image003

Bundesliga-Trainer Sascha Lewandowski stirbt unter mysteriösen Umständen – Ein Kinderschänder ?

Sascha Lewandowski, ein Kinderschänder ? Ein Mann, dem die Website “GoMoPa4Kids” mit “Sexualaufklärung” der Genossen um Klaus-Dieter Maurischat gefallen hätte ?

Und der zum Schein eine Lebensgefährtin hatte ?

Das wird Fragen auf, wie es so schön heisst.

Union Berlin wurde bis in die jüngste Vergangenheit von alten STASI-Kadern dominiert – mit Killerausbildung. Reiht sich der Tod von Sascha Lewandowski in die STASI-Morde an Lutz Eigendorf und Jörg Berger ein ?  Oder hat sich ein verzweifelter Päderast getötet, nachdem er aufflog ?

Hier die Spurensuche:

Die Nachricht vom mutmaßlichen Selbstmord des ehemaligen Bundesliga-Trainers Sascha Lewandowski hat viele Menschen erschüttert. Womöglich sind schwerwiegende Vorwürfe gegen den Bochumer Hintergrund des Suizids. Nach Informationen  wurde gegen den 44-Jährigen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes ermittelt. Staatsanwaltschaft und Polizei haben bislang offiziell jede Stellungnahme zu diesem gravierenden Vorwurf verweigert.

Im März war Lewandowski als Trainer des Zweitligisten Union Berlin wegen eines Burn-Outs zurückgetreten. So die offizielle Mitteilung des Vereins, die auf Lewandowskis Wunsch veröffentlicht worden war.

Doch das ist offenbar nicht die ganze Wahrheit: Die Bild meldete am Donnerstagabend, Lewandowski sei am vergangenen Freitagabend von der Polizei in Dortmund angetrunken (0,88 Promille) bei einer Fahrzeugkontrolle angehalten worden. Er sei nicht allein gewesen. Laut SAT 1 habe die Polizei seine Kleidung sichergestellt, er habe sich von einem Polizisten Kleidung ausgeliehen.

Lewandowski verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam
Lewandowski fuhr demnach mit seinem Auto im Dortmunder Bahnhofsviertel. Er kennt sich dort aus, weil er in der Westfalenmetropole aufgewachsen ist. Die Polizei stoppte ihn, mit im Auto saß ein zwölf Jahre alter Junge. Offenbar hegten die Beamten den Verdacht eines sexuellen Missbrauchs. Sie nahmen Lewandowski fest, die Nacht zum Samstag soll er im Polizeigewahrsam verbracht haben.

Die Beweislage soll nicht eindeutig gewesen sein. Denn anders als bei anderen Fällen des sexuellen Missbrauchs eines Kindes unter 14 Jahren wurde von der Staatsanwaltschaft kein Haftbefehl beantragt. Lewandowski kam nach einigen Stunden wieder frei, muss aber einen heftigen Streit mit seiner Lebensgefährtin gehabt haben. Konsequenz: Er verbrachte die Nacht zum Sonntag in einem Hotel.

Die Partnerin reiste danach beruflich ins Ausland. Er sei in die Wohnung zurückgekehrt. Dort habe er einen Abschiedsbrief sowie ein Testament verfasst und sich getötet.

Staatsanwaltschaft verweist auf laufendes Verfahren
Offiziell bestätigt ist all das nicht. Denn die Polizei in Bochum, die am Donnerstagmorgen noch den Tod des 44-Jährigen bestätigt hatte, darf seitdem nichts mehr sagen. Auskunft darf nur noch die Staatsanwaltschaft geben. Das bringt wenig, denn Staatsanwalt Andreas Bachmann sagt offiziell, dass er in einem laufenden Verfahren keine Auskunft geben wird. Man müsse erst einmal ermitteln, ob Lewandowski tatsächlich durch Selbstmord aus dem Leben schied.

