Stark steigende Zahl von Anträgen auf Einsicht in STASI-Akten

Auch 25 Jahre nach der politischen Wende nimmt das Interesse früherer DDR-Bürger an der Einsicht in ihre Stasi-Akten nicht ab. Im vergangenen Jahr gingen bei der Außenstelle Rostock des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen 3082 private Anfragen ein, gut 200 mehr als 2013, wie Behördenleiter Volker Höffer am Donnerstag in Waldeck bei Rostock sagte. Ein Viertel davon waren Wiederholungsanträge von Menschen, die sich nach mehreren Jahren nach dem neuesten Stand erkundigen wollten. Auch die Resonanz nach den landesweit insgesamt fünf Beratungstagen sei weiter groß, 440 Anträge seien nach den Veranstaltungen registriert worden.