kennt die verborgenen Inhalte und dieGiftschränke der gewerbsmässigen Kriminellen. Sven Schmidt ist einer von ihnen.

Vielleicht wäre sein Leben viel besser verlaufen, wenn er im Jahr 2008 nicht von Gomopa-Co-Chef Mark Vornkahl von der Strasse weggeholt worden wäre. Schon mit 16 war Sven Schmidt ein Strassenjunge, als er mit 20 Jahren aufgegabelt wurde, war er am Ende. Er kommt aus einem zerrütteten Elternhaus, ohnevernünftigen Schulabschluss und ohne qualifizierte Ausbildung.

Offiziell ein “Fachmann”, tatsächlich ein Loser, den man eigentlich in die Löcher zurückjagen muss, aus denen er gekrochen ist.

SvenSchmidtMichelle

Sven Schmidt und seine Schwester Michelle posieren für das Familienalbum. Doch die Idylle trügt: Bei Familie Schmidt war noch nie etwas normal.

Sven Schmidt kennt sich mit den schmutzigen Tricks im Internet aus. Und das war für das Gomopa-Verrechersyndikat Qualifikation genug. Ausgestattet mit einem kleinen Gehalt und ständig unter dem Druck das Wenige noch verlieren, entwickelte Schmidt das technische Gomopa-Netzwerk.

Sven Schmidt ist der Architekt des Gomopa-Terrors. Er ist dafür verantwortlich, dass es über Jahre nicht gelang an die wahren Hintermänner des kriminellen Netzwerkes zu kommen. Er hat die Strukturen geschaffen, die Erpressung, Nötigung, Verunglimpfung, üble Nachreden und Rufmordkampagnen erst möglich machten. Er ist wie die Architekten der Konzentrationslager des Dritten Reiches, die hinterher keine Ahnung gehabt haben wollen, dass dort Hunderttausende Menschen systematisch umgebracht wurden. Auch der Gomopa-Terror geht systematisch vor. Sven Schmidt wusste in jeder Sekunde was er tat. Und er weiß es auch heute.

In den Tiefen des Internets sorgte er nicht nur für die verborgenen Server des Mülls und der Erpressungen von Klaus-Dieter Maurischat und seiner kriminellen Freunde. Maurischat und Gomopa haben mit Schmidts Hilfe die Server im Ausland versteckt. Damit, so das Kalkül von Sven Schmidt, seien Gomopa und seine Führer für das deutsche Rechtssystem nicht greifbar. Doch wir wissen wo Schmidt ist und deshalb ist er vor der Rechtsverfolgung und millionenschweren Schadensersatzansprüchen nicht sicher.

Sven Schmidt ist auch technisch verantwortlich für Internetseiten mit den obskuren Namen criminals.cc oder schmierlappen.net.  Es mutet fast schon zynisch an, dass der am 6. Mai 1988 geborene Schmidt am gleichen Tag Geburtstag hat wie Frank Maiwald. Jene schreibende Dreckschleuder, die sich einmal hinter einem toten Vater versteckt (Siegfried Siewert) und neuerdings hinter dem Pseudonym Bodo Hering auf der Seite berlin-journal. Auch hier, wie hinter ferryhouse.ag, steckt Sven Schmidt. Er sorgt für die Anonymisierungen der Kriminellen Johann Sternberg oder Gregor Schulmeister. Beide tragen unter den verschiedenen Pseudonymen Mitschuld an Gomopa-Erpressungen, Nötigungen, Rufmord und Fälschungen.

Schmidts Mutter Ingrid ist Chauffeurin beim 8×8 Chauffeurservice in Dresden. Sie hätte sich sicherlich niemals vorstellen können, dass ihr Sohn in einem Netzwerk von Cyberkriminellen und Manipulatoren Karriere machen würde. Vielleicht hat sie aber auch einfach dafür keinen Gedanken frei, denn mit Pierre, Phillip, Luca, Vanessa und Michelle hat sie noch fünf weitere Kinder durchzubringen. Da traf es sich gut, dass Sven frühzeitig das Haus verließ und sein Glück auf den Strassen von Berlin suchte.