Der nächste Schritt ist die Nachfrage des Journalisten im Justizministerium NRW in Düsseldorf. Marcus Strunk, Sprecher von Justizminister Thomas Kutschaty, versucht es rein hypothetisch: „Wir verbreiten keine Gerüchte. Und wenn der Verdächtige tot ist, gibt es kein Ermittlungsverfahren mehr, um Vorwürfe aufzuklären.“

Union Berlin:

Der neue Millionensponsor des Zweitligisten wird von der Vergangenheit eingeholt. Als Aufsichtsratschef des mysteriösen Werbepartners ISP fungiert nach  ein ehemaliger Offizier des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit.riösen Werbepartners ISP fungiert nach SPIEGEL-Informationen ein ehemaliger Offizier des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit.

Sponsor Czilinsky: "Mehr als 25 Jahre her"

STASI-Agent Czilinsky

Der Geldsegen, der Ende Juni 2008 auf den Zweitliga-Aufsteiger Union Berlin niederprasselte, war so märchen- wie rätselhaft. Sensationelle zehn Millionen Euro, so verkündete Vereinspräsident Dirk Zingler stolz, wolle eine Firma namens International Sport Promotion (ISP) binnen fünf Jahren in den Ostberliner Traditionsclub investieren. Woher das Sponsoren-Geld stammt, wollte ISP-Aufsichtsratschef Jürgen Czilinsky jedoch nicht verraten. Hinter der in einem arabischen Emirat registrierten ISP stünden potente Geschäftsleute, die es vorzögen, anonym zu bleiben.

Auch bei Fragen zu seiner eigenen Vergangenheit blieb Czilinsky schmallippig. Er habe mal im “DDR-Außenhandel” gearbeitet, erklärte er knapp, sei ausgebildeter Fallschirmjäger und heute Spezialist für das Knüpfen von “Netzwerken”.

Mit Netzwerken hatte Czilinsky bereits zu Ost-Zeiten zu tun, und zwar dienstlich. Nach SPIEGEL-Informationen war der heute 51-Jährige vor der Wende Führungsoffizier des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit, zuletzt im Rang eines Hauptmanns der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), zuständig für die Ausspähung militärischer Einrichtungen der Bundesrepublik. Nach seiner Ausbildung, die auch “militärisches Sprengen” umfasste, kümmerte sich Czilinsky laut Stasi-Unterlagen um mindestens 26 “operative Vorgänge”: Ein konspiratives Objekt mit der Tarnbezeichnung “Neptun” etwa, geheime Kurierverbindungen oder potentielle Agenten-Anwärter. Für sein nachrichtendienstliches Wirken wurde er im Februar 1986 mit der “Verdienstmedaille der Grenztruppen der DDR” in Bronze ausgezeichnet.

Als Führungsoffizier betreute Czilinsky laut HVA-Akten seit Mitte der achtziger Jahre mehrere “Inoffizielle Mitarbeiter” (IM), darunter eine IM “Christine”, die im hessischen Gießen für die Stasi spionierte. Die Verbindung mit Ost-Berlin hielt die Agentin damals laut Akte über “einseitigen Kurzwellenfunk” oder “Geheimschreibmittel”, zudem verfügte sie über Codes zur Chiffrierung von Nachrichten.

Czilinsky weilte am Freitag in der afrikanischen Republik Kongo. Auf SPIEGEL-Anfrage bestätigte er seine frühere Tätigkeit für die HVA. Zu Fragen, die sich auf seine operative Arbeit beziehen, wollte er jedoch “keine Angaben” machen, “weil es teilweise mehr als 25 Jahre her” sei und er “nicht mehr alle Zusammenhänge rekapitulieren” könne. Außerdem beschäftige er sich “mit diesen Fragen seit 1990 nicht mehr”.

