BND-Untergrundarmee war von der STASI enttarnt worden – Blaupause für STASI-Seilschaften nach 1989

Unter dem Namen ‘stay behind’ führte der Bundesnachrichtendienst von 1950 bis 1990 eine geheime Partisanenarmee. Aufgabe der Untergrundarmee war die Berichterstattung sowie der Kampf im Falle einer Invasion durch den Ostblock.

Wie das ZDF-Magazin Frontal21 in seiner neuesten Ausgabe zu berichten weiß, waren die Partisanen völlig ‘normale’ Leute. An das Licht der Öffentlichkeit gelangte der Vorfall ausgerechnet aus Stasi-Akten.

Die Stasi hatte zu Beginn der 80er Jahre einen Funkspruch mit bereits geknackten Chiffren erhalten, und wurde so informiert. Nach der Wende endete das Dasein der Geheimarmee. Die Mitglieder leben bis heute unentdeckt unter uns. “stay behind” ist auch eine Blaupause für KGB/STASI-Aktivitäten und Seilschaften nach dem Fall der Mauer 1989. Es sei nur an die STASI-Schläferliste erinnert…

Auf dem vergleichsweise winzigen Territorium der DDR – 108 333 Quadratkilometer, das sind 0,02 Prozent der Erdoberfläche – standen mehr als eine Million Mann, jeder fünfte Erwachsene, mit dem Gewehr bei Fuß, der Machtfrage wegen. Nirgendwo in Europa drängelten sich so viele Schwerbewaffnete auf so engem Raum.
Dieser Rekord wird noch überboten durch das zweite Kuriosum: Die bitterarme DDR hinterließ der Bundesrepublik Deutschland in diversen Waffenkammern Schießgerät und Munition im Wert von rund 100 Milliarden Westmark.
Jahrelang plagten sich die Bonner Behörden mit der Reduktion dieser Altlasten – sie wurden verschrottet, zersägt, verschenkt, verkauft, umgerubelt, ausgeschlachtet oder, wie die legendären Jagdflugzeuge vom Typ MiG-29, in die Bundeswehr integriert. Den Bewaffneten der Ex-DDR blieben nur ein paar Pistolen für die Polizei; die staatsnahen Weidmänner mussten ihre Jagdwaffen abgeben.
Die Volkspolizei (“Vopo”) der DDR, 90 000 Mann, hatte bereits Ende 1989 erkennen lassen, dass sie sich auf den westdeutschen Beamtenstatus (und die neuen Funkwagen) freute. Gegen das Versprechen der Weiterbeschäftigung, nunmehr fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, hielten die Vopos 1989/90 fein still, ließen sich auf der Straße kaum blicken, bereuten sogar ihre Prügelorgien in den Wochen vor der Maueröffnung und sammelten ohne Trara die Schießprügel der anderen “bewaffneten Organe” ein. Es gab viel zu tun. Als erste war die Stasi dran.
Das Ministerium für Staatssicherheit kommandierte der Armeegeneral und Waffennarr Erich Mielke, Jahrgang 1907. Er führte drei private Faustfeuerwaffen (alles Westimporte) und zwei Dutzend Büchsen für die Jagd. Die 92 000 Mann seiner Geheimpolizei waren bis an die Zähne bewaffnet, mit 124 503 Pistolen, 76 592 Maschinenpistolen, 3611 Scharfschützengewehren, 449 leichten Maschinengewehren, 766 schweren Maschinengewehren, 3537 Panzerbüchsen, 342 Flugabwehr-Maschinengewehren, 48 Polizeiflinten und 3303 Leuchtpistolen. Bei der Stasi waren sogar die hauseigenen Küchenfrauen und Krankenschwestern bewaffnet.
Um die Stasi-Offiziere und ihre 172 000 Inoffiziellen Mitarbeiter (Stand: Oktober 1989) nicht zu reizen, sprach die Volkspolizei nicht von “Entwaffnung”, sondern von “Abgabe” oder “Übergabe” der Waffen. Weil es nicht genug Kisten gab, wurde das Schießgerät in Decken abtransportiert. Für jeden Eventualfall hatte Mielkes geheime Armee einen Plan in der Schublade, nur ihre eigene Abschaffung war nicht bedacht worden.
Die “Liquidierung” hatte das MfS den Dissidenten zugedacht, also Personen mit einer “verfestigten feindlichnegativen Grundhaltung gegenüber der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung”. Für diese DDR-Bürger – insgesamt 10 726 namentlich erfasste Abweichler, ein jeder mit aktualisierter Personalkarte – waren “zeitweilige Isolierungsstützpunkte” vorbereitet, für jede der 211 DDR-MfS-Kreisdienststellen einer. Von dort wären die Regimegegner plangemäß in zentrale Internierungslager gebracht worden.
Die Unterbringung in diesen Konzentrationslagern sollte dazu dienen, “die personelle Basis der subversiven Tätigkeit des Feindes zu zerschlagen”. Die Dokumente lassen Böses ahnen. In der kalten Sprache des Geheimdienstes wird erläutert, was für den Tag X mit den Internierten geplant war: “ihre Liquidierung/Ausschaltung auf besonderen Befehl … wenn es die Lage erfordert”.

Mielkes geheime Armee gibt es noch heute im Verborgenen und die STASI-Seilschaften arbeiten zusammen als “Nachrichtendienst”, “Sicherheitsdiuenst” oder Detektivbüro nur schlecht getarnt. Eine neue Waffe sind die Energielieferungen. Die sogenannte E-Waffe.

Ihnen zur Seite steht Genosse Gregor Gysi (zur Zeit in Moskau) und das Netzwerk der “Linken”. Das Konglomerat hat einen Kommandanten mit einschhlägiger KGB/STASI-Vergangenheit in Rußland und Deutschland: Wladimir Putin..,