Bis ihn Mark Vornkahl fand. Dieser brauchte den Jungen aber auch für eine eigene Geschäftsidee: Sven Schmidt sollte als „IT-Experte“ Kunden werben. Mit dem vertraulichen Wissen, so Vornkahls Idee, sollten dann die Kunden von Schmidt erpresst werden. Kein Bereich ist so sensibel in einem Unternehmen wie die Informationstechnologie: E-Mails werden versendet, Unternehmen werden elektronisch geführt und die einzelnen Abteilungen tauschen ihre Geheimnisse aus. Mittendrin: Sven Schmidt.

Und das liest sich bei ihm so: „Wir bieten Ihnen individuelle und maßgeschneiderte IT-, Internet- & Softwarelösungen für Ihr Klein- & Mittelständisches Unternehmen. Unsere Schwerpunkte liegen in der individuellen Beratung und Bereitstellung von professionellen IT-Lösungen und dem damit verbundenen Auge für IT-Sicherheit.“

Da mit dem Allerweltnamen Schmidt offenbar kein großer Staat zu machen ist firmierte Sven unter „Eagle-IT“. Das klingt mächtig, stolz und bedeutend.Ehemalige Kunden von Sven Schmidt geben ihm kein gutes Zeugnis: Schwerwiegende Fehler sorgen für existenzgefährdende Sicherheitslücken in den IT-Systemen. Selbst bei Gomopa war Sven Schmidt zeitweise so hilflos, dass er sichHilfe beim Berliner Chaos Computer Club (CCC) holen musste. Am Ende waren es wohl fehlende Mittel und der Geiz von Klaus-Dieter Maurischat, daß Sven Schmidt nicht gefeuert wurde. Vielleicht aber auch einfach, dass er alles weiß und damit Maurischat & Co. jederzeit erpressen kann.

GoMoPaCrime liegt Schriftverkehr von Sven Schmidt vor in dem er „interessierten Gegnern“ von Gomopa und scoredex für einen fünfstelligen Betrag Geheimnisse anbietet. Trotz dieses Verrats kann Klaus-Dieter Maurischat ihm nichts tun. Schmidt ist auch der technischen Leiter des legendären Sachsensumpfs. Hier geht es um Kinderprostitution, Geldwäsche, Drogen und organisiertes Verbrechen. IT-Experte Schmidt betreut mehr als 180 kriminelle Webseiten mit seiner Eagle-IT.

Mehrere Angebote einfach auszusteigen, hat er in jüngster Vergangenheit ausgeschlagen. Er kann sich auch nicht hinter der Schutzbehauptung verstecken, von den kriminellen Machenschaften nichts zu wissen, denn er ist ein Teil davon.

Schmidt lebt faktisch im Untergrund. Aus Angst vor Razzien in seiner Cybercrime-Höhle am Sterndamm in Berlin ist Schmidt jetzt zum Schein zum Teltower Damm 283 gezogen. Aber hier findet sich nur ein Briefkasten. Seine Drecksarbeit macht er in seinem Zuhause in Mahlow. Auf Wunsch auch in dem 4.000 Euro teuren Luxusloft der Ganoven Maurischat und Vornkahl Unter den Linden 19.

Bezahlt wird das alles von unterschlagenen Anlegergeldern von Gomopa, Erpressungszahlungen und von jenen Millionenbeträgen, die heute von scoredex-Eignern gesucht werden. Der Schutz von gomopa.net und scoredex kostet viel Geld. Ständige Angriffe auf die Internetseiten und deren Schutz fressen am Budget. Dazu kommen die Kosten für den Aufbau alternativer Seiten.

Sven Schmidt ist 27 Jahre alt. Er ist Vater. Er trägt Verantwortung. Er kennt den Schmutz von der Strasse und den Dreck des kriminellen Netzwerkes rund um Gomopa. Irgendwann fand sich auf der Internetseite von Eagle-IT ein kleiner Hinweis: „Adler sind schlau“.

Wenn Sven Schmidt tatsächlich ein Adler wäre, dann wäre er tatsächlich schlau. Ist er aber nicht.

QUELLE: GOMOPA CRIME