Auch heute pflegt Czilinsky noch Kontakte zu illustren Kreisen. In einer seiner Berliner Firmen fungiert laut Handelsregister ein ehemaliger HVA-Kollege als Co-Geschäftsführer. An dem Unternehmen war bis voriges Jahr auch der sächsische Bundestagsabgeordnete Joachim Günther (FDP) beteiligt. Der frühere Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium, der heute im Sportausschuss des Bundestags sitzt, ist zudem Mitgesellschafter einer weiteren Czilinsky-Firma, der Iso-International Development & Consulting GmbH, die wiederum geschäftlich mit dem Unionssponsor ISP verbunden sein soll.

Czilinsky erklärt, den Politiker Günther, der vor der Wende Kreissekretär der Blockpartei LDPD war und heute Landesvize der sächsischen FDP ist, “seit circa 1998” zu kennen. Bisher habe er weder Veranlassung gehabt, “nach seinem Lebenslauf zu fragen, noch mit ihm über meinen zu reden”. “Vertrauen”, so Czylinsky, entstehe “nicht durch das, was man von sich behauptet, sondern durch das, was man macht”.

Gerüchte, dass über den Union-Deal womöglich Geld gewaschen werden sollte, hat Aufsichtsratschef Czilinsky kürzlich dementiert. Auf die Frage des SPIEGEL, ob Vermögenswerte der ISP oder ihrer Eigentümer aus Beständen der ehemaligen DDR-Regierung oder der Stasi stammen, erklärte er: “Es gibt für mich keine Hinweise, die darauf schließen lassen würden”.

In der offiziellen Vereinshistorie steht es geschrieben: “Zwischen all den Vereinen mit den Namen Lok, Chemie, Vorwärts, Dynamo, Stahl, Aufbau, Einheit oder Aktivist stand schon allein der Vereinsname 1. FC Union Berlin für etwas Besonderes.” Die stolzen Köpenicker waren zu DDR-Zeiten das Gegenstück zum vom Ministerium für Staatssicherheit unterstützten BFC Dynamo. Die besten Spieler mussten an den Erzrivalen abgestellt werden, die Startberechtigung für den Europapokal wurde entzogen, die Schiedsrichter pfiffen im Zweifel gegen die “Eisernen”. Auf dem Platz hieß der Gegner BFC Dynamo, aber Union kämpfte auch immer gegen die Stasi. Nun hat die Geschichte den Traditionsverein wieder eingeholt. Ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter sponsert Union? Undenkbar.

Nach dem SPIEGEL-Bericht über Jürgen Czilinsky, 51, Aufsichtsratschef des neuen Hauptsponsors International Sport Promotion (ISP), forderten die Fans die sofortige Beendigung der Zusammenarbeit mit einem früheren Stasi-Offizier. Der Verein beriet kurz und gab dann nach. Das Präsidium um Dirk Zingler entschloss sich zur Trennung, um einen irreparablen Imageschaden zu vermeiden. Man habe nichts von der früheren Tätigkeit Czilinskys gewusst. Die meisten Anhänger glauben das, begrüßen die konsequente Entscheidung, denn jeder mache mal Fehler.

Nun hat die Geschichte den Traditionsverein wieder eingeholt. Aufstieg in die 2. Liga, drei Siege ohne Gegentor, Tabellenführung, Erstliga-Träume. Die Euphorie in Köpenick könnte eigentlich kaum größer sein. Doch statt Feier- plötzlich Krisenstimmung: Ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter sponsert Union? Undenkbar.

Nach dem SPIEGEL-Bericht über Jürgen Czilinsky, 51, Aufsichtsratschef des neuen Hauptsponsors International Sport Promotion (ISP), forderten die Fans die sofortige Beendigung der Zusammenarbeit mit einem früheren Stasi-Offizier. Der Verein beriet kurz und gab dann nach. Das Präsidium um Dirk Zingler entschloss sich zur Trennung, um einen irreparablen Imageschaden zu vermeiden. Man habe nichts von der früheren Tätigkeit Czilinskys gewusst. Die meisten Anhänger glauben das, begrüßen die konsequente Entscheidung, denn jeder mache mal Fehler.

