Der Todeskeller der STASI – Staatsawaltschaft zieht ein

Räume des DDR-Gefängnis

In diesen Räumen wurden 64 Menschen hingerichtet

 

Das Morden begann 1960, als die Guillotine den Landarbeiter Otto Bergemann († 57) trotz Mangels an Beweisen tötete. Streng geheim – vollstreckt wurde im ehemaligen Kinderzimmer der Hausmeisterwohnung.

Das Museum in der „Runden Ecke“ will nicht nur diese Räume wieder zugänglich machen: „Eine Gedenkstätte über vier Etagen – unser Konzept liegt seit drei Jahren vor“, sagt Vorstand Tobias Hollitzer (51).

 

Doch obwohl der Bund die Hälfte der Gesamtkosten von geschätzt 3 Mio. Euro bereitgestellt hat, passiert nichts.

„Im Gegenteil“, sagt Hollitzer: „Man will uns plötzlich nur noch ein Viertel der geplanten Fläche zur Verfügung stellen“. Grund: Das Justizministerium will hier die Staatsanwaltschaft unterbringen.

Und: Werden die Bundesmittel nicht bald abgerufen, sind sie weg.

Der Henker von Leipzig sah aus wie ein Biedermann – doch Hermann Lorenz (1928 bis 2001) tötete zwischen 1969 und 1981 mindestens 20 Menschen im Namen der DDR-Justiz.

Der ehemalige katholische Ministrant begann seine Karriere als Gefängnisaufseher, doch weil er gut schieß0en konnte, bot man ihm die Stelle als Henker an. Er lauerte mit seiner schallgedämpften „Walther P38“ stets hinter der Tür, setzte dem eintretenden Todeskandidaten die Waffe stets an den Hinterkopf.

Sein Blutgeld: Immer 150 Mark. Sein letztes Opfer tötete er im Juni 1981: Stasi-Major Werner Teske († 39) musste wegen angeblichen Hochverrats sterben.

Etwa 160 Todesurteile wurden in der gesamten DDR OFFIZIELL vollstreckt.

 

DIE DUNKELZIFFER DER STASI-MÖRDER IST WEITAUS HÖHER…UND SIE SIND MIT IHREN KGB-GENOSSEN – PUTIN SEI DANK – WEITER IM EINSATZ…