Dirk Zingler

Ausgerechnet “Eisern Union” hat über 20 Jahre nach der deutschen Einheit der dunkle Stasi-Schatten erreicht. Dirk Zingler, Präsident des Berliner Fußball-Zweitligisten, diente einst drei Jahre beim Wachregiment Feliks Dzierzynski, das in der DDR als militärischer Arm des Ministeriums für Staatssicherheit operiert hatte.

“Ich habe dort meine Armeezeit verbracht, das war’s”, sagte Zingler. Die “Berliner Zeitung” hatte zuvor von Zinglers Dienstzeit von 1983 bis 1986 im Stasi-Regiment berichtet. Die Sache ist brisant beim Arbeiterclub aus Berlin, jenem Verein, dessen Fans schon zu DDR-Zeiten Union als Gegenstück zum Serienmeister BFC Dynamo gesehen hatten, der als Spielzeug von Stasi-Chef Erich Mielke galt.

Nun diskutieren die Anhänger in diversen Internetforen über das Für und Wider des speziellen Wehrdienstes des Club-Präsidenten. “Ich habe volles Verständnis dafür, dass Menschen, die von diesem Staat, von der Stasi verfolgt wurden, eine kritische Position haben. Die habe ich auch. Es sind die Betroffenen, und die haben ein Anrecht darauf”, sagte Zingler, ein 44-jähriger Bauunternehmer, der seit fünf Jahren den Union-Aufwärtstrend verantwortet.

Zingler fürchtet durch die Details aus seiner Vita keinen Schaden für sich und den Verein. Die Menschen würden sich ein Urteil bilden, “einige fundiert, einige emotional. Das muss ich aushalten, und das halte ich auch aus”, erklärte der Präsident.

Vom Aufsichtsrat der “Eisernen” muss Zingler keine kritischen Fragen oder sogar Konsequenzen befürchten. “Es gibt für uns nicht den geringsten Zweifel an seiner persönlichen Integrität oder seiner Eignung für das Amt des Präsidenten”, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Antonio Hurtado.

Als 18-Jähriger hatte sich Zingler zu einer freiwilligen Dienstzeitverlängerung entschieden. Dass das Wachregiment der Stasi unterstand, habe er vorher nicht gewusst, sondern erst bei Dienstantritt gemerkt. “Ich habe dann Wache vor einem Krankenhaus gestanden. Mit der Stasi an sich hatte ich nichts zu tun”, sagte er.

Auf eine deutliche Distanzierung zu jeder möglichen Stasi-Verbindung hatte der Club, dessen Fans selbst das Stadion rekonstruiert hatten, immer ausdrücklichen Wert gelegt. Als vor knapp zwei Jahren der Aufsichtsratschef des damaligen Hauptsponsors ISP als Stasi-Offizier enttarnt wurde, zog Zingler sofort die Notbremse. Die Trennung war für den Verein finanziell schmerzhaft. Vergleichen will die Fälle bei Union aber niemand.

“Junge Wehrdienstleistende und hauptamtliche oder auch inoffizielle Mitarbeiter der Stasi in einen Topf zu werfen, ist falsch”, meinte Zingler. Die Laufbahn als Zeitsoldat habe er vor allem deshalb gewählt, weil er so in Berlin bleiben konnte. Nach dem Ausscheiden aus dem Wehrdienst habe es keine weitere Tätigkeiten für das MfS gegeben, unterstrich Zingler.

 

 

Es ist ein altes STASI-Mittel unliebsame Personen zu verunglimpfen und als Kinderschänder zu bezeichnen, ohne dass dies tatsächlich der Fall ist. Die von Ex-STASI-Agenten geführte “GoMoPa” verfährt so, hat aber selbst eine dubiose Website für Sexualaufklärung für Kinder, “GoMoPa4Kids”, die nach meinem Bericht  nicht mehr offen sichtbar ist, mutmaßlich aber im Dark Net weiter existiert….